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Industrielle Revolution

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 INDUSTRIALISIERUNG: technischer, wirtschaftlicher und sozialer Wandel
↳ Veränderung der Gesellschaft
die industrielle revolution
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Industrialisierung, England, Schrittmacherindustrie, Wirtschaftspolitik, Adam Smith, Deutschland, Eisenbahnbau, Soziale Frage, Quellenanalyse, Manifest, Marx und Engels, Rationalisierung der Arbeit, Urbanisierung, Massengesellschaft, Migration

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INDUSTRIALISIERUNG: technischer, wirtschaftlicher und sozialer Wandel ↳ Veränderung der Gesellschaft die industrielle revolution vorraussetzungen: • Erfindungen, 2.B. mechanischer Webstuhl • Rohstoffe, z. B. Kohle, Eisenerz Wandel in der Landwirtschaft • so tiefgreifend L> Bezeichnung als, Industrielle Revolution" Beginn in England (Mitte 18. Jahrhundert) England Mutterland der Industrialisierung" ● n ● -> Umbruch: handwerkliche Fertigung > Produktion in Fabriken erste industrielle Ballungszentren Anfang des 19. Jahrhunderts ● Bevölkerungsanstieg freier Zugang zu Märkten Gewerbefreiheit → jeder hat das Recht Firma zu gründen Wieso England? Günstige Voraussetzungen: große Ackerflächen & ertragssteigemde Anbaumethoden • Angebot an Arbeitskräften durch Bevölkerungszunahme groß umfangreiches Kohlevorkommen großer Binnenmarkt, geregeltes Zoll- und Finanzsystem • kurze & kostengünstige Verkehrswege viele Kolonien bet machinsteling in Europa } keine Zunftschranken Bürgertum hat politisches Mitspracherecht Mittelpunkt des Welthandels wirtschaftspolitik in england Sehr liberal Adam Smith → Wirtschaftstheorie -freier Handel wenige Eingriffe des Staates Mensch will Kapital vorteilhaft anlegen Eigeninteresse alle profitieren Wirtschaft kann sich selbst organisieren ↳ Verfolgen des Eigeninteresses fördert Gesellschaft merkmale: maschinelle Festigung → Massenproduktion ● • Verkehrswesen revolutioniert: Eisenbahn, Dampfschiff schnellerer Transport Arbeitsteilung Zunahme der Arbeiterschaft kleine Unternehmerschicht Geld, Maschinen, Fabriken Schrittmacherindustrie Die Industrie eines Landes, die am weitesten entwickelt ist, Sich am schnellsten entwickelt und damit das Tempo vorgibt und die Industrialisierung vorantreibt. England: Textilindustrie → ab Mitte des 18. Jahrhunderts Nachfrage nach Textilien, die Bevölkerungswachstum bedingte → auch für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich → England wurde weltweit größter Expoteur (Baumwolltextilien Seit Beginn des 19. Jahrhunderts: Bergbau & Hütten industrie führender Wirtschaftszweig England Mitte des 19. Jahrhunderts = führende Industrienation der Welt Folgen der Arbeitsteilung: Schadet geistigen Fähigkeiten der Arbeiter ↳ Schulbildung gefördert...

