Gewalt

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Marie👱🏻‍♀️

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Gewalt

 Wilhelm Heitmeyer:
Geboren 1945
Grundannahme:
=>
•Professor für Pädagogik, Schwerpunkt: Sozialisation
•Beobachtet die sozialen Entwicklunge

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Heitmeyer

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Wilhelm Heitmeyer: Geboren 1945 Grundannahme: => •Professor für Pädagogik, Schwerpunkt: Sozialisation •Beobachtet die sozialen Entwicklungen in Deutschland und forscht über rechtsextremistische, gewaltbereite Menschen (deren Haltung) . •Analysiert, welche Gruppen besonders gefährdet sind Ursachen für Gewalt: Gewalt Begründung der Gewaltentstehung durch gesellschaftliche Prozesse → Manche Lebensbedingungen erhöhen die Gewalt- bereitschaft.. Gesellschaftliche "Individualisierung" erhöhen die Entscheidungsfreiräume, gleichzeitig auch den Druck auf den Einzelnen Formen jugendlicher Gewalt. • Gewalterfahrung • Missbrauch. •Gewalt in de Familie Wilhelm Heitmeyer Vorteile •Steigender Wettbewerbs druch •Sich in Cliquen beweisen wollen • Verlangen nach Integration Individualisierung der Gesellschaft (lösen von typischen Werten, Normen, Orientierungen, lebensstilen) Jugendgewalt nimmt zu, wo der Druch hoch ist und wo Aggressivität als ein legitimes Mittel beigebracht wird, um 2.B. Interessen durchzusetzen Beeinflusst durch Motoren: Steigerung des materiellen Lebenstandards, also Marktgesellschaft (Konsum, Medien) Wandlungen in der Berufswelt und in der Bildung (höhere Berufstätigkeit von Frauen). Individualisierung Definition: Lösen aus vorgegebenen Fixierungen (traditionelle Lebenswelten, Orientierungen, Lebensstile) Eigene Biografie / Persönlichkeit Schaffen und eigener Gestalter werden (eigene Lebenswege) Man wird ein Gestalter seines eigenen Lebens, aber auch zum "Auslöffler der Suppe, die er sich selbst eingebrocht hat" Das Jugendalter. Dadurch entsteht Ambivalent: Entstehung von Entscheidungsfreiheiten aber auch Entscheidungsdruch und zwange ⇒> Wenn das Individuum diesen Druch nicht bewältigen hann kommt es zu Problemen in der Identitätsentwicklung Fortschritte und chancen (wachsende Frauenerwerbs- tätigkeit, Infragestellungen) Unabhängigkeit, eigener weg • Frustration • Darstellungszwang. Nachteile Gesellschaftlicher Druck (verantwortung für seine Selbst gewählten wege, man möchte immer mehr Schaffen als andere) "Auslöffler seiner eigenen Suppe" Verunsicherung Auslöser → Desintegrationsverfahren, die bei positiver Einstellung gegenüber...

