Geschichte /

Nationalstaatsbildung im Vergleich

Nationalstaatsbildung im Vergleich

 DIE DREI POLNISCHEN TEILUNGEN
Ausgangslange: Adelsrepublik, Wanimonarchie -> Adel sehr stark und einflussreich
Teilung 1772: Russland, Preu
 DIE DREI POLNISCHEN TEILUNGEN
Ausgangslange: Adelsrepublik, Wanimonarchie -> Adel sehr stark und einflussreich
Teilung 1772: Russland, Preu
 DIE DREI POLNISCHEN TEILUNGEN
Ausgangslange: Adelsrepublik, Wanimonarchie -> Adel sehr stark und einflussreich
Teilung 1772: Russland, Preu
 DIE DREI POLNISCHEN TEILUNGEN
Ausgangslange: Adelsrepublik, Wanimonarchie -> Adel sehr stark und einflussreich
Teilung 1772: Russland, Preu

Nationalstaatsbildung im Vergleich

user profile picture

LM

268 Followers

Teilen

Speichern

206

 

11/12/13

Lernzettel

Meine Lernzettel zur polnischen und deutschen Nationalstaatsbildung.

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

DIE DREI POLNISCHEN TEILUNGEN Ausgangslange: Adelsrepublik, Wanimonarchie -> Adel sehr stark und einflussreich Teilung 1772: Russland, Preußen und Österreich annektierten ca. 30% des polnischen Gebiets ↳> Macht- und Expansionsinteressen L> Polen wurde zum Spielball der Großmachte => das Vorgehen der Großmächte war DIE POLNISCHE NATIONALSTAATSBILDUNG abgesprochen 1788: politische Teilhabe sollte sich am Besitz orientieren L> Gefahr für Großmächte, da eine Wahlmonarchie beeinfluss bar ist, eine Erbmonarchie Schuer 2. Teilung 1793: Russland und Preußen einigen sich auf eine zweite Teilung 08 Berlin Polnische Teilungen 1772 Teilung 1795: Russland, Österreich und Preußen die vollständige Zerschlagung Polens -> nachdem ein bewaffneter Aufstand von ihren Truppen" niedergeschlagen wurde. ↓ Polen verschwindet von der Karte tsee Wien Königsberg Danzigo Ben Posen Warschau P O Krakau O Österreich Wilna O Riga o Bialystok Lembergo L> Rechtfertigung: Sie müssen gegen das, Gift des franz. Demokratismus" vorgehen e Minsk O polnische Staatsgrenze 1771 n Osman Reich Land Kiew 1793 Berlin P stsee Danzigo eußen Wien Königsberg Wilna O Posen P Krakau O Österreich 0 Warschau Bialystok e Lembergo => viele Partikular interessen innerhalb des Landes, Kein einheitliches handeln, geographische Lage Polens. Riga 200 von Preußen annektierte Gebiete 400 Ru Minsk O Osman Reich 600 S S \ a n d Kiew 1795 Berlin O 8 d Ostsee Königsberg O n e Danzigo B Wien u O Posen km von Österreich annektierte Gebiete Krakau Österreich Riga Wilna O o Bialystok Warschau Lembergo Ru Minsk O Osman Reich and Kiew von Russland annektierte Gebiete DIE POLNISCHE NATIONALBEWEGUNG UND NAPOLEON - viele Polen gingen ins Exil und schlossen sich den Armeen Napoleons an L> Schien vielen Polen ein Mittel zu sein, die Teilung rückgängig zu machen -> 1807 bildete Napoleon zunächst das Herzogtum Warschau -> war ein französischer Vasallenstaat, der aber Modemisierung mit sich brachte: eine Verfassung und den Code Napoleon - · Bauern erhielten persönliche Freiheit, durften das von ihnen bearbeitete Land aber nicht besitzen - vermögende Bürger erhielten das Wahlrecht,...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

