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Innenpolitik Bismarcks

Innenpolitik Bismarcks

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Papsttum steuerte absolutistische Stellung innerhalb der katholischen Kirche an (Unfehlbarkeitsdogma ->
Unfehlbarkeit des Papst

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Bismarcks Innenpolitik von 1871 bis 1890 - Kulturkampf und Bismarcks Maßnahmen - Sozialistengesetz - Konservative Wende - Sozialgesetzgebung - Fazit -> Ich belege den Geschichte Leistungskurs

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KULTURKAMPF Papsttum steuerte absolutistische Stellung innerhalb der katholischen Kirche an (Unfehlbarkeitsdogma -> Unfehlbarkeit des Papstes in Lehrmeinung) • „Politischer Katholizismus“ im Deutschen Reich schließt sich zur Zentrumspartei zusammen -> Ultramontanismus (romtreuer politischer Katholizismus) -> nicht Kaiser, sonder Papst in Rom galt Katholiken als höchste Autorität Programm Zentrum: gegen kleindeutsche Reichseinigung, für Selbstständigkeit der Kirche, für föderativen Reichsaufbau • „Innere Nationswendung" verlangte Reduzierung der kirchlichen Einflusses _> Zugehörigkeit zur Nation sollte konfessionelle Zugehörigkeit überlagern ● 1871 - ,,Kanzlerparagraph“: Geistlichen wurde untersagt in ihren Predigten politische Ereignisse zu kommentieren 1871- ,,Schulaufsichtsgesetz“: Kirche wird geistliche Schulaufsicht entzogen 1872 - ,,Jesuitengesetze“: Verbot des Jesuitenordens • 1873 - „Maigesetze“: kein Bischof / Priester darf ohne Zustimmung der Behörden eingesetzt werden -> Papst erklärte Gesetze für ungültig ● INNENPOLITIK BISMARCKS ● ● 1875- ,,Brotkorbgesetze": Entzug von staatlichen Zuschüssen für Gemeinde + Geistliche die sich gegen Papst stellten werden von Sanktionen ausgenommen • 1875 - ,,Zivilehegesetz": Ehepaare mussten vor Standesamt heiraten • 1875 - ,,Kongregationsgesetze“: Verbot aller geistlichen Orden • 1873 ,,Gründerkrise" -> Wirtschaftswachstum stagnierte ● Deutsche Landwirtschaft + Schwerindustrie standen günstigen Importen aus Ausland gegenüber Bismarck ersetze Freihandel durch Schutzzollpolitik - -> Unterstützung der Konservativen & Zentrumspartei, Abkehr der Nationalliberalen (lehnten Protektionismus ab) ● Für Bismarck ist Katholizismus nicht mit protestantisch - preußischen Staat vereinbar -> versucht deren Einfluss auf Politik zu minimieren ● Maßnahmen ● Bildung von Gegenbewegungen, Vergrößerung des Einflusses der Zentrumspartei Bismarck begann ab 1878 mit Annäherungspolitik 1886/87 Ende des...

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Kulturkampfes: Verabschiedung von Milderungs- & Friedensgesetzen KURSWECHSEL 1878 SOZIALISTENGESETZ Arbeiterbewegung gewinnt an Einfluss -> Angst vor Revolution 1878 -> 2 Attentate auf Wilhelm I -> wurde trotz fehlender Beweise Sozialisten angehängt -> Oktober 1878 Sozialistengesetz Verbot von Verbbünden, Publikationen & Versammlungen der Sozialdemokraten Anhänger wurden als „Reichsfeinde“ verleumdet, teilweise verfolgt und ausgebürgert Sozialdemokraten durch Persönlichkeitswahlen dennoch im Reichstag vertreten Blieb bis Bismarcks Rücktritt 1890 in Kraft SOZIALGESETZGEBUNG Mit Förderung der Zufriedenheit der Arbeiter wollte Bismarck sie von der Sozialdemokratie abbringen und für Monarchie gewinnen Einführung von Versicherungen (Solidarprinzip -> Gemeinschaft unterstütz Einzelnen): Krankenversicherung 1883, Unfallversicherung 1884, Rentenversicherung 1889 Sozialistengesetz machte Sozialgesetzgebung Bismarcks für viele Arbeiter unglaubwürdig + zunächst nur größte Not gelindert -> Zulauf zur sozialdemokratischen Partei hielt an (wird zunehmend zu stärksten Partei) FAZIT Bismarck als Revolutionär bereit neue Wege zu gehen Kulturkampf und Kampf gegen Sozialismus gescheitert Fortschrittliche Sozialgesetzgebung -> heute Grundlage für Sozialstaat

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