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Eine mögliche Klausurgestaltung in Pädagogik

2.6.2021

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Aufgabe 1
Formulierungsratgeber für Pädagogikklausuren
1. Formulierungsbausteine für Pädagogikklausuren mit Sachtexten als Materialgrundlage
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1. Formulierungsbausteine für Pädagogikklausuren mit Sachtexten als Materialgrundlage
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Formulierungsratgeber für Pädagogikklausuren
1. Formulierungsbausteine für Pädagogikklausuren mit Sachtexten als Materialgrundlage

Aufgabe 1 Formulierungsratgeber für Pädagogikklausuren 1. Formulierungsbausteine für Pädagogikklausuren mit Sachtexten als Materialgrundlage¹ den Einleitungsteil verfassen benennen und den Titel angeben In dem - Einleitungsteil die Textsorte möglichst klar den den den Einleitungsteil verfassen - Thema Autornamen und das Erscheinungsjahr und Deutungshypothese formulieren angeben verfassen - Sachbuchtext,,[Titel]" - Lehrbuchtext,,[Titel]" - Zeitschriftenartikel ,,[Titel]" - Zeitungsartikel [z. B.: Bericht, Kommentar] -, verfasst von [...] und veröffentlicht im Jahr [...], -, abgefasst von [...] und publiziert im Jahr [...], - von [...], der im Jahr [...] erschienen ist, - geht es im Allgemeinen um das Thema - wird problematisiert - wird thematisiert - Im Besonderen sucht der Autor die Frage einer Beantwortung zuzuführen, ob / inwiefern / inwieweit ist der Autor bestrebt, die These zu fundieren / begründen / widerlegen, dass wird versucht zu zeigen, dass / inwiefern / inwieweit geht der Autor von der Grundannahme aus, dass [...], und schränkt diese in ihrer Gültigkeit ein den Textinhalt strukturiert und mit eigenen Worten wiedergeben Der Text - setzt ein mit der Darstellung der Position, dass gibt eine Begründung, warum referiert Grundaussagen des Erklärungsansatzes von [...] und ergänzt diese um weitere Aspekte beginnt mit einem Zitat, das zu der These hinleitet, dass wird eingeleitet mit einer Hervorhebung der Bedeutung des Gesichtspunktes, dass findet seinen Beginn mit einer Wiedergabe von Argumenten dafür, dass [...]. Diese werden sodann widerlegt; bezogen wird sich dabei besonders auf den Aspekt, dass den Argumentationsgang skizzieren - Der Autor geht von der gedanklichen Voraussetzung aus, dass präsentiert im Anschluss Argumente für seine Position, dass sucht diese Argumente sodann...

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zu entkräften wägt im weiteren Verlauf Argumente, die für und gegen seine These sprechen, gegeneinander ab und gelangt zu der Konklusion [= Folgerung / Schlussfolgerung], dass führt seine Argumentation in eine Konkretisierung seiner These, die er anhand von Beispielen illustriert: Diese liegt besteht darin, dass schließt seinen Text mit dem zusammenfassenden Schlusssatz/ Fazit, dass beendet seinen Text mit dem Hinweis, dass lässt seinen Argumentationsgang in den Ratschlag münden, dass Aufgabe 2 den Überleitungsteil formulieren Der nachfolgende Analyseschritt Der sich anschließende Analyseteil Der nun folgende Vergleichsteil die Position des Klausurtextautors herausarbeiten Der Klausurtextautor vertritt das Menschenbild, nach dem der Mensch geht von der Annahme aus, ass nimmt im Blick auf das Verhältnis von Spiel und Entwicklung an, dass begründet einen Bildungsbegriff, demgemäß der Mensch betont besonders, dass