von dem jedoch die jüdische Bevölkerung ausgeschlossen blieb Die Truppen des Herzogtums unterstützten Napoleon 1812 beim Russland feldzug, nach der Niederlage der französischen Armee 1813 besetzten russische Truppen das Herzogtum, lösten es 1815 aut DAS POLNISCH-NAPOLEONISCHE VERHÄLTNIS 5.40 Q1 - Napoleon als einzige Hoffnung. L> Tapfer, Kampf für die sache der Völker wollen an Napoleons / Frankreichs Seite kämpfen L> Versprechen sich davon Freiheit - - Verbrüderung gemeinsames Feindbild (Preußen, Österreich, Russland) Durchsetzung der Volkssouverenität - aussichtslose Situation für Polen ↓ Hinwendung zu Napoleon KONGRESSPOLEN AB 1815 Die polnische Frage auf dem Wiener Kongress: der Kongress bewirkte mit der Aufhebung des Herzogtums Warschau die, vierte Teilung" Polens Die vorherigen Teilungen Polens wurden so bestätigt Russland erhielt 82% des ehemaligen polnischen Staatsgebietes -> die meisten Polen lebten künftig unter der Herrschaft des russischen Zaren, im sogenannten Kongresspolen L> der Zar regierte Kongresspolen in Personal union, eine im europäischen Maßstab liberale Verfassung sah ein eigenes Parlament (sejm), ein eigenes Heer und eine eigene Verwaltung vor Den Polen wurde zwar ein eigener Staat verweigert, aber der 2ar erkannte die kulturelle und nationale Eigenheit Polens an, indem er eine selbstverwaltung gewährte der preußische könig bekam das Großherzogtum Posen : erhielt keine verfassung, König bemühte sich polnischen Eliten für seine Herrschaft zu gewinnen -> Polen besetzten Verwaltungsposten ein weiteres Teilungsgebiet gehörte Österreich: Kaiser gewährte 1817 einen Landtag Abgeordneten, Sicherte Einfluss aber durch nicht polnische Beamte ↳> Polen und Ukrainer ungefähr gleich große Bevölkerungsanteile eine eigene polnische Staatlichkeit existierte künftig lediglich in der kleinen Republik Krakau PROBLEME: - • Konkurrenz Russland und Preußen um Polen. Fremdherrschaft Russlands über das KR Polen L> Beschluss des Wiener Kongress = Kongresspolen Galizien: Österreichische Herrschaft Pasen: preußische Gebiete 1 mit aaligen Minderheiten diskriminierung Kongresspolen -> Autonomie der Gesetzgebung, polnische Adelsversammlung „, sejm" -> Obwohl : König= Bruder des russischen Zaren Bauernbefreiung bleibt aus, Unterdrückung der p. Kultur & Germanisierung in Ö. + Pr DAS MANIFEST DES POLNISCHEN SEJMS 1830 Kritik: Auswirkungen auf polnisches Bildungswesen. Unterdrückung der polnischen Kultur - Eingriffe in Justiz Einschränkung der Freineit. => Zurückarängung des russischen Einflusses. => Stärkung der Kultur => Aufstand 1830 - Unvereinbarkeit von polnischen Konstitutionalismus und russischem Absolutismus russische Eingriffe in polnische Wirtschaft + Politik Zarenreich beschränkt polnische Autonomie - - DIE POLNISCHEN AUFSTÄNDE - im russischen Teilungsgebiet war es nach 1815 zu deutlichen Einschränkungen der liberalen Zugeständnisse gekommen. 1830 brach ein Aufstand gegen die russische Herrschaft aus -> das polnische Parlament erklärte Zar Nikolaus 1. am 25. Januar 1831 als polnischen König für abgesetzt, eine polnische National regierung wurde gebildet -> nach wechselvollen Kämpfen siegten die militärisch überlegenen russischen Truppen, Tausende Polen gingen ins Exil, Folgen: der 2ar hob die Autonomierechte auf und schaffte den Sejm und das polnische Heer ab, Besitzbeschlagnahmungen von verurteilten und Emigranten - Ergebnis: Komplette Einvertreibung Polens durch Russland Niederlage darin begründet, dass es nicht gelungen war die bäuerliche Bevölkerung 2u mobilisieren. ↳ Aufgrund der noch bestehenden Leibeigenschaft, Soziale und wirtschaftliche Zugeständnisse wären nötig 1863 bewaffneter Aufstand im russischen Teilungsgebiet scheitert ebenfalls -> Hinrichtung hunderter Polen/ 2 wangsarbeit -> nun ließ der 2ar das Königreich auflösen und unter dem Namen Weichsellande mit dem russischen Reich verschmelzen. - - - - POLENBEGEISTERUNG IN EUROPA - - Kampf der Polen um einen Nationalstaat stieß auf Sympatnie → es entwickelte sich eine Polenbegeister- ung als 1831 viele Polen ins Exil gingen, wurden sie herzlich in vielen deutschen Städten aufgenommen die nationale Idee wurde als gesamteuropäische Bewegung verstanden L> das Hambacher Fest 1832 Sollte zum Symbol dieses Völkerfrühlings" werden. L> die National bewegung musste erkennen, dass eine erfolgreiche Erhebung eine Illusion blieb 1870 wurde ein Strategie wechsel vollzogen -> man wandte sich dem Konzept,, organische Arbeit" zu ↳ Reformen sollten Gesellschaft im nationalen Sinne verändern in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts nahm diese Anteilnahme der liberalen Bewegungen ab -> nach und nach betrachtete die westeuropäische Öffentlichkeit die polnische Frage als Innere Angelegenheit der drei Großmächte VERHÄLTNIS POLEN-DEUTSCHLAND - Verbrüderung Unterstützung Hoffnung auf deutsche Hilfe nach Siegreicher Revolution - Polen als Vorbild für Deutsche - VERHÄLTNIS ZU EUROPÄISCHEN MONARCHIEN - Keine Unterstützung ist zu erwarten Abgrenzung zu Protestanten + Orthodoxen - Feindseeligkeit - Knechtschaft" durch Monarchien MASSNAHMEN DES ZAREN - Bruder des Kaisers hatte als Militär gouverneur von Warschau und General der polnischen - POLEN ZWISCHEN DEN AUFSTÄNDEN 1831-1863 Truppen eine starke Machtstellung Zar regiert faktisch autokratisch mit Hilfe des russischen Vizekönigs, Beschlüsse des Wiener Kongress. werden missachtet: 1819: Abschaffung der Pressefreineit 1821: Verbot der Freimaurerei 1825: Parlament tagt nicht mehr WIENER KONGRESS 1815 VERSCHÄRFUNG DER MASSNAHMEN VERHÄLTNIS NATIONALBEWEGUNG - RELIGION - Identifikation mit dem Katholizismus -> Identität der Polen. AUFSTAND 1830 - eint Polen gegen Feinde Märtyrertum der Nationalbewegung - Auferstehungsmythos -50.000 Soldaten und Politiker ins Exil Aufhebung der Verfassung Iron 1815 - Auflösung der polnischen Armee individuelle Freiheitsrechte und Pressefreiheit werden beschnitten - 80.000 Polen müssen zur Zwangs- arbeit nach Sibirien - Universität von Warschau wird. geschlossen - Positionen in der verwaltung werden fortan von Russen besetzt AUFSTAND 1863 STIMMUNG -Zielorientiert - Euphorie, Lust, Willensstärke, Hoffnung - ab 1848 verschlechterung der Stimmung - Lust auf Kampf - Polen stehen alleine FOLGE: RUSSIFIZIERUNG - 400 Aufständische werden hingerichtet, 2500 werden zur Zwangsarbeit verurteilt. - 20.000 wurden deportiert. - Enteignung von Adelsfamilien - Verschmelzung des Königreiches Polen mit Russland (Weichselland) polnische Verwaltungsinstitutionen aufgelöst und russische Beamte verwalten das Land Lehrpläne der Schulen und Hoch- Schulen wurden denen in Russland. angepasst - Unterrichtssprache wird Russisch (bis auf das Fach Religion) UNTERSCHIEDLICHE VERHÄLTNISSE IN DEN TEILUNGSGEBIETEN PREUSSEN - Posen und westpreußen GEBIETE ÖSTERREICH -Galizien, Krakau Polen ETHNIEN - Ruthenen (gespalten in russian- astreue, Altruthenen" und unabhängigkeitsanstrebende Ukrainer (antirussisch und antiösterreicherisch) -nationale Identität am SITUATION wenigsten bedroht D1: Jürgen Heyde, 2006 · Ausgrenzung + Diskriminierung -> Stärkte Zusammengehörigkeitsgefühl - gemeinsame negative Erfahrungen L> Kirche: nationale-, soziale und moralische werfevermittlung "nationaler kultur kanon" (Schule) nationale Feiern. · Polen und Deutsche 11 - bürgerlichster "Teil der Teilungs- gebiete - Gemeinsamkeit: Katholizismus einheimischer Landadel wird Teil der habsburgischen Führungsschicht -> prooster- reichisch eingestellt - 1907: Einführung des allgemei-- nen wahlrechts in Cisleithanien - überdurchschnittlich hone Alphabetisierungsrate eigene Fraktionen der Polen im preußischen Abgeordnetenhaus und im Reichstag familiäre Beziehungen zwischen preußischem und polnischem Toleranz der Teilungsmächte - Adel ab 1880er: Stärkere Germanisierung polnische Sprache und Grund- besitz gerät unter Druck ·Kein,, hineinwachsen" der Polen in das Deutsche Reich RUSSLAND - geschichtliche "Ostmarken" - "Kongresspolen" geschichtliche Ostmarken: überwiegend litauische, weißrussische und ukrainische Bauernberölkerung ECKPFEILER DES POLNISCHEN NATIONALBEWUSSTSEINS IM S.54,55 19. JAHRHUNDERT Systematische Russifizierung - 1905: leichte Minderung. durch Revolution => größte unterdrückung D2: Norman Davies, 2000 - Beziehung zu Frankreich - Nationalgedanke zunächst im klein- und Landadel - verlorenes Zusammengehörigkeits- gefühl nach Teilungen - Bauern als letzte Träger des Nationalbewusstseins - ethnische Homogenisierung. - Aufhebung der Leibeigenschaft D3: Drei Professoren, 2000 - Identitätserhaltende Integrationskraft -> polnisch = Katholisch, Religion -Interdepenz: wechsels. Abhängigkeit von Nation und Religion Folgen: Ende der Pluralität&Toleranz, Hass gegen Teilungsmöchte PHASE 1 -DE: (Ende 18. Anfang 19. Jhrd.). romantische" Phase der Nationalstaatsbildung - - - DIE DEUTSCHE NATIONALSTAATSBILDUNG - DAS DEUTSCH-POLNISCHE VERHÄLTNIS - DIE 5 PHASEN DER NATIONALSTAATSBILDUNG L> vorwiegend Kulturell, litera- risch oder rolkskundlich geprägt Seiten politische Folgen wenige intellektuelle entdecken/ Konstruieren neuartige Gemein- Samkeiten die Brüder Grimm L> Gemeinsamkeit, Moral/werte- vorstellung PHASE 3 DE:(1848/49-1866-71) L>Scheitern der D. Revolution PO: (1863-1890er) Nationalismus wird zum Massen- phânomen - Unterschichten sehen sich nun als Teil der, Nation" Instrumentalisierung von Geschichte für Nationalgefühl PHASE 5 PHASE 2 -DE: (1813/15-1848-49) VORMÄRZ - PO: (1830/32-1863) Bildung von Vorkämpfer-, Studenten- gruppen, welche die ,, Nationale Idee" proklamitierten - Geschichtliche Argumente L>es werden historische Bezüge in die vergangenheit hergestellt => die Nation müsse, wiedergeboren" werden, aber: unklar was eine Nation ausmacht/ was für terri- toriale Grenzen es gibt PHASE 4 - Höhepunkt des Nationalismus - 11914-1945) - extremer und rassistischer National- ismus L> führte im Deutschen Reich zu Völkermord und vernichtungskriegen - nach 1945 - umstritten, ob es eine 5. Phase gab - Entstehung von nationalen Insti- tutionen (bspw. EU) Nationalismus zwar immernoch pråsent, jedoch vermindert er sich Neuordnung unter Napoleon Links: das Heilige Römische Reich deutscher Nation 1789, Rechts: die deutschen Staaten 1813 Nordsee REP.DER Hzm. Luxem- burg 100 ANDE NIE EREINIGT. (KGR. Erzbm, Trier Straßburgo FRANKREICH 200 km Münster D Oldenb Bistum, Preußen Österreich Reichs- grenze Frank Paderborn Kurplatz SCHWEIZ Hamburg Kurfsm. Bremen Hannover Hannover Hzm. Holstein. Lübeck Ham. Württembg 82 Mainz Braun Erzbm BmMeln Würzbig. Ulm Hzm Lgft Hessen Kassel Sächsische kirchliches Gebiet andere Territorien Reichsstadt Bm Herzogtümer Fulda schweig A Fem C Gft Mecklenburg Schwerin Kurfsm. Brandenburg Schwed Hzm. Pommern Bm. Bambg Ost- Magdeburg D Numberg Tirol Kurfsm Augsburg Kurism. Sachsen Regens burg Passau Inn Bay e rinol Prag Kgr. Böhme n Bm Passau Erabzm. Österreic Hzm Erzbm. Steiermark Salzburg Hzm.Kärnten DAS HEILIGE RÖMISCHE REICH DEUTSCHER NATION 1789 REP. VENEDIG M regiert vom König, wahlkönigtum L> wird von Kurfürsten gewählt. König residiert in wien` man redet nicht von ,, Deutschland" Nordsee 600.000.000 m Köln Aachen Münster o Luxem- burgn P Mose ANKREICH Ghzm Berg Hzm Nassau Darmstadto Karlsruh Straßburg Basel Bremen Frankfurt Kaiserreich Frankreich Grenze des