Gründung und frühe Krisen der Weimarer Republik (1919-1923)
Der Zeitstrahl Weimarer Republik 1918 bis 1933 beginnt mit den turbulenten Gründungsjahren. Am 19. Januar 1919 fand die Wahl zur Nationalversammlung statt, gefolgt von deren erster Sitzung am 6. Februar in Weimar. Friedrich Ebert wurde am 11. Februar zum ersten Reichspräsidenten gewählt.
Ein entscheidender Moment war die Unterzeichnung des Versailler Vertrags am 28. Juni 1919, der Deutschland harte Bedingungen auferlegte. Die neue Reichsverfassung trat am 14. August in Kraft und etablierte eine parlamentarische Republik.
Highlight: Die Weimarer Republik Gründung war von Anfang an mit schweren Belastungen konfrontiert, insbesondere durch die Folgen des verlorenen Krieges.
In den folgenden Jahren kam es zu mehreren Krisen:
- Der Kapp-Lüttwitz-Putsch im März 1920 scheiterte nach 100 Stunden.
- Die Pariser Konferenz 1921 legte hohe Reparationszahlungen für Deutschland fest.
- 1922 wurde Außenminister Walter Rathenau ermordet.
- 1923 besetzten französische und belgische Truppen das Ruhrgebiet, was zu einer extremen Inflation führte.
Vocabulary: Reparationen - Von Deutschland zu zahlende Wiedergutmachungsleistungen für die Kriegsschäden des Ersten Weltkriegs.
Der Zeitraum endete mit dem gescheiterten Hitler-Ludendorff-Putsch in München und einer Währungsreform zur Bekämpfung der Hyperinflation.