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Griechen verfassten vom 7. JH. v. Chr. bis in die Zeit des Augustus fast
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1. Tibull 1. Die Geschichte der Elegie Griechen verfassten vom 7. JH. v. Chr. bis in die Zeit des Augustus fast ununterbrochen elegische Dichtung frühgriechische Elegiker schrieben überwiegend politische Gedichte ● LATEIN ZUSAMMENFASSUNG ● diese Sondergattung der Lyrik diente aber dazu Klage und Trauer (v. a. Liebesklage) zum Ausdruck zu bringen hierdurch erhielt sie jene weiche Grundstimmung, heute als elegisch bezeichnet Erster Elegiker in Rom Cornelius Gallus (63-26 v. Chr.) sein Werk ging verloren, deshalb kann man nur wenig Sicheres über die Anfänge der Elegie sagen er besang in seinen Elegien sein geliebte Lycoris (Glyceris), vielleicht im Anschluss an ein hellenistisches Vorbild, ermuntert aber wohl auch durch die Lesbia-Gedichte Catulls 2. Tibull ● Elegie erlebte in Rom von ca. 50 v. bis 10 n. Chr. (6 Jahrzehnte) Aufstieg, höchste Entfaltung und Niedergang Albius Tibullus 53-19 v. Chr. einziger römischer Dichter, der auf einem Landgut in Latium aufwuchs gehörte Ritterstand an verkehrte in Rom im Haus des Messalla Corvinus, dieser war ein angesehener Staatsmann, Flottenkommandant und (dank seiner literarischen Neigungen) auch Patron junger Dichter war befreundet mit Horaz weil als Gutsherr liebte er das Leben auf dem Land hinterließ 2 Bücher Elegien mit 16 Gedichten (+überwiegend Liebesgedichte) in Corpus Tibullianum (Gedichtsammlung unter seinem Namen) sind u. a. Liebesgedichte der Sulpicia überliefert die auch zum Kreis des Messalla gehörte 3. Dichtkunst des Properz und Tibull Catull erreichte, dass römische Dichter sich selbst in den Mittelpunkt ihrer Dichtung stellen konnten liebe...

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wurde zum zentralen Motiv ihrer Gedichte Tibulls Gedichte haben fast keine mythologischen Anspielungen wollte nicht den Eindruck eines gelehrten Dichters erwecken bevorzugte Motive: Liebe, Landleben, Krieg (den er ablehnte) hierdurch gab er der elegischen Dichtung eine besondere Prägung ausgezeichnet durch schlichte, elegante Sprache und ausdrucksstarke Bilder 4. Nachwirkung Horaz und er gingen im gesellschaftlichen Leben Roms nicht so auf wie Properz Ovid verdankt diesen Elegikern vielfältige Anregungen wurde von Ovid Geschätzt (vor allem in amores 3,9) Martial beschäftigte sich mit beiden Dichtern seit Renaissance Properz in stärkerem Maße Petrarca begeisterte sich für Properz Gedichte Goethe laß Properz und ließ sich von ihm zu seinen Römischen Elegien anregen einige Jahrzenten Später schätzte Eduard Mörike besonders Tibulls Gedichte 2. Einteilung der antiken Geschichte Roms in drei Phasen Königsz 153-508 v. Chr. eit Republi 508-27 v. Chr. k Kaiserz eit 27 v. Chr.- 476 n. Chr. ● Von Romulus bis Tarquinius Superbus Von Vertreibung des Tarquinius Superbus bis zu Ernennung Ocatavians zum Augustus Von Augustus bis zum Ende des weströmischen Reichs unter dem letzten Kaiser Augustulus 3. Wichtige historische Ereignisse zwischen 44. v. Chr. - 2. n. Chr. Auseinandersetzung zwischen Pompeius und Caesar um die Macht (etwa 51-49 v. Chr.) Machtergreifung Cesars und Tod Caesars an den Iden des März 44 v. Chr. Bürgerkriege von 49-46 v. Chr. und 44-31 v. Chr. Auseinandersetzung zwischen Ocatavian und Antonius und dessen Geliebter