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vor allem für untere Schicht Förderung vor dem Betreiben eines Gewerbes Löhne: Konflikte um Löhne, Arbeitgeber gewinnen ↳ Zusammenschluss der Arbeiter (Gewerkschaften) fordern Mindestlohn" Sicherung der Familienernährung Durchbruch der Industrialisierung in Deutschland zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts gründe der verspäteten Entwicklung. politisch und wirtschaftlich: - Entstehung eines nationalen Marktes wurde verhindert durch: > Binnenzolle > verschiedene Währungen > verschiedene Maß-, Münz- und Gewichtssysteme politische & territoriale Zersplitterung Deutschlands Eingriffe der absolutistischen Herrscher Ein-/Ausfuhrbeschränkungen - Produktionsmonopole zusammen mit Zollverein schnellerer Transport von Waren und Menschen DIE SOZIALE FRAGE Notlage und ungelöste Probleme der Arbeiter Elend und Rechtlosigkeit durch..... Unternehmer: gewinnen politische & wirtschaftliche Bedeutung → neue Elite • treffen große Entscheidungen → Eigentümer & Manager Ihrer Fabrik niedrige Löhne lange Arbeitszeiten unsichere Arbeitsplätze. • bedroht von Arbeitslosigkeit schlechte Wohnverhältnisse und Arbeitsbedingungen, kein Arbeitsschutz fehlende Absicherung bei Krankheit, Invalidität, Tod Ursachen: Bevölkerungswachstum, Arbeitskräfte- Überangebot Wer? Frage nach Autor/Verfasser der Quelle: Persönlichkeit, polit.-öffentl. Stellung, soziale Schicht, Position/Weltanschauung" • Wann? historischer Kontext / Situation, unter denen die Q verfasst wurde Wo? fördert das Bankenwesen Eisenbahnbau als Schrittmacherindustrie ermöglicht zusammen mit dem Zollverein die Industrialisierung der deutschen Staaten GESELLSCHAFTLICHER WANDEL Entstehungsort: auf der Flucht? im Gefängnis? Im Zentrum des Geschehens oder von der Ferne aus beurteilt? Was? zentral: die inhaltliche Analyse: Worüber spricht der Autor? strukturierte Inhaltswiedergabe (→→ Gliederung!), Kerthesen Was will er bezwecken / erreichen? Was konnte er nicht wissen? Was wusste er und verschweigt es uns? → Ist der Text glaubwürdig? Ist er in sich logisch? Gibt es Widersprüche? Wie? äußere Form des Textes/Textsorte: Rede, Brief, Tagebuch (privat), Kommentar (öffentlich), geheimes Protokoll, Bittschrift, Pamphlet, Satire, Inschrift, Flugblatt, Vertrag... sprachliche Form/Stil (unbeholfen oder souverän, rhetorisch ausgeklügelt?) Kommen Begriffe mehrfach vor? Gibt es ,,Schlüsselbegriffe"? . Wem? Frage nach dem Adressaten: An wen wendet sich der Autor? Freunde, Feinde, Öffentlichkeit, vertrauter Personenkreis, Vorgesetzte, Untergebene? Reformprogramm Modernisierung Preußen: Wirtschaftsliberalismus Abschaffung der Leibeigenschaft Einführung der Gewerbefreiheit Abschaffung der Binnenzölle Gründung des Deutschen Zollvereins 1834 eisenbahnbau. unter preußischer Führung → einheitlicher Wirtschaftsraum Zentralnotenbank 1875 Einheitswährung, Deutsche Mark" 1876 Staat investiert in Verkehrsnetz (Eisenbahnbau) lässt Maschinenbau, Eisen- und Stahlindustrie, boomen Adel: verlieren Vorrechte & Privilegien bleibt die Führungsschicht WER AUTOR/IN polit.-öffentl. Stellung, soz. Schicht, Position | Weltanschauung Amt Person Standort Perspektive Übersicht zum kritischen Umgang mit schriftlichen Quellen soziokultureller Hintergrund Interesse lenkt Investitionen in die Industrie Zur privaten Finanzierung werden Aktiengesellschaften gegründet Beurteilung des Blickwinkels Beurteilung der polit. u. Ges. Position Beurteilung der Parteilichkeit Beurteilung der normativen Gebundenheit Gründung von Aktiengesellschaften 1. ANALYSE WAS, WANN, WIE hist. Kontext QUELLE Textart Zeit und Ort Aufbau Leitgedanken Schlüsselbegriffe Absicht Einordnung der Quelle in den. geschichtlichen Zusammen- hang Vergleich mit anderen Quel- len und Darstellungen Problematisierung der histori- . schen Ausgangslage 2. WERTEN UND URTEILEN WARUM ADRESSAT Privatperson Öffentlichkeit Machthaber Nachwelt Institution Beurteilung der Aussageab- sicht Information Manipulation Meinungsbildung