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Klaus Hurrelmann ENTWICKLUNGSAUFGABEN Qualifizieren Binden Konsumieren Sozialisationstheoretischer Ansatz Partizipieren. ZIELE • Entwickeln einer Persönlichkeit Entwickeln einer Geschlechterrolle Bewältigen der Entwicklungsaufgaben ● Berufsrolle Entwicklung von intellektuellen und sozialen Kompetenzen Ziele: selbstverantwortlich schulischen /beruflichen Anforderung nachkommen, selbstständige Existenz als Erwachsener Partner- und Familienrolle ● Aufbau einer eigenen Geschlechtsrolle und Partnerbindung emotionale Ablösung vom Elternhaus Ziel: gesellschaftliche Mitgliedsrolle eines Familiengründers Konsumentenrolle Fähigkeit zur Nutzung von Geld und Teilhabe am Warenmarkt Umgang mit Wirtschaft-, Freizeit- und Medienangebot 10. Januar 1944 • Studierte Soziologie, Psychologie & Pädagogik! • Schwerpunkte: Familie, Kindheit, Jugend, Schule, Gesundheits- & Präventionsforschung ● Bürgerrolle Entwicklung von eigenen Werten und Normen • Entwicklung eines ethischen und politischen Bewusstseins ->politische Teilhabe • Ziel: Fähigkeit zur politischen Partizipation Bewältigung durch Unterstützung von personalen und sozialen Ressourcen Entwicklung und Verfestigung von sozialen Kontakten und Entlastungsstrategien • Ziele: eigener Lebensstil, autonome und bedürfnisorientierter Umgang mit Angeboten. • krisenhafte Sozialisation -> Entwicklungsdruck * keine Bewältigung -> ungeeignete Problemverarbeitung • externalisierende Problemverarbeitung -> (Gewalt, Mobbing) • internalisierende Problemverarbeitung -> (Depression, Isolation, Desinteresse) • evadierende Problemverarbeitung -> (Drogen, Essstörungen, Alkohol) • internalisierende Problemverarbeitung -> psychosomatische Störungen UNTERSTÜTZUNGSWERKE IM JUGENDALTER Familie, Verwandte, Nachbarschaft Schule, Arbeitsstätte • Gleichaltrigengruppe, Freundeskreis Jugendhilfe, Jugend Arbeit, Vereine • professionelle Hilfe (Arzt, Pastor, Psychologe) GESICHERTE IDENTITÄT • Aufbau einer Ich-Identität soziale Integration • Balanceakt zwischen Individuation und Integration (Verbindung) ● personale Individuation • Gesundheit psychisches Wohlbefinden, körperliche Integrität PERSONALE RESSOURCEN Körperliche Kondition • positives Temperament (flexibel, aktiv, offen) überdurchschnittliche Intelligenz UNGESICHERTE IDENTITÄT Spannungsverhältnis positives Selbstbild • Begabung (musisch, sportlich) .gute Lern-, Reflexions- und Planungsfähigkeit internale Kontrollüberzeugungen • aktiv problemlösende Bewältigungsstrategien * Leistungsmotivation R ● psychische Störungen • soziale Abweichungen • fehlende Ressourcen Körperliche Krankheiten sicheres Bindungsverhalten SOZIALE RESSOURCEN gute Bildung der Eltern • hoher sozialer Status...