Rheinbundes - en SCHWEIZ weitere von Frankreich abhängige Staaten KGR. DÄNEMARK Kassel Hamburg Hannover Braunschweig Lübeck Mecklenburg Kgr. Stuttgart Württemberg t Wes Ghzm Würzbg Ostsee Schwed Hzm. Pommern Schwerin Mazn. Schwerin Meckl Stettin Streliz KGR. alen Magde burg Erfurt Thüringische Staaten Arhalt Würzburg Nürnberg PREUSSEN Berlin Spree Dessau Kgr. Sachsen Innsbruck Bayern München Eger Kgr. Regensburg Donau O Inn Dresden Passau Salzburg Illyrische KGR ITAI IFN Prag Villach pe Linz KAISERREICH ÖSTERREICH Drau DIE DEUTSCHEN STAATEN 1813 - 1812: Russland Feldzug Napoleons ist gescheitert - 1813: Völkerschlacht bei Leipzig. L> unter anderem Deutsche gegen Deutsche ab 1813 diskutieren die deutschen Fürsten, wie das Reich neu geordnet wird: Wiener Kongress => Deutscher Bund wird gegründet - vermutlich üben Preußen und Österreich die größte Macht aus: System, in dem Sich alle gegenseitig in Schach halten ·alles was die Franzosen eingeführt haben wird abgeschafft. => Der Code Napoleon hob Adelsprivilegien, Zunftzwang und bäuerliche Abhängigkeitsverhältnisse auf L> nicht wenige Deutsche begrüßten diese veränderung => die französische Fremdherrschaft trug zum entstehen einer deutschen. Nationalbewegung bei -> Ziel: neues Reich. => Befreiungskriege, Prägung einer antifranzösischen Haltung, die den deutschen Nationalismus im 19. Jahrhundert prägte DIE ANFÄNGE DER DEUTSCHEN NATIONALBEWEGUNG - 1789 Französische Revolution -> Aufstieg Napoleons führte zu neuen Kriegen und Besetzung- en weiterer Teile Europas durch französische Truppen. - 11 Rheinbund" -> Zusammenschluss von Gebieten, die ein Bündnis mit Napoleon hatten es herrschte kaum eine Vorstellung von einer gemeinsamen ,,deutschen" Nation nach Niederlage Napoleons gegen Russland 1812/1813 Kames 1813-1815 24 Befreiungskämpfen, die Napoleon verlor: Aufkommen von ersten National beweg- - ungen nach diesen Kriegen kam die Frage auf, ob es viele Kleine Fürstentümer geben soll, oder ein einiges Deutschland L> diese Frage wird im wiener Kongress 1815 gelöst - Zweck der Allianz: Herrschaft bewahren, revolutionăre bzw. demokratische Bewegungen bekämpfen, Bündnis GEGEN nationale Ideen DER WIENER KONGRESS 1814/1815 Interessen der Siegermächte ästerreich, Russland, Großbritannien, Preußen Hegemonie (Vorherrschaft) einer Großmacht sollte verhindert werden Österreichische Staatskanzler Metternich prägte den Kongress maßgeblich-> Restauration der vorrevolutionären Ordnung: Rechtmäßige Herrschaft der Monarchen leite sich von Gottes Auftrag ab -> HEILIGE ALLIANZ DIE NEUORDNUNG DEUTSCHLANDS: DER DEUTSCHE BUND - - man entschied sich dafür, die politische Macht weiterhin den Fürsten überlassen. - I das alte Reich mit seinem Kaiser wurde nicht wieder hergestellt. Rheinbundstaaten blieben erhalten - - Territorial war vor allem wichtig: Preußen erhielt mit der Rheinprovinz Gebiete im Westen, Kaisertum österreich gab Besitzungen am Rhein auf und sein territoriale Schwerpunkt verlagerte sich in Gebiete außerhalb des deutschsprachigen Raums nach Südosteuropa - der deutsche Bund bildete von 1815-1866 die politische Ordnung Deutschlands L> Kein gemeinsames Oberhaupt, keine Regierung und kaum beschränkte Selbstständigkeit der Einzelstaaten 14 - Zentrale Einrichtung war der Bundestag" in Frankfurt, der sich aus Gesandten der Mitgliedsstaaten zusammensetate. die beiden größten Staaten Preußen und Österreich erhielten keine Verfassungen, obwohl der preußische König dies 1813 versprochen hatte die Süddeutschen Staaten Baden (1818) und Bayern (1818) erhielten demgegenüber Verfassungen, die dem Prinzip der VOIKSSOuverenität in Teilen entsprach REAKTIONEN: der neue Staatenbund enttäuschte Vertreter der National bewegung, hatten sich Nationalstaat und politischen Einfluss des Volkes erhofft Problematisch, dass große - Gebiete Preußens und Österreichs außerhalb der Grenzen des Bundes lagen: Umsetzung nationaler Einheit hätte zur Auflösung des deutschen B. geführt: Österreich wäre in Existenz bedroht, wenn Forderungen nach nationaler Einheit an Einfluss gewänne L>Ideen vorerst nur bei kleinem Teil der Bevölkerung. - ● KGR GROSSBRITANNIEN Dublin UND IRLAND Ś Bordeaux KGR. SPANIEN Valencia - OLiverpool London o Abiza Toulouse Barcelona Balearen Paris C KGR FRANKREICH Menorca Mallorca Nordsee Grzm Luxemba REAKTION: KARLSBADER BESCHLÜSSE - Anlass: Revolutions angst - Inhalt: - Exekutionsordnung. - Universitätsgesetz Pressegesetz Untersuchungsgesetz KOR DER Amsterdam Kgr, Hannover VEREINIGTEN NIEDERLANDE Brüssel Helgoland brit.. Marseille Neuenburg Bern Genf SCHWEIZ GR Turin pro 16 pier fatzt shalburg o warttem berg nus 1 Kop KGR. DANEMARK einige Teilnehmer äußerten Hass auf Franzosen und Juden DAZU: REDE DES STUDENTEN RIEMANN KGR SARDINIEN Lubed Ghazm Mecklenb Bremen Schwerin Frankfur Kgr. PARMA Thuring Staakin Sachs Prag Kgr Böhmen Kgr. Kgr. Bayer München Sburg Tirol Lombarder-Venetien MODENA P nedig San Marino Fiorenza Ligurisches Ghzm Meer TOSKANA KIRCHEN- Korsika STAAT) Rom Dalmation Adriartisches Meer KGR Neapel Ostsee gr BEIDER Posen Bresi SIZILIEN Danzi SENC Königsberg KAISERTUM Wien Preßburg Ofen goPest OSTERREICH Warsche Kgr. Poten (Kongreßpplen) REP MONTE NEGRO OSMANISCHES 100 Kgr. Garizien REICH 200 300 km KAISERREICH Win 1 2 3 4 5 6 RUSSLAND Brest-Litowsk Kg. Ungarn. Lemberg DAS WATBURGFEST 1817 - erster oppositioneller Höhepunkt - Versammlung von etwa 500 Burschenschaften. in Festreden wurde die (wieder)-Errichtung eines deutschen Reiches gefordert und die restaurative Politik verurteilt Studenten verbrannten als,, undeutsch" geltende Schriften 2.B den Code Napoleon und Obrigkeitliche Symbole Grenze des Deutschen Bundes weitere Staaten im Deutschen Bund Ghzm. Oldenburg Ghzm. Mecklenburg-Strelitz Hzm. Braunschweig Ghzm. Hessen Hzm. Nassau Fsm, Liechtenstein - ermuntert Anwesende gemeinsam gegen innere und äußere Feinde des deutschen Volkes vorzugehen. Viele mutige Männer seien Kleinmütig geworden, ziehen sich zurück und werden Still man solle keine Angst haben gegen die Eroberer zu kämpfen Territorien, deren staatliche Zugehörigkeit 1815 geändert wurde Bedeutung: Pressezensur, Überwachung von Universi- täten, Berufsverbot für liberále und nationale Professoren, Verbot von Burschenschaften und Turnplätzen. Folgen: Einschränkung des literarischen und politischen Lebens Liberale und nationale Bewegungen werden stärker in den Untergrund gedrängt Empörung, Verwirrung, Spott, Angst, Willkür-> Hausdurchsuchungen · Kritik verschwindet weitgehend aus der öffentlichkeit -> verlagerung ins Private, Kontrollverlust Spionage + Denunciation -> Vertrauens verlust HAMBACHER FEST 1832 – 27. Mai 1832 – 1. Juni 1832 Diskussionen, Reden und Feiern unter schwarz-rot-goldenen Fahnen (symbolisch für Freiheit und nationale Einheit) - - - Redner forderten die deutsche Einheit und eine freiheitliche Verfassung Sprachen sich auch für eine Verbrüderung und Solidarität der europäischen National- bewegungen untereinander aus insbesondere der deutschen und polnischen Ziel: einiges und liberales Deutsches Reich als Verfassungsstaat (Minderheit plädierte für Gewalt) REDE: JOURNALIST SIEBENPFEIFFER -Kritik: System, hündischer Unterwerfung" = Unfreiheit - Deutschland als Spielzeug der Fürsten Rückständige Bildung (Konservativ) - Kleinstaaterei, Uneinheitlichkeit, Kritik an Untertänigkeit - Willkür des Absolutismus / Gewalt - System der europäischen Unterdrückung. Einfluss der Kirche. - - Zukunfisvisionen: Freiheit, Einheit -> Vaterland - Solidarität, Nation, Partizipation Gleichberechtigung, Patriotismus Rechtssicherheit - - Befreiung Europas von Absolutismus DER NATIONALLIBERALE BEWEGUNG BIS 1848 Reaktion der Fürsten auf das Hambacher Fest: vielen Teilnehmern wurde der Prozess gemacht, einigen blieb Flucht ins Exil Widerstand der, Göttinger Sieben": Sieben Professoren, u.a. die Brüder Grimm protestierten gegen die Aufhebung der liberalen Verfassung durch den König von Hannover -> dieser entließ alle sieben L> wurde zum Symbol für liberale Forderungen nach einem Rechts- und Verfassungsstaat - 1840 forderte die französische Regierung den Rhein als Staatsgrenze: löste in Deutschland Empörung aus, da verlust der linksrheinischen Gebiete drohte -> diese nationale Stimmung erneuerte den, Franzosenhass" nach 1813 und chauvinistische Züge des Nationalismus wurden deutlich →> so entstand 1841 das Lied der Deutschen von Hoffmann von Fallersleben, später hurde sein Lied die deutsche National hymne NATION UND POLITISCHER MYTHOS Mythos: Sinnstiftende Erzählung, die unbekanntes oder schwer erklärliches vereinfacht / veranschaulicht Politische Mythen: beziehen sich auf sozial-politisches Geschehen und wollen spezifische Bedeutungen verleihen -> Schaffen Kontinuitäten und Gegenwartsbezüge -> vermitteln von Ideen, Werten und verhaltensweisen →> Schaffung von persönlicher und Kollektiver Identität - Mythen dienen auch der Legitimität von Herrschaft / Billigung von Kriegen. - ,,DEUTSCHE MYTHEN" UND IHRE WIRKUNG - Sinnstiftende und Orientierung gebende Narration, die das kollektive Bewusstsein der deutschen Gesellschaft beeinflussen wollen Mythen können die Nationalstaatsbildung unterstützen: Schaffung von Traditionslinien um Forderungen und Ziele zu rechtfertigung - politische Mythen erlebten in ganz Europa eine konjunktur ↳> halfen, den Zusammenbruch des Ancien Régime zu verarbeiten Ereignismythen = besondere Leistungen der jeweiligen Gesellschaft Rückgriff auf Helden personalisierte die Entwicklung. Befreiungs Kriege= Verteidigungsmythen • Rückgriff auf Cheruskerfürsten Arminius (Hermann): Sieger der Varusschlacht gegen Römer L> habe vaterländische Freiheit verteidigt -> findet sich im Hermann - Denkmal wieder - ↳> aber auch die Ablösung alter Eliten durch neue gesellschaftliche Gruppen und Somit Nation zu begründen -> dieser Mythos wandelte sich im Laufe der Zeit und verweist auf die Entwicklung der Nationalidee -> von der Idee einer verbrüderung der freien Nation zur "Erbfeindschaft" Von Frankreich Hermann-Denkmal wird zum "Symbol deutscher Einheit" und Freiheit und visualisierte "Abgrenzung zu äußeren und inneren Feinden" -Zentrale Rolle der Nations werdung ist der Germanen-Mythos im 19. Jahrhundert: basiert auf einem Konstruierten Gegensatz zu Rom, der zu einer Abgrenzung gegenüber Frankreich genutzt wurde -> erläutert die ursprünge der, deutschen Nation" - So entwickelte sich der Germanen Mythos durch Denkmäler zur zentralen narrativen Grundlage der völkischen Rassenideologie und Verständnis von ,, deutsch" Die Reichsgründung wird durch die mythische Verklärung des Krieges von 1870/71 legitimiert L> Der Krieg wurde zum "Schauplatz des nationalen Gemeinschaftswerk" -> vorherige politische Debatten (groß- oder klein deutsche Lösung) wurden ausgeblindet -> dieses Motiv wurde in der Erinnerungskultur verankert Politische Mythen sind Interpunktionen der Zeit, Sie markieren Zäsuren und stellen Ligaturen her, Strukturieren die vergangenheit im Hinblick auf das für uns heute bedeutsame L> Um Einfluss auf die in der Gegenwart lebenden Menschen auszuüben verleihen Identität und stiften so selbstbewusstsein und selbstvertrauen sowohl für das Individuum als auch für sozio-politische Kollektive - - ARMINUIS UND DIE VARUSSCHLACHT Charakterisierung des Arminius: Gegensatz zu