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Präsentation

Buchenwald

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auch Durchgangslager, Arbeitslager, Kriegsgefangenenlager und Vernichtungslager, die oft als Konzentrationslager kombiniert waren. In Konzentrationslagern wurden unliebsame Bevölkerungsgruppen, z.B. politische und religiöse Gegner („Bibelforscher", Zeugen Jehovas), Kriminelle, „Asoziale“, Homosexuelle, Juden und Zigeuner sowie ab 1939 auch unerwünschte Ausländer und Kriegsgefangene ohne rechtliche Grundlage gefangen gehalten. Zuerst waren Konzentrationslager eine Art Gefängnis für die Inhaftierten, dann jedoch wurden die Inhaftierten zu Zwangsarbeitern, und diejenigen, die arbeitsunfähig waren, wurden ermordet. Das heißt, die Arbeit selber war auch oft nur eine Quälerei bis zum Tod. 2.1 Entstehung und Rolle Die Errichtung von Konzentrationslagern begann auf der Grundlage der Notverordnung vom 28.2.1933 mit dem Einsatz von Einheiten der SA als Hilfspolizisten. In leeren Fabrikhallen und an anderen Orten hielten SA-Einheiten ihre politischen Gegner (rund 30.000 Kommunisten, Sozialdemokraten und Deutsche jüdischen Glaubens) in „Schutzhaft“ gefangen. Schutzhaft bedeutete willkürliche Verhaftung ohne gerichtliche Kontrolle. Es kam zu bestialischen Misshandlungen. Auf Druck der Öffentlichkeit und der Justiz endete diese Phase im April 1934. Die schwarz gekleidete SS und ihre Totenkopfverbände übernahmen die Konzentrationslager. Ab Frühjahr 1933 wurde damit begonnen, die ersten offiziellen KZ für politische „Schutzhäftlinge" nach dem von Theodor Eicke für das Lager Dachau entwickeltem Konzept einzurichten. Dachau zählte von nun an als Vorbild, das sogenannte Dachauer Modell. Jedes KZ sollte nach dem Dachauer Modell errichtet werden. Deutschland wurde in drei Gebiete eingeteilt: Norden, Mitte und Süden. In jedem Gebiet sollte ein Hauptlager entstehen. Im Norden war es Sachsenhausen in der Mitte Buchenwald und im Süden Dachau. Von diesen Hauptlagern sollten dann kleinere KZs errichtet werde, die ihren “Hauptsitz" in den größeren Lagern hatten. Ab 1935 war Ziel von »Schutzhaft« und »vorbeugender Haft<< nicht nur die Ausschaltung aller Regimegegner, sondern auch aller Personengruppen, die aus ideologischen (z. B. Bibelforscher, Geistliche), rassischen und nationalen (Juden, Polen, Emigranten) oder aus »sozialen«< Gründen(»Arbeitsscheue<<, >>Gewohnheitsverbrecher«<, Homosexuelle) zu »Volksschädlingen<< deklariert wurden. Ab 1938 wurde der Zwangsarbeitseinsatz für Projekte der SS und später für die Rüstungsindustrie ein wesentlicher Zweck der Konzentrationslager. Während des Kriegs füllten sich die Konzentrationslager mit Häftlingen aus den von der Wehrmacht besetzten Ländern. Vor allem in Polen wurden weitere Lager eingerichtet. Insgesamt wurden 70 solcher, wie man heute sagt, „frühen KZ“ im gesamten Reichsgebiet errichtet. Die frühen KZ waren keine Vernichtungslager, sondern Lager, in dem politische Gegner gedemütigt, gequält und eingeschüchtert wurden. Durch hartes Arbeiten, Essensentzug, Schikanen und Misshandlungen sollten die Gefangenen dahin gebracht werden, sich nach der Entlassung aus dem Lager bedingungslos unterzuordnen. Ihnen sollte jegliche Kraft und jeglicher Mut genommen werden, sich weiterhin gegen das Nazi-Regime aufzulehnen. Ab 1941 wurden zur „Endlösung der Judenfrage" Vernichtungslager eingerichtet. Dies waren Konzentrationslager, in denen Menschen industriell mit Gas ermordet wurden. Im Januar 1942 schließlich plante man auf der Wannseekonferenz die Tötung von geschätzten 14,7 Millionen Juden mittels Gas in Vernichtungslagern und begann augenblicklich mit der Umsetzung dieses Planes. Die in Güterwagons herangeschafften Menschen wurden bei der Ankunft im Lager zunächst in Arbeitsfähige und unmittelbare Todeskandidaten vorsortiert. Unter dem Vorwand einer Desinfektionsmaßnahme wurden die