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Erziehung im Nationalsozialismus

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Im Folgenden wird rückgreifend Bezug auf die pädagogischen Grundprinzipien genommen. Daher nochmal eine Wiederholung:
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- Grundlagen der pädagogischen Perspektive - Das Pädagogische, Prinzipien der Erziehung im NS - Kriterien von Bildung - Führung, Verführung und Erziehungsstaat - Dialogische Führung - Gebrauchspädagogik - Mechanismen, Aufbau, Funktion der HJ

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● GRUNDLAGEN Im Folgenden wird rückgreifend Bezug auf die pädagogischen Grundprinzipien genommen. Daher nochmal eine Wiederholung: ● • Bildsamkeit: die Unbestimmtheit der menschlichen Anlagen zum Ausgangspunkt pädagogischen Handelns, wir sollen anderen Menschen nicht pädagogisch so begegnen, dass wir ihnen bestimmte Anlagen und Begabungen zu-/absprechen und sie nicht so behandeln, als könnten wir durch unser Einwirkten bestimmte Anlagen und Begabungen zum entfalten bringen Anspruch der Bildsamkeit: Jedem erziehungsbedürftigen so begegnen, dass ihm eine universelle Selbstbestimmung möglich ist und dazu bestimmt ist, diese in eigenen Akten zu vollziehen Pädagogische Situationen sind so zu gestalten, dass das maximal mögliche Maß an Selbstbestimmung gefördert wird Selbsttätigkeit: Eng mit Bildsamkeit verknüpft; Lernen kann nur in eigener Aktivität, nur als selbsttätiger Lernprozess stattfinden, denknotwendige Voraussetzung fürs Lernen, dadurch entsteht eine Möglichkeitsbedingung eines bildenden Lernens, bei dem Wissen, Urteilsfähigkeit und Entscheidungskraft entfaltet werden kann ● ● ● Annahme: Bildsamkeit ERZIEHUNG ● IM NS Pädagogisches Handeln soll zur Selbsttätigkeit auffordern Bildung bezieht sich auf den Bereich des Menschen, der von der Natur nicht festgelegt ist und von der Gesellschaft nicht geformt werden kann oder soll Anlage und Umwelt nur Fundament für selbsttätige Bildung Bildung antwortet auf Bildsamkeit Mensch muss Bestimmung selbst hervorbringen Pädagogisches Handeln auf Zukunft gerichtet, erzieherische Hilfen richten sich auf den Prozess der Bildung selbst Mündigkeit, Subjektwerdung als Ziel der pädagogischen Einwirkung ● päd. Einwirkung: Aufforderung zur Selbsttätigkeit A. BERNHARD- DAS PADAGOGISCHE Pädagogische Basis zum Vergleich mit der NS...

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Zeit, Vorstellung pädagogischen Handelns als Ausgangspunkt Subjektwerdung: Entwicklungsvorgang eines Subjekt, in dem es sich durch eigenen (ggf. fremden) Antriebs selbst ausbildet und gesteuert durch äußere Normen und Begebenheiten zu einem Subjekt wird Pädagogisches Handeln Professioneller Eingriff, vorausgesetzt von pädagogischem Urteilsvermögen und Problembewusstsein, in die Subjektwerdung, Bezogen auf Grundvorgänge Erziehung und Bildung Pädagog. Handeln Spezif. Form sozialen Handelns Verknüpft Autonomie und Mündigkeit mit der Notwendigkeit der Integration des Subjektes in einen Gesellschaftsverband (Herstellung Soziabilität (mit anderen zusammen arbeiten können, einfügen in Gesellschaft) und Sozialität (Abhängigkeit von der Gesellschaft)) Ziel: Mündigkeit Pädagogik macht sich selbst überflüssig: Arbeitet auf Loslösung aus Herrschafts-/Abhängigkeitsverhältnissen hin Päd. Handeln unterstützt Heranwachsenden bei Bemühungen, in Gesellschaft überlebens-/handlungsfähig zu werden und trotzdem selbstbestimmend die eigenen Lebensverhältnisse zu gestalten Erziehung und