Varus: - Intelligent •Abhebung von Barbaren. - Ausnutzen der Schwächen von varus L> Hinterhältigkeit Krieger und Feldherr Willensstark, Ehrgeiz Autorität - - gute Erzienung loyal gegenüber germanischen wurzeln. Cheruskischer Adelsspross Aufstieg zum römischen Ritter Charakterisierung des varus: - geldgierig - faul, antriebslos WAS IST EINE NATION? Sieyes - eine körperschaft von Gesellschaften, die unter einem gemeinschaftlichen Gesetz leben und durch dieselbe gesetzgebende verfassung. werden repräsentiert - Gesamtheit der Bürger, die dem Stand der gewöhnlichen Leute angehören alles durch das Gesetz priviligierte gehört nicht dazu Unterordnung unter ein Gesetz / Verfassung -> Staatsnation geistige Unbeweglichkeit -> Keine intellektuelle Flexibilität nair - egoistisch, arrogant, überheblich - Keine militärische Qualitäten -> Inkompetenz => römische Elite, Statthalter römische Dekadenz ARMINIUS MYTHOS Verbindung zweier Mythen: Arminius (Hermann) -> National held L> ihm verdankt man Freiheit und selbstständigkeit => bereits bekannter Mythos wird genommen, um den neuen" zu etablieren ->, alle müssten Hermann dankbar sein" ↳> Kein Zusammenhang mit Deutschland - Verachtung, Herabwürdigung der Germanen DER GERMANENMYTHOS der Begriff stammt von den Römern - Fremd und Sammelbezeichnung für jene Menschen, die nordöstlich des RR lebten -> wurde vor allem von Caesar in Abgrenzung zu den Galliern geprägt verbreitet wurde der Begriff Germanen" vor allem von Tacitus - „Germanen" ist ein geographisch bedingter, aber kulturell begründeter Sammelbegriff, der eine Vielzahı an Kulturgruppen und Stämmen umfasst -> Clie, Germanen" gab es nie der Begriff, Germanen" entstand also vor allem aus dem Bedürfnis der Römer, diese Menschen in ihrer Gesamtheit von sich und von anderen ihnen bekannten Gruppen regional und Kulturell abzugrenzen - - Herder - Sprache -> Einheit Kultur - Geburtsort · Ausschluss der Fremden Natur -> Kulturnation ZIELE UND STRATEGIEN DER NS-POLITIK ZIELE Nr. 1, D1 S. 84,85,86 Vernichtung Polens. rassische Neuordnung Osteuropas Versklavung "der Polen als Dienervolk 11 - Hitler-Stalin Part: - ermöglicht die Einnahme westpolens Umgestaltung Polens. - Gefahr eines Zwei-Fronten-Kriegs vernichtung der polnischen Intelligenz /Elite • durch Propaganda / Ideologie -> Legitimation der Vernichtung Revision des Versailler Vertrags S. 86, 87 Q3, Q4 Maßnahmen Röder (SD) · Tötung der poln. Eliten zu Beginn des Krieges -> Erschießung Liquidations politik Aussiedlung der Polen aus west preußen und Posen. -> d.h. ethnische Säuberung Ansiedlung von Volks deutschen . Holocaust in Polen Karte zu den deutschen Vernichtungs- und Konzentrationslagern in Polen . Ostsee . Himmler (RFSS) 4- Klassen volksschule Keine höhere Bildung Lehrplan: Gehorsam VOPoznan Danzig XO Bydgoszcz T Chelmno 0° X Inowroclaw Stutthof Massenvernichtungsstätte Konzentrationslager Gestapogefängnis X Exekutionsstätte Weichse XLódź Częstochowa PO ☆ Będzin Katowice XV Auschwitz großes Arbeitslager für jüdische Häftlinge (>2000 Personen) großes Strafarbeitslager (>2000 Personen) größeres Ghetto ☆ MO Radom Lublin- O Majdanek Suwałki Treblinka V 0 Bug Warschau ✩ ☆ Kielce 10 ✩✩ пох Bialystok Kraków- DoRzeszów Płaszów Sobibor OBelzec 50 Staatsgrenzen von 1937 Grenze des Deutschen Reichs 1942 Generalgouvernement Lwów 0 Drohobycz Tarnop Borysław Stanisławów Grundrechensarten Schreiben des Namens Adoption" von polnischen Kindern mit arischem Aussehen • Ziel: poln. Sklavenarbeiter 100 Dnjestr ENTSCHEIDUNGEN DER SIEGERMÄCHTE 1945 auf der Potsdamer Konferenz vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 entschieden die USA, GB und die Sowjetunion wichtige Fragen für das besiegte Deutschland, unter anderem sollten Olie Flüsse Oder und Neiße künftig die Grenze zwischen Polen und den Besatzungszonen sein -> Polen wurde nach westen verschoben, gleichzeitig büßte Polen Gebiete im Osten ein -> Stalin bestand auf eine Vergrößerung der Sowjetunion. L> auch von Polen bewohnte Städte wurden nun russisch Massenumsiedlung: betroffen war die deutsche Bevölkerung im Osten des Reiches -> Gewalt gegen Zivilberölkerung und hunderttausende bis über eine Millionen Deutsche verloren auf der Flucht insgesamt 12 Millionen Deutsche mussten ihre Heimat verlassen. ihr Leben 1 11 " L> die Potsdamer Konferenz bestätigte diese Vertreibung, sprach jedoch von der überführung deutscher Bevölkerung in ordnungsgemäßer und humaner weise durch die vertreibung wurde Polen zu einem ethnisch fast homogenen Nationalstaat geworden L₂ nationale Minderheiten gab es nun kaum mehr WAHRNEHMUNG DER ODER-NEISSE GRENZE NACH 1949 DDR Polen BRD - Keine rechtliche Grundlage - Potsdamer Konferenz 1945 - endgültige Grenze sollte erst auf zukünftiger Friedenskonf-- erenz geregelt -Mythenbildung über Verwahrlosung der deutschen Ost-Gebiete - => entscheidende Belasting in der west deutschen- polnischen Beziehung. ↳ Bav Grenze des Friedens" Akzeptanz - Hoffnung - Hass, Keine Anerkennung schen Ost blocks Frieden mit Polen •Allein vertretungsanspruch - Grenze = Freundschaft Polen- Deutschland für Deutschland: Hoheit über Grenzentscheidung FELELETE Vorwurf: Westen schürt Konflikt mit Polen = Kriegs- gefahr Forderung nach Anerkennung Drohung mit Krieg. - Zusammenhalt des Sozialisti- - Infrastruktur der poln. west- gebiete - Überlebenswichtig für Polen - Garant für wohl - stand und wirtschaftlichen Aufstieg - Polen Selbstbewusstsein Keine Revision der Oder-Neiße- Linie - Dezentralisierung. Kommt es zum wirtschaftlichen Aufschwung - Angst vor deutscher Revanche L₂ vorantreiben der Polonisierung Angewiesenheit auf Sowjetische Unterstützung. Westverschiebung wird als gerechte Entschädigung. ENTWICKLUNG POLENS BZW. DER POLNISCHEN WESTGEBIETE BIS 1961 - hoher Wirtschaftlicher Aufschwung - Grundlage ist Schlesien - Industrieanlage und Kohle- reviere verstanden Zuerst Kollektivierung - Rücknahme der Kollektivierung ab den 1950er Jahren - Erlaubnis von Privateigentum Bauern erhalten eigenes Land in den 50er Jahren durch 2 urücknahme sozialistischer Maßnahmen Wiederherstellung der polnischen Städte und der polnischen Wirtschaft-Ausaruck des Selbstbewusstseins Regierungschef Gomulka schließt Bündnis mit Katholischer Kirche Polonisierung - Baby boom - Herstellung einer polnischen Heimat durch dort geborene Generationen. - - - KALTER KRIEG UND NEUE OSTPOLITIK Die BRD erkannte die DDR nicht an, sie erhob den Alleinvertretungsanspruch für das gesamte Deutsche Volk: Hallstein- Doktrin -> besagte, dass die BRD die Aufnanme diplomatischer Beziehungen zu allen Staaten unterließ, die die DDR anerkannten Polen und die DPR waren aber verbündete im Warschauer Pakt, somit gabes diplomatischen Beziehungen zwischen Polen und der BRD - jedoch wurden ab 1969 unter Bundeskanzler Willy Brandt die Hallstein- Doktrin verworfen und diplomatische Beziehungen zu Polen aufgenommen. am 1. Dezember 1970 unterzeichnete Willy Brandt den Warschauer vertrag -> Wendepunkt in den Beziehungen - WILLY BRANDTS OSTPOLITIK - WARSCHAUER VERTRAG Warschauer Vertrag 1. Dezember 1970 Anerkennung der Oder-Neiße-Linie die BRD erkannte die polnische westgrenze an, was außenpolitisch für Entspannung sorgle, innenpolitisch aber höchst umstritten war Aufbau diplomatischer/ freundschaftlicher Beziehungen Gegenseitige Achtung der territorialen integrität Aufgabe jeglicher Gebietsansprüche Anerkennung der Regelungen der Potsdamer Konferenz als status quo erst nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 bestätigten Polen und die BRD nochmals und endgültig die Oder- Neiße-Grenze - Ziel: Deeskalation, Anerkennung der deutschen verbrechen, Friedenssicherung durch Entspannung. Komplette Umkehr der Zielsetzung der deutschen Außenpolitik Rechtfertigung Brandts Q7 - Schlussstrich der Vergangenheit - Brückenbau - · Keine reale veränderung der bestehenden Grenzen Lediglich Anerkennung der Ergebnisse des Nationalsozialismus - Grenzfrage nicht veränderbar Ostverträge bringen nur vorteile Dolitik = Ergebnis von rationalen Denkprozesse - Keine Legitimierung der Vertreibung Verbesserung der europäischen Friedensordnung Keine Reaktion der Heimatvertriebenen (Bund der Vertriebenen BdV) Q8 - Recht auf Heimat · Keine Akzeptanz für Aufgabe der territorialen Ansprüche - Völkerrechtswidrige polnische Annexion der Ostgebiete Legalisierung große politische Kraft - DIE LAST DER VERGANGENHEIT UND DIE SCHULD angesichts dessen war das deutsch-polnische Verhältnis häufig von Misstrauen, Ablennung und Hass geprägt - - - BRANDTS KNIEFALL - grundsätzlicher Wandel der Beziehung wurde durch Willy Brandt eingeleitet, dessen Ziel es war eine Normalisierung und Versöhnung mit Polen zu erreichen Höhepunkt davon war Willy Brandts Besuch 1970 in Warschau: vor der Gedenkstätte des Warschauer Ghettos kniete er unangekündigt nieder. dieser Kniefall wurde zum Symbol der Versöhnung war allerdings in der westdeutschen Öffentlichkeit sehr umstritten POLEN IN DEN 80ERN - SOLIDRNO Ś Ć - KRIEG UND VERTREIBUNG ALS BELASTUNG NACH 1945 nicht nur die deutsche vernichtungspolitik belastete das deutsch-polnische Verhältnis nach 1945, Sondern auch die anschließende Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus dem Osten Vertreibung erfolgte in inhumaner und menschenverachtender Form, organisierte 2wangsausweisung es folgte eine Polonisierung aller Lebensbereiche, indem 2.B. der Gebrauch der deutschen Sprache verboten und jegliche deutsche Spuren beseitigt wurden. die verdrängung der eigenen Schuld und Verantwortung Kennzeichnete beide seiten: viele Polen meinten, die vertriebenen hätten ihr Unglück durch die Unterstützung der NS-Politik selbst zu verantworten die meisten Deutschen verdrängten lange Zeit die NS-Verbrechen oder leugneten zumindest eine Mitverantwortung ZIELE/FORDERUNGEN - Streikrecht, Arbeitnehmerrechte - Pressefreiheit - Arbeitsbedingungen: Rentenalter, Gesundheitswesen, Lohn Amtvergabe nach Qualifikation: Ende des kommunistischen Klügels Religionsfreiheit - Zulassung unabhängiger Parteien + Gewerkschaften Frauenrechte - veröffentlichung aller Missstände L> Mitwirkung an der Behebung durch alle Gesellschaftsschichten Freilassung der politischen Gefangenen • Sozialreform •Reform der Politik • Demokratisierung ● •Rechtsstaatlichkeit • Gewährleistung von Grundrechten - Sorge > Gefahr für Sozialismus - Zerstörung von Solidarismus -> Gewalt, Militäreinsatz Angriff auf den gesamten Ostblock L> Verschwörung Konterrevolution". -> Verrat (Verschwörung, Krankheit) 41 DDR REAKTIONEN AUF SOLIDARNOŚĆ -> Keine Rücksicht -> Niederschlagung als Ziel - - BRD DIE POLNISCHE SICHT AUF DIE GRENZFRAGE UND VERTREIBUNG IN DEN 80ERN S. 98, 99 Q6, Q7 - Unterstützung. Aufforderung zum Dialog - Einhaltung der Menschenrechte - moralische Hilfe Forderung nach Reform + Erneuerung Solidarnosc = Hoffnung 1985: General Jaruzelski -> auch Staatsoberhaupt - jetztige Grenzen = historische Gerechtigkeit - Erfolg im 2. Weltkrieg = Grunwald-Gleichsetzung - Legitimation durch 1,5 Millionen polnische Authochthonen -> Tråger chr. poln. Kultur Nachkriegszeit 2it Veränderung der Grenzen -> historische Normalität Polonisierung -> polnische Namen -> Territorium Ergebnis poln. Historischer Wurzeln Appell; Ausbau der gerechten polnischen Herrschaft - Zukunft: Sicherung polnischer interessen

