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Pädagogik Hurrelmann

Pädagogik Hurrelmann

 Abitur 2021
Erziehungswissenschaften
Erstellt am 15.02.2021
Klaus Hurrelmann-Modell der produktiven Realitätsverarbeitung
Zur Person:
1944-

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Abitur 2021 Erziehungswissenschaften Erstellt am 15.02.2021 Klaus Hurrelmann-Modell der produktiven Realitätsverarbeitung Zur Person: 1944-heute einer der bekanntesten Erziehungs- & Sozialwissenschaftler in Deutschland & Gesundheitswissenschaftler sah nur zwei Lebensphasen (Kindheit & Erwachsenenalter) = fließende Übergänge von Lebensphasen, wobei bei diesen die Freiheitsmöglichkeiten der Menschen in allen Phasen wachsen würden möchte, dass sein Modell betrachtet wird, wenn nach Erklärungen für auffällige Phänomene unter Jugendlichen gesucht wird Zum Modell: Verarbeitung als "produktiv", weil Persönlichkeit dadurch erarbeitet wird, dass der Jugendliche die äußere & die innere Realität auf eine jeweils eigene Weise individuell kreativ konzipiert & so seine Identität ausbildet nicht alle Annahmen empirisch beweisbar, sondern Hurrelmann fordert zur Auseinandersetzung mit seinen Thesen auf Jugend entstehe, weil historisch die Ausbildungs- und Bildungsforderungen an die nachwachsenden Generationen immer komplexer werden Verlängerung der Zeit für institutionalisierte Bildung und Ausbildung Gesonderte Räume für Kinder & Jugendliche (Freizeit und Politik getrennt) Jugend ist nicht Kindheit bekommen eine Neuprogrammierung (Pubertät) Jugendliche können noch nicht erwachsen sein, sie sind noch abhängig (ökonomisch, sozial und psychisch) Jugendalter = Zwischenschritt zwischen abhängigem Kind & unabhängigen Erwachsenen Jugendlicher ist schöpferischer Konstrukteur Jugendlicher verfügt über personale und soziale Ressourcen, die von der sozialen Herkunft und dem Geschlecht beeinflusst werden Identitätsentwicklung als Synthese von persönlicher Individuation und sozialer Integration problematische Identitätsentwicklung → externalisierende, internalisierende, evadierende Problemverarbeitung Maximen als Teil eines handlungstheoretisch ausgerichteten Sozialisationsmodells oder auch Salutogenesemodells (Modell zur Gesundheitsentwicklung) 介介 Entwicklung...

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einer sozial handlungsfähigen Persönlichkeit Weiterentwicklung während des gesamten Leben (Wechselspiel innere & äußere Realität) O Spielraum für persönliche Entfaltung (Handlung & Entwicklung) Neueinstellung des Verhältnisses in jeder Phase der Entwicklung Vorrübergehend können Gleichgewichtszustände erreicht werden Sozialisation = ständige aktive Beobachtung, Diagnose und Aufeinanderabstimmung der eigenen Anlagen & der sozialen und physikalischen Umwelt Aufforderung den Prozess der Realitätsverarbeitung selbst aktiv (mit-)zu gestalten (Wechselspiel) Äußere und innere Realität jeweils auf eigenen Weise konzipiert bildet so Identität aus O Ständige Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten der inneren & äußeren Realität (macht Prozess der Persönlichkeitsentwicklung aus & führt zu einem mündigen Erwachsenen) 4 Entwicklungsaufgaben (wichtig für die Maxime, bewältigt jeder Jugendliche auf seine eigene Art und Weise, welche von den normativen Erwartungen und Zielvorgaben der Gesellschaft hervorgehen): 2.Binden Entwicklung der eigenen Geschlechtsrolle & des sozialen Bildungsverhaltens (eigene Körper- & Geschlechtsidentität, Ablösen von den Eltern) 1.Qualifizieren Entwicklung einer intellektuellen & sozialen Kompetenz für Leistungs- & Sozialforderungen ,,Bildung und Qualifikation" um selbstverantwortlich schulischen & beruflichen Anforderungen nachkommen & so die Voraussetzungen für eine selbstständige Existenz