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• technischer, wirtschaftlicher & sozialer Wandel
→veränderte die agrarisch geprägte Gesellschaft innerhalb

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Industrialisierung Definition: • technischer, wirtschaftlicher & sozialer Wandel →veränderte die agrarisch geprägte Gesellschaft innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer Industriegesellschaft • wirkt bis in die Gegenwart fort •begann Mitte des 18. Jh. in England → erfasste Anfang des 19. Jh. den westlichen Teil Europas & Nordamerika → Ausbreitung über Japan & Osteuropa in 2. Hälfte des 19. Jh.; im 20. Jh. über ganze Welt • rare Waldflächen & Rohstoffreichtum (vor allem Kohle) →Bevölkerung war zur Erschließung zahlreicher Kohlevorkommen gezwungen geeintes Land (einheitliche Währung, Steuern, keine Zölle) • hoch entwickeltes Banken- & Kreditsystem • Erfindungen: Spinn-, Dampfmaschine →Patentwesen ● • Abschaffung des Zunftzwangs • ausreichend Arbeitskräfte durch Bevölkerungsexplosion →verstärkte Abwanderung in Städte • Abschaffung der Ständegesellschaft • gute Infrastruktur (E bahn, Flüsse, Kanäle, • stabile politische Lage →Ressourcen mussten nicht auf Verteidigung konzentriert werden Hemnisse: • rund 300 Teilstaaten - unterschiedliche Wirtschafts- & Handelspolitik - viele Zoll- & Mautgrenzen - verschiedene Maß-/ Münzeinheiten • Merkantilismus England als Pionier der Industrialisierung Warum? • Insellage →als natürlicher Schutz → begünstigt Aufstieg zur Seemacht →→→→größtes jemals existierte Kolonialreich-Nutzung für den Dreickshandel - staatliche Eingriffe • starres Gesellschaftssystem - Ständegesellschaft - traditionelle Rechtsnormen & Grundeinstellungen Phasen der Industrialisierung: gang) - Grund- & Gutsherrschaft - Zunftordnungen • schlecht ausgebaute Infrastruktur Zeitraum Dominante Technik & Rohstoffe Führungsbranchen Führende Industrienationen Bauernbefreiung & Gewerbefreiheit in Preussen (seit 1806) ↓ • Mobilisierung von Arbeitskräften Eigeninitiative • Wettbewerb →→→gesellschaftliche Modernisierung Erste Industrielle Revolution Schwerindustrien Phase 2. Hälfte 18.Jh. - 1870er Jahre, Höhepunkt: 1867-1873 Dampfmaschine, mechanischer Webstuhl, Eisenverarbeitung, Kohle, Baumwolle Textilindustrie, Bergbau, Eisenbahn- & Maschinenbau ↓ • Technisches ,,Know-How" →mehr Bildung England Fortschritte im Bildungswesen (Preußische Bildungsreform, Technische Hochschulen) Amerika Baumwolle Sklaven offgewebe, hmuckwaren Liberalisierung der merkantilistischen Wirtschaftspolitik Deutschland als Nachzügler im Industrialisierungsprozess Maßnahmen: Sache • Unternehmerinitiative neben staatlicher Len ng • Wettbewerb teilweise möglich • Stärkung des Bürgertums →→→,,mehr" Markt Zweite Industrielle...