Opfer mittels Zyklon B, das aus den Duschköpfen strömte, erstickt (vergast). Die ungeheuren Mengen an Leichnamen wurden schließlich in lagereigenen Krematoriumsöfen verbrannt. Besonders ab 1943 kam es zu Massentötungen von Geisteskranken, kranken Häftlingen, Polen und sowjetischen Kriegsgefangenen. Bis März 1944 bestanden insgesamt 22 KZ mit 165 angeschlossenen Arbeitslagern. Seit 1943 waren die deutschen Armeen an allen Fronten auf dem Rückzug. Himmler hatte deshalb den Befehl gegeben, bei Feindannäherung die KZ zu räumen. “Kein Häftling sollte den Alliierten lebend in die Hände fallen" Himmler 1943. Die Spuren des Verbrechens versuchte die SS zu tilgen, indem sie die Häftlinge wegführte, Leichen beseitigte und Akten vernichteten. Im Winter 1944/45 waren Hunderttausende von KZ-Häftlingen bei eisiger Kälte in offenen Güterwagen oder zu Fuß unterwegs. Viele von ihnen kamen während der Transporte und in den Auffanglagern ums Leben: erfroren, verhungert, erschossen, erschlagen. 2.2 Menschen und Kleidung Die Methoden um die Gefangenen in die KZs zu verfrachten waren unterschiedlich: Einige wurden in Einzel-, andere in Sammeltransporten dorthin gebracht, wieder andere mussten zum KZ laufen. In einem Konzentrationslager gab es 2 verschiedene Gruppen von Häftlingen. Die 1. Gruppe bestand aus Polnische Häftlinge, Geistliche, besserungsfähige Verbrecher und Homosexuelle. Zur 2. Gruppe gehörten Juden, Zigeuner und Berufsverbrecher. Unter dem Vorwand, es handle sich um Schutzhaft, wurden sie gefangen gehalten, um jeden Zweifel an diesem Versprechen zu beseitigen, durften die Gefangenen persönliche Gegenstände mitnehmen, dabei hatten sie keine Chance, je wieder aus der sogenannten "Schutzhaft" wieder rauszukommen. Jedem Häftling wurde die Identität entzogen und eine Nummer zugeschrieben. Diese Nummer war ihre Identität. Die Häftlinge trugen blau-weiß gestreifte Kleidung mit farbigen Dreiecken, Häftlingsnummern und Schuhe aus Holz. Jeder Gefangene war durch ein auf seiner Gefangenenkleidung aufgenähtes Symbol als Angehöriger einer der genannten Gruppen erkennbar: Juden trugen den gelben Stern, Politische Häftlinge ein rotes Dreieck, Bibelforscher (Zeugen Jehovas) ein lilafarbenes Dreieck, „Asoziale" ein schwarzes Dreieck, Kriminelle ein grünes Dreieck, Homosexuelle ein rosa Dreieck, Emigranten ein blaues Dreieck. Diese Einordnung in Gruppen war dafür da, dass Insassen sich nicht zusammenschließen und Aufstände anzetteln. Auch sollte sie die Arbeit der Wächter leichter gemacht werden. Da oft Kleidermangel herrschte kam es manchmal vor, dass Neuankömmlinge die Kleidung von soeben verstorbenen Menschen bekamen. Die Kleidung war meistens schon bei der Ausgabe dreckig. 2.3 Tagesablauf Der Tag eines durchschnittlichen Häftlings begann um 4 Uhr morgens und endete um 21 Uhr. Der Tage begann und endete mit dem Appell. Bei diesem wurden die Häftlinge gezählte und auch schon gequält. Die Häftling waren verpflichtet still und vor allem ohne Bewegung an ihrem Platz zu stehen und laut ihre Nummer zu sagen, wenn sie an der Reihe waren. Bewegte sich ein Häftling so wurde von vorn begonnen. Dies ging so lange so weiter bis alle Häftlinge still standen und alle Zahlen registriert wurden. Kamen Häftlinge zu spät zu Appell, so wurden sie vor allen gefoltert oder sogar ermordet. Anschließen mussten sie Frühstücken und sich Waschen, wobei es für tausend Häftlinge einen Brunnen gab. Langes warten lohnte sich aber auch nicht, da es danach weniger oder gar kein essen mehr gab. Das Essen bestand beim Frühstück aus einem halben Liter schwarzen Kaffee. Dann begann die Arbeit: Sie dauerte von 6 bis 17 Uhr, war im Laufschritt zu verrichten und war mit Strafen wie Schläge oder Hatz durch dressierte Hunde gekennzeichnet. Erschwerend kam noch hinzu, dass manche Häftlinge 5 - 10 Kilometer bis zu ihrem Arbeitsplatz laufen mussten. Mittags gab es eine Halbe Stunde Pause, in