Überlieferung Überredung MANIFEST der KOMMUNISTISCHEN PARTEI von Marx und Engels 1848 • 1848 → mitten in der Industrialisierung • Manifest Absichtserklärung → Thesen / Appell → Was läuft falsch? → Denker des Kommunismus Mary & Engels Warum im kommunistischen Manifest? → öffentlichkeit zum Denken anregen → kritisieren Misstände und wollen etwas verändem • Thema → Klassengesellschaft soll aufgelöst werden Proletariat soll mehr Macht bekommen Marx & Engels wollen eine Veränderung Lo Ziel: Burgeoisie auflösen →> möchten, dass es dem Proletariat besser geht Kirchen LÖSUNGS ANSÄTZE für die soziale Frage" motive Staat Unternehmer - noch keine Lösungsansätze arbeiterparteien ● Christliche Verantwortung gegenüber den Schwächeren der Gesellschaft und Bewahrung der christlichen Grundlagen einerseits staatliche Fürsorge • andererseits: Schwächung d. Arbeiterbewegung und der Sozialdemokratie Gewährleistung der Schulbildung einerseits patriarchalische Fürsorgepflicht und ethische Verantwortung andererseits: ökonomisches Kalkül Gewerkschaften Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen Fürsorgepflicht für Mitglieder → Unterstützung Verbesserung der Aufstiegschancen • Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen politisches Mitspracherecht marxistische Forderungen und reformerische Ideen für gewaltlose Veränderungen z. B. Wahlrecht · . ● ● ● · . ● maßnahmen. Soziale Einrichtungen und Bildungsinitiativen Verbot der Kinderarbeit Fabrikinspektionen Sozialistengesetz (1878): Bekämpfung der Sozialdemokratie Sozialgesetzgebung: Krankenversicherung (1883), Unfallversicherung (1884), Invaliden- und Altersversicherung (1889) Kranken- und Pensionskassen Bau günstiger Werkswohnungen, Schulen und Kindergärten günstige Einkaufsmöglichkeiten Entstehung der ersten deutschen Gewerkschaft (1865) Tarifverträge Streiks (Tarifkonflikte) 1869 Einrichtung von Streik- und Unterstützungskassen Gewerkschaftshäuser Gründung: Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein (1863) und Sozialdemokratische Arbeiterpartei (1869), Zusammenschluss zur Sozialistischen Arbeiterpartei (1875) Zusammenarbeit mit Gewerkschaften → Verbesserung der Bedingungen Kampf für politische Freiheiten (Vorraussetzung für ökonomische Befreiung der Arbeiter) RATIONALISIERUNG DER ARBEIT Einführung des Fließbandes → beschleunigt Produktion (Automatisierung) für einzelne manuelle Arbeitsschritte genügen billige Arbeiter • . Moderne Industriegesellschaft um 1900 URBANISIERUNG Stark anwachsende Städte .• Slumartige Arbeiterwohnviertel → Kriminalität wächst Geschäftsviertel · Taylorismus → detaillierte Planung der Arbeitsabläufe um Produktivität zu erhöhen L geteilte Arbeit • verbessertes Bildungsangebot .• kulturelle Entfaltungsmöglichkeiten Reklame flut größeres Waren angebot => Auflösung regionaler, familiärer & konfessioneller Bindungen ● →> Verwaltung & Politik verlieren an Kontrolle MIGRATION Migranten waren gesellschaftlich isoliert Urbanisierung, da Migranten sich in Deutschland ein Leben aufbauen Gründe für Einwanderung nach Amerika: - Massenarmut Not im handwerklichen & bäuerlichen Gewerbe Aufbau einer Existenz meist nicht gelungen Wohin steuert die moderne Industriegesellschaft? Strukturwandel: Rückgang industrieller Sektor (Deindustrialisierung) •Tertiarisierung Dienstleistungsgesellschaft => steigende Bedeutung von Information, Wissen und Qualifikation → postmodernes Lebensgefühl Digitale Revolution: Ausbreitung elektronischer Datenverarbeitung →Produktion bis Dienstleistungssektor UMWELTGEFÄHRDUNG Probleme: zu intensives Nutzen natürlicher Ressourcen -Schadet Mensch und Natur Folgen: Wasserverschmutzung - Luftverschmutzung Maßnahmen: - verbesserte Stadtplanung → Kanalisation und Filter trotzdem kein Vorrang vor der Industrie MASSENGESELLSCHAFT • Teilhabe der gesamten Gesellschaft an politischen Entscheidungen Wohlstand und Kultur → Ergebnis der Industrialisierung Folgen: verschwinden des Individuums in der Masse - hohe Kultur beansprucht die Führung der Masse Zwei Migrationsbewegungen

