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Europäische Union vielfältige Kultur → Geschichte grundlegende Gemeinsamkeiten über 60 Sprachen lassen sich einigen Sprachgruppen zuordnen keine gemeinsame europäische Sprachidentität viele unterschiedliche Religiöse Gruppen Gemeinsamkeiten in Architektur Stilepochen hinterließen fast überall in Europa spuren Gemeinsamkeiten bei Musik trotz großer Unterschiede kam es zu vielen gemeinsamen Entwicklungen innerhalb von Europa kulturelle & politische - historische Identität Europa steht für eine wechselvolle Geschichte von Teritorialenkonflikten und blutigen kriegen 30 jähriger Krieg beide Weltkriege → Frieden für die meiste Zeit eine Ausnahme Europa steht für anhaltende und prägende Leistungen, Errungenschaften in Politik, Technik, Ökonomie, Kultur, Kunst, Philosophie, Wissenschaft Europaidee nach zweiten Weltkrieg wollte durch eine bessere Zusammenarbeit der Völker im Sinne einer Europaidee die Hauptkriegsursachen bekämpfen übertriebener Nationalismus & Rassismus ● → 1946 forderte der englische Premierminister Winston Churchill die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa" → Kern eine Partnerschaft zwischen Frankreich und Europa föderalistisches System (kleine Staaten auch Stimmrecht) Churchill sah GB und USA außerhalb → als Freunde & Förderer Europäische Union supranationale Organisation d.h., Beschlüsse sind nicht nur zwischenstaatlich, sondern auch innerhalb der Mitgliedstaaten bindend kein eigener Staat: kein Gewaltenmonopol und keine eigene Verfassung Mitgliedstaaten 2020: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern → Großbritannien 2020 aus EU ausgetreten wichtige Eckpunkte der EU gemeinsamer europäischer Binnenmarkt nach außen abgestimmte Handelspolitik, teilweise gemeinsame Eckpunkte Motive des Europäischen Einigungsprozesses Beginn...

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des Integrationsprozess 5 gemeinsame Motive O Wunsch nach Sicherheit & Freiheit Hoffnung das geeintes Europa Gewalt verhindern & Schutz vor der Gefahr einer Ausbreitung des Kommunismus Friedensgemeinschaft O O Wunsch nach Freiheit & Mobilität › ungehinderte freie Bewegung von Personen, Meinungen, Informationen und Waren O Hoffnung auf wirtschaftlichen Wohlstand Wunsch nach neuen Selbstverständnis Europa die Möglichkeit neuer Gemeinschaftserfahrungen demokratisch verfasstes Europa O Erwartung gemeinsamer Macht hofften durch politische Einigung gemeinsam die Macht zurück zu erlangen weitere Großmacht gegenüber USA O Leitgedanken weiterhin gültig: Vergabe des Friedensnobelpreises 2012 (Friedensgarant) ökonomische Bewegungsgründe haben heute Bestand O O Ära großer wirtschaftlicher Stabilität & Prosperität gemeinsamer Markt O Binnenmarkt & Wirtschafts- - und Währungsunion tragen zum Wohlstand der Mitgliedstaaten bei Durch Finanzkrise wurde diese Prosperität der EU erschüttert politische Integration Voraussetzung für die internationale Handlungsfähigkeit der europäischen Staaten gegenwärtige und künftige Probleme der internationalen Politik (Klimaschutz, Bekämpfung Terrorismus etc.) en sich nicht mehr von einzelnen Staaten lösen Stationen & Dimensionen der europäischen Integration Montanunion (EGKS) 1951 ● Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl Hintergründe: bis 1950: Frankreich fordert, dass DE das Ruhrgebiet abgibt kein weiterer Krieg O EGKS als Möglichkeit zur Friedenssicherung O 9.5.1950 ,,Schuman-Plan" O EGKS als Institution 18. April 1951: Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Belgien, Luxemburg › Vertrag für 50 Jahre gemeinsame