der das Mittagessen eingenommen wurde, entweder eine 'Suppe mit Fleischbeilage' oder eine Gemüsesuppe. Da viele Häftlinge wegen 'Überstunden' erst abends oder gar nachts heimkehrten, nahm der Nährwert der kalt gewordenen Suppe noch weiter ab. Nach der Arbeit gab es ein, aus 300 g Brot, 25g Wurst oder Margarine und einem Esslöffel Marmelade bestehendes Abendbrot. Erst jetzt durften die Waschräume und Toiletten benutzt werden, ständig gab es Wassermangel. In den Lagern herrschte ein strenges Regime: Tat man etwas unerlaubtes, bedeutete dies Stockschläge, Pfahlbinden, Dunkelarrest oder Stehzelle. War jemand gar den Leuten der SS nicht gehorsam, wurde er erschossen oder erhängt, per Giftspritze getötet oder vergast. 2.4 Todesursachen Am Ende des 2. Weltkrieges starben rund die Hälfte der Insassen an Hunger, Seuchen, Misshandlungen oder an medizinischen Versuchen. Am Schlechtesten wurden Juden, sowjetische und polnische Kriegsgefangenen behandelt. Doch wer erst einmal im KZ war, war so gut wie tot. Grundsätzlich galt: Ein Häftling besaß nichts und hatte keine Rechte. Zum Beispiel bekamen Wachmänner eine Belohnung, wenn sie jemanden erschossen, der aus dem KZ fliehen wollte. Die Konsequenz war, dass die Wachmänner die Häftlinge extra entkommen ließen und anschließend erschossen, nur um die Belohnung zu kassieren. An den Häftlingen wurde sich schamlos vergangen, Zahlreiche Pseudomedizinische Experimente (Test von fragwürdigen Arzneimitteln) wurden an ihnen durchgeführt und zuletzt tausende von Häftlingen vergast. 1941 wurde die erste Vergasung durchgeführt. Hauptsächlich wurden die Auspuffgase von Lastwagen oder das Blausäurepräparat Zyklon B benutzt. Die Häftlinge, die Vergast wurden, mussten sich entkleiden. Den Frauen und Mädchen wurden die Haare abgeschnitten. Dann mussten sie zwischen Reihen von Hilfspolizisten, die sie mit Peitschen, Stöcken oder Gewehren zur Eile antrieben, hindurch zu den Gaskammern gehen. Sie wurden zusammengepfercht, zehn Personen pro Quadratmeter, in den Kammern, welche als Duschräume bezeichnet wurden. Das Vergasen dauerte 10-30 Minuten, je nach den verwendeten Anlagen und Methoden. Um für die nächste Ladung Platz zu schaffen, wurde das Gas durch Ventilatoren abgesaugt und die Leichen sofort hinausgeworfen. Später verbrannte man sie entweder im Freien oder in Krematorien. Aus den Leichen wurden Seifen, Leinwände und Dünger hergestellt. In manchen Konzentrationslagern wurden auch Giftspritzen eingesetzt. Im Deutschland des Nationalsozialismus experimentierte Dr. Eisele im KZ Buchenwald mit verschiedenen Chemikalien und sammelte dabei Erfahrungen im sogenannten 'Abspritzen'. Tausende Menschen starben an den Folgen dieser 'Experimente'. Selbst wenn man nicht Vergast oder mit einer Pheromon-Spritze getötet wurde, konnte man immer noch an Typhus, Entkräftung oder Unterernährung sterben. In den Vernichtungs- und Konzentrationslagern fanden bis 1945 mindestens zwischen 5 und 6 Millionen jüdische und mindestens 500.000 nichtjüdische Häftlinge den Tod. 3. Buchenwald Das KZ Buchenwald war hauptsächlich ein Arbeitslager und kein Vernichtungslager. Natürlich wurden auch hier Menschen vergast oder bewusst getötet, jedoch ging es in erster Linie darum die Rüstungsindustrie zu stärken und auszubessern. Buchenwald war das Hauptlager für die Mitte Deutschlands. Um es zu errichten wurden 149 Menschen aus Sachsenhausen verschleppt. Gleichzeitig war Buchenwald ein Ausbildungslager der SS. Buchenwald hatte eine Besonderheit. Natürlich lebten, wie in anderen KZ-Anlagen auch die Familien der SS-Leute auf der Anlage. Jedoch gab es neben Häusern und Wohnungen auch Freizeitaktivitäten auf dem Gelände. Zum Beispiel gab es neben dem KZ einen Zoo, der täglich von den Familien genutzt wurde. Auf der einen Seite waren die Menschen hinter Gittern, die wie Tiere behandelt wurden auf der anderen Seite waren es Löwen, Bären und mehr.

