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Beethoven Steckbrief

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 Ludwig van
Beethoven
Wer war Beethoven?
Beethoven war der Sohn von dem Hofsänger Johann van Beethoven
und Maria Magdalena van Beethoven.
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-wer war Beethoven -zu seiner Musik -wichtige Werke -Stellenwert in der Musikgeschichte -warum ist er heute noch wichtig

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Ludwig van Beethoven Wer war Beethoven? Beethoven war der Sohn von dem Hofsänger Johann van Beethoven und Maria Magdalena van Beethoven. Er hatte 6 Geschwister von denen nur 30 2 das Erwachsenenalter erreichten. Er wuchs zusammen mit seinen Geschwistern, Kasper Anton Karl und Nikolaus Johann in Bonn auf. Nikolaus Johann v... Kaspar A... Karl van ... Vater ● Mutter Im Alter von 4 Jahren wurde das Talent vom Vater erkannt und er zwang den jungen Ludwig mitten in der Nacht aufzustehen und Klavier zu üben. Sein erstes Konzert gab er bereits mit 7 Jahren. Ab einem Alter von 10 Jahren wurde er von Christian Gottlob Neefe unterrichtet, der auch dafür sorgte, dass seine ersten Werke veröffentlicht wurden. Außerdem weckte er Ludwigs Interesse für Philosophie und Politik. Seine erste Komposition schrieb Ludwig im Alter von nur 12 Jahren. 1784 wurde er Mitglied der Bonner Hofkapelle. 1789 studierte er an der Bonner Uni und 1792 zog er nach Wien, wo Joseph Hayden ihn unterrichtete und er mit seiner Musik einen Platz in den höheren Adelskreisen findet und finanziell von diesen unterstützt wird. Er lebte vom Unterrichten und vom Verkauf der Noten seiner Werke. Die größte Krise seines Lebens begann, als es anfing, dass er mit 27 schwerhörig wurde und dies führte dazu das er mit 48 komplett taub war. Er starb am 26.03.1827 in Wien im Alter von 56 Jahren an Leberzirrhose. Bei seiner Beerdigung waren...

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ca 20.000 Menschen anwesend. Zu seiner Musik: • schrieb ca 340 Werke, darunter Sinfonien, Klavierkonzerte, Streichquartette und eine Oper, welche er immer sehr überarbeitete (Schuld daran war sein Perfektionismus) genau • Beethoven war der erste Komponist der die Musik dramaturgisch aufbaute. und häufig • Seine Musik wurde als unberechenbar bezeichnet, weil er immer wieder unvorhergesehene Dinge in seine Stücke einbaute. Hervorstechend war der Individualstil, der sich durch prägnante Motive, Rhythmik, kontrastierende Themen und eine drängende Orientierung auf das Finale des Werkes auszeichnete. • Sei Name: Ludwig van Beethoven geboren: 15. oder 16.12:1770 in Bonn gestorben: 26.03.1827 in Wien Epoche: Klassik Beruf: Komponist Eltern: Johann van Beethoven Ende 1739/Anfang 1740 bis 18.12:1792 • Maria Magdalena van Beethoven 19.12. 1746 bis 17.07.1787 Geschwister: Ludwig Maria (getauft am 2. April 1769; † 8. April 1769) • Anna Maria Franziska (getauft am 23. Februar 1779;27. Februar 1779) Franz Georg (getauft am 17. Januar 1781; 16. August 1783) • Maria Margarete Josepha (getauft am 5. Mai 1786; † 26. November 1787) Nikolaus Johann (02.Oktober 1776; † 12. Januar 1848) Kaspar Anton Karl To8. April 1774; 15.November 1815) ● Werke werden eingeteilt in verschiedenen Phasen: Frühe Schaffensphase Periode (1802-1814) und späte Periode (ab 1815) 1802), Mittlere Wichtige Werke: „Für Elise" 1810 vollendet,1867 veröffentlicht • Die 9. Sinfonie 1824 vollendet, seit 1972 ist der letzte Satz als Instrumental- Version Teil der Europahymne. Mondscheinsonate" 1801 vollendet, gilt als wichtiger Vorläufer der musikalischen Romantik Die 5. Sinfonie 1808 vollendet, auch bekannt als Schicksalssinfonie und ● beeinflusste zahlreiche Musiker (z.B Franz Schubert) •„Fidelio“ Uraufführung am 20.11.1805, Beethovens einzige Oper Aus seinen Werken sprechen ein unbändiger Wille zur gesellschaftlichen Veränderung, höchste Humanität, die Freiheit der Künste und soziale Utopien. Stellenwert in der Musikgeschichte: Beethoven galt als musikalischer Revolutionär und war einer der Hauptvertreter der Wiener Klassik. Seine Musik hat die weitere Entwicklung von Musik stark geprägt, z.B