Die Geheime Staatspolizei (Gestapo)
Die Geheime Staatspolizei, kurz Gestapo, war ein kriminalpolizeilicher Behördenapparat und die politische Polizei während der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945. Sie entstand kurz nach der Machtergreifung der NSDAP 1933 aus der Preußischen Geheimpolizei sowie aus den entsprechenden Bereichen der Polizei der Länder der Weimarer Republik.
Die Gestapo Aufgaben umfassten:
- Weitreichende Machtbefugnisse bei der Bekämpfung politischer Gegner
- Durchführung von Hausdurchsuchungen ohne richterlichen Beschluss
- Verhaftungen und Einweisungen in Konzentrationslager
- Anwendung von Folter und Mord
Highlight: Die Gestapo war berüchtigt für ihre brutalen Gestapo Foltermethoden und die rücksichtslose Verfolgung von Regimegegnern.
Die Gründer der Gestapo waren Adolf Hitler, Hermann Göring und Rudolf Diels. Die Organisation wuchs von anfänglich unter 50 Mitarbeitern im Jahr 1933 auf 31.000 Mitarbeiter am Ende des Dritten Reichs an.
Quote: "Die Gestapo konnte ohne richterlichen Entscheid Hausdurchsuchungen vornehmen, Menschen verhaften, sie in ein Konzentrationslager schicken, sie foltern und ermorden."
Der Unterschied zwischen SS, SA und Gestapo lag in ihren spezifischen Aufgabenbereichen und Organisationsstrukturen:
- Die SA diente als paramilitärische Kampftruppe und Ordnungsmacht
- Die SS war eine elitäre Schutzstaffel mit Kontrolle über Konzentrationslager
- Die Gestapo fungierte als geheime Staatspolizei mit weitreichenden Befugnissen zur Verfolgung politischer Gegner
Definition: Die Gestapo war das wichtigste Instrument des NS-Regimes zur Unterdrückung und Verfolgung von Oppositionellen und anderen als "Feinde" des Regimes definierten Personen.