Geschichte /

Nationalstaatsbildung im Vergleich

user profile picture

LM  

Follow

268 Followers

 DIE DREI POLNISCHEN TEILUNGEN
Ausgangslange: Adelsrepublik, Wanimonarchie -> Adel sehr stark und einflussreich
Teilung 1772: Russland, Preu

App öffnen

Meine Lernzettel zur polnischen und deutschen Nationalstaatsbildung.

Ähnliche Knows

user profile picture

Nationale Bewegung in Polen

Know Nationale Bewegung in Polen thumbnail

274

 

11/9/10

user profile picture

10

Deutsch-polnisches Vehältnis — Geschichte LK

Know Deutsch-polnisches Vehältnis — Geschichte LK thumbnail

8

 

13

A

5

Das deutsch-polnische Verhältnis Zusammenfassung

Know Das deutsch-polnische Verhältnis Zusammenfassung  thumbnail

0

 

12/13

user profile picture

1

Politische und rechtliche Situation im Alten Reich um 1800

Know Politische und rechtliche Situation im Alten Reich um 1800 thumbnail

36

 

11

DIE DREI POLNISCHEN TEILUNGEN Ausgangslange: Adelsrepublik, Wanimonarchie -> Adel sehr stark und einflussreich Teilung 1772: Russland, Preußen und Österreich annektierten ca. 30% des polnischen Gebiets ↳> Macht- und Expansionsinteressen L> Polen wurde zum Spielball der Großmachte => das Vorgehen der Großmächte war DIE POLNISCHE NATIONALSTAATSBILDUNG abgesprochen 1788: politische Teilhabe sollte sich am Besitz orientieren L> Gefahr für Großmächte, da eine Wahlmonarchie beeinfluss bar ist, eine Erbmonarchie Schuer 2. Teilung 1793: Russland und Preußen einigen sich auf eine zweite Teilung 08 Berlin Polnische Teilungen 1772 Teilung 1795: Russland, Österreich und Preußen die vollständige Zerschlagung Polens -> nachdem ein bewaffneter Aufstand von ihren Truppen" niedergeschlagen wurde. ↓ Polen verschwindet von der Karte tsee Wien Königsberg Danzigo Ben Posen Warschau P O Krakau O Österreich Wilna O Riga o Bialystok Lembergo L> Rechtfertigung: Sie müssen gegen das, Gift des franz. Demokratismus" vorgehen e Minsk O polnische Staatsgrenze 1771 n Osman Reich Land Kiew 1793 Berlin P stsee Danzigo eußen Wien Königsberg Wilna O Posen P Krakau O Österreich 0 Warschau Bialystok e Lembergo => viele Partikular interessen innerhalb des Landes, Kein einheitliches handeln, geographische Lage Polens. Riga 200 von Preußen annektierte Gebiete 400 Ru Minsk O Osman Reich 600 S S \ a n d Kiew 1795 Berlin O 8 d Ostsee Königsberg O n e Danzigo B Wien u O Posen km von Österreich annektierte Gebiete Krakau Österreich Riga Wilna O o Bialystok Warschau Lembergo Ru Minsk O Osman Reich and Kiew von Russland annektierte Gebiete DIE POLNISCHE NATIONALBEWEGUNG UND NAPOLEON - viele Polen gingen ins Exil und schlossen sich den Armeen Napoleons an L> Schien vielen Polen ein Mittel zu sein, die Teilung rückgängig zu machen -> 1807 bildete Napoleon zunächst das Herzogtum Warschau -> war ein französischer Vasallenstaat, der aber Modemisierung mit sich brachte: eine Verfassung und den Code Napoleon - · Bauern erhielten persönliche Freiheit, durften das von ihnen bearbeitete Land aber nicht besitzen - vermögende Bürger erhielten das Wahlrecht,...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