Verwaltung der Kohle - und Stahlindustrie O O 23. Juli 1952: Inkrafttreten der EGKS O supranationale Koordination durch Organisation „Hohe Behörde“ erster Präsident Jean Monnet → Mitglieder zollfreien Zugang zu Kohle und Stahl Vorteile und Funktionen O Verhinderung weiterer Kriege: Montanindustrie als wichtigste Krigsindustrei unter gemeinsamer Kontrolle → primäres politisches Ziel: Friedenssicherung O Zollfreiheit bei Kohle - und Stahlkäufen der Länder Europäische Verteidigungsgemeinschaft Kernstück: gemeinsame Armee französische Abgeordnete lehnen Vertrag 1954 ab wolle Hoheit über die Armee nicht abgeben Robert Schuman (frz. Außenminister) Jean Monnet (Idee zum Schuman – Plan) Vorschlag Produktion von Kohle&Stahl zusammenzulegen und gemeinsam darüber zu verfügen Konrad Adenauer (dt. Bundeskanzler) Römische Verträge 1957 Gründung O O 25.03.1957 in Rom Verträge zur Gründung der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EAG, EURATOM) von Vertretern aus: Belgien, Niederlande, Luxemburg, Deutschland, Frankreich, Italien O Jahrhundert alte Feindschaft zwischen DE und FR wird beendet O O bessere Handelsbeziehungen steigen der Wirtschaftskraft, höherer Lebensstandard europäische Einigung hat begonnen andere Integrationsversuche, wie die Europäische Verteidigungsgemeinschaft(1954) scheiterten Ziele: mit beiden Verträgen, nach EGKS, ein noch bedeutsamerer Schritt der europäischen Einigung Aufbau einer Zollunion mit gemeinsamen Außenzoll Abbau interner Handelshemmnisse und Errichtung eines gemeinsamen Marktes Bewegungsfreiheit für Waren, Personen, Dienstleistungen, Kapital engere Zusammenarbeit in der friedlichen Nutzung der Atomenergie O 0 0 O 1. 2. 3. 4. O Wirtschaft Instrument, um Frieden zu erreichen O Unterzeichnung der Verträge = Gründungsdatum der EU Verträge traten am 1. Januar 1958 in Kraft gelten als Fundament der EU in der Fassung des Vertrags von Lissabon(2007) fort anwesender dt. Bundeskanzler Konrad Adenauer in einer Rede: „Europa hätte keinen würdigeren Rahmen für diese Konferenz finden können als diese eine ehrenwürdigste Stadt stellt Bedeutung des Ortes heraus ● 1979 ● Bedeutung O größere Bedeutung als Montanunion O 1967 Europäische Gemeinschaft O 1987 betraf eine Volkswirtschaft von 180 Mio. Menschen Anstoß für die Institutionelle Weiterentwicklung der europäischen Zusammenarbeit europäische Institutionen umfassten in Straßburg nun… Parlamentarische Versammlung ( Abgeordnete der nationalen Parlamente delegiert) › Ministerrat (jeweils zuständigen Minister der sechs Regierungen entsandten) Kommission Gerichtshof die drei Gemeinschaften (EGKS, EWG, EAG) zusammengefasst durch den Fusionsvertrag von 1965 EG zusammengefasst zur Europäischen Gemeinschaft es entsteht eine gemeinsame Kommission und ein gemeinsamer Rat erster Kommissions Chef Walter Hallstein 1973 Beitritt Großbritannien, Irland, Dänemark Europäisches Parlament erstmals direkt von wahlberechtigter Bevölkerung gewählt einzige Gremium, dass direkt gewählt wird Europäische Währungssystem (EWS) eingeführt 1981 Süderweiterung Griechenland tritt der Europäischen Gemeinschaft bei Verhandlungen mit Portugal und Spanien ziehen sich treten erst 1986 bei → waren wirtschaftlich schwächer als bisherige Mitgliedstaaten Stabilisierung der jungen Demokratie gilt als wichtiger Grund für Beitritt wollte die jungen Demokratien an sich binden und wirtschaftlich unterstützen 1985 Schengener Abkommen In Schengen 14. Juni 1985 Übereinkommen der Regierungen der Staaten der Benelux - Wirtschaftsunion, BRD, Französische Revolution über den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen In den nächsten Jahren treten weitere Länder (auch nicht EU – Mitglieder) dem Schengen – Raum bei Einrichtung ERASMUS – Programm einheitliche Europäische Akte (EEA) erster bedeutsamer Reformschritt Befugnisse des Europäischen Parlament erweitert Entscheidungsprozesse im Ministerrat vereinfacht EG erweiterte Zuständigkeit auf Umwelt, Technologienennwicklung, Forschungsförderung 1990 deutsche Wiedervereinigung 1992 Vertrag von Maastricht 7. Februar 1992 einigen sich die 12 Staaten auf die Gründung der Europäischen Union (zunächst nur als Rahmen für die einzelnen Organisationen) davor: EGKS, EG, EURATOM Europäische Union 1. Säule der EU: Europäische Gemeinschaft EG (Agrarpolitik, Binnenmarkt, Außenhandel etc.), EURATOM 2. Säule der EU: Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) 3. Säule der EU: Innen- und Justizpolitik z.B. Europol 1995 ● Unionsbürgerschaft können sich damit innerhalb der EU frei bewegen, überall in der EU Aufenthaltsrecht ersetzt die Staatsbürgerschaft nicht erzählt damit das Recht unabhängig von Staatsbürgerschaft in der gesamten EU am Wohnsitz das Europäische Parlament zu wählen Unionsbürger das Recht, Petitionen an EU Parlament zurichten ● O ● O O O Beschluss zu einer gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsunion Ziel ab 1999 gemeinsame Währung als Verrechnungseinheit und ab 2002 als Bargeld Gründung EZB für gemeinsame Währungspolitik 1999 der Euro in den Staaten der Europäischen Währungsunion als Buchgeld ab 1. Januar 2002 auch als Bargeld in 12 Mitgliedstaaten heute Euro in 19 EU - Staaten als Zahlungsmittel Damit ein Land beitreten kann muss es bestimmte Kriterien erfüllen O O O Charta gemeinsamer sozialer Grundrechte sollte eingeführt werden (GB nicht beteiligt) 1993 Kopenhagener Kriterien O O › EU - Konvergenzkriterien/Maastricht – Kriterien Kriterien, die Haushalts-, Priesniveau-, Zinssatz- uns Wechselkursstabilität gewährleisten sollen 1997 Vertrag von Amsterdam allgemeine Voraussetzungen, die ein Beitrittkandidat zur EU erfüllen muss politisches Kriterium: stabile Demokratie mit entsprechenden Institutionen Rechtsstaatlichkeit, Mehrparteiensystem, Sicherung der Grund und Menschenrechte, öffentliche und freie Diskussionen, plurales gesellschaftliches System wirtschaftliches Kriterium: funktionierende Marktwirtschaft → gesichert Eigentumsgarantie, freier Wettbewerb, stabiles Finanz – und Währungssystem Acquis - Kriterium: Akzeptanz der Rechte und Pflichten aus den Rechtsgrundlagen der EU und ins eigene Rechtssystem übernehmen EU - gemeinschaftliches Kriterium: Anerkennung des Binnenmarkts und Beitritt zur EWWU Beitritt Österreich, Finnland, Schweden unterzeichnet am 2. Oktober 1997 in Kraft am 1. Mai 1999 Vertrag weitete die Befugnisse des Europäischen Parlaments aus stärkte Rechte im Mitentscheidungsverfahren (stellte Parlament auf die Stufe des Rates) Parlament muss der Ernennung der Kommission als ganzer zustimmen und der Ernennung des Kommissionspräsidenten Parlament darf nicht 700 Mitglieder überschreiten Entscheidungsverfahren bei der polizeilichen und justiziellen Zusammenarbeit in Strafsachen wurden vereinfacht Entscheidungen einstimmigen Ratsbeschluss getroffen werden konnten ohne parlamentarische Ratifizierung unmittelbar gültig Rechte der europäischen Polizeibehörde Europol erweitert das Schengener Abkommen in Form eines Protokolls in die Verträge aufgenommen bei der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik schufen Posten eines Hohen Vertreters für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (existierte von 1999 - 2009 danach Umbenennung) Mehrheitsverfahren wurde ausgedehnt Möglichkeit einer Suspendierung der EU-Mitgliedschaft bei Verletzung der Grundsätze der EU