hebt insbesondere hervor, dass den Untersuchungsschwerpunkt skizzieren ist dem Vorhaben gewidmet, ist dem Ziel verpflichtet, ist dem Zweck geschuldet, Kriterien des Vergleichs zwischen seiner Position und einem im Unterricht erschlossenen Ansatz Gemeinsamkeiten fokussieren begründen Damit berührt er eine pädagogische Kernkategorie nämlich die der menschlichen Bildung; sie steht in gedanklicher Nähe Bildungskonzeption von [...] zur Wenn im Text davon ausgegangen wird, dass [...], dann befindet sich der Autor in einem Kontinuum mit der Konzeption von [...]; denn auch dieser - den Vergleichsschwerpunkt skizzieren die Position des Autors vergleichend in Beziehung zu setzen zum Erklärungsansatz von [...] auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Theorie von [...] zu befragen Der Schwerpunkt des Vergleichs liegt dabei auf den Gemeinsamkeiten beider Konzeptionen; diese liegen besonders in den Aspekten beschlossen/ begründet, dass Hingegen finden sich auch Auslegungsdifferenzen zwischen beiden Autoren; sie bestehen darin, dass Kriterien des Vergleichs zwischen seiner Position und einem im Unterricht erschlossenen Ansatz begründen Auslegungsdifferenzen fokussieren In Absetzung von [Autorname] In Abgrenzung von dem Erklärungsmodell [Autorname] von In deutlicher Differenz zu [Autorname] hebt der Klausurtextautor hervor, Das Modell von [Autorname] Der Ansatz von [Autorname] Die Theorie von [Autorname] ist es wichtig, dass Im Text findet sich bereits zu Beginn eine Auffassung von Erziehung, wie sie ebenso bei [...] begegnet In dieser Aussage des Textes erweist sich eine Kontinuität in der Auslegung von Erziehung bei [Autorname] und [Name des aus dem Unterricht bekannten Autors] Kernaussagen einer aus dem Unterricht bekannten Theorie Kernaussagen einer aus dem Unterricht aufgabenbezogen darlegen bekannten Theorie aufgabenbezogen darlegen Beide Positionen teilen die [z. B.: bildungstheoretische] Grundhaltung, dass Die Positionen gleichen sich stark im Blick auf Den Positionen ist gemeinsam, dass Beide Auffassungen stehen im Verhältnis der Kontinuität, was [...] anbelangt, In ihrer Auslegung, wie sich eine optimale Erziehung zu Damit hebt der Text die Relevanz einer frühkindlichen Erziehung hervor, die zu der Theorie von [...] im Verhältnis der Parallelität / Passung steht; denn gründet sich auf die gedankliche Voraussetzung, dass nimmt zum Ausgangspunkt, dass geht von der [z. B.: anthropologischen] Grundhaltung aus, dass vertritt die Position, dass die dargestellten Teilaussagen des Textes verknüpfen mit dem die dargestellten Teilaussagen des Textes herangezogenen Erklärungsansatz - Kontinuitäten verknüpfen mit dem herangezogenen Erklärungsansatz - Auslegungsdifferenzen Jedoch sollte im Hinblick auf Differenzbestimmungen zwischen beiden Positionen nicht außeracht gelassen werden,/ nicht unerwähnt bleiben, dass Während im Text der Begriff [...] so verstanden wird, dass [...], begreift der dass betont der Klausurtextautor, dass formuliert der Klausurtextautor den Gedanken, dass bezweifelt der Klausurtextautor jedoch, dass stellt der Klausurtextautor jedoch infrage, ob vollziehen habe, erweist sich eine Kontinuität / Parallelität im Denken von [Autorname] und [Name des aus dem Unterricht bekannten Autors] ein Fazit ziehen - Hebt man die Vergleichsergebnisse in das Licht bewusster Betrachtung, Befragt man die vorangegangenen Ergebnisse kritisch auf mögliche Folgerungen