als Erwachsener sichern zu können ,,gesellschaftliche Mitgliedsrolle des Berufstätigen" Zu Gleichaltrigen des anderen Geschlechts, Aufbau einer Partnerbeziehung als langfristige Voraussetzung für die Erziehung eigener Kinder ,,gesellschaftliche Mitgliedsrolle eines Familiengründers" 3.Partizipieren Entwicklung eines eigenen Werte- & Normensystems sowie eines ethischen & politischen Bewusstseins „Fähigkeit zur politischen Partizipation" (müssen lernen sich gesellschaftlich ,,einzumischen") Mit dem, für das eigene Verhalten & Handeln Verantwortung übernommen wird 4.Konsumieren Entwicklung eigener Handlungsmuster für die Nutzung des Konsumwaren- & kulturellen Freizeitmarktes ,,Entwicklung von sozialen Kontakten und Entlastungsstrategien" (einschließlich Medien & Genussmittel), um einen eigenen Lebensstil zu entwickeln & autonom sowie bedürfnisorientiert mit entsprechenden Angeboten umgehen zu können Im Zusammenhang sozialer Orientierungen Individuation und Persönlichkeitsbildung (im Jugendalter, müssen bewältigt werden) ~ Identität ~ Selbstständigkeit ~ Autonomie ~ Handlungsfähigkeit Integration und Übernahme gesellschaftlicher Mitgliedsrollen in ~ Ökonomie ~ Familie ~ Freizeit und Kultur ~ Politik Abitur 2021 produktive Verarbeitung der inneren und äußeren Realität Ressourcen: personale Ressourcen soziale Ressourcen unterschiedliche Sozialisations- bedingungen: soziale Herkunft • Geschlecht Erziehungswissenschaften Der Jugendliche als schöpferischer Konstrukteur persönlicher Individuation gelingende Identitäts- entwicklung Identitätsentwicklung als Synthese von Erstellt am 15.02.2021 • Binden sozialer Integration problematische Identitäts- entwicklung: externalisierende Problemverarbeitung internalisierende Problemverarbeitung evadierende Problemverarbeitung Entwicklungsaufgaben: Qualifizieren Konsumieren • Partizipieren Abitur 2021 Erziehungswissenschaften Erstellt am 15.02.2021 Zehn Maxime der produktiven Realitätsverarbeitung (Teil eines handlungstheoretisch (= selbst aktiv (mit-)gestalten) ausgerichteten Sozialisationsmodells): Ausführung ~ insbesondere bei der Ausprägung männlicher & weiblicher Persönlichkeitsmerkmale gewinnt das Wechselspiel an Bedeutung → viele Persönlichkeitsmerkmale & Verhaltensweisen sind sozial erlernt & somit veränderbar 1 Maxime Wechselspiel zwischen Anlage und Umwelt 2 Maxime Prozess der Sozialisation 3 Maxime Schöpferische Konstrukteure ihrer selbst 4 Maxime Spannung zwischen Individuation & Integration 5 Maxime Entwicklungsdruck 6 Maxime Unterstützung durch soziale & personale Ressourcen 7 Maxime Sozialisationsinstanzen als wichtiger Vermittler und Unterstützer 8 Maxime Jugend kommt in die eigenständige (Lebens-)Phase These Gestaltung der Persönlichkeitsentwicklung & damit auch die geschlechtsspezifische Entwicklung vollzieht sich in einem ständigen Wechselspiel von Anlage & Umwelt (Grundstrukturen für Geschlechtsmerkmale werden dadurch definiert) Jugendalter als besonders intensive & prägende Phase/ Prozess der Sozialisation, produktive Realitätsverarbeitung setzt Bewältigung der Entwicklungsaufgaben voraus und es findet eine Verarbeitung der inneren und äußeren Realität statt. Körperliche/ soziale/ psychische Umbrüche. Hohe Anforderungen (Entwicklungsaufgaben). Selbstorganisation (Bemühung zur Gestaltung der Persönlichkeit). Entwicklung eines Musters für die eigene Lebensführung. Jugendliche als schöpferische Konstrukteure ihrer Persönlichkeit/ unserer Selbst mit der Kompetenz zur eigengesteuerten Lebensführung (wer wird sind durch Freunde, Hobbys, etc.) Jugendalter als Chance eine Ich-Identität aus der Synthese von Individuation & Integration auszubilden, die in einem spannungsreichen Prozess immer wieder neu hergestellt werden muss. Sozialisationsprozess