Modernisierung in der Geschichte

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Modernisierung in der Geschichte

 1.3 Kernmodul: Modernisierung
Dienstag, 26. Oktober 2021
S.24/M1,,Traditional und Modern"
Der deutsche Historiker Hans-Ulrich Wehler hat fo

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In diesem Know geht es um den Begriff der Modernisierung in Geschichte und um Modernisierungstheorien.

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1.3 Kernmodul: Modernisierung Dienstag, 26. Oktober 2021 S.24/M1,,Traditional und Modern" Der deutsche Historiker Hans-Ulrich Wehler hat folgenden Katalog von Begriffen zusammengestellt, um seine modernisierungstheoretischen Vorstellungen anschaulich zu machen: Alphabetismus Berufe Soziale Bewegung Soziale Differenzierung Einkommen Familie Herrschaft Kommunikation lokal, personal personal offen, disruptiv (störend) direkt, personal gering Mobilität gering Politische Partizipation gering Produktivität gering religiös, personalistisch Dogmatik, Staatsbeistand Konflikte Soziale Kontrolle Lebenserwartung 13:15 Recht Religion Siedlungsweise Sozialstruktur Traditional gering einfach, stabil stabil gering niedrig, große Unterschiede Dominanz großer Primärgruppe Modern hoch ausdifferenziert, wechselnd mobil hoch hoch, tendenzielle Angleichung Kernfamilie, konkurrierender Gruppenfluss zentralistisch, anonym Medien institutionalisiert, eingehegt indirekt, bürokratisch hoch hoch hoch hoch abstrakt, formelle Verträge Säkularisierung, ennung von Staat und Kirche ländlich städtisch homogen, stabile lokale Gruppen heterogen, hohe Mobilität Technik gering hoch Wirtschaft agrarische Subsistenzweise* *bäuerliche Wirtschaft für den Eigenbedarf 1.) Erklären Sie einzelne Begriffspaare: -Alphabetismus: Die Wahrscheinlichkeit in einer traditionellen Gesellschaft Analphabet zu sein ist viel geringer, da man damals aufgrund der fehlenden digitalen Unterstützung viel eher darauf angewiesen war selbst lesen und schreiben zu lernen. Außerdem wird heute aufgrund des medizinischen Fortschritts, ein Analphabet viel eher erkannt. Technologie -Berufe: Früher gab es viele einfache, vor allem landwirtschaftliche, Berufe und heutzutage sind die Berufe, seit dem Einsetzen der Industrialisierung, viel komplexer geworden. -Soziale Bewegung: Früher blieb man häufig in seiner sozialen Schicht und heute hat man mehrere gesellschaftliche Ziele und auch alle Möglichkeiten dazu. -Soziale Differenzierung: Damals gab es vielleicht drei gesellschaftliche Gruppen und heute ist die Gesellschaft wesentlich komplexer und lässt sich in verschiedene Gruppen einteilen. -Einkommen: In der traditionellen Gesellschaft verdiente man generell weniger und wenn bezog sich das Reichtum meist nur auf eine bestimmte Gesellschaftliche Gruppe( große Schere zwischen arm und reich). Heute verdient jeder im Durchschnitt...

