Phase 1: Beginn der Ausgrenzung und Diskriminierung
Die erste Phase der Judenverfolgung begann mit der Machtübernahme Hitlers im Jahr 1933 und war gekennzeichnet durch eine zunehmende Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung aus dem öffentlichen Leben und der Gesellschaft.
Highlight: Die Machtübernahme Hitlers 1933 markierte den Beginn eines verstärkten Antisemitismus in Deutschland.
In dieser Zeit wurden Juden zu "Bürgern zweiter Klasse" degradiert. Es gab öffentliche Aufrufe zum Boykott jüdischer Geschäfte, was die wirtschaftliche Existenz vieler jüdischer Familien bedrohte. Ein besonders symbolträchtiges Ereignis war die öffentliche Verbrennung sogenannter "undeutscher" Schriften, bei der Werke jüdischer und regimekritischer Autoren vernichtet wurden.
Example: Die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in Berlin und anderen deutschen Städten war ein deutliches Zeichen für die kulturelle Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Intellektueller.
Diese erste Phase legte den Grundstein für die systematische Entrechtung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung, die in den folgenden Jahren immer weiter verschärft wurde.



































