Das Encomienda-System in den spanischen Kolonien des 16. Jahrhunderts war ein komplexes System der Arbeitszuweisung und Missionierung der indigenen Bevölkerung. Es wurde von Königin Isabella von Spanien eingeführt, um die Ausbeutung der Ressourcen in den neu eroberten Gebieten zu organisieren und die Christianisierung der Einheimischen voranzutreiben.
- Das System verpflichtete die indigene Bevölkerung zur Arbeit für spanische Siedler (Encomenderos)
- Es gab eine Mischung aus Zwangsarbeit und nomineller Freiheit
- Die Häuptlinge (Kaziken) spielten eine Schlüsselrolle bei der Bereitstellung von Arbeitskräften
- Religiöse Unterweisung war ein integraler Bestandteil des Systems
- Es gab eine klare Hierarchie zwischen Christen und Nicht-Christen