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Abi 2021 Allgemeines: Chanceng Risiken der Nutzung sozialer Netzwerke für die Identitätsentwicklung Jugendlicher digitale Medien spielen im Alltag der meisten Jugendlichen eine große Rolle wichtige Sozialisationsinstanz Computerspielen und sozialen Netzwerken = interaktive Medien mediale Inhalte haben einen großen Einfluss auf das Bild, das sich Jugendliche von der gesellschaftlichen Realität machen Erfahrungen, in sozialen Netzwerken etc. wichtige persönliche Lebenserfahrungen, die kognitive und soziale Entwicklung, Motivation, Empfinden & Verhalten beeinflussen Möglichkeiten: O O O Chancen für die Identitätsentwicklung: Erziehungswissenschaften Austausch mit - auch weit entfernt lebenden - Freunden und Verwandten ohne Kontrolle von Erwachsenen mit Gleichaltrigen zu kommunizieren und interagieren o sich sozial und kulturell zu verorten und zugehörig zu fühlen sich als kompetent zu erleben und soziale Anerkennung zu erfahren, indem z.B. für YouTube kleine Filme gestaltet werden im Austausch mit anderen Interessen zu entwickeln → es kommt auf die Art an wie Jugendliche Medien nutzen parasoziale Begleiter für Lebensalltag finden →>>> Stars, virtuelle Personen oder Figuren aus Spielen oder aus Serien, mit denen sich Jugendliche persönlich verbunden fühlen und sich identifizieren Rollenmodelle, Lebensentwürfe und Wertemuster, an denen sie ihr Verhalten orientieren können und die sie als Bausteine für die Konstruktion ihrer Identität nutzen können Identitätsmanagement: Darstellung der eigenen Identität und Experimentieren mit Identitätsentwürfen, z.B. indem Jugendliche ein eigenes Profil anlegen oder auf Bilder hochladen Beziehungsmanagement: Gestaltung ihrer sozialen Beziehungen, z. B. in Chats oder Communitys Räume der...

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Vergemeinschaftung als auch der persönlichen Identitätsdarstellung Integration als auch Individuation Risiken für die Identitätsentwicklung: O O O O erstellt am 07.04.2021 Suchtpotenzial, durch schnelle Erfolge z.B. in Form von Likes algorithmengestützte, persönlich maßgeschneiderte Aufbereitung von Inhalten im Internet erhöht Attraktivität des Mediums O → durch personalisierte Werbung verstärkt Konsum angeregt problematisch wird Nutzung sozialer Netzwerke, wenn Jugendliche erhebliche Probleme haben, die an sie gestellten Entwicklungsaufgaben einigermaßen zufriedenstellend zu bewältigen →>>> z.B., wenn die schulischen Leistungen aufgrund exzessiven Medienkonsums nach lassen weitere Risiken: Cybermobbing o gefährliche Kontakte im Internet Preisgabe zu vieler privater Informationen Ersetzen realer sozialer Kontakte durch virtuelle unverbindliches Sozialverhalten sozialer Druck zu permanenter Selbstinszenierung, um sich von anderen abzuheben und Aufmerksamkeit zu erlangen Förderung von Narzissmus Anpassung an die Normen und Werte der medialen Bezugsgruppen, um soziale Anerkennung in Form möglichst vieler Likes zu bekommen Ziel der Medienpädagogik: → Förderung von Konformismus Gefühle des Ungenügens aufgrund ständiger Konfrontation mit geschönten Selbstdarstellungen der Angehörigen von Referenzgruppen weltanschauliche und ideologische Einengung & Radikalisierung durch das Internet Anlehnung an Dieter Baacke (Erziehungswissenschaftler, 1934-1999) → vier verschiedene Bereiche von Medienkompetenz: Medienkritik: gesellschaftspolitisch problemorientiertes Hintergrundwissen, z.B. im Hinblick auf Fake News, Big Data, gläsernen Menschen und die Interessen der Internetkonzerne → Reflexion des eigenen Medienkonsums und ethischer Aspekte im Zusammenhang mit Medien Medienkunde: allgemeine Kenntnisse über Medien z.B. Sicherheitseinstellungen vornehmen, „das Netz vergisst nie" usw. Mediennutzung: Fähigkeit, die Medien für eigene Zwecke sinnvoll zu nutzen & Selbstregulation d.h. Beherrschung der Medien, statt beherrscht zu werden Mediengestaltung: Weiterentwicklung des Mediensystems wie z. B. das Programmieren kleiner Apps/ Gestalten einer Website Abi 2021 Pädagogische Perspektive: Ziele: Erziehungswissenschaften O O O mündiger Umgang mit digitalen Medien eigene Urteilsbildung auf der Basis einer reflektierten Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken digitaler Medien reflektierte Entscheidungen & letztendlich eigenverantwortliches Handeln Selbstkompetenz → selbst Methoden für einen sinnvollen Umgang mit digitalen Medien entwickeln Zusammenstellen von Indikatoren für Suchtverhalten und Überprüfung der eigenen Mediennutzung in Hinblick auf diese Indikatoren erstellt am 07.04.2021 Erarbeitung von Regeln über Art und Umfang der Mediennutzung Durchführung von Aktionen, bei denen ältere Schüler als „digitale Scouts" jüngere Schüler über Chancen und Risiken digitaler Medien aufklären Erstellung eines Elternleitfadens für die Mediennutzung zu verschiedenen Altersphasen Anbieten von Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung in der realen Welt Durchführung von Schulprojekten zu den Themen Datenschutz, Cybermobbing etc. Durchführung von Schul-Workshops zur Mediengestaltung kompetenter Umgang mit Sicherheitseinstellungen

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