Seite 2: Kenngrößen von Häufigkeitsverteilungen und Binomialverteilung
Diese Seite befasst sich mit der Berechnung von statistischen Kenngrößen und der Anwendung der Binomialverteilung in praktischen Szenarien.
In der ersten Aufgabe wird eine Qualitätskontrolle von Schrauben in einer Firma simuliert. Die Schüler müssen anhand einer Häufigkeitstabelle den Erwartungswert μ und das arithmetische Mittel berechnen. Zusätzlich sollen sie die Standardabweichung Binomialverteilung ermitteln.
Beispiel: Bei der Qualitätskontrolle werden 90 Schrauben entnommen und deren Länge gemessen. Die Ergebnisse werden in einer Häufigkeitstabelle dargestellt, die verschiedene Längen von 79,3 mm bis 80,7 mm umfasst.
Die zweite Aufgabe behandelt ein Gewinnspiel bei einer Großveranstaltung. Hier müssen die Schüler die Bernoulli-Formel anwenden, um die Wahrscheinlichkeit für zwei Gewinne bei drei Ziehungen zu berechnen. Sie sollen auch den Binomialkoeffizienten ausführlich ohne Taschenrechner bestimmen.
Vocabulary: Der Binomialkoeffizient ist eine wichtige Größe in der Kombinatorik und gibt an, auf wie viele Arten man k Elemente aus n Elementen auswählen kann.
Weiterhin müssen die Schüler eine Wahrscheinlichkeitsverteilung für den Reingewinn bei einmaligem Ziehen erstellen und den erwarteten Gewinn oder Verlust des Lotteriebetreibers bei 1000 Ziehungen berechnen. Dies testet das Verständnis von Erwartungswert Binomialverteilung und fairen Glücksspielen.
Highlight: Die Aufgabe fordert auch die Bestimmung des Einsatzes für ein faires Spiel, was das Konzept des Erwartungswerts in einem praktischen Kontext anwendet.