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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April 1951: Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Belgien, Luxemburg › Vertrag für 50 Jahre gemeinsame Verwaltung der Kohle - und Stahlindustrie O O 23. Juli 1952: Inkrafttreten der EGKS O supranationale Koordination durch Organisation „Hohe Behörde“ erster Präsident Jean Monnet → Mitglieder zollfreien Zugang zu Kohle und Stahl Vorteile und Funktionen O Verhinderung weiterer Kriege: Montanindustrie als wichtigste Krigsindustrei unter gemeinsamer Kontrolle → primäres politisches Ziel: Friedenssicherung O Zollfreiheit bei Kohle - und Stahlkäufen der Länder Europäische Verteidigungsgemeinschaft Kernstück: gemeinsame Armee französische Abgeordnete lehnen Vertrag 1954 ab wolle Hoheit über die Armee nicht abgeben Robert Schuman (frz. Außenminister) Jean Monnet (Idee zum Schuman – Plan) Vorschlag Produktion von Kohle&Stahl zusammenzulegen und gemeinsam darüber zu verfügen Konrad Adenauer (dt. Bundeskanzler) Römische Verträge 1957 Gründung O O 25.03.1957 in Rom Verträge zur Gründung der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EAG, EURATOM) von Vertretern aus: Belgien, Niederlande, Luxemburg, Deutschland, Frankreich, Italien O Jahrhundert alte Feindschaft zwischen DE und FR wird beendet O O bessere Handelsbeziehungen steigen der Wirtschaftskraft, höherer Lebensstandard europäische Einigung hat begonnen andere Integrationsversuche, wie die Europäische Verteidigungsgemeinschaft(1954) scheiterten Ziele: mit beiden Verträgen, nach EGKS, ein noch bedeutsamerer Schritt der europäischen Einigung Aufbau einer Zollunion mit gemeinsamen Außenzoll Abbau interner Handelshemmnisse und Errichtung eines gemeinsamen Marktes Bewegungsfreiheit für Waren, Personen, Dienstleistungen, Kapital engere Zusammenarbeit in der friedlichen Nutzung der Atomenergie O 0 0 O 1. 2. 3. 4. 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Menschen Anstoß für die Institutionelle Weiterentwicklung der europäischen Zusammenarbeit europäische Institutionen umfassten in Straßburg nun… Parlamentarische Versammlung ( Abgeordnete der nationalen Parlamente delegiert) › Ministerrat (jeweils zuständigen Minister der sechs Regierungen entsandten) Kommission Gerichtshof die drei Gemeinschaften (EGKS, EWG, EAG) zusammengefasst durch den Fusionsvertrag von 1965 EG zusammengefasst zur Europäischen Gemeinschaft es entsteht eine gemeinsame Kommission und ein gemeinsamer Rat erster Kommissions Chef Walter Hallstein 1973 Beitritt Großbritannien, Irland, Dänemark Europäisches Parlament erstmals direkt von wahlberechtigter Bevölkerung gewählt einzige Gremium, dass direkt gewählt wird Europäische Währungssystem (EWS) eingeführt 1981 Süderweiterung Griechenland tritt der Europäischen Gemeinschaft bei Verhandlungen mit Portugal und Spanien ziehen sich treten erst 1986 bei → waren wirtschaftlich schwächer als bisherige Mitgliedstaaten Stabilisierung der jungen Demokratie gilt als wichtiger Grund für Beitritt wollte die jungen Demokratien an sich binden und wirtschaftlich unterstützen 1985 Schengener Abkommen In Schengen 14. Juni 1985 Übereinkommen der Regierungen der Staaten der Benelux - Wirtschaftsunion, BRD, Französische Revolution über den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen In den nächsten Jahren treten weitere Länder (auch nicht EU – Mitglieder) dem Schengen – Raum bei Einrichtung ERASMUS – Programm einheitliche