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In leeren Fabrikhallen und an anderen Orten hielten SA-Einheiten ihre politischen Gegner (rund 30.000 Kommunisten, Sozialdemokraten und Deutsche jüdischen Glaubens) in „Schutzhaft“ gefangen. Schutzhaft bedeutete willkürliche Verhaftung ohne gerichtliche Kontrolle. Es kam zu bestialischen Misshandlungen. Auf Druck der Öffentlichkeit und der Justiz endete diese Phase im April 1934. Die schwarz gekleidete SS und ihre Totenkopfverbände übernahmen die Konzentrationslager. Ab Frühjahr 1933 wurde damit begonnen, die ersten offiziellen KZ für politische „Schutzhäftlinge" nach dem von Theodor Eicke für das Lager Dachau entwickeltem Konzept einzurichten. Dachau zählte von nun an als Vorbild, das sogenannte Dachauer Modell. Jedes KZ sollte nach dem Dachauer Modell errichtet werden. Deutschland wurde in drei Gebiete eingeteilt: Norden, Mitte und Süden. In jedem Gebiet sollte ein Hauptlager entstehen. Im Norden war es Sachsenhausen in der Mitte Buchenwald und im Süden Dachau. Von diesen Hauptlagern sollten dann kleinere KZs errichtet werde, die ihren “Hauptsitz" in den größeren Lagern hatten. Ab 1935 war Ziel von »Schutzhaft« und »vorbeugender Haft<< nicht nur die Ausschaltung aller Regimegegner, sondern auch aller Personengruppen, die aus ideologischen (z. B. Bibelforscher, Geistliche), rassischen und nationalen (Juden, Polen, Emigranten) oder aus »sozialen«< Gründen(»Arbeitsscheue<<, >>Gewohnheitsverbrecher«<, Homosexuelle) zu »Volksschädlingen<< deklariert wurden. Ab 1938 wurde der Zwangsarbeitseinsatz für Projekte der SS und später für die Rüstungsindustrie ein wesentlicher Zweck der Konzentrationslager. Während des Kriegs füllten sich die Konzentrationslager mit Häftlingen aus den von der Wehrmacht besetzten Ländern. Vor allem in Polen wurden weitere Lager eingerichtet. Insgesamt wurden 70 solcher, wie man heute sagt, „frühen KZ“ im gesamten Reichsgebiet errichtet. 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Unter dem Vorwand einer Desinfektionsmaßnahme wurden die Opfer mittels Zyklon B, das aus den Duschköpfen strömte, erstickt (vergast). Die ungeheuren Mengen an Leichnamen wurden schließlich in lagereigenen Krematoriumsöfen verbrannt. Besonders ab 1943 kam es zu Massentötungen von Geisteskranken, kranken Häftlingen, Polen und sowjetischen Kriegsgefangenen. Bis März 1944 bestanden insgesamt 22 KZ mit 165 angeschlossenen Arbeitslagern. Seit 1943 waren die deutschen Armeen an allen Fronten auf dem Rückzug. Himmler hatte deshalb den Befehl gegeben, bei Feindannäherung die KZ zu räumen. “Kein Häftling sollte den Alliierten lebend in die Hände fallen" Himmler 1943. Die Spuren des Verbrechens versuchte die SS zu tilgen, indem sie die Häftlinge wegführte, Leichen beseitigte und Akten vernichteten. Im Winter 1944/45 waren Hunderttausende von KZ-Häftlingen bei eisiger Kälte in offenen Güterwagen oder zu Fuß unterwegs. Viele von ihnen kamen während der Transporte und in den Auffanglagern ums Leben: erfroren, verhungert, erschossen, erschlagen. 