pädagogischer Natur / Relevanz, Reflektiert man die dargelegten Vergleichsergebnisse, Aufgabe 3 den Überleitungsteil formulieren Befragt man den Text auf Fördermöglichkeiten, die sich aus ihm gewinnen lassen, so wird deutlich / sich zeigen, dass Aus dem Text lassen sich Möglichkeiten einer entwicklungsstützenden Förderung ableiten. Im Folgenden gilt es aus dem Text geeignete Fördermaßnahmen einer näheren Bestimmung zuzuführen, die sich den Ausführungen des Autors entnehmen lassen. - Ansatz von [Autorname] den Begriff als Im Kontrast zum Ansatz von [Autorname] wird im vorliegenden Text betont, dass ein Fazit ziehen - dann wird offenbar, dass so gerät die Einsicht in das Blickfeld der Betrachtung, dass dann wird nachvollziehbar / evident, dass SO rückt die Einsicht in den Vordergrund/ den Fokus, dass dann tritt konturiert die Einsicht hervor, dass so ist in der abschließenden Rückschau auf die Ergebnisse des Vergleichs festzuhalten/ zu konstatieren, dass dann gewinnt die pädagogische Konsequenz an Bedeutung, dass den Überleitungsteil formulieren Die Begründung stützt sich hierbei besonders auf den Aspekt, der darin besteht, dass Die im Folgenden zu fundierenden Fördermöglichkeiten gründen sich dabei auf den Gesichtspunkt, dass die dargelegten Analyseergebnisse zu einem eigenständigen die dargelegten Analyseergebnisse zu einem Urteil verknüpfen eigenständigen Urteil verknüpfen Die vorausgegangenen Ausführungen legen begründet nahe, dass Folgt man dem Autor im Blick auf seine Position, dass [...], so wird nahegelegt, dass / dann wird der / dem Leser gleichsam dazu aufgefordert / dazu geraten, den Klausurtext abschließend mit Gesamturteil pointieren einem begründeten Wenn man sich abschließend die Argumentation des Klausurtextes vergegenwärtigt, Stellt man sich zum Abschluss die Analyseergebnisse in ihrer Gesamtheit gegenüber, Führt man sich die Analyseergebnisse in einer abschließenden reflektierten Rückschau vor Augen, Obschon der Autor die Grenzen von [...] aufzeigt, Obwohl der Autor die Möglichkeiten einer pädagogischen, einer von den Erwachsenen planbaren Förderung eher eingrenzt als begrüßt, - Denn der Autor hebt deutlich hervor, dass Im Text wird nämlich dem Anliegen des Autors Geltung verschafft, dass Denn der Autor wird nicht müde, darauf zu verweisen, dass so wird ersichtlich, dass dann wird augenscheinlich, dass gelangt die Einsicht in den Vordergrund, dass lässt sich in den Reflexionshorizont die einholen, dass / inwiefern SO eigenen Einsicht darf dies nicht hinwegtäuschen, dass soll dies nicht verschweigen, dass gilt es dennoch nachzuvollziehen, dass lässt sich dennoch ableiten, dass SO ist dennoch das nachvollziehbar, dass darüber Fazit geeignete Textaussagen identifizieren Besonders die Textaussage, dass [...], lässt die Förderabsicht des Autors erkennen. Denn hier verschafft der Autor seinem Anliegen Geltung, dass Darüber hinausweisend kann man der Auffassung des Autors, dass [...], entnehmen, dass Der Autor geht davon aus, dass Der Autor vertritt die Auffassung, dass Nimmt man die Förderperspektive ein, so gerät die Textaussage in das Feld der Reflexion, dass Kriterien für das eigene Urteil oder die eigene Stellungnahme entwickeln Diese Aussage führt auf das Menschenbild der Autorin, demgemäß der Mensch gezeichnet wird als Damit sind die Überlegungen bei der besonderen Rolle der Kindheit im menschlichen Bildungsvorgang angelangt. Dies führt auf den Zusammenhang von [...] und [...]