Ermöglichung von Bildung: Hauptaufgaben päd. Handelns • Person unterstützen, stabilisieren, an Schwelle zur Mündigkeit führen Integrationsaufgabe nur legitim, wenn Gesamtperspektive auf systematischen Zugewinn an individuelle und kollektive Selbstbestimmung gerichtet ist A. BERNHARD- DAS PADAGOGISCHE In der Bildung kann Subjekt Handlungsfähigkeit im emanzipativen Sinne entwickeln. Bildung heißt Erweiterung des Bewusstseins, Erschließung von Welt und neuen Handlungsmöglichkeiten Bildung kann nicht erzwungen werden; Bildungsbereitschaft vorausgesetzt Nur auf indirekte Weise päd. Handeln. ● ● • Pure Vermittlung Bildungsinhalte ist unpädagogisch • Päd. Handeln kann Raum für Entdeckungsmöglichkeiten schaffen, Gelegenheiten und Anlässe für Zueignungsprozesse, Selbstverständlichkeiten problematisieren und zur Bildung provozieren, motivieren J. RUHLOFF- KRITERIEN VON BILDUNG fünf Kriterien von Bildung • 1. Emanzipation: ERZIEHUNG IM NS Frei sein von Voreingenommenheit, Sitten, Gewohnheiten, Praktiken, Einstellungen, die uns durch Sozialisation zukommen und uns in bestimmte Lebensausrichtungen drängen und festhalten • Bildung entbindet von verinnerlichten Instanzen, die uns die Lebensführung als richtig und gut erscheinen lassen ohne Reflexion Entbindung bedeutet nicht sozialisatorische Bindungen einfach abzulegen und von 0 zu beginnen Sondern: Sich solcher Bedingungen in ihrer Fragwürdigkeit bewusst zu werden, diese zu hinterfragen, Beurteilen und möglichen Veränderungen auszusetzen 2. Partizipation am kulturell erreichten Wissen und Können Emanzipation nur möglich mit dem, was schon durchdacht worden ist und mit der Beteiligung an der Erkenntnis und der Gestaltung der sachlichen und mitmenschlichen Verhältnissen Wissen bedeutet, in ein begründetes, durchdachtes Verhältnis zu dem zu gelangen, womit wir es zu tun haben ● • Viele Einstellungen, Meinungen auch ohne Bildung möglich oder Dinge werden unter Verwendbarkeit, Verwertbarkeit betrachtet (Lichtschalter z.B.) Beteiligung am Wissen bedeutet jedoch zu diesen anfänglichen Vorstellungen auf Distanz zu gehen, ohne dieses Wissen zu vernichten. ● ● • Wissen bedeutet nicht Macht oder Herrschaft, sondern versetzt uns in ein anderes, auf sachlichen Ordnungen und Regeln gestütztes Verhältnis zu einander und zu Gegenständen Bsp. Baum wird nicht mehr nur als Holz, sondern als Lebewesen biologischer Ordnung gesehen (Hindert uns nicht daran ihn abzuhacken) Biologisches Wissen stellt ihn zunächst frei von unseren Absichten • Wir werden zur Weltbetrachtern/-beurteilern, die frei von Voreingenommenheit sind und nicht alles auf Nutz und Verbrauch beschränken 3. und 4. Kritik und Skepsis • Kritik: Grundbedeutung: Im Bewusstsein von Regeln unterscheiden, etwas aufgrund von Kriterien zuordnen • Zwei Richtungen kritischen Unterscheidens: Erste Richtung: Unklarer Fall geltenden Regeln zu ordnen. Zweite Richtung: Sind die Regeln richtig oder legitim? Fragen nach Voraussetzungen der Regeln Können nie an die Grenze unseres Wissens gelangen, nur ein Moment der Bildung/des Wissens Müssen uns dieser Grenze bewusst werden, dieser Momentaufnahme, man weiß, dass man etwas nicht weiß Skepsis: Nicht an allem aus Prinzip zweifeln, sondern prüfend Umherrschauen ● ● J. RUHLOFF-KRITERIEN VON BILDUNG Man urteilt nicht nach dem ersten Blick heraus, sondern hält nach Alternativen, nach anderen Sichtweisen Ausschau, zögert Urteil hinaus, hält es auch ganz zurück, wenn es nicht nötig ist In Kritik und Skepsis kommt menschl. Dilemma zum Ausdruck, das wir uns auf