2.2 Menschen und Kleidung Die Methoden um die Gefangenen in die KZs zu verfrachten waren unterschiedlich: Einige wurden in Einzel-, andere in Sammeltransporten dorthin gebracht, wieder andere mussten zum KZ laufen. In einem Konzentrationslager gab es 2 verschiedene Gruppen von Häftlingen. Die 1. Gruppe bestand aus Polnische Häftlinge, Geistliche, besserungsfähige Verbrecher und Homosexuelle. Zur 2. Gruppe gehörten Juden, Zigeuner und Berufsverbrecher. Unter dem Vorwand, es handle sich um Schutzhaft, wurden sie gefangen gehalten, um jeden Zweifel an diesem Versprechen zu beseitigen, durften die Gefangenen persönliche Gegenstände mitnehmen, dabei hatten sie keine Chance, je wieder aus der sogenannten "Schutzhaft" wieder rauszukommen. Jedem Häftling wurde die Identität entzogen und eine Nummer zugeschrieben. Diese Nummer war ihre Identität. Die Häftlinge trugen blau-weiß gestreifte Kleidung mit farbigen Dreiecken, Häftlingsnummern und Schuhe aus Holz. Jeder Gefangene war durch ein auf seiner Gefangenenkleidung aufgenähtes Symbol als Angehöriger einer der genannten Gruppen erkennbar: Juden trugen den gelben Stern, Politische Häftlinge ein rotes Dreieck, Bibelforscher (Zeugen Jehovas) ein lilafarbenes Dreieck, „Asoziale" ein schwarzes Dreieck, Kriminelle ein grünes Dreieck, Homosexuelle ein rosa Dreieck, Emigranten ein blaues Dreieck. Diese Einordnung in Gruppen war dafür da, dass Insassen sich nicht zusammenschließen und Aufstände anzetteln. Auch sollte sie die Arbeit der Wächter leichter gemacht werden. Da oft Kleidermangel herrschte kam es manchmal vor, dass Neuankömmlinge die Kleidung von soeben verstorbenen Menschen bekamen. Die Kleidung war meistens schon bei der Ausgabe dreckig. 2.3 Tagesablauf Der Tag eines durchschnittlichen Häftlings begann um 4 Uhr morgens und endete um 21 Uhr. Der Tage begann und endete mit dem Appell. Bei diesem wurden die Häftlinge gezählte und auch schon gequält. Die Häftling waren verpflichtet still und vor allem ohne Bewegung an ihrem Platz zu stehen und laut ihre Nummer zu sagen, wenn sie an der Reihe waren. Bewegte sich ein Häftling so wurde von vorn begonnen. Dies ging so lange so weiter bis alle Häftlinge still standen und alle Zahlen registriert wurden. Kamen Häftlinge zu spät zu Appell, so wurden sie vor allen gefoltert oder sogar ermordet. Anschließen mussten sie Frühstücken und sich Waschen, wobei es für tausend Häftlinge einen Brunnen gab. Langes warten lohnte sich aber auch nicht, da es danach weniger oder gar kein essen mehr gab. Das Essen bestand beim Frühstück aus einem halben Liter schwarzen Kaffee. Dann begann die Arbeit: Sie dauerte von 6 bis 17 Uhr, war im Laufschritt zu verrichten und war mit Strafen wie Schläge oder Hatz durch dressierte Hunde gekennzeichnet. Erschwerend kam noch hinzu, dass manche Häftlinge 5 - 10 Kilometer bis zu ihrem Arbeitsplatz laufen mussten. Mittags gab es eine Halbe Stunde Pause, in der das Mittagessen eingenommen wurde, entweder eine 'Suppe mit Fleischbeilage' oder eine Gemüsesuppe. Da viele Häftlinge wegen 'Überstunden' erst abends oder gar nachts heimkehrten, nahm der Nährwert der kalt gewordenen Suppe noch weiter ab. Nach der Arbeit gab es ein, aus 300 g Brot, 25g Wurst oder Margarine und einem Esslöffel Marmelade bestehendes Abendbrot. Erst jetzt durften die Waschräume und Toiletten benutzt werden, ständig gab es Wassermangel. In den Lagern herrschte ein strenges Regime: Tat man etwas unerlaubtes, bedeutete dies Stockschläge, Pfahlbinden, Dunkelarrest oder Stehzelle. War jemand gar den Leuten der SS nicht gehorsam, wurde er erschossen oder erhängt, per Giftspritze getötet oder vergast. 