Konsolidierung der Macht und Vorbereitung auf den Krieg
Die Zerschlagung der Gewerkschaften im Mai 1933 und das Verbot bzw. die erzwungene Selbstauflösung aller jüdischen Praxen im Juni/Juli 1933 waren weitere Schritte zur Festigung der nationalsozialistischen Herrschaft. Am 14. Oktober 1933 trat Deutschland aus dem Völkerbund aus, was die isolationistische Außenpolitik des Regimes unterstrich.
Ein bedeutendes Ereignis war die Niederschlagung des sogenannten "Röhm-Putsches" am 30. Juni 1934, bei der Hitler die Führungskräfte der SA, einschließlich des Stabschefs Ernst Röhm, ermorden ließ.
Vocabulary: SA steht für "Sturmabteilung", die paramilitärische Kampforganisation der NSDAP.
Nach dem Tod von Hindenburg im August 1934 wurde Hitler zum "Führer und Reichskanzler" ernannt, was die vollständige Machtübernahme der Nationalsozialisten besiegelte.
Die Nürnberger Gesetze vom 15. September 1935 bildeten die rechtliche Grundlage für die Diskriminierung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung. Sie definierten, wer als "Jude" galt und schlossen diese Personen von der deutschen Staatsbürgerschaft aus.
Example: Die Nürnberger Gesetze verboten unter anderem Eheschließungen zwischen Juden und "Ariern".
Die Vorbereitung auf den Krieg wurde intensiviert: Am 7. März 1936 marschierte die Wehrmacht in das entmilitarisierte Rheinland ein, und am 22. Oktober 1936 trat ein Vierjahresplan in Kraft, der Deutschland gezielt auf den Krieg vorbereitete.