. Im vorliegenden Problemzusammenhang spielt insofern [...] eine Rolle, als angenommen wird, dass / denn es wird die Auffassung vertreten, dass wesentliche Aspekte einer Theorie aufgabenbezogen darstellen Für die aufgabenbezogene Darstellung einer im Unterricht erschlossenen pädagogischen Theorie finden sich bereits im vorangegangenen Formulierungshilfen Tabellenteil bereitgestellt; vgl. die Formulierungsvorschläge für den zweiten Aufgabenteil einer Pädagogikklausur mit einem Sachtext als Materialgrundlage. Grundlage ● ● 2. Formale Hinweise zum Verfassen einer Pädagogikklausur Pädagogik-Klausuren können textgebunden oder auch textungebunden (d. h., ohne Text) gestellt werden. Da materialungebundene Klausuraufgabenstellungen aber für das Zentralabitur ausgeschlossen werden, sind in schriftlichen Abiturklausuren nur materialgebundene, also textgebundene, Klausuren zu erwarten. Aufgaben ● Die Grundlage einer materialgebundenen Klausur ist immer ein Text, zumeist ein Sachtext, oder ein Fallbeispiel. Obwohl ein literarischer Text wesentlich seltener als Materialgrundlage gewählt wird, so ist ein solcher nichtsdestotrotz dennoch in einer Pädagogikklausur möglich. Denkbar, aber auch selten gewählt, sind auch andere Informationsträger, so etwa Diagramme, Tabellen, Karikaturen, Fotos oder Bilder. Der Textumfang beläuft sich auf etwa eine bis zwei DIN-A-4-Seiten. Lehrplangemäß ist die Aufgabenstellung in einer Pädagogikklausur in drei Aufgabenbereiche eingeteilt, welche den drei Anforderungsbereichen 1. Wiedergabe von Kenntnissen Anwenden von Kenntnissen Problemlösen und Werten II. III. entsprechen. Die erste Aufgabe erfordert Anforderungsbewältigungen aus den Anforderungsbereichen I und II, die zweite und dritte aus den Anforderungsbereichen II und III. Dabei ist die erste Aufgabe noch stärker auf die Reproduktion von Sachkenntnissen ausgerichtet, während die zweite Aufgabe auf schlussfolgernde, verknüpfende (synthetische) und vergleichende Denk- und Darstellungsleistungen abzielt. Die dritte Aufgabenlösung schließlich erfordert ein im Blick auf die pädagogische Praxis folgerndes und konkretisierendes ,,Denken". Die Aufgaben werden mit Hilfe der bekannten Operatoren² gestellt. Bewertung Bei der Bewertung erhält man für die zweite Aufgabe üblicherweise die meisten Punkte (36 Punkte), dann folgen die dritte (26 Punkte) und schließlich die erste Aufgabe (18 Punkte). Die Bewertung wird anhand des Erwartungshorizonts vorgenommen, der bei Klausurrückgabe jedem Schüler in Form eines Bewertungsbogens zur Verfügung gestellt wird. Eine Pädagogikklausur wird nach dem Muster des Zentralabiturs immer mit insgesamt 100 Punkten bewertet, wobei sich 80 Punkte auf die Verstehensleistung und 20 Punkte auf die Darstellungsleistung beziehen. Hinweise zur ersten Aufgabe Schwerpunkt: Wiedergabe von Kenntnissen (1) Einleitungssatz Da sich die erste Aufgabe fast immer konkret auf einen Text bezieht, beginnt man mit einem Einleitungssatz, der aus der Nennung der Textsorte, des Titels, des Autors, des Erscheinungsjahrs und des Themas besteht. Das Thema kann man in einem Relativsatz formulieren. Dadurch werden sowohl das allgemeine Thema als auch dessen spezielle Dimension skizziert. → Ein Beispiel für einen Einleitungssatz könnte darin bestehen: ,,In dem Sachtext ,,Meine Kinder - Deine Kinder" von Ludwig Herbst aus dem Jahr 2003 geht es um die Problematik von