von dem jedoch die jüdische Bevölkerung ausgeschlossen blieb Die Truppen des Herzogtums unterstützten Napoleon 1812 beim Russland feldzug, nach der Niederlage der französischen Armee 1813 besetzten russische Truppen das Herzogtum, lösten es 1815 aut DAS POLNISCH-NAPOLEONISCHE VERHÄLTNIS 5.40 Q1 - Napoleon als einzige Hoffnung. L> Tapfer, Kampf für die sache der Völker wollen an Napoleons / Frankreichs Seite kämpfen L> Versprechen sich davon Freiheit - - Verbrüderung gemeinsames Feindbild (Preußen, Österreich, Russland) Durchsetzung der Volkssouverenität - aussichtslose Situation für Polen ↓ Hinwendung zu Napoleon KONGRESSPOLEN AB 1815 Die polnische Frage auf dem Wiener Kongress: der Kongress bewirkte mit der Aufhebung des Herzogtums Warschau die, vierte Teilung" Polens Die vorherigen Teilungen Polens wurden so bestätigt Russland erhielt 82% des ehemaligen polnischen Staatsgebietes -> die meisten Polen lebten künftig unter der Herrschaft des russischen Zaren, im sogenannten Kongresspolen L> der Zar regierte Kongresspolen in Personal union, eine im europäischen Maßstab liberale Verfassung sah ein eigenes Parlament (sejm), ein eigenes Heer und eine eigene Verwaltung vor Den Polen wurde zwar ein eigener Staat verweigert, aber der 2ar erkannte die kulturelle und nationale Eigenheit Polens an, indem er eine selbstverwaltung gewährte der preußische könig bekam das Großherzogtum Posen : erhielt keine verfassung, König bemühte sich polnischen Eliten für seine Herrschaft zu gewinnen -> Polen besetzten Verwaltungsposten ein weiteres Teilungsgebiet gehörte Österreich: Kaiser gewährte 1817 einen Landtag Abgeordneten, Sicherte Einfluss aber durch nicht polnische Beamte ↳> Polen und Ukrainer ungefähr gleich große Bevölkerungsanteile eine eigene polnische Staatlichkeit existierte künftig lediglich in der kleinen Republik Krakau PROBLEME: - • Konkurrenz Russland und Preußen um Polen. Fremdherrschaft Russlands über das KR Polen L> Beschluss des Wiener Kongress = Kongresspolen Galizien: Österreichische Herrschaft Pasen: preußische Gebiete 1 mit aaligen Minderheiten diskriminierung Kongresspolen -> Autonomie der Gesetzgebung, polnische Adelsversammlung „, sejm" -> Obwohl : König= Bruder des russischen Zaren Bauernbefreiung bleibt aus, Unterdrückung der p. Kultur & Germanisierung in Ö. + Pr DAS MANIFEST DES POLNISCHEN SEJMS 1830 Kritik: Auswirkungen auf polnisches Bildungswesen. Unterdrückung der polnischen Kultur - Eingriffe in Justiz Einschränkung der Freineit. => Zurückarängung des russischen Einflusses. => Stärkung der Kultur => Aufstand 1830 - Unvereinbarkeit von polnischen Konstitutionalismus und russischem Absolutismus russische Eingriffe in polnische Wirtschaft + Politik Zarenreich beschränkt polnische Autonomie - - DIE POLNISCHEN AUFSTÄNDE - im russischen Teilungsgebiet war es nach 1815 zu deutlichen Einschränkungen der liberalen Zugeständnisse gekommen. 1830 brach ein Aufstand gegen die russische Herrschaft aus -> das polnische Parlament erklärte Zar Nikolaus 1. am 25. Januar 1831 als polnischen König für abgesetzt, eine polnische National regierung wurde gebildet -> nach wechselvollen Kämpfen siegten die militärisch überlegenen russischen Truppen, Tausende Polen gingen ins Exil, Folgen: der 2ar hob die Autonomierechte auf und schaffte den Sejm und das polnische Heer ab, Besitzbeschlagnahmungen von verurteilten und Emigranten - Ergebnis: Komplette Einvertreibung Polens durch Russland Niederlage darin begründet, dass es nicht gelungen war die bäuerliche Bevölkerung 2u mobilisieren. ↳ Aufgrund der noch bestehenden Leibeigenschaft, Soziale und wirtschaftliche Zugeständnisse wären nötig 1863 bewaffneter Aufstand im russischen Teilungsgebiet scheitert ebenfalls -> Hinrichtung hunderter Polen/ 2 wangsarbeit -> nun ließ der 2ar das Königreich auflösen und unter dem Namen Weichsellande mit dem russischen Reich verschmelzen. - - - - POLENBEGEISTERUNG IN EUROPA - - Kampf der Polen um einen Nationalstaat stieß auf Sympatnie → es entwickelte sich eine Polenbegeister- ung als 1831 viele Polen ins Exil gingen, wurden sie herzlich in vielen deutschen Städten aufgenommen die nationale Idee wurde als gesamteuropäische Bewegung verstanden L> das Hambacher Fest 1832 Sollte zum Symbol dieses Völkerfrühlings" werden. L> die National bewegung musste erkennen, dass eine erfolgreiche Erhebung eine Illusion blieb 1870 wurde ein Strategie wechsel vollzogen -> man wandte sich dem Konzept,, organische Arbeit" zu ↳ Reformen sollten Gesellschaft im nationalen Sinne verändern in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts nahm diese Anteilnahme der liberalen Bewegungen ab -> nach und nach betrachtete die westeuropäische Öffentlichkeit die polnische Frage als Innere Angelegenheit der drei Großmächte VERHÄLTNIS POLEN-DEUTSCHLAND - Verbrüderung Unterstützung Hoffnung auf deutsche Hilfe nach Siegreicher Revolution - Polen als Vorbild für Deutsche - VERHÄLTNIS ZU EUROPÄISCHEN MONARCHIEN - Keine Unterstützung ist zu erwarten Abgrenzung zu Protestanten + Orthodoxen - Feindseeligkeit - Knechtschaft" durch Monarchien MASSNAHMEN DES ZAREN - Bruder des Kaisers hatte als Militär gouverneur von Warschau und General der polnischen - POLEN ZWISCHEN DEN AUFSTÄNDEN 1831-1863 Truppen eine starke Machtstellung Zar regiert faktisch autokratisch mit Hilfe des russischen Vizekönigs, Beschlüsse des Wiener Kongress. werden missachtet: 1819: Abschaffung der Pressefreineit 1821: Verbot der Freimaurerei 1825: Parlament tagt nicht mehr WIENER KONGRESS 1815 VERSCHÄRFUNG DER MASSNAHMEN VERHÄLTNIS NATIONALBEWEGUNG - RELIGION - Identifikation mit dem Katholizismus -> Identität der Polen. AUFSTAND 1830 - eint Polen gegen Feinde Märtyrertum der Nationalbewegung - Auferstehungsmythos -50.000 Soldaten und Politiker ins Exil Aufhebung der Verfassung Iron 1815 - Auflösung der polnischen Armee individuelle Freiheitsrechte und Pressefreiheit werden beschnitten - 80.000 Polen müssen zur Zwangs- arbeit nach Sibirien - Universität von Warschau wird. geschlossen - Positionen in der verwaltung werden fortan von Russen besetzt AUFSTAND 1863 STIMMUNG -Zielorientiert - Euphorie, Lust, Willensstärke, Hoffnung - ab 1848 verschlechterung der Stimmung - Lust auf Kampf - Polen stehen alleine FOLGE: RUSSIFIZIERUNG - 400 Aufständische werden hingerichtet, 2500 werden zur Zwangsarbeit verurteilt. - 20.000 wurden deportiert. - Enteignung von Adelsfamilien - Verschmelzung des Königreiches Polen mit Russland (Weichselland) polnische Verwaltungsinstitutionen aufgelöst und russische Beamte verwalten das Land Lehrpläne der Schulen und Hoch- Schulen wurden denen in Russland. angepasst - Unterrichtssprache wird Russisch (bis auf das Fach Religion) UNTERSCHIEDLICHE VERHÄLTNISSE IN DEN TEILUNGSGEBIETEN PREUSSEN - Posen und westpreußen GEBIETE ÖSTERREICH -Galizien, Krakau Polen ETHNIEN - Ruthenen (gespalten in russian- astreue, Altruthenen" und unabhängigkeitsanstrebende Ukrainer (antirussisch und antiösterreicherisch) -nationale Identität am SITUATION wenigsten bedroht D1: Jürgen Heyde, 2006 · Ausgrenzung + Diskriminierung -> Stärkte Zusammengehörigkeitsgefühl - gemeinsame negative Erfahrungen L> Kirche: nationale-, soziale und moralische werfevermittlung "nationaler kultur kanon" (Schule) nationale Feiern. · Polen und Deutsche 11 - bürgerlichster "Teil der Teilungs- gebiete - Gemeinsamkeit: Katholizismus einheimischer Landadel wird Teil der habsburgischen Führungsschicht -> prooster- reichisch eingestellt - 1907: Einführung des allgemei-- nen wahlrechts in Cisleithanien - überdurchschnittlich hone Alphabetisierungsrate eigene Fraktionen der Polen im preußischen Abgeordnetenhaus und im Reichstag familiäre Beziehungen zwischen preußischem und polnischem Toleranz der Teilungsmächte - Adel ab 1880er: Stärkere Germanisierung polnische Sprache und Grund- besitz gerät unter Druck ·Kein,, hineinwachsen" der Polen in das Deutsche Reich RUSSLAND - geschichtliche "Ostmarken" - "Kongresspolen" geschichtliche Ostmarken: überwiegend litauische, weißrussische und ukrainische Bauernberölkerung ECKPFEILER DES POLNISCHEN NATIONALBEWUSSTSEINS IM S.54,55 19. JAHRHUNDERT Systematische Russifizierung - 1905: leichte Minderung. durch Revolution => größte unterdrückung D2: Norman Davies, 2000 - Beziehung zu Frankreich - Nationalgedanke zunächst im klein- und Landadel - verlorenes Zusammengehörigkeits- gefühl nach Teilungen - Bauern als letzte Träger des Nationalbewusstseins - ethnische Homogenisierung. - Aufhebung der Leibeigenschaft D3: Drei Professoren, 2000 - Identitätserhaltende Integrationskraft -> polnisch = Katholisch, Religion -Interdepenz: wechsels. Abhängigkeit von Nation und Religion Folgen: Ende der Pluralität&Toleranz, Hass gegen Teilungsmöchte PHASE 1 -DE: (Ende 18. Anfang 19. Jhrd.). romantische" Phase der Nationalstaatsbildung - - - DIE DEUTSCHE NATIONALSTAATSBILDUNG - DAS DEUTSCH-POLNISCHE VERHÄLTNIS - DIE 5 PHASEN DER NATIONALSTAATSBILDUNG L> vorwiegend Kulturell, litera- risch oder rolkskundlich geprägt Seiten politische Folgen wenige intellektuelle entdecken/ Konstruieren neuartige Gemein- Samkeiten die Brüder Grimm L> Gemeinsamkeit, Moral/werte- vorstellung PHASE 3 DE:(1848/49-1866-71) L>Scheitern der D. Revolution PO: (1863-1890er) Nationalismus wird zum Massen- phânomen - Unterschichten sehen sich nun als Teil der, Nation" Instrumentalisierung von Geschichte für Nationalgefühl PHASE 5 PHASE 2 -DE: (1813/15-1848-49) VORMÄRZ - PO: (1830/32-1863) Bildung von Vorkämpfer-, Studenten- gruppen, welche die ,, Nationale Idee" proklamitierten - Geschichtliche Argumente L>es werden historische Bezüge in die vergangenheit hergestellt => die Nation müsse, wiedergeboren" werden, aber: unklar was eine Nation ausmacht/ was für terri- toriale Grenzen es gibt PHASE 4 - Höhepunkt des Nationalismus - 11914-1945) - extremer und rassistischer National- ismus L> führte im Deutschen Reich zu Völkermord und vernichtungskriegen - nach 1945 - umstritten, ob es eine 5. Phase gab - Entstehung von nationalen Insti- tutionen (bspw. EU) Nationalismus zwar immernoch pråsent, jedoch vermindert er sich Neuordnung unter Napoleon Links: das Heilige Römische Reich deutscher Nation 1789, Rechts: die deutschen Staaten 1813 Nordsee REP.DER Hzm. Luxem- burg 100 ANDE NIE EREINIGT. (KGR. Erzbm, Trier Straßburgo FRANKREICH 200 km Münster D Oldenb Bistum, Preußen Österreich Reichs- grenze Frank Paderborn Kurplatz SCHWEIZ Hamburg Kurfsm. Bremen Hannover Hannover Hzm. Holstein. Lübeck Ham. Württembg 82 Mainz Braun Erzbm BmMeln Würzbig. Ulm Hzm Lgft Hessen Kassel Sächsische kirchliches Gebiet andere Territorien Reichsstadt Bm Herzogtümer Fulda schweig A Fem C Gft Mecklenburg Schwerin Kurfsm. Brandenburg Schwed Hzm. Pommern Bm. Bambg Ost- Magdeburg D Numberg Tirol Kurfsm Augsburg Kurism. Sachsen Regens burg Passau Inn Bay e rinol Prag Kgr. Böhme n Bm Passau Erabzm. Österreic Hzm Erzbm. Steiermark Salzburg Hzm.Kärnten DAS HEILIGE RÖMISCHE REICH DEUTSCHER NATION 1789 REP. VENEDIG M regiert vom König, wahlkönigtum L> wird von Kurfürsten gewählt. König residiert in wien` man redet nicht von ,, Deutschland" Nordsee 600.000.000 m Köln Aachen Münster o Luxem- burgn P Mose ANKREICH Ghzm Berg Hzm Nassau Darmstadto Karlsruh Straßburg Basel Bremen Frankfurt Kaiserreich Frankreich Grenze des