Europäische Akte (EEA) erster bedeutsamer Reformschritt Befugnisse des Europäischen Parlament erweitert Entscheidungsprozesse im Ministerrat vereinfacht EG erweiterte Zuständigkeit auf Umwelt, Technologienennwicklung, Forschungsförderung 1990 deutsche Wiedervereinigung 1992 Vertrag von Maastricht 7. Februar 1992 einigen sich die 12 Staaten auf die Gründung der Europäischen Union (zunächst nur als Rahmen für die einzelnen Organisationen) davor: EGKS, EG, EURATOM Europäische Union 1. Säule der EU: Europäische Gemeinschaft EG (Agrarpolitik, Binnenmarkt, Außenhandel etc.), EURATOM 2. Säule der EU: Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) 3. Säule der EU: Innen- und Justizpolitik z.B. Europol 1995 ● Unionsbürgerschaft können sich damit innerhalb der EU frei bewegen, überall in der EU Aufenthaltsrecht ersetzt die Staatsbürgerschaft nicht erzählt damit das Recht unabhängig von Staatsbürgerschaft in der gesamten EU am Wohnsitz das Europäische Parlament zu wählen Unionsbürger das Recht, Petitionen an EU Parlament zurichten ● O ● O O O Beschluss zu einer gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsunion Ziel ab 1999 gemeinsame Währung als Verrechnungseinheit und ab 2002 als Bargeld Gründung EZB für gemeinsame Währungspolitik 1999 der Euro in den Staaten der Europäischen Währungsunion als Buchgeld ab 1. Januar 2002 auch als Bargeld in 12 Mitgliedstaaten heute Euro in 19 EU - Staaten als Zahlungsmittel Damit ein Land beitreten kann muss es bestimmte Kriterien erfüllen O O O Charta gemeinsamer sozialer Grundrechte sollte eingeführt werden (GB nicht beteiligt) 1993 Kopenhagener Kriterien O O › EU - Konvergenzkriterien/Maastricht – Kriterien Kriterien, die Haushalts-, Priesniveau-, Zinssatz- uns Wechselkursstabilität gewährleisten sollen 1997 Vertrag von Amsterdam allgemeine Voraussetzungen, die ein Beitrittkandidat zur EU erfüllen muss politisches Kriterium: stabile Demokratie mit entsprechenden Institutionen Rechtsstaatlichkeit, Mehrparteiensystem, Sicherung der Grund und Menschenrechte, öffentliche und freie Diskussionen, plurales gesellschaftliches System wirtschaftliches Kriterium: funktionierende Marktwirtschaft → gesichert Eigentumsgarantie, freier Wettbewerb, stabiles Finanz – und Währungssystem Acquis - Kriterium: Akzeptanz der Rechte und Pflichten aus den Rechtsgrundlagen der EU und ins eigene Rechtssystem übernehmen EU - gemeinschaftliches Kriterium: Anerkennung des Binnenmarkts und Beitritt zur EWWU Beitritt Österreich, Finnland, Schweden unterzeichnet am 2. 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Mai 1999 Vertrag weitete die Befugnisse des Europäischen Parlaments aus stärkte Rechte im Mitentscheidungsverfahren (stellte Parlament auf die Stufe des Rates) Parlament muss der Ernennung der Kommission als ganzer zustimmen und der Ernennung des Kommissionspräsidenten Parlament darf nicht 700 Mitglieder überschreiten Entscheidungsverfahren bei der polizeilichen und justiziellen Zusammenarbeit in Strafsachen wurden vereinfacht Entscheidungen einstimmigen Ratsbeschluss getroffen werden konnten ohne parlamentarische Ratifizierung unmittelbar gültig Rechte der europäischen Polizeibehörde Europol erweitert das Schengener Abkommen in Form eines Protokolls in die Verträge aufgenommen bei der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik schufen Posten eines Hohen Vertreters für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (existierte von 1999 - 2009 danach Umbenennung) Mehrheitsverfahren wurde ausgedehnt Möglichkeit einer Suspendierung der EU-Mitgliedschaft bei Verletzung der Grundsätze der EU