Regeln stützen wollen ohne, dass diese ein 100% Fundament haben W A. BERNHARD- PRINZIPIEN DER ERZIEHUNG IM NS Erziehungsideologie sollte Gesamtideologie entsprechen • Päd. Institutionen und Sozialisationsräume sollten nach NS-Ideologie gestaltet werden Keine Erziehungstheorie, sondern erziehungs-politische Grundlage aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt Uminterpretation vorhandener päd. Theorien + Verschmelzung NS-Ideologie • Faschistische Erziehungspolitik wird auch in ,,Mein Kampf" deutlich ● • Prinzipien der faschistischen Erziehung: RZIEHUNG IM NS ● • 1. Körperliche Tüchtigkeit hat absoluten Vorrang vor Ausbildung intellektueller Kräfte. Heranzüchten kerngesunder Körper (Mein Kampf), Ziel weibl. Erziehung: Mutter sein Geistige Bildung ist sekundär, wissenschaftliche Bildung am Ende der Hierarchie • Völkischer Erziehungsstaat sieht geistig schwächere, aber körperlich stärkere als am besten an • 3 politische Intentionen: Körper als Instrument kriegerischer Auseinandersetzungen, Kritikfähigkeit gegenüber NS-System unter Verschluss halten, rassistisch-nationale Perspektive: Überlegenheitsgefühle über andere Nationen/Völker, nationales Selbstvertrauen stärken ● • 2. Grundlage der Erziehungsideologie ist die Vererbungslehre: • Produktive Wechselwirkung von Anlage und Umwelt außer Kraft gesetzt Mensch ist ein Produkt determiniert von genetischem Potenzial und politischem Einfluss ● 5. Mut und Fantasie, nach neuen Regeln zu suchen Nicht wahllos herumprobieren. • Kein Platz für Autonomie, selbstständiges Urteilsvermögen, Entscheidungsfreiheit Vererbung als entscheidende Basis für Verbesserung biologischer Substanz des Volkes Rassisch besonders wertvoll erkannte Elemente sollen befördert werden ● Frage nach Neuem wird nötig, wenn Unzulänglichkeiten deutlich werden Für Erfindung, Entdeckung neuer Regeln muss man sich aus überkommenen Sichtweisen lösen, aber an sachlichen Problemen orientiert bleiben Auslesefunktion der Erziehung 3. Die liberallistische Auffassung von der Entfaltung des Individuums wird kategorisch abgelehnt und durch das Konzept einer Erziehung zur Volksgemeinschaft ersetzt Keine freiheitlichen Erziehungsansätze, keine Einzelperson • 4. Typenzucht hat Vorrang vor der Entfaltung des Individuums Uniformierung der Gesellschaft: Volk als kämpfender Gesamtkörper Formationserziehung: Erziehung in festen gemeinschaftlichen Anordnungen, militärähnlich, Befehl-Gefolgschafts-Verhältnisse Stolz auf gemeinsame Leistungen, Feierklang der großen Gemeinschaft 5. Erziehung wird aus eine rassistische Grundlage gestellt Überlegenheit nordischer Rasse, Erhaltung der rassenmäßigen Grundlagen des Volkstums, Sicherung kultureller Weiterentwicklung ● ● ERZIEHUNG IM NS A. BERNHARD- PRINZIPIEN DER ERZIEHUNG IM NS 6. Erziehung soll auf die nationalistische Aufgabe eingeschworen werden • Patriotische Erziehung, Nationalstolz entflammen, nicht nur äußerlich gerüstet sondern auch innerlich, Vaterlandsliebe, Nationalbegeisterung, kein halber Demokrat oder kranker Pazifist sein sondern ganzer Deutscher Erziehung zur Volksgemein- schaft Stalt Individuum, non-liberal Körpert. Tüchtigkeit Wissen, intellektuel, - Mutter sein Körper für Krieg - keine Kritik überlegenheitsgefühle => polit. Intentionen ● Überlegerineit nordischer Rasse -Sicherung kultureller Weiterentwicklung - rassistische Grundlage Faschistische Erziehung Vererbungslehre =7 Verbesserung biolog. Substanz Von Volk · keine Wechselwirkung von Anlage/ Urawelt genet. Potenzial + polit. Einfluss determiniert Mensch - Autonomie, Selbstständiges Urteilon, Entscheidungpirarent -patriotisch -innerliche Rüstung - Nationalstolz -|| " ganzer Deutscher" Erziehung soll auf nationalistische Aufgabe eingeschworen werden Typenzu zucht hat Vorrang vor individueller Entfaltung Uniformierung: Volk als Gesamtkörper - Formationserziehung: Befeni-Gefolgschaft Stolz, Feierklang Gemeinschalt FUEHRUNG UND VERFUEHRUNG, ERZIEHUNGSSTAAT • Führung: Jemanden ohne zu hinterfragen zu folgen, bewusst Verführung: Ohne es zu wissen zu etwas geführt zu werden, was man gar nicht will, unbewusst • Relevanz NS: Hierarchie, Gefolgschaftsprinzip, keine Kritik, Gehorsam • Der Staat als Erzieher, Erziehungsstaat (Formations-Erziehung): keine Unterscheidung zwischen Sozialisation und Erziehung Politische Intentionen verfolgen, Staat formt ganze Gesellschaft gemäß Normen und Zielen, Politik mächtigster Erzieher Eingriff in individuelle Freiheit, Formung des Einzelnen zum Staatsmitglied, Kämpfer für De, Menschenformung Bilsamkeit wird nicht vorausgesetzt!!! Einheitliche, geschlossene Erziehung, politische Funktion = Erzieherische Funktion, Jede Erziehung hat als oberste Aufgabe den Staat, treuer Gefolgsmann A.H. ERZIEHUNG IM NS FUEHRUNG UND VERFUEHRUNG, ERZIEHUNGSSTAAT Typus, keine Individualität, Gleiche innere Bildung, Haltung, Gesinnung, Bewusstseinskreise, Funktionen Rasse, Blut, Ehre, Boden, Geist; Führertum, Wehr, Durchbruch der deutschen Volkheit zur bewussten Bejahung der Nation •Kein bürgerlicher, sondern soldatisch, politischer Mensch •Leiblich-seelische Ganzheit formen Gleiche naturgegebene Anlagen und Erziehungseinflüsse % DIALOGISCHE FUEHRUNG - M. HEITGER • Aufklärung: Muf sich an seinem eigenen Verstand zu bedienen, welcher bei jedem Menschen gegeben ist (Kant) Fragestellung: Steht Pädagogik der geforderten Mündigkeit im Wege? Steht sie sich selbst im Weg? • Wie kann pädagogische Führung möglich sein, die einen anderen nicht in Abhängigkeit bringt, die ihm andererseits Hilfe, Rat und Beistand nicht verweigert? Negative Abgrenzung: Versuch. Handeln und Verhalten von Zögling durch äußere Reize. und Machteinflüsse zu kontrollieren, nicht pädagogisch. Pädagogische Führung, wenn dem Zögling der eigene Wille nicht aufgezwungen werden will Pädagogische Führung will Selbstständigkeit des Zöglings beim Denken und Handeln, muss sich daher an das Vernunftprinzip wenden, welches die Selbstständigkeit begründet Vernunftprinzip macht Bildsamkeit des Menschen aus, ständige Aufgabe zu weiterer Selbstbestimmung Bildsamkeit fordert Du-Beziehung ● • Argumentieren appelliert an die Autonomie des Dus • Beziehung zwischen Zwei selbstständig Denkenden Subjekten vollzieht sich im. Dialog • Im Dialog hilft man sich gegenseitig die jeweilige Bewusstseinslage zu erweitern, will den anderen nicht kontrollieren. Zugang zu neuen Argumenten gewinnen, aber nicht quantitativ-anhäufen, sonder prüfen und abwägen -> Entfaltung Urteilskraft, Gewinnen intellektueller, sittlicher Mündigkeit Partner werden gegenseitig aus Enge des Bewusstseins, aus Vorurteilen, Befangenheiten befreit ohne Abhängigkeiten zu schaffen, sondern diese abzubauen ● Prozess der Argumentation, durch diesen gehorcht der Mensch der Wahrheitsbindung Argumente definieren Art des sozialen Bezuges: Argumentieren gegenüber dem Du: Gewinn von Zugang zu ihm ohne beherrschen oder abhängig machen Führung mit Absicht auf eigenständig richtiges Denken und verantwortliches Handeln ist nur dialogisch möglich, erfüllt gleichzeitig Auftrag der der Gemeinschaft zugrunde liegt Kriterien