Die Grundherrschaft im Mittelalter
Struktur des Landes
Das Land des Grundherrn war streng aufgeteilt.
- Herrenland: Land direkt am Fronhof, auf dem Leibeigene für den Herrn arbeiteten.
- Hufenland: Land, das Hörige und freie Bauern bewirtschafteten.
- Meier: Der Verwalter, der die Bauern im Auftrag des Grundherrn beaufsichtigte.
Abhängigkeiten und Pflichten
Die Bauern hatten strenge Auflagen und mussten dem Herrn dienen.
- Frondienst im Mittelalter: Unbezahlte Arbeit der Bauern auf dem Herrenland des Grundherrn.
- Abgaben und Zehnt: Steuer in Form von einem Zehntel der Ernte oder des Viehs.
- Hörige und Leibeigene im Mittelalter: Hörige waren ans Land gebundene Bauern; Leibeigene waren fast wie Eigentum des Herrn.
💡 Tipp: Merk dir den Unterschied zwischen Grundherrschaft und Lehnswesen: Bei der Grundherrschaft geht es um das Verhältnis zwischen Grundherr und Bauern, beim Lehnswesen um die Beziehung zwischen König und Adeligen.