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

Industrialisierung, England, Schrittmacherindustrie, Wirtschaftspolitik, Adam Smith, Deutschland, Eisenbahnbau, Soziale Frage, Quellenanalyse, Manifest, Marx und Engels, Rationalisierung der Arbeit, Urbanisierung, Massengesellschaft, Migration

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Unternehmer: gewinnen politische & wirtschaftliche Bedeutung → neue Elite • treffen große Entscheidungen → Eigentümer & Manager Ihrer Fabrik niedrige Löhne lange Arbeitszeiten unsichere Arbeitsplätze. • bedroht von Arbeitslosigkeit schlechte Wohnverhältnisse und Arbeitsbedingungen, kein Arbeitsschutz fehlende Absicherung bei Krankheit, Invalidität, Tod Ursachen: Bevölkerungswachstum, Arbeitskräfte- Überangebot Wer? Frage nach Autor/Verfasser der Quelle: Persönlichkeit, polit.-öffentl. Stellung, soziale Schicht, Position/Weltanschauung" • Wann? historischer Kontext / Situation, unter denen die Q verfasst wurde Wo? fördert das Bankenwesen Eisenbahnbau als Schrittmacherindustrie ermöglicht zusammen mit dem Zollverein die Industrialisierung der deutschen Staaten GESELLSCHAFTLICHER WANDEL Entstehungsort: auf der Flucht? im Gefängnis? Im Zentrum des Geschehens oder von der Ferne aus beurteilt? Was? zentral: die inhaltliche Analyse: Worüber spricht der Autor? strukturierte Inhaltswiedergabe (→→ Gliederung!), Kerthesen Was will er bezwecken / erreichen? Was konnte er nicht wissen? Was wusste er und verschweigt es uns? → Ist der Text glaubwürdig? Ist er in sich logisch? Gibt es Widersprüche? Wie? äußere Form des Textes/Textsorte: Rede, Brief, Tagebuch (privat), Kommentar (öffentlich), geheimes Protokoll, Bittschrift, Pamphlet, Satire, Inschrift, Flugblatt, Vertrag... sprachliche Form/Stil (unbeholfen oder souverän, rhetorisch ausgeklügelt?) Kommen Begriffe mehrfach vor? Gibt es ,,Schlüsselbegriffe"? . Wem? Frage nach dem Adressaten: An wen wendet sich der Autor? Freunde, Feinde, Öffentlichkeit, vertrauter Personenkreis, Vorgesetzte, Untergebene? 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ANALYSE WAS, WANN, WIE hist. Kontext QUELLE Textart Zeit und Ort Aufbau Leitgedanken Schlüsselbegriffe Absicht Einordnung der Quelle in den. geschichtlichen Zusammen- hang Vergleich mit anderen Quel- len und Darstellungen Problematisierung der histori- . schen Ausgangslage 2. WERTEN UND URTEILEN WARUM ADRESSAT Privatperson Öffentlichkeit Machthaber Nachwelt Institution Beurteilung der Aussageab- sicht Information Manipulation Meinungsbildung Überlieferung Überredung MANIFEST der KOMMUNISTISCHEN PARTEI von Marx und Engels 1848 • 1848 → mitten in der Industrialisierung • Manifest Absichtserklärung → Thesen / Appell → Was läuft falsch? → Denker des Kommunismus Mary & Engels Warum im kommunistischen Manifest? → öffentlichkeit zum Denken anregen → kritisieren Misstände und wollen etwas verändem • Thema → Klassengesellschaft soll aufgelöst werden Proletariat soll mehr Macht bekommen Marx & Engels wollen eine Veränderung Lo Ziel: Burgeoisie auflösen →> möchten, dass es dem Proletariat besser geht Kirchen LÖSUNGS ANSÄTZE für die soziale Frage" motive Staat Unternehmer - noch keine Lösungsansätze arbeiterparteien ● Christliche Verantwortung gegenüber den Schwächeren der Gesellschaft und Bewahrung der christlichen Grundlagen einerseits staatliche Fürsorge • andererseits: Schwächung d. Arbeiterbewegung und der Sozialdemokratie Gewährleistung der Schulbildung einerseits patriarchalische Fürsorgepflicht und ethische Verantwortung andererseits: ökonomisches Kalkül Gewerkschaften Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen Fürsorgepflicht für Mitglieder → Unterstützung Verbesserung der Aufstiegschancen • Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen politisches Mitspracherecht marxistische Forderungen und reformerische Ideen für gewaltlose Veränderungen z. B. Wahlrecht · . ● ● ● · . ● maßnahmen. 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