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mehr, die Schere zwischen arm und reich ist geringer da, das Gehalt oft auch tariflich angeglichen wird. Reichtum meist nur auf eine bestimmte Gesellschaftliche Gruppe( große Schere zwischen arm und reich). Heute verdient jeder im Durchschnitt mehr, die Schere zwischen arm und reich ist geringer da, das Gehalt oft auch tariflich angeglichen wird. -Familie: In der traditionellen Gesellschaft bestand die Familie aus einer großen Gruppe und heute werden Familien in einzelne Gruppen aufgeteilt. -Herrschaft: In der traditionellen Gesellschaft gab es einen Herrscher und heute ist die Herrschaft zentralistisch und anonym verteilt (Exekutive, Judikative, Legislative). -Kommunikation: In der traditionellen Gesellschaft kommunizierte man eher persönlich und heute kommuniziert man mehr über die Medien. -Konflikte: Konflikte löste man in der traditionellen Gesellschaft eher offen und persönlich und heute eher institutionalisiert über andere z.B. einen Anwalt. -Soziale Kontrolle: Fand in der traditionellen Gesellschaft direkt und persönlich statt, da es keine geheimen Wahlen gab und heute ist diese eher indirekt bzw. bürokratisch, da man ja mit seinem Wahlrecht demokratisch abstimmen kann. -Lebenserwartung: ist in der traditionellen Gesellschaft gering, da das Gesundheitssystem nicht so ausgebaut war und ist heute mit dem medizinischen Fortschritt wesentlich höher. -Mobilität: war in der traditionellen Gesellschaft wenig vorhanden, da fehlender technischer Fortschritt und feste Siedlungsgebiete. Heute ständige Mobilität (U-Bahn, Flugzeug, Zug, Auto, etc.). -Politische Partizipation: war in der traditionellen Gesellschaft gering, da kein demokratisches System u. gesellschaftlich nicht konventionell. Heute üblich, da demokratisches System (z.B. Demonstrationen). -Produktivität: In der traditionellen Gesellschaft eher gering, da fehlender technischer Fortschritt und heute, seit Industrie 2.0, wesentlich höher (Massenproduktion,Automatisierung...). -Recht: Früher eher persönliche bzw. religiöse Recht u. heute diverse Grundrechte. -Religion: Religion und Staaten gehörten in der traditionellen Gesellschaft zusammen und sind heute getrennt. -Siedlungsweise: Früher ländlich, da dort die Berufe waren und viele Städte nicht vorhanden waren und heute eher städtisch, da mehr Berufsauswahl und bessere Infrastruktur. -Sozialstruktur: Früher fand das soziale Leben oft in einer Gruppe statt und heute in verschiedenen Gruppen. -Technik: war in der traditionellen Gesellschaft oft nur gering vorhanden und ist heute weit entwickelt. -Wirtschaft: In der traditionellen Gesellschaft musste man sich anhand der Landwirtschaft selbst versorgen und heute ist die Wirtschaft sehr stark mit der Technologie verbunden (Digitalisierung). Definition:,, Wandel der Gesellschaft in Richtung auf eine entwickeltere Stufe" Kennzeichen der Modernisierung: -Urbanisierung -Säkularisierung -Rationalisierung -Ausbau des technischen Standards und der Infrastruktur -Verbesserung des Bildungsstandes der Bevölkerung -räumliche und soziale Mobilität -andauerndes, wirtschaftliches Wachstum Negative Aspekte der Modernisierung: -Klimaneutralität war damals besser (technischer Fortschritt) -Leistungsgesellschaft, man muss leistungsstark sein, um in der Gesellschaft angesehen zu sein -die Gesellschaft wird vereinfacht u. das Leben durch die Digitalisierung erleichtert (weniger Selbstständigkeit) -weniger persönliche Kommunikation-> digitale Medien S.26/M3 ,,Jens Flemming (Historiker) über Modernisierungstheorien" 1.) Fassen Sie Flemmings Ausführungen zu Modernisierungstheorien stichpunktartig zusammen: -Theorien sind zu starr -Wirklichkeit ist komplexer ->historische Prozesse verlaufen in Sprüngen -Einteilung in alt und neu ist zu oberflächlich -Theorien beschränken sich auf die industrielle und die demokratische Revolution -Kategorien lassen sich nicht immer voneinander trennen 2.) Beurteilen Sie ausgehend von den kritischen Anmerkungen zu den Modernisierungstheorien, ob diese ein sinnvolles Modell zur Betrachtung geschichtlicher Prozesse sein können: Meiner Meinung nach sind sie nicht immer so gut geeignet, da Tradition und Moderne oft schwer geschichtlich differenzierbar sind und die oft starren Modernisierungstheorien im Gegensatz zu den komplexen, nicht linear verlaufenden, geschichtlichen Prozessen stehen, in denen es eben nicht nur Fortschritt, sondern auch mal Rückschritt gibt. S.27/M4 ,,Der Soziologe Shmuel N. Eisenstadt kritisiert Modernisierungstheorien" 1.) Geben Sie mit eigenen Worten wieder, was Eisenstadt unter den Begriffen des ,,westlichen Programms der Moderne" (Zeile 21) und den ,,multiple modernities" (Zeile 22) versteht: ,,westliches Programm der Moderne" (Z.21) Die Kultur der Moderne und ihre institutionellen Grundkonstellationen, die sich im modernen Europa entwickelten, gewinnen in allen von der Moderne betroffenen Gesellschaften die Oberhand und gelten weltweit-> homogenisierende u. hegemoniale Annahmen. ,,multiple modernities" (Z.22) -permanente Neu- und Umbildung der Moderne -westliches Vorbild ist nicht zwingen -westliche Moderne hat Vorrang:-Kapitalismus -westliche Werte (Demokratie) -Russland -DDR/ BRD -Gewaltenteilung -Geschlechterrollen -Sozialstaat -Freiheit -Menschenrechte -Globalisierung -Macht/,,Imperialismus" 2.) Widersprüchliche Fälle von unterschiedlichen Modernen: -Nord-/ Südkorea -China -Saudi Arabien -USA Quellen: Geschichtsbuch (Buchners Kolleg, Abitur 2023, Geschichte, Ausgabe Niedersachsen) und eigene Mitschriften aus dem Unterricht.