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der Eltern • familiärer Zusammenhalt • • auf Selbstständigkeit orientierte Erziehung enge Geschwisterbeziehung gute Nachbarschaft ● ● • vertrauensvolle Beziehungen zu Erwachsenen harmonische Gleichaltrigengruppe guter Freund/gute Freundin positive Schulerfahrung unterstützende Systeme (Kirche, Sportverein) WELCHEN BEITRAG KÖNNEN ELTERN LEISTEN, DAMIT JUGENDLICHE IHRE ENTWICKLUNGSAUFGABEN ADÄQUAT LÖSEN KÖNNEN? positives Familienklima • Aufmerksam sein sich Hilfe holen Hilfestellung im Alltag geben • Aufklärung über Sucht/konsum • Medienkonsum einschränken Kind unterstützen Nicht zu viel einschränken (Freiraum) • Talente erkennen und Fördern 1.MAXIME Die Persönlichkeitsentwicklung gestaltet sich in einem Wechselspiel zwischen Anlage und Umwelt. Es werden dadurch auch die Grundstrukturen für Geschlechtsmerkmale definiert. Anlage > Erbgut, genetische Anlagen • Umwelt -> Familie, Freunde, Wohnsituation usw. prägt die Persönlichkeitsentwicklung 2.MAXIME Die Sozialisation ist ein Prozess, in dem das Individuum seine innere- und äußere Realität produktiv, das heißt aktiv verarbeitet. Die äußere Realität eines Jugendlichen wird durch die gesellschaftlichen Bedingungen festgelegt, unter denen er aufwächst. Die innere Realität besteht in seinem Körper(-empfinden), seiner Psyche und seiner Intelligenz. Die produktive Realitätsverarbeitung setzt eine Bewältigung der für das Jugendalter typischen Entwicklungsaufgaben voraus. -> intensive Phase, da viele Aufgaben bewältigt werden müssen -> wer es gut bewältigt schafft eine Grundbasis für den weiteren Lebenslauf 3. MAXIME Menschen im Jugendalter sind schöpferische Konstrukteure ihrer Persönlichkeit mit schrittweise erweiternden Kompetenzen zur selbstverantwortlichen Lebensführung. -> Man hat selbst einen Anteil daran, wie man ist und wie man sein möchte Individuation -> Aufbau einer individuellen Persönlichkeitsstruktur • sorgt für eine personale Identität (Einzigartigkeit) 4. MAXIME Es entwickelt sich eine ICH-Identität. Diese ICH-Identität entsteht aus dem Austarieren von persönlicher Individuation und sozialer Integration, die in einem spannungsreichen Verhältnis zueinander stehen. 5.MAXIME Die fünfte Maxime beschreibt den Entwicklungsdruck der auf Jugendlichen lastet. Denn diese müssen Anforderungen der Umwelt bzw. des sozialen Umfelds angemessen bewältigen. Hierdurch entsteht der genannte Entwicklungsdruck und durch eventuell nicht bewältigte Entwicklungsaufgaben entstehen eine Überforderung und ein Lösungsstau. Möglicherweise treten auch gesundheitliche Entwicklungsstörungen auf. • Integration -> Prozess der Vergesellschaftung/Anpassung an gesellschaftliche Normen und Werte führt zu einer eher sozialen Identität 6.MAXIME Um die Entwicklungsaufgaben zu bewältigen und das Spannungsverhältnis von Individuations- und Integrationsanforderungen abzuarbeiten, sind neben individuellen Bewältigungsfähigkeiten (,,personale Ressourcen") auch soziale Unterstützung durch die wichtigsten Bezugsgruppen (,,soziale Ressourcen") notwendig. - genetische Veranlagung - körperliche Konstitution - Intelligenz -psychisches Temperament 7.MAXIME In der siebten Maxime werden die Ausbildungsstätte etc. also „Sozialisationsinstanzen" als wichtigste Vermittler und Unterstützer im Entwicklungsprozess der Jugendlichen angesehen. Denn günstig für die Sozialisation, sind die sich gegenseitig anregenden Impulse solcher Instanzen.Der Einfluss von Gleichaltrigen hat eine große Bedeutung. Innere Realität - Grundstrukturen der Persönlichkeit Persönlich- keits entwicklung 8.MAXIME In der achten Maxime wird von Hurrelmann gesagt, dass die Lebensphase Jugend heute eine eigenständige Phase im Lebenslauf ist. In der Jugendphase heute ist der Übergangscharakter verloren gegangen, durch zu wenig Erwerbsrollen im Berufssystem. Auch wird beschrieben, dass die Jugendphase eine eigenständige Phase ist, die sich über eine Dauer von 15 Jahren erstreckt. Das Jugendalter ist heute eine eigene Phase, die es früher nicht war. - Familie 9.MAXIME Die hoch entwickelten Gesellschaften sind nicht nur durch schnellen sozialen Wandel, sondern auch durch ein großes Ausmaß an sozialer und ethnischer Vielfalt und durch immer stärker werdende ökonomische Ungleichheit gekennzeichnet. Dadurch entsteht eine Spaltung der Jugend, in Familien mit Migrationshintergrund, ärmere Elternhäuser und wohlhabende Familien. Äußere Realität -Freundesgruppen - Erziehungs- und Bildungseinrichtungen - soziale Organisationen - Massenmedien - Arbeitsbedingungen - Wohnbedingungen -physikalische Umwelt 10. MAXIME In der zehnten Maxime sagt Hurrelmann, dass das Geschlecht die Entwicklungsaufgaben prägt. Denn es heißt, dass die Mädchen mehr Anerkennung von Peers bekommen und mehr Ausgangschancen haben. Mädchen handeln sehr zukunftsorientiert (Beruf, Haushalt, Kinder). Die Jungs hingegen sind mehr berufsorientiert. Geschlechtsspezifische Ungleichheiten verschieben sich zu Gunsten der Frauen.

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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