und Ehefrau Cleopatra, der Königin von Ägypten, die mit dem Sieg Ocatavians bei Actium 31. v. Chr. endete Ernennung Octavians zum Augustus ( „Der Erhabene“) 27 v. Chr., die Herrschaft des Augustus, die dem römischen Staat Frieden und Wohlstand brachte, aber auch mit einer strengen Ehe- und Sittengesetzgebung verknüpft war 4. Adressat des Tibulls Delie (Buch I) andere (z. B. der junge MArathus, Buch I) Nemesis (Buch II) Messalinus und Cornutus (Freunde Tibulls, Buch II) 5. Aufbau einer römischen Familia dominus Haushaltsvorstand mit Befehls- und Strafgewalt, pater familias domina Haushaltsvorstand ohne eigene juristische Vertretung liberi andere freie Haushaltsmitglieder, darunter Brüder oder Schwestern und die Kinder clientes dem Dominus durch clientela verbundene andere römische Bürger liberti vom dominus Freigelassene, ehemalige Sklaven servi, servae Sklaven, Sklavinnen, zwar oft gut behandelt, aber Sachbesitz 6. Aufbau der römischen Gesellschaft- Klientelwesen in Zeit der römischen Republik war Gesellschaft durch Klientelwesen gegliedert 1. Nobiles(Adel) oder Patrizier: a. angehörige der Familien die angeblich zusammen mit Romulus Rom gründeten b. die beratenden Väter (patres) die in einem Beratungsgremium einen ,,Ursenat" bildeten c. Verfügten über beträchtlichen Grundbesitz 2. Equites(Ritter): a. Name weist darauf hin, dass sie sich in früheren Zeiten ein eigenes Pferd leisten konnten, wenn sie in den Krieg ziehen mussten b. Bildeten später die Hauptgruppe der reichen Großhändler, die Waren aus allen Teilen des römischen Reiches nach Rom importierten c. Waren zweite Oberschicht 3. Plebs: a. Angehörige der Familien, die später nach Rom kamen als die patres b. darunter reiche Familien, meisten waren ärmer/arm geworden c. Familie der Plebs war durch das Klientelwesen (clientela) mit der Familie der Nobilität verbunden Clientela: Klientelwesen 1. Nobilitätsfamilie übernahm die rechtliche Vertretung und finanzielle Unterstützung der plebejischen Familie, waren deren Patron (patronus Schutzherr), die der adligen Familie zugeordneten Mitglieder anderer Schichten waren die Klienten (clientes, Abhängige) 2. Leistungen der Patrone hießen beneficia (freiwillige Leistungen) 3. dafür halt die plebejische Familie der Nobilitätsfamilie mit politische Gefolgschaft (zeigte sich im Wahlverhalten) Ben officia (Gegenleistungen) 4. Leistungen der Klienten 5. gegenseitiges Verhältnis gekennzeichnet durch2 Begriffe: fides (Verlässlichkeit des Patrons, Treue des Klienten) und gratia (Gunst des Patrons, Ansehen das er durch seine Leistungen beim Klienten hat, Dank, den der Klient abstattet) 6. 2 Begriffe bezeichnen also wechselseitige Beziehung, man spricht von einem reziproken Verhältnis von Patron und Klient 7. geschilderte Solidaritätsverhalten bestand zwischen Familien der Oberschicht und Familien der Unterschicht, nicht aber zwischen verschiedenen Familien aus der gleichen Schnitt 8. deshalb auch „vertikale Solidarität“ genannt 9. in Liebesgedichten bezeichnen sie oft ein bestimmtes (seelisches) Abhängigkeitsverhältnis patronus -beneficia fides/gratia officia cliens 7. Cursus Honorum Laufbahn wörtlich: Lauf furch die einzelnen Ehrenstellen Römer der Oberschicht zogen über Jahrhunderte ihr Einkommen aus ihrem Großgrundbesitz ziel: öffentliches Ansehen durch Tätigkeit im Staat schlugen als entsprechende Laufbahn ein: einen Gang durch die (unbezahlten) ehrenstellen 1. Stellen im Heer und bei provinzstatthaltern (Militärtribun und Finanzverwalter (quaestor)) 2. Stellen in Rom: Quaestor (Finanzdezernent), Aedil (Baudezernent), Praetor (Justizdezernent), Konsul (mit einem anderen Kollegen oberster Befehlshaber in Krieg und Frieden), Prokonsul (Provinzverwaltung). Manche waren auch noch hohes Priesteramt oder Amt des Zensors (Oberaufseher über das moralische Benehmen der Senatoren und über die Steuereinschätzungen und konnte Senatoren wegen ihrer privaten Lebensführungen aus dem öffentlichen Amt entfernen)

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Chr. ● Von Romulus bis Tarquinius Superbus Von Vertreibung des Tarquinius Superbus bis zu Ernennung Ocatavians zum Augustus Von Augustus bis zum Ende des weströmischen Reichs unter dem letzten Kaiser Augustulus 3. Wichtige historische Ereignisse zwischen 44. v. Chr. - 2. n. Chr. Auseinandersetzung zwischen Pompeius und Caesar um die Macht (etwa 51-49 v. Chr.) Machtergreifung Cesars und Tod Caesars an den Iden des März 44 v. Chr. Bürgerkriege von 49-46 v. Chr. und 44-31 v. Chr. Auseinandersetzung zwischen Ocatavian und Antonius und dessen Geliebter und Ehefrau Cleopatra, der Königin von Ägypten, die mit dem Sieg Ocatavians bei Actium 31. v. Chr. endete Ernennung Octavians zum Augustus ( „Der Erhabene“) 27 v. Chr., die Herrschaft des Augustus, die dem römischen Staat Frieden und Wohlstand brachte, aber auch mit einer strengen Ehe- und Sittengesetzgebung verknüpft war 4. Adressat des Tibulls Delie (Buch I) andere (z. B. der junge MArathus, Buch I) Nemesis (Buch II) Messalinus und Cornutus (Freunde Tibulls, Buch II) 5. Aufbau einer römischen Familia dominus Haushaltsvorstand mit Befehls- und Strafgewalt, pater familias domina Haushaltsvorstand ohne eigene juristische Vertretung liberi andere freie Haushaltsmitglieder, darunter Brüder oder Schwestern und die Kinder clientes dem Dominus durch clientela verbundene andere römische Bürger liberti vom dominus Freigelassene, ehemalige Sklaven servi, servae Sklaven, Sklavinnen, zwar oft gut behandelt, aber Sachbesitz 6. Aufbau der römischen Gesellschaft- Klientelwesen in Zeit der römischen Republik war Gesellschaft durch Klientelwesen gegliedert 1. Nobiles(Adel) oder Patrizier: a. angehörige der Familien die angeblich zusammen mit Romulus Rom gründeten b. die beratenden Väter (patres) die in einem Beratungsgremium einen ,,Ursenat" bildeten c. Verfügten über beträchtlichen Grundbesitz 2. Equites(Ritter): a. 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Cursus Honorum Laufbahn wörtlich: Lauf furch die einzelnen Ehrenstellen Römer der Oberschicht zogen über Jahrhunderte ihr Einkommen aus ihrem Großgrundbesitz ziel: öffentliches Ansehen durch Tätigkeit im Staat schlugen als entsprechende Laufbahn ein: einen Gang durch die (unbezahlten) ehrenstellen 1. Stellen im Heer und bei provinzstatthaltern (Militärtribun und Finanzverwalter (quaestor)) 2. Stellen in Rom: Quaestor (Finanzdezernent), Aedil (Baudezernent), Praetor (Justizdezernent), Konsul (mit einem anderen Kollegen oberster Befehlshaber in Krieg und Frieden), Prokonsul (Provinzverwaltung). Manche waren auch noch hohes Priesteramt oder Amt des Zensors (Oberaufseher über das moralische Benehmen der Senatoren und über die Steuereinschätzungen und konnte Senatoren wegen ihrer privaten Lebensführungen aus dem öffentlichen Amt entfernen)