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Gewalt zur verunsicherung führen Emotionale Komponente und Handlungsunsicherheit Das Zusammenwirken von "äußeren" Faktoren und "inneren" Verhaltensmustern kann ausbalanciert werden Beispiele: Verunsicherung wird angenommen, wenn..... Unlösbarkeit, Unberechenbarkeit, Unklarheit, Diskrepanzen (selbstwert <-> Erwartungen), Ratlosigkeit, Versagen .... auftritt / auftreten. Umgangsarten: Stimmulierende Verunsicherung = aktiver Umgang mit Problemen. Paralysierende Verunsicherung = Lähmungszustand → allein kommt man da nicht raus, Hilflosigkeit Motive / Formen: Expressive Gewalt Aufmerksamkeit. Instrumentelle Gewalt (Mittel zum Zwech) Regressive Gewalt politische Motive. Autoagressive Gewalt Gewalt gegen sich selbst - - Schaubild zur Entstehung von Gewalt : Individualisierung: •Moderne gesell. Entwicklungen (alte Denkweisen + Orientierungen werden durch neve Abgelöst • Ursachen: Bildungsexpansion, verbesserte Lebensstandards, erhöhte soziale Mobilität (soziale Aufstiegs- und Abstiegs Chancen) • Chancen : Mehr Entscheidungsfreiräume (Unabhängigkeit der sozialen Herkunft, Leben selbst gestalten) Gefahren: Mehr Entscheidungszwänge (Konkurrenzsituationen, Bildungsverlierer, Bewertung nach Leistungsfähigkeit, ...). Verunsicherung: => Stimmulieren de Verunsicherung (= Versuch Probleme aktiv zu lösen) => Paralysierende Verunsicherung (Zustand der Lähmung) Į z wichtig Mögliche Verarbeitungsform: Gewalt: Verschiedene Ausprägungen: Expressiv, instrumentell, regressiv, autoagressiv Desintegrations potential: Auflösen der traditionellen Lebensgestaltung führt zum Verlust von sozialem Halt z. B. der Familie Keine homogene Wertewelt Soziale Misserfahrungen Individualisierung Lösung von vorgegebenen Fixierungen und eigener Konstruktion seines Selbst (fehlende Kollektivmuster; Individuum kann sich selbst gestalten, muss aber mehr Verantwortung für sich und Umgebung übernehmen) Vorteile: Unabhängigkeit, neue Fortschritte sowie Chancen und Individualisierung der Gesellschaft Nachteile: mehr Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Druck Vorraussetzungen: •Unterstützung Trainingsprogramm - Ziel: •Pädagogisches Konzept für emotional - Sozialschwache Schüler • Lösungen bei Disziplinstörungen • Ungestörter Unterricht für Lehrer und Schüler. Verunsicherung Individuum muss sich selbst vertrauen Entsteht durch fehlende Unterstützung Familie: Selbstwertgefühl und soziale Akzeptanz Freunde: durch Konformitätsdruck Nachteile: Individuum begegnet anderen mit Misstrauen und Abwehr (Gewalt) Trainingsraum Der Trainingsraum ist ein pädagogisches Konzept welches dazu dient, Kinder im sozialen - und emotionalen Bereich zu fördern Angewandte Methoden: 1. Frageprozess (Warum ist man im Trainingsraum, wie ham es dazu ?) 2. Denkprozess (Verhalten überdenken) 3. Lernprozess (am Problem aktiv arbeiten) • Geeigneter Raum sowie Betreuer Vorraussetzungen → Streitschlichter sollten ... 1. Unparteiisch sein 2. Besprochenes vertraulich behandeln 3. Sich durchsetzen können Mögliche Komplikationen: Schüler traven sich oft nicht, sich vor anderen zu öffnen 4. Gefühl von Anerkennung, Respekt vermitteln S. Auf die Gefühle und Körperhaltungen achten 6. Auf die Regeln achten • haben angst etwas falsch zu machen / ausgelacht zu werden • Angst, dass Informationen nicht vertraulich behandelt werden • Befürchtungen Strafen zu erhalten Streitschlichtung Ziel → Streitschlichter sollen eine dauerhafte Lösung finden, womit beide Parteien zufrieden sind. Um dies zu vermeiden soll man den Schülern Empathie, Geborgenheit und vertrautheit vermitteln sowie die •Regeln klar und deutlich erklären Desintegration Schattenseite der Individualisierung Nachteile: -Instabilität der Familie -Auflösung der Werte und Normen -mangelnde Teilnahme an gesell. Institutionen •Hilfestellung bei schwierigen Situationen • Wertegerechtes Handeln • Verhalten überdenken ● • Umgangsregeln ● Kooperation Vorgehensweise: zunächst vorstellen, Streitschlichter erklären dann den Ablauf 7. Gut in Kommunikation sein 8. Jedes Thema ernst nehmen • Beide Parteien schildern ihre Sicht, Probleme, Gefühle Wenn nötig = "Spiegel - Maßnahme" · Wünsche äußern, die man von anderen erwartet ·alles wird protokoliert (Lösungen auch)

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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