Rheinbundes - en SCHWEIZ weitere von Frankreich abhängige Staaten KGR. DÄNEMARK Kassel Hamburg Hannover Braunschweig Lübeck Mecklenburg Kgr. Stuttgart Württemberg t Wes Ghzm Würzbg Ostsee Schwed Hzm. Pommern Schwerin Mazn. Schwerin Meckl Stettin Streliz KGR. alen Magde burg Erfurt Thüringische Staaten Arhalt Würzburg Nürnberg PREUSSEN Berlin Spree Dessau Kgr. Sachsen Innsbruck Bayern München Eger Kgr. Regensburg Donau O Inn Dresden Passau Salzburg Illyrische KGR ITAI IFN Prag Villach pe Linz KAISERREICH ÖSTERREICH Drau DIE DEUTSCHEN STAATEN 1813 - 1812: Russland Feldzug Napoleons ist gescheitert - 1813: Völkerschlacht bei Leipzig. L> unter anderem Deutsche gegen Deutsche ab 1813 diskutieren die deutschen Fürsten, wie das Reich neu geordnet wird: Wiener Kongress => Deutscher Bund wird gegründet - vermutlich üben Preußen und Österreich die größte Macht aus: System, in dem Sich alle gegenseitig in Schach halten ·alles was die Franzosen eingeführt haben wird abgeschafft. => Der Code Napoleon hob Adelsprivilegien, Zunftzwang und bäuerliche Abhängigkeitsverhältnisse auf L> nicht wenige Deutsche begrüßten diese veränderung => die französische Fremdherrschaft trug zum entstehen einer deutschen. Nationalbewegung bei -> Ziel: neues Reich. => Befreiungskriege, Prägung einer antifranzösischen Haltung, die den deutschen Nationalismus im 19. Jahrhundert prägte DIE ANFÄNGE DER DEUTSCHEN NATIONALBEWEGUNG - 1789 Französische Revolution -> Aufstieg Napoleons führte zu neuen Kriegen und Besetzung- en weiterer Teile Europas durch französische Truppen. - 11 Rheinbund" -> Zusammenschluss von Gebieten, die ein Bündnis mit Napoleon hatten es herrschte kaum eine Vorstellung von einer gemeinsamen ,,deutschen" Nation nach Niederlage Napoleons gegen Russland 1812/1813 Kames 1813-1815 24 Befreiungskämpfen, die Napoleon verlor: Aufkommen von ersten National beweg- - ungen nach diesen Kriegen kam die Frage auf, ob es viele Kleine Fürstentümer geben soll, oder ein einiges Deutschland L> diese Frage wird im wiener Kongress 1815 gelöst - Zweck der Allianz: Herrschaft bewahren, revolutionăre bzw. demokratische Bewegungen bekämpfen, Bündnis GEGEN nationale Ideen DER WIENER KONGRESS 1814/1815 Interessen der Siegermächte ästerreich, Russland, Großbritannien, Preußen Hegemonie (Vorherrschaft) einer Großmacht sollte verhindert werden Österreichische Staatskanzler Metternich prägte den Kongress maßgeblich-> Restauration der vorrevolutionären Ordnung: Rechtmäßige Herrschaft der Monarchen leite sich von Gottes Auftrag ab -> HEILIGE ALLIANZ DIE NEUORDNUNG DEUTSCHLANDS: DER DEUTSCHE BUND - - man entschied sich dafür, die politische Macht weiterhin den Fürsten überlassen. - I das alte Reich mit seinem Kaiser wurde nicht wieder hergestellt. Rheinbundstaaten blieben erhalten - - Territorial war vor allem wichtig: Preußen erhielt mit der Rheinprovinz Gebiete im Westen, Kaisertum österreich gab Besitzungen am Rhein auf und sein territoriale Schwerpunkt verlagerte sich in Gebiete außerhalb des deutschsprachigen Raums nach Südosteuropa - der deutsche Bund bildete von 1815-1866 die politische Ordnung Deutschlands L> Kein gemeinsames Oberhaupt, keine Regierung und kaum beschränkte Selbstständigkeit der Einzelstaaten 14 - Zentrale Einrichtung war der Bundestag" in Frankfurt, der sich aus Gesandten der Mitgliedsstaaten zusammensetate. die beiden größten Staaten Preußen und Österreich erhielten keine Verfassungen, obwohl der preußische König dies 1813 versprochen hatte die Süddeutschen Staaten Baden (1818) und Bayern (1818) erhielten demgegenüber Verfassungen, die dem Prinzip der VOIKSSOuverenität in Teilen entsprach REAKTIONEN: der neue Staatenbund enttäuschte Vertreter der National bewegung, hatten sich Nationalstaat und politischen Einfluss des Volkes erhofft Problematisch, dass große - Gebiete Preußens und Österreichs außerhalb der Grenzen des Bundes lagen: Umsetzung nationaler Einheit hätte zur Auflösung des deutschen B. geführt: Österreich wäre in Existenz bedroht, wenn Forderungen nach nationaler Einheit an Einfluss gewänne L>Ideen vorerst nur bei kleinem Teil der Bevölkerung. - ● KGR GROSSBRITANNIEN Dublin UND IRLAND Ś Bordeaux KGR. SPANIEN Valencia - OLiverpool London o Abiza Toulouse Barcelona Balearen Paris C KGR FRANKREICH Menorca Mallorca Nordsee Grzm Luxemba REAKTION: KARLSBADER BESCHLÜSSE - Anlass: Revolutions angst - Inhalt: - Exekutionsordnung. - Universitätsgesetz Pressegesetz Untersuchungsgesetz KOR DER Amsterdam Kgr, Hannover VEREINIGTEN NIEDERLANDE Brüssel Helgoland brit.. Marseille Neuenburg Bern Genf SCHWEIZ GR Turin pro 16 pier fatzt shalburg o warttem berg nus 1 Kop KGR. DANEMARK einige Teilnehmer äußerten Hass auf Franzosen und Juden DAZU: REDE DES STUDENTEN RIEMANN KGR SARDINIEN Lubed Ghazm Mecklenb Bremen Schwerin Frankfur Kgr. PARMA Thuring Staakin Sachs Prag Kgr Böhmen Kgr. Kgr. Bayer München Sburg Tirol Lombarder-Venetien MODENA P nedig San Marino Fiorenza Ligurisches Ghzm Meer TOSKANA KIRCHEN- Korsika STAAT) Rom Dalmation Adriartisches Meer KGR Neapel Ostsee gr BEIDER Posen Bresi SIZILIEN Danzi SENC Königsberg KAISERTUM Wien Preßburg Ofen goPest OSTERREICH Warsche Kgr. Poten (Kongreßpplen) REP MONTE NEGRO OSMANISCHES 100 Kgr. Garizien REICH 200 300 km KAISERREICH Win 1 2 3 4 5 6 RUSSLAND Brest-Litowsk Kg. Ungarn. Lemberg DAS WATBURGFEST 1817 - erster oppositioneller Höhepunkt - Versammlung von etwa 500 Burschenschaften. in Festreden wurde die (wieder)-Errichtung eines deutschen Reiches gefordert und die restaurative Politik verurteilt Studenten verbrannten als,, undeutsch" geltende Schriften 2.B den Code Napoleon und Obrigkeitliche Symbole Grenze des Deutschen Bundes weitere Staaten im Deutschen Bund Ghzm. Oldenburg Ghzm. Mecklenburg-Strelitz Hzm. Braunschweig Ghzm. Hessen Hzm. Nassau Fsm, Liechtenstein - ermuntert Anwesende gemeinsam gegen innere und äußere Feinde des deutschen Volkes vorzugehen. Viele mutige Männer seien Kleinmütig geworden, ziehen sich zurück und werden Still man solle keine Angst haben gegen die Eroberer zu kämpfen Territorien, deren staatliche Zugehörigkeit 1815 geändert wurde Bedeutung: Pressezensur, Überwachung von Universi- täten, Berufsverbot für liberále und nationale Professoren, Verbot von Burschenschaften und Turnplätzen. Folgen: Einschränkung des literarischen und politischen Lebens Liberale und nationale Bewegungen werden stärker in den Untergrund gedrängt Empörung, Verwirrung, Spott, Angst, Willkür-> Hausdurchsuchungen · Kritik verschwindet weitgehend aus der öffentlichkeit -> verlagerung ins Private, Kontrollverlust Spionage + Denunciation -> Vertrauens verlust HAMBACHER FEST 1832 – 27. Mai 1832 – 1. Juni 1832 Diskussionen, Reden und Feiern unter schwarz-rot-goldenen Fahnen (symbolisch für Freiheit und nationale Einheit) - - - Redner forderten die deutsche Einheit und eine freiheitliche Verfassung Sprachen sich auch für eine Verbrüderung und Solidarität der europäischen National- bewegungen untereinander aus insbesondere der deutschen und polnischen Ziel: einiges und liberales Deutsches Reich als Verfassungsstaat (Minderheit plädierte für Gewalt) REDE: JOURNALIST SIEBENPFEIFFER -Kritik: System, hündischer Unterwerfung" = Unfreiheit - Deutschland als Spielzeug der Fürsten Rückständige Bildung (Konservativ) - Kleinstaaterei, Uneinheitlichkeit, Kritik an Untertänigkeit - Willkür des Absolutismus / Gewalt - System der europäischen Unterdrückung. Einfluss der Kirche. - - Zukunfisvisionen: Freiheit, Einheit -> Vaterland - Solidarität, Nation, Partizipation Gleichberechtigung, Patriotismus Rechtssicherheit - - Befreiung Europas von Absolutismus DER NATIONALLIBERALE BEWEGUNG BIS 1848 Reaktion der Fürsten auf das Hambacher Fest: vielen Teilnehmern wurde der Prozess gemacht, einigen blieb Flucht ins Exil Widerstand der, Göttinger Sieben": Sieben Professoren, u.a. die Brüder Grimm protestierten gegen die Aufhebung der liberalen Verfassung durch den König von Hannover -> dieser entließ alle sieben L> wurde zum Symbol für liberale Forderungen nach einem Rechts- und Verfassungsstaat - 1840 forderte die französische Regierung den Rhein als Staatsgrenze: löste in Deutschland Empörung aus, da verlust der linksrheinischen Gebiete drohte -> diese nationale Stimmung erneuerte den, Franzosenhass" nach 1813 und chauvinistische Züge des Nationalismus wurden deutlich →> so entstand 1841 das Lied der Deutschen von Hoffmann von Fallersleben, später hurde sein Lied die deutsche National hymne NATION UND POLITISCHER MYTHOS Mythos: Sinnstiftende Erzählung, die unbekanntes oder schwer erklärliches vereinfacht / veranschaulicht Politische Mythen: beziehen sich auf sozial-politisches Geschehen und wollen spezifische Bedeutungen verleihen -> Schaffen Kontinuitäten und Gegenwartsbezüge -> vermitteln von Ideen, Werten und verhaltensweisen →> Schaffung von persönlicher und Kollektiver Identität - Mythen dienen auch der Legitimität von Herrschaft / Billigung von Kriegen. - ,,DEUTSCHE MYTHEN" UND IHRE WIRKUNG - Sinnstiftende und Orientierung gebende Narration, die das kollektive Bewusstsein der deutschen Gesellschaft beeinflussen wollen Mythen können die Nationalstaatsbildung unterstützen: Schaffung von Traditionslinien um Forderungen und Ziele zu rechtfertigung - politische Mythen erlebten in ganz Europa eine konjunktur ↳> halfen, den Zusammenbruch des Ancien Régime zu verarbeiten Ereignismythen = besondere Leistungen der jeweiligen Gesellschaft Rückgriff auf Helden personalisierte die Entwicklung. Befreiungs Kriege= Verteidigungsmythen • Rückgriff auf Cheruskerfürsten Arminius (Hermann): Sieger der Varusschlacht gegen Römer L> habe vaterländische Freiheit verteidigt -> findet sich im Hermann - Denkmal wieder - ↳> aber auch die Ablösung alter Eliten durch neue gesellschaftliche Gruppen und Somit Nation zu begründen -> dieser Mythos wandelte sich im Laufe der Zeit und verweist auf die Entwicklung der Nationalidee -> von der Idee einer verbrüderung der freien Nation zur "Erbfeindschaft" Von Frankreich Hermann-Denkmal wird zum "Symbol deutscher Einheit" und Freiheit und visualisierte "Abgrenzung zu äußeren und inneren Feinden" -Zentrale Rolle der Nations werdung ist der Germanen-Mythos im 19. Jahrhundert: basiert auf einem Konstruierten Gegensatz zu Rom, der zu einer Abgrenzung gegenüber Frankreich genutzt wurde -> erläutert die ursprünge der, deutschen Nation" - So entwickelte sich der Germanen Mythos durch Denkmäler zur zentralen narrativen Grundlage der völkischen Rassenideologie und Verständnis von ,, deutsch" Die Reichsgründung wird durch die mythische Verklärung des Krieges von 1870/71 legitimiert L> Der Krieg wurde zum "Schauplatz des nationalen Gemeinschaftswerk" -> vorherige politische Debatten (groß- oder klein deutsche Lösung) wurden ausgeblindet -> dieses Motiv wurde in der Erinnerungskultur verankert Politische Mythen sind Interpunktionen der Zeit, Sie markieren Zäsuren und stellen Ligaturen her, Strukturieren die vergangenheit im Hinblick auf das für uns heute bedeutsame L> Um Einfluss auf die in der Gegenwart lebenden Menschen auszuüben verleihen Identität und stiften so selbstbewusstsein und selbstvertrauen sowohl für das Individuum als auch für sozio-politische Kollektive - - ARMINUIS UND DIE VARUSSCHLACHT Charakterisierung des Arminius: Gegensatz zu