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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1.3 Kernmodul: Modernisierung Dienstag, 26. Oktober 2021 S.24/M1,,Traditional und Modern" Der deutsche Historiker Hans-Ulrich Wehler hat folgenden Katalog von Begriffen zusammengestellt, um seine modernisierungstheoretischen Vorstellungen anschaulich zu machen: Alphabetismus Berufe Soziale Bewegung Soziale Differenzierung Einkommen Familie Herrschaft Kommunikation lokal, personal personal offen, disruptiv (störend) direkt, personal gering Mobilität gering Politische Partizipation gering Produktivität gering religiös, personalistisch Dogmatik, Staatsbeistand Konflikte Soziale Kontrolle Lebenserwartung 13:15 Recht Religion Siedlungsweise Sozialstruktur Traditional gering einfach, stabil stabil gering niedrig, große Unterschiede Dominanz großer Primärgruppe Modern hoch ausdifferenziert, wechselnd mobil hoch hoch, tendenzielle Angleichung Kernfamilie, konkurrierender Gruppenfluss zentralistisch, anonym Medien institutionalisiert, eingehegt indirekt, bürokratisch hoch hoch hoch hoch abstrakt, formelle Verträge Säkularisierung, ennung von Staat und Kirche ländlich städtisch homogen, stabile lokale Gruppen heterogen, hohe Mobilität Technik gering hoch Wirtschaft agrarische Subsistenzweise* *bäuerliche Wirtschaft für den Eigenbedarf 1.) Erklären Sie einzelne Begriffspaare: -Alphabetismus: Die Wahrscheinlichkeit in einer traditionellen Gesellschaft Analphabet zu sein ist viel geringer, da man damals aufgrund der fehlenden digitalen Unterstützung viel eher darauf angewiesen war selbst lesen und schreiben zu lernen. Außerdem wird heute aufgrund des medizinischen Fortschritts, ein Analphabet viel eher erkannt. Technologie -Berufe: Früher gab es viele einfache, vor allem landwirtschaftliche, Berufe und heutzutage sind die Berufe, seit dem Einsetzen der Industrialisierung, viel komplexer geworden. -Soziale Bewegung: Früher blieb man häufig in seiner sozialen Schicht und heute hat man mehrere gesellschaftliche Ziele und auch alle Möglichkeiten dazu. -Soziale Differenzierung: Damals gab es vielleicht drei gesellschaftliche Gruppen und heute ist die Gesellschaft wesentlich komplexer und lässt sich in verschiedene Gruppen einteilen. -Einkommen: In der traditionellen Gesellschaft verdiente man generell weniger und wenn bezog sich das Reichtum meist nur auf eine bestimmte Gesellschaftliche Gruppe( große Schere zwischen arm und reich). Heute verdient jeder im Durchschnitt...