die Ausprägung neuer Formen von Instrumentalmusik wie Klaviersonaten, Streichquartetts und andere Formen von Kammermusik. Er wurde von allen als Meister des Pathetischen, Tragischen und Dämonischen gesehen und war der Wegbereiter der Romantik. Beethoven schuf musikalische Welten und Schlüsselwerke, die die Vorstellungskraft seiner Zeit sprengten Warum ist er heute noch wichtig?: Aus der damaligen Musik entwickelten sich die Grundzüge der heutigen Musik. Es wurde viel eingeführt, wie öffentliche Konzerte gegen bezahlten Eintritt, die Verbreitung von Musikalien durch den Notendruck etc. Er ist ein Beispiel dafür, dass die menschliche Kreativität keine Grenzen kennt und wird auch heute noch als Inspiration und Vorbild genutzt. Beethovens Werk führt uns zu zentralen Identitäts- und Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. 230A 2 Werke beschreiben: Beethovens 9. Sinfonie im Opernhaus 9. Sinfonie: Sie besteht aus 4 Sätzen, der 1. Satz geht ca 18 Minuten der 2. ca 12 Minuten, der 3. ca 20 und der 4. ca 25 Minuten. Zu Beginn besteht sie nur aus einem Orchester, im 4. Satz kommen dann Solisten und ein Chor dazu. 1. Satz: Die Rythmen werden ständig gewechselt, das Orchester wechselt zwischen sanft und steigert sich bis sie sich hart anhören. ganz 2. Satz: hier sind die Geigen im Vordergrund, es hört sich so an als würden sie sich gegenseitig beschimpfen und die Melodie wird ständig wiederholt. 3. Satz: Zu Beginn ein Fagott alleine. Trommler hören sich an als würden sie schweben und die Töne sind lang gezogen. Klänge verlaufen in einander. 4.Satz: Solist setzt erst flüsternd ein mit „Freude schöner Götterfunke“ mit ständiger Wiederholung, dann setzt der Chor mit ein. Die Solisten haben verschieden Tonhöhen, es kommt zu einem gewaltigen Ende. Alles zusammen ist das Stück sehr vielseitig und lässt den Zuhörer mitfühlen die ganzen Höhen und Tiefen werden mitreißend dargestellt. „Für Elise": ist ein Stück, welches recht symmetrisch aufgebaut ist. Das heißt am Ende wiederholt sich die Melodie, wie sie am Anfang ist. Das Stück wird nur von einem Klavier gespielt, mal ist es leiser mal lauter. Es hört sich hektisch, schmerzend an und durch den Wechsel zwischen langsam und schnell hört es sich glänzend, aufregend an. Im Mittelteil hört es sich ein paar mal so an, als wurde der falsche Ton gespielt. O Freunde, nicht diese Töne! Sondern laßt uns angenehmere anstimmen, Und freudenvollere. Freude! Freude! Freude, schöner Götterfunken Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum! Deine Zauber binden wieder Was die Mode streng geteilt; Alle Menschen werden Brüder, Wo dein sanfter Flügel weilt. Wem der große Wurf gelungen, Eines Freundes Freund zu sein; Wer ein holdes Weib errungen, Mische seinen Jubel ein! Ja, wer auch nur eine Seele Sein nennt auf dem Erdenrund! Und wer's nie gekonnt, der stehle Weinend sich aus diesem Bund! Freude trinken alle Wesen An den Brüsten der Natur; Alle Guten, alle Bösen Folgen ihrer Rosenspur. Küsse gab sie uns und Reben, Einen Freund, geprüft im Tod; Wollust ward dem Wurm gegeben, Und der Cherub steht vor Gott. Froh, wie seine Sonnen fliegen Durch des Himmels prächt'gen Plan, Laufet, Brüder, eure Bahn, Freudig, wie ein Held zum Siegen. Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuß der ganzen Welt! Brüder, über'm Sternenzelt Muß ein lieber Vater wohnen. Ihr stürzt nieder, Millionen? Ahnest du den Schöpfer, Welt? Such' ihn über'm Sternenzelt! Über Sternen muß er wohnen. Text der 9. Sinfonie von Friedrich Schiller

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Februar 1779) Franz Georg (getauft am 17. Januar 1781; 16. August 1783) • Maria Margarete Josepha (getauft am 5. Mai 1786; † 26. November 1787) Nikolaus Johann (02.Oktober 1776; † 12. Januar 1848) Kaspar Anton Karl To8. April 1774; 15.November 1815) ● Werke werden eingeteilt in verschiedenen Phasen: Frühe Schaffensphase Periode (1802-1814) und späte Periode (ab 1815) 1802), Mittlere Wichtige Werke: „Für Elise" 1810 vollendet,1867 veröffentlicht • Die 9. Sinfonie 1824 vollendet, seit 1972 ist der letzte Satz als Instrumental- Version Teil der Europahymne. Mondscheinsonate" 