Folgen des Koreakriegs
Der Koreakrieg hatte weitreichende Folgen für die internationale Politik und besonders für die koreanische Halbinsel. Er verschärfte die Spannungen im Kalten Krieg erheblich und führte zu einem beispiellosen Wettrüsten zwischen den USA und der Sowjetunion.
Die Rüstungskosten beider Supermächte stiegen sprunghaft an. Militärische Entwicklungen wurden massiv vorangetrieben, was die globale Bedrohungslage durch neue Waffensysteme verschärfte. Eine allgemeine Furcht vor weiteren militärischen Auseinandersetzungen prägte die internationale Politik der folgenden Jahre.
Für Korea selbst waren die Auswirkungen verheerend. Weite Teile des Landes lagen in Trümmern, was zu extremer Hungers- und Wohnungsnot führte. Nordkorea entwickelte sich zu einer abgeschotteten Diktatur, während Südkorea zunächst unter autoritärer Führung stand, bevor es sich später demokratisierte und wirtschaftlich aufblühte.
Die Teilung Koreas wurde durch den Krieg zementiert und besteht bis heute. Die koreanische Halbinsel blieb ein Brennpunkt internationaler Spannungen, der bis in die Gegenwart reicht.