dialogischer Führung: Argumentative Auseinandersetzung, nicht bloßes Wissen aufnehmen, Befehle, Verbote zu befolgen Unabhängigkeit vom Dialogpartner: Herrschaft von Argumenten, ihre Überzeugungskraft und Verbindlichkeit nicht einschränken • Lehrer/Erzieher muss sich auch wenn es schwierig ist unabhängig halten. Trotz dieser Unabhängigkeiten darf keine Gesetzlosigkeit entstehen sondern im Gegenteil, Je. unabhängiger desto mehr. gesetzmäßiger Anspruch der Argumentation, verbindlicher Anspruch der Sittlichkeit ●● • Wenn das nicht getan wird -> Verweigern der pädagogischen Hilfe, führt nicht zu Mündigkeit, sondern lässt ihn Befangen in- seinen Vorurteilen, Enge des Bewusstseins Lehrer, Erziehender muss sich Gegenargumente anhören, seine eigenen Argumente in Frage stellen lassen ●

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

- Grundlagen der pädagogischen Perspektive - Das Pädagogische, Prinzipien der Erziehung im NS - Kriterien von Bildung - Führung, Verführung und Erziehungsstaat - Dialogische Führung - Gebrauchspädagogik - Mechanismen, Aufbau, Funktion der HJ

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Handeln unterstützt Heranwachsenden bei Bemühungen, in Gesellschaft überlebens-/handlungsfähig zu werden und trotzdem selbstbestimmend die eigenen Lebensverhältnisse zu gestalten Erziehung und Ermöglichung von Bildung: Hauptaufgaben päd. Handelns • Person unterstützen, stabilisieren, an Schwelle zur Mündigkeit führen Integrationsaufgabe nur legitim, wenn Gesamtperspektive auf systematischen Zugewinn an individuelle und kollektive Selbstbestimmung gerichtet ist A. BERNHARD- DAS PADAGOGISCHE In der Bildung kann Subjekt Handlungsfähigkeit im emanzipativen Sinne entwickeln. Bildung heißt Erweiterung des Bewusstseins, Erschließung von Welt und neuen Handlungsmöglichkeiten Bildung kann nicht erzwungen werden; Bildungsbereitschaft vorausgesetzt Nur auf indirekte Weise päd. Handeln. ● ● • Pure Vermittlung Bildungsinhalte ist unpädagogisch • Päd. Handeln kann Raum für Entdeckungsmöglichkeiten schaffen, Gelegenheiten und Anlässe für Zueignungsprozesse, Selbstverständlichkeiten problematisieren und zur Bildung provozieren, motivieren J. RUHLOFF- KRITERIEN VON BILDUNG fünf Kriterien von Bildung • 1. Emanzipation: ERZIEHUNG IM NS Frei sein von Voreingenommenheit, Sitten, Gewohnheiten, Praktiken, Einstellungen, die uns durch Sozialisation zukommen und uns in bestimmte Lebensausrichtungen drängen und festhalten • Bildung entbindet von verinnerlichten Instanzen, die uns die Lebensführung als richtig und gut erscheinen lassen ohne Reflexion Entbindung bedeutet nicht sozialisatorische Bindungen einfach abzulegen und von 0 zu beginnen Sondern: Sich solcher Bedingungen in ihrer Fragwürdigkeit bewusst zu werden, diese zu hinterfragen, Beurteilen und möglichen Veränderungen auszusetzen 2. Partizipation am kulturell erreichten Wissen und Können Emanzipation nur möglich mit dem, was schon durchdacht worden ist und mit der Beteiligung an der Erkenntnis und der Gestaltung der sachlichen und mitmenschlichen Verhältnissen Wissen bedeutet, in ein begründetes, durchdachtes Verhältnis zu dem zu gelangen, womit wir es zu tun haben ● • Viele Einstellungen, Meinungen auch ohne Bildung möglich oder Dinge werden unter Verwendbarkeit, Verwertbarkeit betrachtet (Lichtschalter z.B.) Beteiligung am Wissen bedeutet jedoch zu diesen anfänglichen Vorstellungen auf Distanz zu gehen, ohne dieses Wissen zu vernichten. ● ● • Wissen bedeutet nicht Macht oder Herrschaft, sondern versetzt uns in ein