wird krisenhaft, wenn es dem Individuum nicht gelingt, die Anforderungen des Spannungsverhältnisses (Individuation & Integration) zu überwinden, somit entsteht Entwicklungsdruck, d.h. Entwicklungsaufgaben nicht gelöst. Zusammentreffen von Individuation & Integration (positives Stimmulierungspotenzial, hohes Belastungspotenzial) = Überforderung (Entwicklungsaufgaben, Rollenkonflikte & kritische Lebensereignisse) Bewältigung der Entwicklungsaufgaben & des Spannungsverhältnisses erfordert: 1.individuelle Bewältigungsfähigkeiten (personale Ressourcen) & 2. soziale Unterstützungen durch die wichtigsten Bezugspersonen (soziale Ressourcen) Sozialisationsinstanzen (neben der Familie) sind die wichtigsten Vermittler & Unterstützer im Entwicklungsprozess & sollten sich daher ergänzen & gegenseitig anregende Impulse für die Entwicklung geben (Herkunftsfamilie, Schule (etc.), Gleichaltrige sowie Medien) Jugendphase ist unter heutigen historischen, sozialen & ökonomischen Bedingungen, eine eigenständige Phase im Lebenslauf Diese hat ihren früheren Übergangscharakter verloren hat (von Kindheit zum Erwachsenenalter) ~ Entwicklungsaufgaben in der Jugend besonders anspruchsvoll - notwendig ist ständige Arbeit an der eigenen Person", ein Bemühen um Strukturierung & Gestaltung der Persönlichkeit ~ Suchen, Tasten, Ausprobieren sind Ausdruck eines eigenen ersten Handelns, des noch unfertigen, offenen Charakters ~ Jugendliche reagieren meist schneller auf kulturelle, soziale oder ökonomische Neuerungen („jugendliches" Suchverhalten) ~ Auswahl der Freunde, Hobbys, etc. ~ aktiv an der Auseinandersetzung über Werte & Normen teilnehmen, indem sie eigene Interessen, Neigungen & Handlungsmöglichkeiten realisieren & an sozialen Prozessen als Akteure wie Objekte teilhaben Spannungsverhältnis besonders intensiv eigene „Identität" ausbilden = Integration in die Gesellschaft = Realisierung von Individuation ~ hohes Belastungspotenzial entsteht, weil: notwendig für verschiedene (schnelle) Veränderungen eigener Dispositionen => bio-psychische Gestaltveränderungen => sowie soziale Integrationsleistungen ~ nötige Entfaltung von Leistungsfähigkeit in Schule & Berufsvorbereitung sowie Interaktionskompetenzen in Partnerschaft, Konsum & Politik üben - Mangel an Ressourcen = soziale & gesundheitliche Entwicklungsstörungen ~ misslingt Anforderung der Individuation & Integration aufeinander zu beziehen (Maxime 4), dann erfolgt keine Bewältigung der Entwicklungsaufgaben => Entwicklungsdruck = Krise ~ Ressourcen: => materielle Unterstützung => Einräumen von Handlungsspielräumen => Angebot von flexiblen Mindeststandards festlegen => in den Kernstrukturen eindeutige „Haltepunkte" ~ wichtig: ausgewogene Mischung zwischen der Anregung zur Selbstständigkeit auf & der Übernahme von Verantwortung sowie der Einhaltung gesellschaftlicher Regeln ~Verbindungen zum „Unterstützungswerk" besonders hilfreich ~ Instanzen = müssen Orientierungs- & Verhaltenssicherheit sowie zugleich Freiheit & Selbstständigkeit ermöglichen ~Handlungsspielräume für Jugendliche: 1.zu weit gesteckt oder in sich widersprüchlich = Jugendliche können nur schwer Orientierung & größere Bedeutung Verhaltenssicherheit finden 2.zu eng gesteckt = Jugendliche können sich nicht als Individuen entwickeln & verweigern möglicherweise eine Anpassung - Pädagogen unterstützen den jugendlichen Sozialisationsprozess ~ sekundäre oder auch heimliche Sozialisationsinstanzen zunehmend einflussreicher (bspw. Medien, Internet) ~ Einfluss individuell sehr verschieden eigene Lebensphase: zunächst durch schulische und berufliche Bildung bestimmt ~heute viele junge Menschen nicht sofort nach der Ausbildung ins Berufsleben (kein Übergangscharakter mehr) ~ über einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren gewinnt dieses Alter als Phase der Transition (des Übergangs) wie des Moratoriums (der Verzögerung) Relevanz & somit im Vergleich zu früher größere Bedeutung im Lebenslauf Abitur 2021 Erziehungswissenschaften Erst 2012 (im Buch: „Lebensphase Jugend“) wurden das neunte und zehnte Maxime ergänzt = Modell ist nicht zeitlos & erfordert Modifikationen: 9 Maxime Spaltung der Lebenswelt ~ Änderungen in gesellschaftlicher Lebenswelt sind immer rasanter Schneller sozialer Wandel, soziale ethnische Vielfalt & progressive ökonomische Ungleichheit in hoch entwickelten Gesellschaften prägen die Jugendphase & führen zur Spaltung jugendlicher Lebenswelten ~ versch. Ethnien gewinnen an Bedeutung, Erweiterung der differenten sozialen Lebenswelt => führt zu mehr Vielfalt & Ungleichheit => zunehmende Erschwerung Entwicklungsaufgaben abzuschließen 10 Maxime Frauen sind faktisch besser Das Belastungs-Bewältigungsmodell: Allgemein: O O O Geschlechtszugehörigkeit prägt Bewältigungsmuster der Entwicklungsaufgaben In den letzten 30-40 Jahren haben sich Frauen in vielen Bereichen der Lebensführung bessere Ausgangschancen erschlossen = Feminisierung (bessere Bewältigung der Entwicklungsaufgaben) 0 0 Erfolgreiche Bewältigung führt zur: O Sozialisation wird zur permanenten Bewältigung von Lebensanforderungen genutzt Bewältigungsversuche werden belastende Lebenslagen und Lebensphasen spezifische Situationen gerichtet (Entwicklungsaufgaben, Rollenkonflikte, kritische Lebensereignisse) (s.o. Maxime 5) Erfolgreiche Bewältigung durch: O Kritische Würdigung: Gescheiterte Bewältigung: Aktive Bemühungen in der Diagnose und Beobachtung der belastenden Situation und der Mobilisierung von Ressourcen für Veränderung Variationsreichtum hinsichtlich der Auswahl der Bewältigungsstrategie Resilienz (=Widerstandkraft): Bewältigungsstrategien nutzen, soziale Aufgeschlossenheit, Bereitschaft Unterstützung anzunehmen, Fähigkeit eigenes Leben zu Reflektieren => entscheidende Faktoren PROⒸ Ⓒ Maxime gelten nicht als zeitlos, Veränderungen durch Hurrelmann selbst Ⓒ Lebenslanger Prozess (setzt keine Grenzen) = Entwicklung aus Integration & Individuation (aktiver Prozess) Jugend als wichtige Lebensphase anerkannt & bedürfen Unterstützung durch Erwachsene, jedoch sind Jugendliche Konstrukteure ihrer eigenen Persönlichkeit Sozialisation ohne pädagogische Unterstützung nicht möglich, denn es können krisenhafte Formen bestehen ~ Folgen für die Jugend: => Jugendliche nicht mehr primär in einer einheitlichen Jugendwelt gespalten (soziale & ethnische Welten) => sollten sich mit dieser ökonomischen Ungleichheit politisch auseinandersetzen Gewährleistung sozialer Integration, körperlicher Integrität und psychischen Wohlbefinden Dient als Voraussetzung für weitere produktive Verarbeitung von Belastungen/Anforderungen => Jugendliche benötigen Ressourcen (materielle Unterstützung, etc.) Ⓒ Er erklärt, wie komplex (pädagogische) Hilfen für Jugendliche sein müssen. unverzichtbare Handlungsfreiheiten berücksichtigt (Persönlichkeitsbildung) Ⓒ Medien sind pädagogisch wirksam benötigen Haltepunkte (umso weniger, desto höher ist die Gefahr einer Überforderung der Entwicklungsaufgaben Erstellt am 15.02.2021 ~ Erschwerung: weniger langfristige Bindungen, unsichere Jobs, schrumpfende gesellschaftliche Teilhabe Ⓒ Selbstverantwortung der Jugendliche in Bezug auf den Prozess der Sozialisation (Persönlichkeitsentwicklung unter Spannungsfeld zwischen Anlage & Umwelt, jedoch bilden sie ihre eigene Persönlichkeit) Jugendlichen wird die Chance gegeben ihre eigene Ich-Identität zu bilden, auch wenn Krisen mit Unterstützung bewältigt werden Ⓒ Einfluss auf das Gelingen der Sozialisation: Jugendliche selbst, Erwachsene im Umfeld, Gleichaltrige & Medien Ⓒlässt Probleme im Entwicklungs- & Sozialisationsprozess Jugendlicher differenzierter erkennen & bietet Fundament für weitere Überlegungen & podagrischer Entscheidungen ~ faktisch haben Mädchen & junge Frauen insbesondere im Bildungsbereich bessere Abschlüsse erworben als Jungen o. junge Männer => Veränderung der Zugangsmöglichkeiten zu Macht, Prestige & Wohlstand ~ weibliche Personen: Ⓒ Persönlichkeitsentwicklung aus Anlagen und Umwelt (innere & äußere Realität) Ⓒ Vorgaben, welche Entwicklungsaufgaben bewältigt werden müssen (kann auch negativ angesehen werden, da dies notwendig ist und es keine Alternative gibt) => flexibler, kommunikativer, selbstständiger, kreativer & leistungsfähiger => besser Anforderungen von Beruf, Familie, Erziehung & Arbeit in Gemeinde verbinden ~ männlich-fixiert auf einseitige Berufskarriere häufig in Identität verunsichert Gestörte Realitätsverarbeitung Symptome der Überbeanspruchung in Form von sozialer Abweichungen, psychischen Störungen und körperlichen Krankheiten CONTRAⓇ Bezug auf die Maxime seinen Jungen im Nachteil in den Maximen wurden die gesellschaftlichen Bedingungen zu wenig berücksichtigt - im 9. Maxime teilweise nachgeholt = spricht von „stärker werdenden ökonomischen Ungleichheit => kann nicht ausschließlich individuell und subjektiv bewältigt werden zu wenig auf den Medienkonsum eingegangen: Medienkonsum Jugendlicher sollte teilweise von Erwachsenen begleitet oder kontrolliert werden - Wie sinnvolles Zusammenwirken ? Ⓒ Eindruck: Modell einer „ausgewogenen Mischung" (Forderungen & Freiräume) der Faktoren & Bedingungen im Jugendalter zu wenig die Tatsache anerkennt, dass sich Jugendliche sehr verschieden entwickeln nicht zu widersetzen, dass ein Modell nicht nur abstrahiert, sondern auch generalisiert werden muss & insofern individuelle Bedingungen schwer Berücksichtigt werden können. Trotzdessen: Erklärung, dass für jeden Jugendlichen unterschiedliche „Ressourcen“ an Bedeutung gewinnen können. Hurrelmanns kritisches Verständnis zur ,,Ich-Identität" & ,,Individuation" nicht deutlich Unterstützung der Jugendliche in der Gesellschaft unklar Ⓒ Voraussetzungen sollten berücksichtigt werden Jugendphase als „eine eigenständige Phase im Lebenslauf" ist noch nicht anerkannt (fordert Hurrelmann)

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Körperliche/ soziale/ psychische Umbrüche. Hohe Anforderungen (Entwicklungsaufgaben). Selbstorganisation (Bemühung zur Gestaltung der Persönlichkeit). Entwicklung eines Musters für die eigene Lebensführung. Jugendliche als schöpferische Konstrukteure ihrer Persönlichkeit/ unserer Selbst mit der Kompetenz zur eigengesteuerten Lebensführung (wer wird sind durch Freunde, Hobbys, etc.) Jugendalter als Chance eine Ich-Identität aus der Synthese von Individuation & Integration auszubilden, die in einem spannungsreichen Prozess immer wieder neu hergestellt werden muss. Sozialisationsprozess wird krisenhaft, wenn es dem Individuum nicht gelingt, die Anforderungen des Spannungsverhältnisses (Individuation & Integration) zu überwinden, somit entsteht Entwicklungsdruck, d.h. Entwicklungsaufgaben nicht gelöst. Zusammentreffen von Individuation & Integration (positives Stimmulierungspotenzial, hohes Belastungspotenzial) = Überforderung (Entwicklungsaufgaben, Rollenkonflikte & kritische Lebensereignisse) Bewältigung der Entwicklungsaufgaben & des Spannungsverhältnisses erfordert: 1.individuelle Bewältigungsfähigkeiten (personale Ressourcen) & 2. soziale Unterstützungen durch die wichtigsten Bezugspersonen (soziale Ressourcen) Sozialisationsinstanzen (neben der Familie) sind die wichtigsten Vermittler & Unterstützer im Entwicklungsprozess & sollten sich daher ergänzen & gegenseitig anregende Impulse für die