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Revolution Hochindustrialisierung 1880-1914 Elektrizität, Chemie, Verbrennungsmotor, Fließband, Kohle, Öl Elektro- & Chemieindustrie Die Vorreiterrolle Englands lässt sich nicht auf einen Faktor begrenzen. Vielmehr mussten verschiedene Begünstigungen gleichzeitig auftreten, wodurch sie sich gegenseitig verstärkten. England, USA, Deutschland, Japan Durchbruch der industriellen Revolution in Deutschland (zwischen 1850 und 1880) = Fortschritt Europa Afrika Deutscher Zollverein 1834 ↓ Abschaffung der Zollschranken erweitertes, einheitliches Wirtschaftsgebiet einheitliche Wirtschaftspolitik nach außen • Konkurrenzfähigkeit →→einheitlicher Wirtschaftsraum Ausbau des Verkehrswesens (Eisenbahnen ab 1835) ↓ • Zusammenrücken des Wirtschaftsraumes →Transport/Logistik Auswirkungen auf das Leben der Arbeiter: Soziale Frage Arbeitsbedingungen der Industriearbeiter: • fehlender Arbeitsschutz (→häufige Unfälle) • harte, anstrengende Arbeit, wenig Verpflegung • minimale Löhne • extrem lange Arbeitstage mit wenig Pausen • Verschmutzung in der Fabrik • Maschinenarbeit erleichtert Arbeit →reduziert Arbeitsplätze →eintönige Arbeit, Entfremdung erhebliche Belastungen, Verarmung, Verelendung → Soziale Frage (Notlage, ungelöste Probleme der Industriearbeiter zu Beginn der Industrialisierung) • Enteignung von Grundeigentümern • je mehr Verdienst, desto mehr Steuern • Erbrecht abgeschafft Die Lösung der sozialen Frage: Ansätze & Akteure Vorschläge zur Lösung der sozialen Frage & Nutzen für Minderung des Elends und der Armut des Proletariats: Karl Marx & der Kommunismus. Die Sozialdemokratie • Befreiung des Proletariats • Kampf der Arbeiterklasse vereinheitlicht • Abschaffung der Klassenherrschaft • Bekämpfung der Ausbeutung/Unterdrückung der Lohnarbeiter • Wahl- & Stimmrecht • Beschlagnahmung des Eigentums aller Immigranten & Rebellen • Zentralisierung der Banken & des Transportwesens in den Händen des Staats • Vergesellschaftung der Industrie • Beseitigung des Unterschieds zwischen Stadt & Land • Beseitigung der Kinderarbeit →→→→→Art Schulpflicht • Gleichstellung der Klassen • sorgt für Dynamik • ideologische Vorstellung →→→→→kein direkter Einfluss auf materielle Lage des Proletariats Der Sozialstaat. • Arbeitervereine & Gewerkschaften gegründet • 1880er: Sozialgesetze Vergesellschaftlichung der Produktionsmittel • Maßnahmen zum Arbeiterschutz • wachsende, sozialistische Arbeiterbewegung Versicherungen • mehr politischen Einfluss • Absicherungen • verlangt, ähnlich wie Unternehmer Gegenleistungen Lebensbedingungen des städtischen Proletariats: • überfüllte Wohnungen (6 Personen in 1 Zimmer / 11 Personen in 2 Zimmern) • Schlafgänger in ohnehin schon überfüllten Unterkünften • keine Beheizung der Zimmer möglich • hohe Arbeitslosigkeit Positiv: • Aufstieg von neuen gesellschaftlichen Gruppen • Erleichterung der Arbeit • Arbeit wurde effizienter →mehr Leistung Spannungen durch beengtem Wohnen →→→→→→gesteigerte Kriminalität, hoher Alkoholkonsum, Gewaltbereitschaft • unhygienische Verhältnisse-Krankheiten • fehlende soziale Absicherung • schnellere Herstellung→→→→→→→Verbilligung der Produkte • wirtschaftlicher Aufschwung (→Massenproduktion) • Produktivitätssteigerung Fazit: →Gesetzgebung durch das Volk • Gesetze für Gleichberechtigung von Mann & Frau • Maßnahmen zum Arbeiterschutz →→→→→→Arbeiterschutzgesetz • Verbot von Kinderarbeit • Steuern stufenweise • mehr politischer Einfluss • Interessen der Arbeiter sollen im Parlament vertreten werden →→→→→→→direkter Einfluss auf materielle Lage eher gering Positive & Negative Seiten der Industrialisierung weniger Kosten für Proletariat • Absicherungen • weniger Freiheit für die Arbeiter →strenger Gehorsam →→→→→keine Demonstrationen →keine politische Meinung gegen Unternehmer Die christlichen Kirchen • Gründung & Leitung von Anstalten für arbeitsunfähige Arbeiter christliche Ehe ● Negativ: • Umweltverschmutzung • hohe Arbeitslosigkeit • wahre Bildung durch das Christentum Gründung von Gesellenvereinen • Förderung der Produktiv-Assoziationen Die Unternehmer • bauten Werksiedlungen & richteten Unterstützungskassen ein →→→→→→für Krankheitsfälle, Unfälle & Invalität • Hilfe für benachteiligte Menschen • auf kleiner Ebene direkter • verringerten Lebenshaltungskosten der Arbeiter & übernahmen Kindergärten für Betreuung der Arbeiterkinder • verlangten für Bemühungen als Gegenleistung Gehorsam materieller Einfluss • Halt durch Glaube • schlechte Lebens- & Arbeitsbedingungen • Kinderarbeit Zusammenfassend kann man sagen, dass die Industrialisierung für die Wirtschaft ein großer Segen war, da Deutschland es dadurch geschafft hat, zu dem Industrieland zu werden, das es heute ist. Für die Arbeiter zu dieser Zeit war jedoch die Industrialisierung auch ein Fluch, da sie mit sehr schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen klarkommen mussten.

