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Investiturstreit und Gang nach Canossa

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Investiturstreit und Gang nach Canossa

 Investiturstreit & der Gang nach Canossa
Investitur = Einkleiden (im Mittelalter Vergabe eines geistlichen Amtes interhalb
der Kirche) Stre
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Investitur = Einkleiden (im Mittelalter Vergabe eines geistlichen Amtes interhalb
der Kirche) Stre

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Zusammenfassung vom Investiturstreit und Gang nach Canossa, Heinrich IV, Papst Gregor VII

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Investiturstreit & der Gang nach Canossa Investitur = Einkleiden (im Mittelalter Vergabe eines geistlichen Amtes interhalb der Kirche) Streit zwischen Kirche und Staat Bei den Ottonen entschieden Könige (weltliche Herrscher) wer Bischof & Papst werden sollte. Dies passt der Christlichen Kirche nicht → es kommt zum Investiturstreit zwischen Papst Gregor VII. und König Heinrich IV. Die Ottonen setzten Bischöfe ein ein wichtiges machtpolitisches Mittel Papst Gregor IV. sah das Einsetzen der Bischöfe als Angelegenheit der christlichen Kirche. Er wollte als einziger Bischöfe und Äbte einsetzen dürfen. 1059 →→ wurde ein Papstwahldekret erlassen. Dies besagt, dass nur mehr Kardinäle den Papst wählen können. Die Kardinäle werden eingesperrt, damit sie nicht beeinflusst werden. 1073 →Der Mönch Hildebrandt (war der Abt des Kloster Cluny) wird zum Papst Gregor VII. gekrönt. Er hat Heinrich den IV. dazu aufgefordert die Leiinvestitur zu unterlassen, jedoch kümmerte sich Heinrich nicht darum 1076 → In diesem Jahr war das Ultimatum. Heinrich der IV. drohte dem Papst mit der Absetzung. Der Papst exkommunizierte (vom Christentum ausschließen) Heinrich IV. Wenn man exkommuniziert wird, müssen die Christen keine Treue mehr leisten, man wird nicht christlich begraben und man erhält keine Sakramente. Der Papst verhängte den Bann über Heinrich IV. Seine Gegner haben gesagt, wenn er sich nicht innerhalb eines Jahres vom Bann läse, werde er als König abgesetzt. Heinrich IV. musste sich vorm...

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Papst entschuldigen. Er ist dem Papst entgegengereist, damit deutsche Herzöge seine Demütigung nicht sehen. Es waren eisige Temperaturen und sie mussten versteckte Pässe nehmen. Der Papst befindet sich in Toskana in der Burg Canossa. Heinrich hat sich 3 Tage lang vor der Burg aufgehalten und den Papst angefleht. Der Papst löste ihn vom Bann und sie kehren nach Deutschland zurück. Dort haben ihn die Fürsten bereits abgesetzt und einen neuen König aufgestellt. Es kam zum Bürgerkrieg und dem Gegenkönig wird die rechte Hand abgehackt (die Schwurhand). Daraufhin konnte sich Heinrich IV.einsetzen und sein Gegenkönig starb an den Verletzungen. Heinrich IV. hat weiterhin die Leihinvestitur betrieben und der Papst hat ihn erneut gebannt und exkommuniziert. Heinrich IV. reist mit dem Heer nach Rom. Der Papst ist dort auch nicht mehr beliebt und er flieht auf die Engelsburg. Dort ruft er die Normannen (da sie ihm noch was schuldig waren) (vom Norden) um Hilfe. Papst war der Lehensherr 1077 →Gang nach Canossa 1085 → Die Normannen plündern Rom und geben dem Papst in Salerno Schutz. Dort stirbt Gregor auch im Exil. Heinrich IV. hat einen eigenen Papst in Rom eingesetzt, welcher ihn zum Kaiser gekrönt hat. Als Heinrich IV. nach Deutschland zurückkehrt, kann er sich nicht freuen. Sein eigener Sohn sagt ihm den Kampf an und er wird vom Sohn abgesetzt. Anfang des 12. Jh. Stirbt Heinrich IV. ohne dass er sich die Macht zurückerlangt hat. Sein Nachfolger wird sein Sohn Heinrich V. 1111 →Heinrich der IV. wird begraben. Er wurde erst so spät begraben, da er immer noch gebannt war. 1122 →Durch das Wormser Konkordat wird der Investiturstreit beendet.

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Y

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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