Quellenanalyse - Scheitern der Revolution

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Quellenanalyse - Scheitern der Revolution

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Warum scheiterte die Revolution 1848/49?
Heinrich August Winkler (geb. 1938 in Königsberg) ist ein deutscher
Historiker. E

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-Quelle: deutscher Historiker Heinrich August Winkler -Scheitern der Revolution 1848/49

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11 S 10 15 20 25 Warum scheiterte die Revolution 1848/49? Heinrich August Winkler (geb. 1938 in Königsberg) ist ein deutscher Historiker. Er schrieb zum Scheitern der Revolution 1848/49 Folgendes: Gescheitert war die Revolution vor allem an einer politischen Überforderung des deutschen Liberalismus: Es erwies sich als unmöglich, Einheit und Freiheit zur gleichen Zeit zu verwirklichen. In den alten Nationalstaaten des europäischen Westens, in Frankreich und England zumal, war die nationale Vereinheitlichung über Jahrhunderte hinweg das Werk von Königen und Ständeversammlungen gewesen¹; wer mehr Freiheit wollte, fand den staatlichen Rahmen schon vor, in dem die Veränderungen erfolgen sollten. In Deutschland mußte der staatliche Rahmen für das Vorhaben der Liberalen und Demokraten erst noch hergestellt werden. Die Liberalen im engeren Sinn waren sich durchaus bewußt, daß sie, während sie am staatlichen Rahmen des neuen Deutschland arbeiteten, die Machtmittel der größeren deutschen Staaten mit Preußen an der Spitze benötigten, um das Werk der nationalen Einigung nach außen, gegen andere Mächte, abzusichern. Schon deswegen (und nicht nur weil sie die soziale Revolution fürchteten) verbot sich aus ihrer Sicht eine Politik der Konfrontation mit den alten Gewalten - eine Politik, wie die Linke² sie befürwortete und betrieb. (Rand für Notizen) Die Linke hatte recht mit ihrer Behauptung, daß die Kräfte des alten Regimes dank der Verständigungsbereitschaft der gemäßigten Liberalen Straßen Marzrevolution -> Barkadenkample von den Erschütterungen des März 1848 sich rasch wieder hatten...

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erholen können. Aber eine Lösung des Problems, wie Deutschland zur selben Zeit frei und ein Staat werden sollte, hatten die Demokraten und Sozialisten nicht anzubieten. Der linke Ruf nach dem ganz Europa erfassenden Befreiungskrieg der Völker war ein Ausdruck deutschen intellektuellen Wunschdenkens, bar³ jeder Rücksicht auf die tatsächlichen 1 Frankreich wurde um 1791 ein Nationalstaat, England bereits 1689. Beide Länder erlangten diesen Nationalstaat, indem sie die absolute Monarchie abschafften. Jene Monarchien hatten zuvor maßgeblich zur Vereinheitlichung der Staaten beigetragen und die Nationalstaatsbildung gewissermaßen vorbereitet. 2 die Linke: Demokraten und Sozialisten 3 ohne 1 30 35 Warum schelterte die Revolution 1848/49? Kräfteverhältnisse in den einzelnen Gesellschaften wie zwischen den Staaten und folglich blind für die menschlichen Kosten der eigenen Desperadopolitik". Wäre der Krieg ausgebrochen, den die äußerste Linke forderte, hätte die Gegenrevolution wohl in viel größerem Umfang und auf sehr viel blutigere Welse gesiegt, als es zwischen dem Herbst 1848 und dem Spätjahr 1850 geschah. Daß die Liberalen und Demokraten Einheit und Freiheit nicht aus eigener Kraft verwirklichen konnten, hatte verhängnisvolle Folgen für das deutsche politische Bewußtsein: Es blieb obrigkeitlich verformt. Doch das ehrgeizige Doppelziel war 1848 objektiv unerreichbar. Und es war nicht nur ein Unglück, daß es nicht erreicht wurde. Denn wenn die konsequenten Revolutionäre Gelegenheit erhalten hätten, ihr Programm in die Tat umzusetzen, wäre das Ergebnis vermutlich eine europäische Katastrophe gewesen. (H. A. Winkler: Der lange Weg nach Westen. Deutsche Geschichte 1806 München 2000, S. 108f.) Arbeitsaufträge: - "Desperadopolitik: eine verzweifelte", extreme und umstürzlerische Politik 5 obrigkeitlich: von der Obrigkeit (Träger der politischen Macht) ausgehend 1933. 1. Analysiere die Darstellung des Historikers Heinrich August Winkler zum Scheitern der Revolution von 1848/49, indem du seine Argumentation stichpunktartig in eigenen Worten wiedergibst. 2 joe ( heinrich august winkler in der Quelle zum Scheitern der Revolution 1848/49 von dem Historiker Hernrich August Winkler, gent es seine Sicht auf auf das Scheitern der Revolution und warum es zu solch einem Ausmaß kam. Nach Heinrich August Winkler war der zentralste Punkt des scheitern, dass man die Freihert und Einheit zu solch einer zeit nicht verwirklichen konnte, denn es fehl an dem Rahmen for das vorhaben der Liberalen und Demokraten, denn dies musste zu- nächst erst in Deutschland geschaffen werden. Außerdem kommt es zu einer politischen Aber forderung des deutschen Liberalis- mus. Desweiterheit bestanden in dem Zeit- raum in Deutschland noch Drobleme, des ausgleichs zwischen frei sein und ein Staat sein. Preußen brauchte man, um mit ihnen an der Spitze der Machtmittel zu- stehen und abzusichern. Außerdem konnten sich die Monarchen und Fürsten zunachst nach der Marzrevolution erholen, weil die gemäßigten liberalen bereit waren, in verhandlung zu treten. Allgemein konnten die Revolutionaren ihre Ziele nicht aus eigener Kraft verwirklichen (z. B. fehlende militärische Macht, Uneinigkeit unter den Revolution- dren), aufgrundessen wurche das politische Bewusstsein weiterhin. von der obrigkeit gesteuert. Aufgrund der genannten Argumente, sprach Heinrich August Winkler von eher positiven Auswirkungen, class es nicht zur konsequenten Revolutionaren Gelegenhert ge- kommen ist, denn seiner Meinung. nach ware es zu einer euro- "( päischen Katastrophe" gekommen: Denn es wäre zu Krieg mit anderen europäischen Mächten & zur starung des Gleichgewichts gekommen.

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Heinrich August Winkler (geb. 1938 in Königsberg) ist ein deutscher
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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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