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Industrialisierung Definition: • technischer, wirtschaftlicher & sozialer Wandel →veränderte die agrarisch geprägte Gesellschaft innerhalb weniger Jahrzehnte zu einer Industriegesellschaft • wirkt bis in die Gegenwart fort •begann Mitte des 18. Jh. in England → erfasste Anfang des 19. Jh. den westlichen Teil Europas & Nordamerika → Ausbreitung über Japan & Osteuropa in 2. Hälfte des 19. Jh.; im 20. Jh. über ganze Welt • rare Waldflächen & Rohstoffreichtum (vor allem Kohle) →Bevölkerung war zur Erschließung zahlreicher Kohlevorkommen gezwungen geeintes Land (einheitliche Währung, Steuern, keine Zölle) • hoch entwickeltes Banken- & Kreditsystem • Erfindungen: Spinn-, Dampfmaschine →Patentwesen ● • Abschaffung des Zunftzwangs • ausreichend Arbeitskräfte durch Bevölkerungsexplosion →verstärkte Abwanderung in Städte • Abschaffung der Ständegesellschaft • gute Infrastruktur (E bahn, Flüsse, Kanäle, • stabile politische Lage →Ressourcen mussten nicht auf Verteidigung konzentriert werden Hemnisse: • rund 300 Teilstaaten - unterschiedliche Wirtschafts- & Handelspolitik - viele Zoll- & Mautgrenzen - verschiedene Maß-/ Münzeinheiten • Merkantilismus England als Pionier der Industrialisierung Warum? • Insellage →als natürlicher Schutz → begünstigt Aufstieg zur Seemacht →→→→größtes jemals existierte Kolonialreich-Nutzung für den Dreickshandel - staatliche Eingriffe • starres Gesellschaftssystem - Ständegesellschaft - traditionelle Rechtsnormen & Grundeinstellungen Phasen der Industrialisierung: gang) - Grund- & Gutsherrschaft - Zunftordnungen • schlecht ausgebaute Infrastruktur Zeitraum Dominante Technik & Rohstoffe Führungsbranchen Führende Industrienationen Bauernbefreiung & Gewerbefreiheit in Preussen (seit 1806) ↓ • Mobilisierung von Arbeitskräften Eigeninitiative • Wettbewerb →→→gesellschaftliche Modernisierung Erste Industrielle Revolution Schwerindustrien Phase 2. Hälfte 18.Jh. - 1870er Jahre, Höhepunkt: 1867-1873 Dampfmaschine, mechanischer Webstuhl, Eisenverarbeitung, Kohle, Baumwolle Textilindustrie, Bergbau, Eisenbahn- & Maschinenbau ↓ • Technisches ,,Know-How" →mehr Bildung England Fortschritte im Bildungswesen (Preußische Bildungsreform, Technische Hochschulen) Amerika Baumwolle Sklaven offgewebe, hmuckwaren Liberalisierung der merkantilistischen Wirtschaftspolitik Deutschland als Nachzügler im Industrialisierungsprozess Maßnahmen: Sache • Unternehmerinitiative neben staatlicher Len ng • Wettbewerb teilweise möglich • Stärkung des Bürgertums →→→,,mehr" Markt Zweite Industrielle...