2.4 Todesursachen Am Ende des 2. Weltkrieges starben rund die Hälfte der Insassen an Hunger, Seuchen, Misshandlungen oder an medizinischen Versuchen. Am Schlechtesten wurden Juden, sowjetische und polnische Kriegsgefangenen behandelt. Doch wer erst einmal im KZ war, war so gut wie tot. Grundsätzlich galt: Ein Häftling besaß nichts und hatte keine Rechte. Zum Beispiel bekamen Wachmänner eine Belohnung, wenn sie jemanden erschossen, der aus dem KZ fliehen wollte. Die Konsequenz war, dass die Wachmänner die Häftlinge extra entkommen ließen und anschließend erschossen, nur um die Belohnung zu kassieren. An den Häftlingen wurde sich schamlos vergangen, Zahlreiche Pseudomedizinische Experimente (Test von fragwürdigen Arzneimitteln) wurden an ihnen durchgeführt und zuletzt tausende von Häftlingen vergast. 1941 wurde die erste Vergasung durchgeführt. Hauptsächlich wurden die Auspuffgase von Lastwagen oder das Blausäurepräparat Zyklon B benutzt. Die Häftlinge, die Vergast wurden, mussten sich entkleiden. Den Frauen und Mädchen wurden die Haare abgeschnitten. Dann mussten sie zwischen Reihen von Hilfspolizisten, die sie mit Peitschen, Stöcken oder Gewehren zur Eile antrieben, hindurch zu den Gaskammern gehen. Sie wurden zusammengepfercht, zehn Personen pro Quadratmeter, in den Kammern, welche als Duschräume bezeichnet wurden. Das Vergasen dauerte 10-30 Minuten, je nach den verwendeten Anlagen und Methoden. Um für die nächste Ladung Platz zu schaffen, wurde das Gas durch Ventilatoren abgesaugt und die Leichen sofort hinausgeworfen. Später verbrannte man sie entweder im Freien oder in Krematorien. Aus den Leichen wurden Seifen, Leinwände und Dünger hergestellt. In manchen Konzentrationslagern wurden auch Giftspritzen eingesetzt. Im Deutschland des Nationalsozialismus experimentierte Dr. Eisele im KZ Buchenwald mit verschiedenen Chemikalien und sammelte dabei Erfahrungen im sogenannten 'Abspritzen'. Tausende Menschen starben an den Folgen dieser 'Experimente'. Selbst wenn man nicht Vergast oder mit einer Pheromon-Spritze getötet wurde, konnte man immer noch an Typhus, Entkräftung oder Unterernährung sterben. In den Vernichtungs- und Konzentrationslagern fanden bis 1945 mindestens zwischen 5 und 6 Millionen jüdische und mindestens 500.000 nichtjüdische Häftlinge den Tod. 3. Buchenwald Das KZ Buchenwald war hauptsächlich ein Arbeitslager und kein Vernichtungslager. Natürlich wurden auch hier Menschen vergast oder bewusst getötet, jedoch ging es in erster Linie darum die Rüstungsindustrie zu stärken und auszubessern. Buchenwald war das Hauptlager für die Mitte Deutschlands. Um es zu errichten wurden 149 Menschen aus Sachsenhausen verschleppt. Gleichzeitig war Buchenwald ein Ausbildungslager der SS. Buchenwald hatte eine Besonderheit. Natürlich lebten, wie in anderen KZ-Anlagen auch die Familien der SS-Leute auf der Anlage. Jedoch gab es neben Häusern und Wohnungen auch Freizeitaktivitäten auf dem Gelände. Zum Beispiel gab es neben dem KZ einen Zoo, der täglich von den Familien genutzt wurde. Auf der einen Seite waren die Menschen hinter Gittern, die wie Tiere behandelt wurden auf der anderen Seite waren es Löwen, Bären und mehr.