1801 vollendet, gilt als wichtiger Vorläufer der musikalischen Romantik Die 5. Sinfonie 1808 vollendet, auch bekannt als Schicksalssinfonie und ● beeinflusste zahlreiche Musiker (z.B Franz Schubert) •„Fidelio“ Uraufführung am 20.11.1805, Beethovens einzige Oper Aus seinen Werken sprechen ein unbändiger Wille zur gesellschaftlichen Veränderung, höchste Humanität, die Freiheit der Künste und soziale Utopien. Stellenwert in der Musikgeschichte: Beethoven galt als musikalischer Revolutionär und war einer der Hauptvertreter der Wiener Klassik. Seine Musik hat die weitere Entwicklung von Musik stark geprägt, z.B die Ausprägung neuer Formen von Instrumentalmusik wie Klaviersonaten, Streichquartetts und andere Formen von Kammermusik. Er wurde von allen als Meister des Pathetischen, Tragischen und Dämonischen gesehen und war der Wegbereiter der Romantik. Beethoven schuf musikalische Welten und Schlüsselwerke, die die Vorstellungskraft seiner Zeit sprengten Warum ist er heute noch wichtig?: Aus der damaligen Musik entwickelten sich die Grundzüge der heutigen Musik. Es wurde viel eingeführt, wie öffentliche Konzerte gegen bezahlten Eintritt, die Verbreitung von Musikalien durch den Notendruck etc. Er ist ein Beispiel dafür, dass die menschliche Kreativität keine Grenzen kennt und wird auch heute noch als Inspiration und Vorbild genutzt. Beethovens Werk führt uns zu zentralen Identitäts- und Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. 230A 2 Werke beschreiben: Beethovens 9. Sinfonie im Opernhaus 9. Sinfonie: Sie besteht aus 4 Sätzen, der 1. Satz geht ca 18 Minuten der 2. ca 12 Minuten, der 3. ca 20 und der 4. ca 25 Minuten. Zu Beginn besteht sie nur aus einem Orchester, im 4. Satz kommen dann Solisten und ein Chor dazu. 1. Satz: Die Rythmen werden ständig gewechselt, das Orchester wechselt zwischen sanft und steigert sich bis sie sich hart anhören. ganz 2. Satz: hier sind die Geigen im Vordergrund, es hört sich so an als würden sie sich gegenseitig beschimpfen und die Melodie wird ständig wiederholt. 3. Satz: Zu Beginn ein Fagott alleine. Trommler hören sich an als würden sie schweben und die Töne sind lang gezogen. Klänge verlaufen in einander. 4.Satz: Solist setzt erst flüsternd ein mit „Freude schöner Götterfunke“ mit ständiger Wiederholung, dann setzt der Chor mit ein. Die Solisten haben verschieden Tonhöhen, es kommt zu einem gewaltigen Ende. Alles zusammen ist das Stück sehr vielseitig und lässt den Zuhörer mitfühlen die ganzen Höhen und Tiefen werden mitreißend dargestellt. „Für Elise": ist ein Stück, welches recht symmetrisch aufgebaut ist. Das heißt am Ende wiederholt sich die Melodie, wie sie am Anfang ist. Das Stück wird nur von einem Klavier gespielt, mal ist es leiser mal lauter. Es hört sich hektisch, schmerzend an und durch den Wechsel zwischen langsam und schnell hört es sich glänzend, aufregend an. Im Mittelteil hört es sich ein paar mal so an, als wurde der falsche Ton gespielt. O Freunde, nicht diese Töne! Sondern laßt uns angenehmere anstimmen, Und freudenvollere. Freude! Freude! Freude, schöner Götterfunken Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum! Deine Zauber binden wieder Was die Mode streng geteilt; Alle Menschen werden Brüder, Wo dein sanfter Flügel weilt. Wem der große Wurf gelungen, Eines Freundes Freund zu sein; Wer ein holdes Weib errungen, Mische seinen Jubel ein! Ja, wer auch nur eine Seele Sein nennt auf dem Erdenrund! Und wer's nie gekonnt, der stehle Weinend sich aus diesem Bund! Freude trinken alle Wesen An den Brüsten der Natur; Alle Guten, alle Bösen Folgen ihrer Rosenspur. Küsse gab sie uns und Reben, Einen Freund, geprüft im Tod; Wollust ward dem Wurm gegeben, Und der Cherub steht vor Gott. Froh, wie seine Sonnen fliegen Durch des Himmels prächt'gen Plan, Laufet, Brüder, eure Bahn, Freudig, wie ein Held zum Siegen. Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuß der ganzen Welt! Brüder, über'm Sternenzelt Muß ein lieber Vater wohnen. Ihr stürzt nieder, Millionen? Ahnest du den Schöpfer, Welt? Such' ihn über'm Sternenzelt! Über Sternen muß er wohnen. Text der 9. Sinfonie von Friedrich Schiller