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Friedens- und Sicherheitspolitik Sowi

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 Alte und neue Kriegsursachen
Alte Kriegsursachen:
-Territorialansprüche
-Herrschaftssicherung
~Furcht vor Bedrohung von außen
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Annette

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Alte und neue Kriegsursachen Alte Kriegsursachen: -Territorialansprüche -Herrschaftssicherung ~Furcht vor Bedrohung von außen -Herrschaftsinteressen ~Durchsetzung politischer und ökonomischer Interessen durch Eliten -Machtkonkurrenz ~Kampf um vormacht in der Region -Rohstoffbedarf ~Konkurrenz um knappe Ressourcen -Ablenkung ~von innerstaatlichen Konflikten -Fehlwahrnehmung ~falsche Beurteilung der Stärke und Absichten der anderen Staaten Neue Kriegsursachen: -ethnisch-kulturelle Heterogenität innerhalb einer Nation -Armut, Überbevölkerung, Umweltzerstörung -interner Kolonialismus ~ökonom. Ausbeutung und polit. Unterdrückung von Bevölkerungsgruppen und Regionen -Sozio-ökonomische Heterogenität ~auf krasser sozialer Ungerechtigkeit beruhende Gesellschaftssysteme -Terrorismus ~religiös oder national motiviert -nach dem zweiten Weltkrieg entstand eine bipolare Weltordnung mit den beiden Machtzentren USA und UdSSR -nach Ende des Ost-West-Konfliktes wandelte sie sich zur multipolaren Ordnung -1990 als ,,Wegscheide" der internationalen Sicherheitspolitk a) Schaubild 1: bipolare Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg iwing S.A Xullogaris WEST OST NOMONT bneW westeuropäisch endets09 Von der bipolaren zur multipolaren Welt Japan, Staaten, EU lateinamerikanische USA und andere Jugoslawien nach 1990 b) Schaubild 2: multipolare Weltordnung Schwellenländer (z. B. Philippinen, Thailand) China USA China Japan steuropäische kommunistische UdSSR Indien bhu-enabehtab extenA acdei sche Staaten Russland Entwicklungsländer AMI Neudefinition des Sicherheitsbegriffs: Unter Sicherheit wird nicht mehr nur die Abwesenheit von Krieg verstanden. So sind z.B. Themenbereiche wie Klimawandel, Migration und die Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen in den Begriff Sicherheit einbezogen worden. Damit kam es zugleich zu einer Veränderung in Hinblick auf die relevanten Akteure: nicht nur staatliche, sondern auch nichtstaatliche Akteure sind zunehmend von Bedeutung Konzepte und Theorien zur Friedens-und Sicherheitspolitik im Wandel der Zeit Negativer Frieden: -Zustand welcher durch Abwesenheit von direkter Gewalt gekennzeichnet ist -gemeint ist der Zustand des Nicht Krieges Der Friedensbegriff von Johann Galtung Konstrukt des negativen und positiven Friedens Positiver Frieden: -zusätzlich die Überwindung von indirekter Gewalt -soziale Gerechtigkeit -Maß an Wohlstand und ökologische Nachhaltigkeit ->Verlagerung des Friedensbegriffes auf die Definition...

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von Gewalt Das Dreieck der Gewalt nach Johan Galtung (1993) sichtbar unsichtbar kulturelle Gewalt direkte Gewalt Personale Gewalt: -Opfer und Täter sind eindeutig identifizierbar und zuzuordnen Strukturelle Gewalt: -verantwortlich dafür sind. spezifische organisatorische oder gesellschaftliche Strukturen und Lebensbedingungen Kulturelle Gewalt: -Ideologien, Überzeugungen, Überlieferungen und Legitimationssysteme mit deren Hilfe direkte oder strukturelle Gewalt ermöglicht und gerechtfertigt/legitimiert wird strukturelle Gewalt Laut Johann Galtung haben menschliche Aktionen ihre Wurzeln ->Betitelung als Teufelskreis, welcher sich selbst stabilisiert, da gewalttätige Kulturen und Strukturen direkte Gewalt hervorbringen und reproduzieren Das zivilisatorische Hexagon von Dieter Senghaas Sechs Bedingungen, basierend auf seinen Erkenntnissen, welche Frieden garantieren können 1. Das Monopol auf die Anwendung von Gewalt liegt ausschließlich beim Staat und nicht bei Stammesführern oder Kriegsherren 2. Die Bindung staatlichen Handelns an Recht und Gesetz ist garantiert (Rechtsstaatlichkeit) 3. Es bestehen wechselseitige Abhängigkeiten (Interdependenzen) und die Fähigkeit, spontane Gefühlsregungen zu kontrollieren (Affektkontrolle) Rechtsstaatlichkeit Demokratische Partizipation Gewaltmonopol Konfliktkultur ov200 4. Die Möglichkeit der politischen und gesellschaftlichen ist im Sinne einer demokratischen Partizipation gegeben 5. Es herrscht soziale Gerechtigkeit 6. Das Gemeinwesen beruht auf einer Kultur des konstruktiven Umgangs mit Konflikten Interdependenzen und Affektkontrolle Soziale Gerechtigkeit Theoretisches Modell des Friedensforschers zur Friedensfähigkeit von Menschen, Gesellschaften und Staaten Theorien der Internationalen Beziehungen Der Realismus: -Akteure internationaler Politik orientieren sich an Eigeninteresse -Machtaufbau/-erhalt ->zur Abschreckung oder Abwehr bei Angriffen -Trotzdem: Gleichgewicht der Kräfte (Machtgleichgewicht), um Krieg zu vermeiden -Anarchische Strukturen im internationalen System schafft Bedingung für das Streben nach Sicherheit Der Liberalismus: -verschiedene Staaten mit verschiedenen Problembereichen, Zielen, Durchsetzungsvermögen usw.. ->außenpolitisches Handlungsorgan der Gesellschaft -Staaten nicht einheitlich agierende Akteure, dessen Interessen sich nicht aus äußeren Bedingungen ergeben -Grundannahme: pluralistisches Konzept von Staat und Gesellschaft -Liberale Demokratie Schlüssel zur Schaffung internationaler Sicherheit Der Institutialismus: -Grundannahme des Realismus wird vertreten ->Also: Staaten&Akteure in einem anarchischen Umfeld, die primär eigene Interessen verfolgen -Interdependenz führt zu internationalen Kooperationen, welche zustande kommen wenn Akteure gemeinsame Interessen haben (gewinnbringend für alle) -geregelt durch internationale Regime also Regelwerke Der Idealismus: -Kooperation der Staaten -Macht wird durch „internationales" Recht ersetz -Arbeitsteilung wird durch Autarkie ersetzt (Unabhängigkeit eines Landes vom Ausland) -EU als Beispiel

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