Das Prinzip der Epigenese in Eriksons Theorie
Das Prinzip der Epigenese bildet den Ausgangspunkt für Eriksons Entwicklungsvorstellung. Es beschreibt die Entwicklung eines Organismus durch aufeinanderfolgende Neubildungen nach einem festgelegten Grundplan.
In Eriksons Stufenmodell verläuft die Entwicklung über die gesamte Lebensspanne in acht Krisen. Jede Krise hat zu einer bestimmten Zeit eine gesteigerte Bedeutung und bleibt auch nach ihrer Bewältigung noch vorhanden.
Example: In der ersten Krise des Erikson Stufenmodells geht es um "Urvertrauen vs. Urmisstrauen". Die Bewältigung dieser Krise legt den Grundstein für alle folgenden Entwicklungsstufen.
Wichtige Aspekte des epigenetischen Prinzips in Eriksons Theorie sind:
- Die menschliche Entwicklung verläuft nie gradlinig und ohne Konflikt.
- Der Mensch entwickelt seine Persönlichkeit auf Basis seiner Anlagen innerhalb sozialer Beziehungen.
- Krisen sind nicht negativ, sondern entwicklungsfördernd.
Quote: "Krisen werden nie vollständig gelöst, sondern bleiben ein Leben lang aktuell."
Die innere Einheit wird als zentrales Merkmal der Persönlichkeitsentwicklung betrachtet. Sie entsteht durch die erfolgreiche Bewältigung der psychosozialen Krisen und trägt zur Bildung einer stabilen Ich-Identität bei.
Highlight: Das Erikson Stufenmodell betont, dass die Persönlichkeitsentwicklung ein lebenslanger Prozess ist, der durch die Bewältigung von Krisen und die Integration in soziale Kontexte geprägt wird.