Scheidungskindern (= allgemeines Thema), deren emotionale Entwicklung durch Elternmachtkämpfe beeinträchtigt wird (= Spezifizierung)." Redewiedergabe Da es zumeist um die Wiedergabe von Textinhalten geht, ist es wichtig, die Redewiedergabe oder indirekte Rede im Konjunktiv I zu gestalten, damit deutlich wird, dass man diese Aussagen referiert und sie nicht vom Klausurschreibenden stammen. Der Konjunktiv I ist abgeleitet vom Infinitiv Präsens des Verbs; dabei wird an den Wortstamm ein -e als Zeichen für den Konjunktiv I eingefügt, und das Ende bildet die Personalendung: → denken: ich denke er/sie/es denke Ausnahmen: Textarbeit ● 1. Wenn der Konjunktiv I nicht vom Indikativ zu unterscheiden ist, wählt man als Ersatzform den Konjunktiv II: ➜ „Sie ergänzte, auch ihre Kinder denken nicht daran aufzuhören." (nicht möglich, da der Konjunktiv I mit der Indikativ-Form identisch ist) ➜ „Sie ergänzte, auch ihre Kinder dächten nicht daran aufzuhören." Der Konjunktiv II wird abgeleitet vom Infinitiv Präteritum des Verbs (bei starken und unregelmäßigen Verben werden die Vokale a, o, u jeweils zu den Umlauten ä, ö, ü). → dächten: ich dächte, du dächtest, er/sie/es dächten, wir dächten, ihr dächtet, sie dächten Strukturierung ● Die Wiedergabe der Informationen sollte strukturiert erfolgen, manchmal wird das auch explizit in der Aufgabenstellung verlangt. Zur Strukturierung stehen zwei Wege zur Verfügung: 1. Unterteilung in Abschnitte und Benennung des jeweiligen maßgeblichen Inhalts 2. Nachvollzug der Struktur des Textes Optimal ist eine Kombination von Beidem. → ,,Im zweiten Abschnitt (vgl. Z. 17-26) geht es um die Darstellung der Folgen für die betroffenen Scheidungskinder. Dabei präsentiert Herbst zunächst das Argument, Scheidungskinder mit zerstrittenen Eltern fehle der ,,emotional sichere Hafen" (Z. 18), um anschließend dieses Argument mit dem Beispiel der siebenjährigen Lisa zu stützen, die Trennungsängste entwickelte, nachdem sich ihre Eltern zerstritten hatten (vgl. Z. 20-23)." 2. Wenn der Konjunktiv II nun im Textzusammenhang nicht vom Indikativ zu unterscheiden ist, wählt man die Ersatzform würde". → Sie versicherten, sie machen sich keine Gedanken." (nicht möglich, da = Indikativ Präsens) → Sie versicherten, sie machten sich keine Gedanken." (nicht möglich, da = Indikativ Präteritum) → Sie versicherten, sie würden sich keine Gedanken machen." 3. Im Fall von „Dass-Sätzen“ kann man entweder den Konjunktiv oder auch den Indikativ wählen. ➜ „Sie äußerte, dass sie dazu keinen Sachverstand besitzt (= Indikativ) / besitze (= Konjunktiv I)." Da es um die Wiedergabe von Textinformationen geht, müssen Textbezüge deutlich werden. Zitate und Paraphrasen dienen als Belege für Deutungen, daher dürfen sie nicht in einen Sinnzusammenhang gestellt werden, der vom Text abweicht oder im Widerspruch zum Sinnzusammenhang des Textes steht. 1. Zitat 2 Möglichkeiten: a) den ganzen Satz zitieren: dieser sollte nicht zu lang sein (Richtwert: etwa 10 Worte) b) wörtliche (= direkte) Zitate in eigene Sätze einbauen Zitate stehen in Anführungszeichen: am Zitatbeginn: ,,[...], am Ende: ". Die zitierte Textstelle wird buchstabengetreu wiedergegeben. → → → Auslassungen von Worten, Satzteilen oder Buchstaben (bei grammatikalischer Anpassung) sind möglich; sie werden durch [...] (= Wort, Satzteil) oder [.] (= Buchstabe) kenntlich gemacht. Befinden sich in der zitierten Textstelle bereits Anführungszeichen, so werden diese im Zitat in einfache Anführungsstriche umgewandelt. →Diese, Lichtgestalt' des deutschen Fußballs [...]" Zitate müssen belegt werden, indem man nach dem abschließenden Anführungszeichen die jeweilige Seite und Zeile in Klammern angibt; der Schlusspunkt des Satzes steht erst nach der Angabe. → Sagen ,,knüpfen ursprünglich an einen realen äußeren Anlass an" und behandeln ,,unerklärbare Naturereignisse [...], grausame Geschehnisse aus dem Menschenleben" (S. 11, Z. 4-6). 