Funktionen der einzelnen OSI-Schichten
Das OSI-Modell besteht aus sieben Schichten, die jeweils spezifische Aufgaben in der Netzwerkkommunikation erfüllen.
Schicht 1: Bitübertragungsschicht (Physical Layer)
Die Bitübertragungsschicht ist für die eigentliche physische Datenübertragung zuständig. Sie wandelt Bits in Signale um, die über das Übertragungsmedium gesendet werden können.
Beispiel: In der Bitübertragungsschicht werden Daten als Folge von 0 und 1 über das Netzwerk gesendet.
Schicht 2: Sicherungsschicht (Data Link Layer)
Die Sicherungsschicht sorgt für eine zuverlässige und weitgehend fehlerfreie Übertragung. Sie teilt den Bitdatenstrom in Blöcke (Frames) auf und fügt Prüfsummen hinzu.
Vocabulary: Frames sind Datenblöcke, in die der Bitdatenstrom aufgeteilt wird.
Schicht 3: Vermittlungsschicht (Network Layer)
In der Vermittlungsschicht findet die logische Adressierung statt. Sie ist für das Routing von Datenpaketen zwischen Netzwerkknoten verantwortlich.
Highlight: Die Vermittlungsschicht übersetzt IP-Adressen in MAC-Adressen und leitet Datenpakete zu den entsprechenden Anwendungen.