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Revolution Hochindustrialisierung 1880-1914 Elektrizität, Chemie, Verbrennungsmotor, Fließband, Kohle, Öl Elektro- & Chemieindustrie Die Vorreiterrolle Englands lässt sich nicht auf einen Faktor begrenzen. Vielmehr mussten verschiedene Begünstigungen gleichzeitig auftreten, wodurch sie sich gegenseitig verstärkten. England, USA, Deutschland, Japan Durchbruch der industriellen Revolution in Deutschland (zwischen 1850 und 1880) = Fortschritt Europa Afrika Deutscher Zollverein 1834 ↓ Abschaffung der Zollschranken erweitertes, einheitliches Wirtschaftsgebiet einheitliche Wirtschaftspolitik nach außen • Konkurrenzfähigkeit →→einheitlicher Wirtschaftsraum Ausbau des Verkehrswesens (Eisenbahnen ab 1835) ↓ • Zusammenrücken des Wirtschaftsraumes →Transport/Logistik Auswirkungen auf das Leben der Arbeiter: Soziale Frage Arbeitsbedingungen der Industriearbeiter: • fehlender Arbeitsschutz (→häufige Unfälle) • harte, anstrengende Arbeit, wenig Verpflegung • minimale Löhne • extrem lange Arbeitstage mit wenig Pausen • Verschmutzung in der Fabrik • Maschinenarbeit erleichtert Arbeit →reduziert Arbeitsplätze →eintönige Arbeit, Entfremdung erhebliche Belastungen, Verarmung, Verelendung → Soziale Frage (Notlage, ungelöste Probleme der Industriearbeiter zu Beginn der Industrialisierung) • Enteignung von Grundeigentümern • je mehr Verdienst, desto mehr Steuern • Erbrecht abgeschafft Die Lösung der sozialen Frage: Ansätze & Akteure Vorschläge zur Lösung der sozialen Frage & Nutzen für Minderung des Elends und der Armut des Proletariats: Karl Marx & der Kommunismus. Die Sozialdemokratie • Befreiung des Proletariats • Kampf der Arbeiterklasse vereinheitlicht • Abschaffung der Klassenherrschaft • Bekämpfung der Ausbeutung/Unterdrückung der Lohnarbeiter • Wahl- & Stimmrecht • Beschlagnahmung des Eigentums aller Immigranten & Rebellen • Zentralisierung der Banken & des Transportwesens in den Händen des Staats • Vergesellschaftung der Industrie • Beseitigung des Unterschieds zwischen Stadt & Land • Beseitigung der Kinderarbeit →→→→→Art Schulpflicht • Gleichstellung der Klassen • sorgt für Dynamik • ideologische Vorstellung →→→→→kein direkter Einfluss auf materielle Lage des Proletariats Der Sozialstaat. • Arbeitervereine & Gewerkschaften gegründet • 1880er: Sozialgesetze Vergesellschaftlichung der Produktionsmittel • Maßnahmen zum Arbeiterschutz • wachsende, sozialistische Arbeiterbewegung Versicherungen • mehr politischen Einfluss • Absicherungen • verlangt, ähnlich wie Unternehmer Gegenleistungen Lebensbedingungen des städtischen Proletariats: • überfüllte Wohnungen (6 Personen in 1 Zimmer / 11 Personen in 2 Zimmern) • Schlafgänger in ohnehin schon überfüllten Unterkünften • keine Beheizung der Zimmer möglich • hohe Arbeitslosigkeit Positiv: • Aufstieg von neuen gesellschaftlichen Gruppen • Erleichterung der Arbeit • Arbeit wurde effizienter →mehr Leistung Spannungen durch beengtem Wohnen →→→→→→gesteigerte Kriminalität, hoher Alkoholkonsum, Gewaltbereitschaft • unhygienische Verhältnisse-Krankheiten • fehlende soziale Absicherung • schnellere Herstellung→→→→→→→Verbilligung der Produkte • wirtschaftlicher Aufschwung (→Massenproduktion) • Produktivitätssteigerung Fazit: →Gesetzgebung durch das Volk • Gesetze für Gleichberechtigung von Mann & Frau • Maßnahmen zum Arbeiterschutz →→→→→→Arbeiterschutzgesetz • Verbot von Kinderarbeit • Steuern stufenweise • mehr politischer Einfluss • Interessen der Arbeiter sollen im Parlament vertreten werden →→→→→→→direkter Einfluss auf materielle Lage eher gering Positive & Negative Seiten der Industrialisierung weniger Kosten für Proletariat • Absicherungen • weniger Freiheit für die Arbeiter →strenger Gehorsam →→→→→keine Demonstrationen →keine politische Meinung gegen Unternehmer Die christlichen Kirchen • Gründung & Leitung von Anstalten für arbeitsunfähige Arbeiter christliche Ehe ● Negativ: • Umweltverschmutzung • hohe Arbeitslosigkeit • wahre Bildung durch das Christentum Gründung von Gesellenvereinen • Förderung der Produktiv-Assoziationen Die Unternehmer • bauten Werksiedlungen & richteten Unterstützungskassen ein →→→→→→für Krankheitsfälle, Unfälle & Invalität • Hilfe für benachteiligte Menschen • auf kleiner Ebene direkter • verringerten Lebenshaltungskosten der Arbeiter & übernahmen Kindergärten für Betreuung der Arbeiterkinder • verlangten für Bemühungen als Gegenleistung Gehorsam materieller Einfluss • Halt durch Glaube • schlechte Lebens- & Arbeitsbedingungen • Kinderarbeit Zusammenfassend kann man sagen, dass die Industrialisierung für die Wirtschaft ein großer Segen war, da Deutschland es dadurch geschafft hat, zu dem Industrieland zu werden, das es heute ist. Für die Arbeiter zu dieser Zeit war jedoch die Industrialisierung auch ein Fluch, da sie mit sehr schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen klarkommen mussten.