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mehr, die Schere zwischen arm und reich ist geringer da, das Gehalt oft auch tariflich angeglichen wird. Reichtum meist nur auf eine bestimmte Gesellschaftliche Gruppe( große Schere zwischen arm und reich). Heute verdient jeder im Durchschnitt mehr, die Schere zwischen arm und reich ist geringer da, das Gehalt oft auch tariflich angeglichen wird. -Familie: In der traditionellen Gesellschaft bestand die Familie aus einer großen Gruppe und heute werden Familien in einzelne Gruppen aufgeteilt. -Herrschaft: In der traditionellen Gesellschaft gab es einen Herrscher und heute ist die Herrschaft zentralistisch und anonym verteilt (Exekutive, Judikative, Legislative). -Kommunikation: In der traditionellen Gesellschaft kommunizierte man eher persönlich und heute kommuniziert man mehr über die Medien. -Konflikte: Konflikte löste man in der traditionellen Gesellschaft eher offen und persönlich und heute eher institutionalisiert über andere z.B. einen Anwalt. -Soziale Kontrolle: Fand in der traditionellen Gesellschaft direkt und persönlich statt, da es keine geheimen Wahlen gab und heute ist diese eher indirekt bzw. bürokratisch, da man ja mit seinem Wahlrecht demokratisch abstimmen kann. -Lebenserwartung: ist in der traditionellen Gesellschaft gering, da das Gesundheitssystem nicht so ausgebaut war und ist heute mit dem medizinischen Fortschritt wesentlich höher. -Mobilität: war in der traditionellen Gesellschaft wenig vorhanden, da fehlender technischer Fortschritt und feste Siedlungsgebiete. Heute ständige Mobilität (U-Bahn, Flugzeug, Zug, Auto, etc.). -Politische Partizipation: war in der traditionellen Gesellschaft gering, da kein demokratisches System u. gesellschaftlich nicht konventionell. Heute üblich, da demokratisches System (z.B. Demonstrationen). -Produktivität: In der traditionellen Gesellschaft eher gering, da fehlender technischer Fortschritt und heute, seit Industrie 2.0, wesentlich höher (Massenproduktion,Automatisierung...). -Recht: Früher eher persönliche bzw. religiöse Recht u. heute diverse Grundrechte. -Religion: Religion und Staaten gehörten in der traditionellen Gesellschaft zusammen und sind heute getrennt. -Siedlungsweise: Früher ländlich, da dort die Berufe waren und viele Städte nicht vorhanden waren und heute eher städtisch, da mehr Berufsauswahl und bessere Infrastruktur. -Sozialstruktur: Früher fand das soziale Leben oft in einer Gruppe statt und heute in verschiedenen Gruppen. -Technik: war in der traditionellen Gesellschaft oft nur gering vorhanden und ist heute weit entwickelt. -Wirtschaft: In der traditionellen Gesellschaft musste man sich anhand der Landwirtschaft selbst versorgen und heute ist die Wirtschaft sehr stark mit der Technologie verbunden (Digitalisierung). Definition:,, Wandel der Gesellschaft in Richtung auf eine entwickeltere Stufe" Kennzeichen der Modernisierung: -Urbanisierung -Säkularisierung -Rationalisierung -Ausbau des technischen Standards und der Infrastruktur -Verbesserung des Bildungsstandes der Bevölkerung -räumliche und soziale Mobilität -andauerndes, wirtschaftliches Wachstum Negative Aspekte der Modernisierung: -Klimaneutralität war damals besser (technischer Fortschritt) -Leistungsgesellschaft, man muss leistungsstark sein, um in der Gesellschaft angesehen zu sein -die Gesellschaft wird vereinfacht u. das Leben durch die Digitalisierung erleichtert (weniger Selbstständigkeit) -weniger persönliche Kommunikation-> digitale Medien S.26/M3 ,,Jens Flemming (Historiker) über Modernisierungstheorien" 1.) Fassen Sie Flemmings Ausführungen zu Modernisierungstheorien stichpunktartig zusammen: -Theorien sind zu starr -Wirklichkeit ist komplexer ->historische Prozesse verlaufen in Sprüngen -Einteilung in alt und neu ist zu oberflächlich -Theorien beschränken sich auf die industrielle und die demokratische Revolution -Kategorien lassen sich nicht immer voneinander trennen 2.) Beurteilen Sie ausgehend von den kritischen Anmerkungen zu den Modernisierungstheorien, ob diese ein sinnvolles Modell zur Betrachtung geschichtlicher Prozesse sein können: Meiner Meinung nach sind sie nicht immer so gut geeignet, da Tradition und Moderne oft schwer geschichtlich differenzierbar sind und die oft starren Modernisierungstheorien im Gegensatz zu den komplexen, nicht linear verlaufenden, geschichtlichen Prozessen stehen, in denen es eben nicht nur Fortschritt, sondern auch mal Rückschritt gibt. S.27/M4 ,,Der Soziologe Shmuel N. Eisenstadt kritisiert Modernisierungstheorien" 1.) Geben Sie mit eigenen Worten wieder, was Eisenstadt unter den Begriffen des ,,westlichen Programms der Moderne" (Zeile 21) und den ,,multiple modernities" (Zeile 22) versteht: ,,westliches Programm der Moderne" (Z.21) Die Kultur der Moderne und ihre institutionellen Grundkonstellationen, die sich im modernen Europa entwickelten, gewinnen in allen von der Moderne betroffenen Gesellschaften die Oberhand und gelten weltweit-> homogenisierende u. hegemoniale Annahmen. ,,multiple modernities" (Z.22) -permanente Neu- und Umbildung der Moderne -westliches Vorbild ist nicht zwingen -westliche Moderne hat Vorrang:-Kapitalismus -westliche Werte (Demokratie) -Russland -DDR/ BRD -Gewaltenteilung -Geschlechterrollen -Sozialstaat -Freiheit -Menschenrechte -Globalisierung -Macht/,,Imperialismus" 2.) Widersprüchliche Fälle von unterschiedlichen Modernen: -Nord-/ Südkorea -China -Saudi Arabien -USA Quellen: Geschichtsbuch (Buchners Kolleg, Abitur 2023, Geschichte, Ausgabe Niedersachsen) und eigene Mitschriften aus dem Unterricht.