Die Edelweißpiraten: Widerstandsgruppen im Dritten Reich
Die Edelweißpiraten waren jugendliche Widerstandsgruppen, die sich während des Zweiten Weltkriegs als Gegenbewegung zur Hitlerjugend (HJ) formierten. Die Edelweißpiraten Ziele umfassten hauptsächlich den Widerstand gegen das NS-Regime und die Verweigerung der HJ-Mitgliedschaft. Als Untergrundbewegung entstanden sie teilweise aus der ehemaligen Bündischen Jugend, die 1936 von den Nationalsozialisten verboten wurde.
Definition: Die Edelweißpiraten waren informelle Jugendgruppen, die sich dem Zwang der nationalsozialistischen Jugendorganisationen widersetzten und eigene kulturelle Ausdrucksformen entwickelten.
Die Edelweißpiraten Zusammenfassung zeigt, dass sich die Gruppen aus mehreren tausend Jugendlichen des Arbeitermilieus zusammensetzten. Sowohl Jungen als auch Mädchen im Alter von 14-18 Jahren gehörten zu den bekannten Mitgliedern der Edelweißpiraten. Je nach Region trugen die Gruppen unterschiedliche Namen: In Köln nannten sie sich "Navajos", in Düsseldorf "Fahrtenjungs" und im Ruhrgebiet "Ruhrpiraten".











