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Textwiedergabe + Quellenkritik (Formulierungen)

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Geschichte 12.1
Textwiedergabe im Geschichtsunterricht
Einleitung:
Wer ist der Autor? Bzw. wer spricht?
Wann und wo wurde der Text verfasst/
Geschichte 12.1
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Einleitung:
Wer ist der Autor? Bzw. wer spricht?
Wann und wo wurde der Text verfasst/

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Geschichte 12.1 Textwiedergabe im Geschichtsunterricht Einleitung: Wer ist der Autor? Bzw. wer spricht? Wann und wo wurde der Text verfasst/ veröffentlicht? Was ist das Thema? Um welche Textsorte handelt es sich? An wen wurde der Text verfasst (Adressat)? Welche Absicht wird verfolgt (Intention)? Welchen Quellenwert hat das Material? Quellenkritik: In Geschichte sollte für jeden Text eine kurze Quellenkritik formuliert werden. Dies bedeutet nicht den Text inhaltlich zu kritisieren, sondern zu überlegen, inwiefern der Autor glaubhafte Informationen über das historische Ereignis liefern. Dabei ist zu beachten, dass eine einfache Einteilung in subjektiv und objektiv in der Regel nicht sinnvoll ist, weil jeder Betrachter eine andere Perspektive hat. Zusammenfassung: Der Stil des Textes ist sachlich informativ (ohne eigene Meinung). Die Zusammenfassung ist so kurz und knapp wie möglich, um den Inhalt verständlich darzustellen. Der Text wird nicht komplett wiedergegeben (Nacherzählung). Die Zusammenfassung ist immer in eigenen Worten geschrieben. Es dürfen keine Sätze aus dem Originaltext abgeschrieben und verwendet werden. Die eigenen Worte sollten objektiv und nüchtern gewählt sein und auf umgangssprachliche Wendungen sollte verzichtet werden (Fachsprache). Eine Zusammenfassung wird immer in der Gegenwartsform (Präsenz) verfasst. Wörtliche Rede und Zitate haben in der Inhaltsangabe nichts zu suchen. Es wird die indirekte Rede und der Konjunktiv 1 verwendet (sei, habe, werde). Formulierungshilfen für die Bearbeitung von Textquellen und Sekundärtexten Formulierungsmöglichkeiten Arbeits- Strukturierungs- schritte funktion Analyse Einleitung Formale Aspekte Inhaltliche Wiedergabe der Aspekte Position/ Kernaussage Wiedergabe der Begründung/Ar- gumentation/ wesentliche Aussagen Der Verfasser thematisiert/behandelt/greift (auf) ... Er beschäftigt...

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Alternativer Bildtext:

sich/setzt sich auseinander mit der Frage/mit dem Thema ... Die Autorin legt dar/führt aus/äußert sich zu ... Das zentrale Problem/Die zentrale Frage des Textes/Briefes/der Rede ist... Die Autorin vertritt die These/Position/Meinung/Auffassung... Er behauptet ... Sie belegt ihre These... Als Begründung/Beleg seiner These/Behauptung führt der Autor an Der Reichskanzler legt dar/führt aus ... Die Historikerin argumentiert/kritisiert/bemängelt ... Der Verfasser weist darauf hin/betont/unterstreicht/hebt hervor/berücksichtigt... Beispiel Der SPD-Politiker Philipp Scheidemann thematisiert in seiner Rede vor der Weimarer Nationalversammlung am 12. Mai 1919 den Versailler Vertrag. Der Historiker Detlev Peukert vertritt die These, der Untergang der Weimarer Republik sei auf ,,vier zerstörerischer Prozesse" zurückzuführen (Z. xx). Kennan betonnt, dass die Amerikaner in Deutschland Konkurrenten der Russen seien und daher in ,,wirklich wichtigen Dingen" keine Zugeständnisse machen dürften (Z. xx). Vergleich von Texten His- torischer Kontext Abschließende Ausführungen Sachurteil Überein- stimmung Gegensatz Intention des Autors Beurteilung des Textes Weiterhin/Außerdem/Darüber Arbeits- Strukturierungs- Formulierungsmöglichkeiten schritte funktion Urteil Werturteil Bewertung des Textes hinaus/Zudem argumentiert er ... Am Ende unterstreicht/betont der Autor noch einmal ... Der Autor schließt seine Ausführungen mit ... Sie kommt am Ende ihrer Argumentation zu dem Schluss, dass... Zum Abschluss seiner Rede ... Abschließend/Zusammenfassend führt die Abgeordnete aus... Der Historiker ist derselben Meinung/Auffassung/Position... Die Autoren stimmen darin überein... Im Gegensatz zu ... Die Positionen widersprechen sich/weichen voneinander ab/sind unvereinbar/konträr.... Die Quelle(n) lassen sich/sind in ... ein(zu)ordnen. Die Texte sind im Zusammenhang mit ... zu sehen. Die Rede stammt aus der Zeit des/der Der Autor beabsichtigt/intendiert/will/strebt an/fordert/plädiert für ... Die Politikerin verfolgt die Absicht/das Ziel... Der Außenminister appelliert/ruft aus Die Argumentation ist (nicht) nachvollziehbar/überzeugend/schlüssig Der Verfasser argumentiert einseitig/widersprüchlich ... In seiner Darstellung beschränkt sich der Historiker nur auf ... Aus heutiger Sicht/Perspektive kann gesagt werden/lässt sich sagen... Der Position/Meinung/Auffassung/Ansicht des Autors stimme ich (nicht) zu ... Ich stimme der Position/ ... des Autors (nicht) zu ... Die Position/... der Verfasserin teile ich (nicht)... Meiner Meinung/Auffassung/Ansicht zufolge/nach... Am Ende seines Briefes betont Bismarck noch einmal die Notwendigkeit eines Bündnisses mit Österreich (Z. xx). Brandt und Grass stimmen darin überein, dass die Bildung einer großen Koalition mit Risiken verbunden sei (vgl. M1, Z. xx; M2, Z. xx). Die Positionen der beiden anonymen Verfasser sind hinsichtlich ihrer Haltung zum Terror der Jakobiner unvereinbar. Veröffentlicht wurden beide Zeitungsartikel in der Zeit der Jakobinerherrschaft, die von 1793 bis 1994 andauerte und auch als ,,Schreckens- und Gewaltherrschaft" bezeichnet wird. Beispiel Der Ministerpräsident will mit seiner Rede die Abgeordneten von der Notwendigkeit wirtschaftlicher Reformen überzeugen. Der britische Historiker Peter Heather begründet seine These in drei stichhaltigen. Argumentationssträngen. Die Position des anonymen Verfassers, des ersten Zeitungsartikel (M1) teile ich nicht, da heute in unserer freiheitlichen Grundordnung Terror zur Durchsetzung politischer Ziele abgelehnt wird.