Die Entnazifizierung nach dem Zweiten Weltkrieg
Die Entnazifizierung stellte einen der wichtigsten Prozesse in der deutschen Nachkriegsgeschichte dar. Nach der Niederlage Nazi-Deutschlands 1945 begannen die Alliierten mit der systematischen Säuberung der deutschen Gesellschaft von nationalsozialistischem Gedankengut.
Definition: Die Entnazifizierung bezeichnet die politische Säuberung der Gesellschaft und des Staatsapparates von den Einflüssen der NS-Ideologie und des Militarismus nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Prozess wurde im Rahmen der Potsdamer Konferenz beschlossen und zielte auf eine umfassende Demokratisierung und Entmilitarisierung Deutschlands ab. Die Entnazifizierung Ost West Vergleich zeigt dabei deutliche Unterschiede in der Durchführung.
Die Hauptziele umfassten die vollständige Auflösung der NSDAP und aller angeschlossenen Organisationen, die Säuberung der Bevölkerung von nationalsozialistischer Ideologie sowie die strafrechtliche Verfolgung von NS-Verbrechern.