2. Paraphrase / indirektes Zitat ,,Paraphrasieren" meint die sinngemäße Wiedergabe (= Reproduktion) von Textabschnitten. → Die paraphrasierte Textstelle wird mit eigenen Worten wiedergegeben. Paraphrasen werden belegt, indem man ebenfalls Seitenzahl und Zeilenangabe kenntlich macht und dies vorher durch die Abkürzungen vgl. (= vergleiche) oder s. (= siehe) kenntlich macht. → Der Autor merkt an, dass die Moralvorstellungen im letzten Jahrhundert andere waren/ gewesen seien als heutzutage. Große Veränderungen seien besonders in der Aufwertung des individuellen Glücks zu beobachten (vgl. S. 13, Z. 6-9). Hinweise zur zweiten und dritten Klausuraufgabe Schwerpunkte: Anwenden von Kenntnissen (II), Problemlösen und Werten (III) In der zweiten und dritten Aufgabe sollte man: . einen einleitenden / überleitenden Satz formulieren ● die Aufgabenstellung genau erfüllen strukturiert arbeiten die eigene Deutung mithilfe von Argumenten, Beispielen oder Zitaten fundieren die Arbeit mit Fachbegriffen, die auch in ihrer jeweiligen Bedeutung erläutert werden beim Rückgriff auf den Text Textbelege (Zitate oder Paraphrasen) geben ● auf genaue Formulierungen und Präzision in der Wortwahl achten. 1 Zu den Textquellen der beiden Teile des vorliegenden Ratgebers: Der kontinuierliche und diskontinuierliche Primärtext, d. h., die Formulierungsbausteine und die Tabelle (1.), wurden von Andreas Bär nach Maßgabe der zentralabiturtypischen Erwartungshorizonte und Bewertungsbögen entwickelt. Die sich daran anschließenden formalen Hinweise zum Verfassen einer Klausur im Unterrichtsfach Pädagogik (2.) greifen auf eine bereits im Internet bereitgestellte Darstellung zurück und finden sich von Andreas Bär im Kontext des hier bereitstehenden Formulierungsratgebers punktuell ergänzt, vertieft und zum Teil auch korrigiert. Vgl. zum Nachvollzug die Primärtextquelle: http://newsite.gymnasium-wuelfrath.de/wp-content/uploads/2014/07/Hinweise Klausur.doc, vom Verfasser des Formulierungsratgebers zuletzt aufgerufen am 24.09.2019 um 19.00 Uhr. 2 Im vorliegenden Sinnzusammenhang ist der Begriff des Operators zur Bezeichnung der Tätigkeit, die Schülerinnen und Schüler im jeweiligen Aufgabenteil im Sinne der Aufgabenstellung leisten sollen, nicht glücklich gewählt; in ihrer Funktion korrespondieren die so genannten Operatoren in weitaus stärkerem Maße dem (sprechakttheoretischen) Begriff der performativen Verben; denn solche Verben, als Prädikatskern, weisen die Klausurschreibenden darauf hin, was die Aufgabenstellung von ihnen erfordert und in welchem Anforderungsbereich sich die Schreiber im jeweiligen Aufgabenstellungsteil bewegen sollen; die Verben beschreiben oder darstellen geben vor, dass eine Paraphrasierung erwartet wird, während darüber hinausweisend die Verben prüfen oder erörtern die Klausurschreiber darauf verweisen, dass ihre Aufgabenlösung dem Niveau des Anforderungsbereiches III (Problemlösen und Werten) entsprechen soll.