anderes, auf sachlichen Ordnungen und Regeln gestütztes Verhältnis zu einander und zu Gegenständen Bsp. Baum wird nicht mehr nur als Holz, sondern als Lebewesen biologischer Ordnung gesehen (Hindert uns nicht daran ihn abzuhacken) Biologisches Wissen stellt ihn zunächst frei von unseren Absichten • Wir werden zur Weltbetrachtern/-beurteilern, die frei von Voreingenommenheit sind und nicht alles auf Nutz und Verbrauch beschränken 3. und 4. Kritik und Skepsis • Kritik: Grundbedeutung: Im Bewusstsein von Regeln unterscheiden, etwas aufgrund von Kriterien zuordnen • Zwei Richtungen kritischen Unterscheidens: Erste Richtung: Unklarer Fall geltenden Regeln zu ordnen. Zweite Richtung: Sind die Regeln richtig oder legitim? Fragen nach Voraussetzungen der Regeln Können nie an die Grenze unseres Wissens gelangen, nur ein Moment der Bildung/des Wissens Müssen uns dieser Grenze bewusst werden, dieser Momentaufnahme, man weiß, dass man etwas nicht weiß Skepsis: Nicht an allem aus Prinzip zweifeln, sondern prüfend Umherrschauen ● ● J. RUHLOFF-KRITERIEN VON BILDUNG Man urteilt nicht nach dem ersten Blick heraus, sondern hält nach Alternativen, nach anderen Sichtweisen Ausschau, zögert Urteil hinaus, hält es auch ganz zurück, wenn es nicht nötig ist In Kritik und Skepsis kommt menschl. Dilemma zum Ausdruck, das wir uns auf Regeln stützen wollen ohne, dass diese ein 100% Fundament haben W A. BERNHARD- PRINZIPIEN DER ERZIEHUNG IM NS Erziehungsideologie sollte Gesamtideologie entsprechen • Päd. Institutionen und Sozialisationsräume sollten nach NS-Ideologie gestaltet werden Keine Erziehungstheorie, sondern erziehungs-politische Grundlage aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt Uminterpretation vorhandener päd. Theorien + Verschmelzung NS-Ideologie • Faschistische Erziehungspolitik wird auch in ,,Mein Kampf" deutlich ● • Prinzipien der faschistischen Erziehung: RZIEHUNG IM NS ● • 1. Körperliche Tüchtigkeit hat absoluten Vorrang vor Ausbildung intellektueller Kräfte. Heranzüchten kerngesunder Körper (Mein Kampf), Ziel weibl. Erziehung: Mutter sein Geistige Bildung ist sekundär, wissenschaftliche Bildung am Ende der Hierarchie • Völkischer Erziehungsstaat sieht geistig schwächere, aber körperlich stärkere als am besten an • 3 politische Intentionen: Körper als Instrument kriegerischer Auseinandersetzungen, Kritikfähigkeit gegenüber NS-System unter Verschluss halten, rassistisch-nationale Perspektive: Überlegenheitsgefühle über andere Nationen/Völker, nationales Selbstvertrauen stärken ● • 2. Grundlage der Erziehungsideologie ist die Vererbungslehre: • Produktive Wechselwirkung von Anlage und Umwelt außer Kraft gesetzt Mensch ist ein Produkt determiniert von genetischem Potenzial und politischem Einfluss ● 5. Mut und Fantasie, nach neuen Regeln zu suchen Nicht wahllos herumprobieren. • Kein Platz für Autonomie, selbstständiges Urteilsvermögen, Entscheidungsfreiheit Vererbung als entscheidende Basis für Verbesserung biologischer Substanz des Volkes Rassisch besonders wertvoll erkannte Elemente sollen befördert werden ● Frage nach Neuem wird nötig, wenn Unzulänglichkeiten deutlich werden Für Erfindung, Entdeckung neuer Regeln muss man sich aus überkommenen Sichtweisen lösen, aber an sachlichen Problemen orientiert bleiben Auslesefunktion der Erziehung 3. Die liberallistische Auffassung von der Entfaltung des Individuums wird kategorisch abgelehnt und durch das Konzept einer Erziehung zur Volksgemeinschaft ersetzt Keine freiheitlichen Erziehungsansätze, keine Einzelperson • 4. Typenzucht