Varus: - Intelligent •Abhebung von Barbaren. - Ausnutzen der Schwächen von varus L> Hinterhältigkeit Krieger und Feldherr Willensstark, Ehrgeiz Autorität - - gute Erzienung loyal gegenüber germanischen wurzeln. Cheruskischer Adelsspross Aufstieg zum römischen Ritter Charakterisierung des varus: - geldgierig - faul, antriebslos WAS IST EINE NATION? Sieyes - eine körperschaft von Gesellschaften, die unter einem gemeinschaftlichen Gesetz leben und durch dieselbe gesetzgebende verfassung. werden repräsentiert - Gesamtheit der Bürger, die dem Stand der gewöhnlichen Leute angehören alles durch das Gesetz priviligierte gehört nicht dazu Unterordnung unter ein Gesetz / Verfassung -> Staatsnation geistige Unbeweglichkeit -> Keine intellektuelle Flexibilität nair - egoistisch, arrogant, überheblich - Keine militärische Qualitäten -> Inkompetenz => römische Elite, Statthalter römische Dekadenz ARMINIUS MYTHOS Verbindung zweier Mythen: Arminius (Hermann) -> National held L> ihm verdankt man Freiheit und selbstständigkeit => bereits bekannter Mythos wird genommen, um den neuen" zu etablieren ->, alle müssten Hermann dankbar sein" ↳> Kein Zusammenhang mit Deutschland - Verachtung, Herabwürdigung der Germanen DER GERMANENMYTHOS der Begriff stammt von den Römern - Fremd und Sammelbezeichnung für jene Menschen, die nordöstlich des RR lebten -> wurde vor allem von Caesar in Abgrenzung zu den Galliern geprägt verbreitet wurde der Begriff Germanen" vor allem von Tacitus - „Germanen" ist ein geographisch bedingter, aber kulturell begründeter Sammelbegriff, der eine Vielzahı an Kulturgruppen und Stämmen umfasst -> Clie, Germanen" gab es nie der Begriff, Germanen" entstand also vor allem aus dem Bedürfnis der Römer, diese Menschen in ihrer Gesamtheit von sich und von anderen ihnen bekannten Gruppen regional und Kulturell abzugrenzen - - Herder - Sprache -> Einheit Kultur - Geburtsort · Ausschluss der Fremden Natur -> Kulturnation ZIELE UND STRATEGIEN DER NS-POLITIK ZIELE Nr. 1, D1 S. 84,85,86 Vernichtung Polens. rassische Neuordnung Osteuropas Versklavung "der Polen als Dienervolk 11 - Hitler-Stalin Part: - ermöglicht die Einnahme westpolens Umgestaltung Polens. - Gefahr eines Zwei-Fronten-Kriegs vernichtung der polnischen Intelligenz /Elite • durch Propaganda / Ideologie -> Legitimation der Vernichtung Revision des Versailler Vertrags S. 86, 87 Q3, Q4 Maßnahmen Röder (SD) · Tötung der poln. Eliten zu Beginn des Krieges -> Erschießung Liquidations politik Aussiedlung der Polen aus west preußen und Posen. -> d.h. ethnische Säuberung Ansiedlung von Volks deutschen . Holocaust in Polen Karte zu den deutschen Vernichtungs- und Konzentrationslagern in Polen . Ostsee . Himmler (RFSS) 4- Klassen volksschule Keine höhere Bildung Lehrplan: Gehorsam VOPoznan Danzig XO Bydgoszcz T Chelmno 0° X Inowroclaw Stutthof Massenvernichtungsstätte Konzentrationslager Gestapogefängnis X Exekutionsstätte Weichse XLódź Częstochowa PO ☆ Będzin Katowice XV Auschwitz großes Arbeitslager für jüdische Häftlinge (>2000 Personen) großes Strafarbeitslager (>2000 Personen) größeres Ghetto ☆ MO Radom Lublin- O Majdanek Suwałki Treblinka V 0 Bug Warschau ✩ ☆ Kielce 10 ✩✩ пох Bialystok Kraków- DoRzeszów Płaszów Sobibor OBelzec 50 Staatsgrenzen von 1937 Grenze des Deutschen Reichs 1942 Generalgouvernement Lwów 0 Drohobycz Tarnop Borysław Stanisławów Grundrechensarten Schreiben des Namens Adoption" von polnischen Kindern mit arischem Aussehen • Ziel: poln. Sklavenarbeiter 100 Dnjestr ENTSCHEIDUNGEN DER SIEGERMÄCHTE 1945 auf der Potsdamer Konferenz vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 entschieden die USA, GB und die Sowjetunion wichtige Fragen für das besiegte Deutschland, unter anderem sollten Olie Flüsse Oder und Neiße künftig die Grenze zwischen Polen und den Besatzungszonen sein -> Polen wurde nach westen verschoben, gleichzeitig büßte Polen Gebiete im Osten ein -> Stalin bestand auf eine Vergrößerung der Sowjetunion. L> auch von Polen bewohnte Städte wurden nun russisch Massenumsiedlung: betroffen war die deutsche Bevölkerung im Osten des Reiches -> Gewalt gegen Zivilberölkerung und hunderttausende bis über eine Millionen Deutsche verloren auf der Flucht insgesamt 12 Millionen Deutsche mussten ihre Heimat verlassen. ihr Leben 1 11 " L> die Potsdamer Konferenz bestätigte diese Vertreibung, sprach jedoch von der überführung deutscher Bevölkerung in ordnungsgemäßer und humaner weise durch die vertreibung wurde Polen zu einem ethnisch fast homogenen Nationalstaat geworden L₂ nationale Minderheiten gab es nun kaum mehr WAHRNEHMUNG DER ODER-NEISSE GRENZE NACH 1949 DDR Polen BRD - Keine rechtliche Grundlage - Potsdamer Konferenz 1945 - endgültige Grenze sollte erst auf zukünftiger Friedenskonf-- erenz geregelt -Mythenbildung über Verwahrlosung der deutschen Ost-Gebiete - => entscheidende Belasting in der west deutschen- polnischen Beziehung. ↳ Bav Grenze des Friedens" Akzeptanz - Hoffnung - Hass, Keine Anerkennung schen Ost blocks Frieden mit Polen •Allein vertretungsanspruch - Grenze = Freundschaft Polen- Deutschland für Deutschland: Hoheit über Grenzentscheidung FELELETE Vorwurf: Westen schürt Konflikt mit Polen = Kriegs- gefahr Forderung nach Anerkennung Drohung mit Krieg. - Zusammenhalt des Sozialisti- - Infrastruktur der poln. west- gebiete - Überlebenswichtig für Polen - Garant für wohl - stand und wirtschaftlichen Aufstieg - Polen Selbstbewusstsein Keine Revision der Oder-Neiße- Linie - Dezentralisierung. Kommt es zum wirtschaftlichen Aufschwung - Angst vor deutscher Revanche L₂ vorantreiben der Polonisierung Angewiesenheit auf Sowjetische Unterstützung. Westverschiebung wird als gerechte Entschädigung. ENTWICKLUNG POLENS BZW. DER POLNISCHEN WESTGEBIETE BIS 1961 - hoher Wirtschaftlicher Aufschwung - Grundlage ist Schlesien - Industrieanlage und Kohle- reviere verstanden Zuerst Kollektivierung - Rücknahme der Kollektivierung ab den 1950er Jahren - Erlaubnis von Privateigentum Bauern erhalten eigenes Land in den 50er Jahren durch 2 urücknahme sozialistischer Maßnahmen Wiederherstellung der polnischen Städte und der polnischen Wirtschaft-Ausaruck des Selbstbewusstseins Regierungschef Gomulka schließt Bündnis mit Katholischer Kirche Polonisierung - Baby boom - Herstellung einer polnischen Heimat durch dort geborene Generationen. - - - KALTER KRIEG UND NEUE OSTPOLITIK Die BRD erkannte die DDR nicht an, sie erhob den Alleinvertretungsanspruch für das gesamte Deutsche Volk: Hallstein- Doktrin -> besagte, dass die BRD die Aufnanme diplomatischer Beziehungen zu allen Staaten unterließ, die die DDR anerkannten Polen und die DPR waren aber verbündete im Warschauer Pakt, somit gabes diplomatischen Beziehungen zwischen Polen und der BRD - jedoch wurden ab 1969 unter Bundeskanzler Willy Brandt die Hallstein- Doktrin verworfen und diplomatische Beziehungen zu Polen aufgenommen. am 1. Dezember 1970 unterzeichnete Willy Brandt den Warschauer vertrag -> Wendepunkt in den Beziehungen - WILLY BRANDTS OSTPOLITIK - WARSCHAUER VERTRAG Warschauer Vertrag 1. Dezember 1970 Anerkennung der Oder-Neiße-Linie die BRD erkannte die polnische westgrenze an, was außenpolitisch für Entspannung sorgle, innenpolitisch aber höchst umstritten war Aufbau diplomatischer/ freundschaftlicher Beziehungen Gegenseitige Achtung der territorialen integrität Aufgabe jeglicher Gebietsansprüche Anerkennung der Regelungen der Potsdamer Konferenz als status quo erst nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 bestätigten Polen und die BRD nochmals und endgültig die Oder- Neiße-Grenze - Ziel: Deeskalation, Anerkennung der deutschen verbrechen, Friedenssicherung durch Entspannung. Komplette Umkehr der Zielsetzung der deutschen Außenpolitik Rechtfertigung Brandts Q7 - Schlussstrich der Vergangenheit - Brückenbau - · Keine reale veränderung der bestehenden Grenzen Lediglich Anerkennung der Ergebnisse des Nationalsozialismus - Grenzfrage nicht veränderbar Ostverträge bringen nur vorteile Dolitik = Ergebnis von rationalen Denkprozesse - Keine Legitimierung der Vertreibung Verbesserung der europäischen Friedensordnung Keine Reaktion der Heimatvertriebenen (Bund der Vertriebenen BdV) Q8 - Recht auf Heimat · Keine Akzeptanz für Aufgabe der territorialen Ansprüche - Völkerrechtswidrige polnische Annexion der Ostgebiete Legalisierung große politische Kraft - DIE LAST DER VERGANGENHEIT UND DIE SCHULD angesichts dessen war das deutsch-polnische Verhältnis häufig von Misstrauen, Ablennung und Hass geprägt - - - BRANDTS KNIEFALL - grundsätzlicher Wandel der Beziehung wurde durch Willy Brandt eingeleitet, dessen Ziel es war eine Normalisierung und Versöhnung mit Polen zu erreichen Höhepunkt davon war Willy Brandts Besuch 1970 in Warschau: vor der Gedenkstätte des Warschauer Ghettos kniete er unangekündigt nieder. dieser Kniefall wurde zum Symbol der Versöhnung war allerdings in der westdeutschen Öffentlichkeit sehr umstritten POLEN IN DEN 80ERN - SOLIDRNO Ś Ć - KRIEG UND VERTREIBUNG ALS BELASTUNG NACH 1945 nicht nur die deutsche vernichtungspolitik belastete das deutsch-polnische Verhältnis nach 1945, Sondern auch die anschließende Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus dem Osten Vertreibung erfolgte in inhumaner und menschenverachtender Form, organisierte 2wangsausweisung es folgte eine Polonisierung aller Lebensbereiche, indem 2.B. der Gebrauch der deutschen Sprache verboten und jegliche deutsche Spuren beseitigt wurden. die verdrängung der eigenen Schuld und Verantwortung Kennzeichnete beide seiten: viele Polen meinten, die vertriebenen hätten ihr Unglück durch die Unterstützung der NS-Politik selbst zu verantworten die meisten Deutschen verdrängten lange Zeit die NS-Verbrechen oder leugneten zumindest eine Mitverantwortung ZIELE/FORDERUNGEN - Streikrecht, Arbeitnehmerrechte - Pressefreiheit - Arbeitsbedingungen: Rentenalter, Gesundheitswesen, Lohn Amtvergabe nach Qualifikation: Ende des kommunistischen Klügels Religionsfreiheit - Zulassung unabhängiger Parteien + Gewerkschaften Frauenrechte - veröffentlichung aller Missstände L> Mitwirkung an der Behebung durch alle Gesellschaftsschichten Freilassung der politischen Gefangenen • Sozialreform •Reform der Politik • Demokratisierung ● •Rechtsstaatlichkeit • Gewährleistung von Grundrechten - Sorge > Gefahr für Sozialismus - Zerstörung von Solidarismus -> Gewalt, Militäreinsatz Angriff auf den gesamten Ostblock L> Verschwörung Konterrevolution". -> Verrat (Verschwörung, Krankheit) 41 DDR REAKTIONEN AUF SOLIDARNOŚĆ -> Keine Rücksicht -> Niederschlagung als Ziel - - BRD DIE POLNISCHE SICHT AUF DIE GRENZFRAGE UND VERTREIBUNG IN DEN 80ERN S. 98, 99 Q6, Q7 - Unterstützung. Aufforderung zum Dialog - Einhaltung der Menschenrechte - moralische Hilfe Forderung nach Reform + Erneuerung Solidarnosc = Hoffnung 1985: General Jaruzelski -> auch Staatsoberhaupt - jetztige Grenzen = historische Gerechtigkeit - Erfolg im 2. Weltkrieg = Grunwald-Gleichsetzung - Legitimation durch 1,5 Millionen polnische Authochthonen -> Tråger chr. poln. Kultur Nachkriegszeit 2it Veränderung der Grenzen -> historische Normalität Polonisierung -> polnische Namen -> Territorium Ergebnis poln. Historischer Wurzeln Appell; Ausbau der gerechten polnischen Herrschaft - Zukunft: Sicherung polnischer interessen