hat Vorrang vor der Entfaltung des Individuums Uniformierung der Gesellschaft: Volk als kämpfender Gesamtkörper Formationserziehung: Erziehung in festen gemeinschaftlichen Anordnungen, militärähnlich, Befehl-Gefolgschafts-Verhältnisse Stolz auf gemeinsame Leistungen, Feierklang der großen Gemeinschaft 5. Erziehung wird aus eine rassistische Grundlage gestellt Überlegenheit nordischer Rasse, Erhaltung der rassenmäßigen Grundlagen des Volkstums, Sicherung kultureller Weiterentwicklung ● ● ERZIEHUNG IM NS A. BERNHARD- PRINZIPIEN DER ERZIEHUNG IM NS 6. Erziehung soll auf die nationalistische Aufgabe eingeschworen werden • Patriotische Erziehung, Nationalstolz entflammen, nicht nur äußerlich gerüstet sondern auch innerlich, Vaterlandsliebe, Nationalbegeisterung, kein halber Demokrat oder kranker Pazifist sein sondern ganzer Deutscher Erziehung zur Volksgemein- schaft Stalt Individuum, non-liberal Körpert. 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Einheitliche, geschlossene Erziehung, politische Funktion = Erzieherische Funktion, Jede Erziehung hat als oberste Aufgabe den Staat, treuer Gefolgsmann A.H. ERZIEHUNG IM NS FUEHRUNG UND VERFUEHRUNG, ERZIEHUNGSSTAAT Typus, keine Individualität, Gleiche innere Bildung, Haltung, Gesinnung, Bewusstseinskreise, Funktionen Rasse, Blut, Ehre, Boden, Geist; Führertum, Wehr, Durchbruch der deutschen Volkheit zur bewussten Bejahung der Nation •Kein bürgerlicher, sondern soldatisch, politischer Mensch •Leiblich-seelische Ganzheit formen Gleiche naturgegebene Anlagen und Erziehungseinflüsse % DIALOGISCHE FUEHRUNG - M. HEITGER • Aufklärung: Muf sich an seinem eigenen Verstand zu bedienen, welcher bei jedem Menschen gegeben ist (Kant) Fragestellung: Steht Pädagogik der geforderten Mündigkeit im Wege? Steht sie sich selbst im Weg? • Wie kann pädagogische Führung möglich sein, die einen anderen nicht in Abhängigkeit bringt, die ihm andererseits Hilfe, Rat und Beistand nicht verweigert? 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Zugang zu neuen Argumenten gewinnen, aber nicht quantitativ-anhäufen, sonder prüfen und abwägen -> Entfaltung Urteilskraft, Gewinnen intellektueller, sittlicher Mündigkeit Partner werden gegenseitig aus Enge des Bewusstseins, aus Vorurteilen, Befangenheiten befreit ohne Abhängigkeiten zu schaffen, sondern diese abzubauen ● Prozess der Argumentation, durch diesen gehorcht der Mensch der Wahrheitsbindung Argumente definieren Art des sozialen Bezuges: Argumentieren gegenüber dem Du: Gewinn von Zugang zu ihm ohne beherrschen oder abhängig machen Führung mit Absicht auf eigenständig richtiges Denken und verantwortliches Handeln ist nur dialogisch möglich, erfüllt gleichzeitig Auftrag der der Gemeinschaft zugrunde liegt Kriterien dialogischer Führung: Argumentative Auseinandersetzung, nicht bloßes Wissen aufnehmen, Befehle, Verbote zu befolgen Unabhängigkeit vom Dialogpartner: Herrschaft von Argumenten, ihre Überzeugungskraft und Verbindlichkeit nicht einschränken • Lehrer/Erzieher muss sich auch wenn es schwierig ist unabhängig halten. Trotz dieser Unabhängigkeiten darf keine Gesetzlosigkeit entstehen sondern im Gegenteil, Je. unabhängiger desto mehr. gesetzmäßiger Anspruch der Argumentation, verbindlicher Anspruch der Sittlichkeit ●● • Wenn das nicht getan wird -> Verweigern der pädagogischen Hilfe, führt nicht zu Mündigkeit, sondern lässt ihn Befangen in- seinen Vorurteilen, Enge des Bewusstseins Lehrer, Erziehender muss sich Gegenargumente anhören, seine eigenen Argumente in Frage stellen lassen ●