Entwicklung geben (Herkunftsfamilie, Schule (etc.), Gleichaltrige sowie Medien) Jugendphase ist unter heutigen historischen, sozialen & ökonomischen Bedingungen, eine eigenständige Phase im Lebenslauf Diese hat ihren früheren Übergangscharakter verloren hat (von Kindheit zum Erwachsenenalter) ~ Entwicklungsaufgaben in der Jugend besonders anspruchsvoll - notwendig ist ständige Arbeit an der eigenen Person", ein Bemühen um Strukturierung & Gestaltung der Persönlichkeit ~ Suchen, Tasten, Ausprobieren sind Ausdruck eines eigenen ersten Handelns, des noch unfertigen, offenen Charakters ~ Jugendliche reagieren meist schneller auf kulturelle, soziale oder ökonomische Neuerungen („jugendliches" Suchverhalten) ~ Auswahl der Freunde, Hobbys, etc. ~ aktiv an der Auseinandersetzung über Werte & Normen teilnehmen, indem sie eigene Interessen, Neigungen & Handlungsmöglichkeiten realisieren & an sozialen Prozessen als Akteure wie Objekte teilhaben Spannungsverhältnis besonders intensiv eigene „Identität" ausbilden = Integration in die Gesellschaft = Realisierung von Individuation ~ hohes Belastungspotenzial entsteht, weil: notwendig für verschiedene (schnelle) Veränderungen eigener Dispositionen => bio-psychische Gestaltveränderungen => sowie soziale Integrationsleistungen ~ nötige Entfaltung von Leistungsfähigkeit in Schule & Berufsvorbereitung sowie Interaktionskompetenzen in Partnerschaft, Konsum & Politik üben - Mangel an Ressourcen = soziale & gesundheitliche Entwicklungsstörungen ~ misslingt Anforderung der Individuation & Integration aufeinander zu beziehen (Maxime 4), dann erfolgt keine Bewältigung der Entwicklungsaufgaben => Entwicklungsdruck = Krise ~ Ressourcen: => materielle Unterstützung => Einräumen von Handlungsspielräumen => Angebot von flexiblen Mindeststandards festlegen => in den Kernstrukturen eindeutige „Haltepunkte" ~ wichtig: ausgewogene Mischung zwischen der Anregung zur Selbstständigkeit auf & der Übernahme von Verantwortung sowie der Einhaltung gesellschaftlicher Regeln ~Verbindungen zum „Unterstützungswerk" besonders hilfreich ~ Instanzen = müssen Orientierungs- & Verhaltenssicherheit sowie zugleich Freiheit & Selbstständigkeit ermöglichen ~Handlungsspielräume für Jugendliche: 1.zu weit gesteckt oder in sich widersprüchlich = Jugendliche können nur schwer Orientierung & größere Bedeutung Verhaltenssicherheit finden 2.zu eng gesteckt = Jugendliche können sich nicht als Individuen entwickeln & verweigern möglicherweise eine Anpassung - Pädagogen unterstützen den jugendlichen Sozialisationsprozess ~ sekundäre oder auch heimliche Sozialisationsinstanzen zunehmend einflussreicher (bspw. Medien, Internet) ~ Einfluss individuell sehr verschieden eigene Lebensphase: zunächst durch schulische und berufliche Bildung bestimmt ~heute viele junge Menschen nicht sofort nach der Ausbildung ins Berufsleben (kein Übergangscharakter mehr) ~ über einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren gewinnt dieses Alter als Phase der Transition (des Übergangs) wie des Moratoriums (der Verzögerung) Relevanz & somit im Vergleich zu früher größere Bedeutung im Lebenslauf Abitur 2021 Erziehungswissenschaften Erst 2012 (im Buch: „Lebensphase Jugend“) wurden das neunte und zehnte Maxime ergänzt = Modell ist nicht zeitlos & erfordert Modifikationen: 9 Maxime Spaltung der Lebenswelt ~ Änderungen in gesellschaftlicher Lebenswelt sind immer rasanter Schneller sozialer Wandel, soziale ethnische Vielfalt & progressive ökonomische Ungleichheit in hoch entwickelten Gesellschaften prägen die Jugendphase & führen zur Spaltung jugendlicher Lebenswelten ~ versch. Ethnien gewinnen an Bedeutung, Erweiterung der differenten sozialen Lebenswelt => führt zu mehr Vielfalt & Ungleichheit => zunehmende Erschwerung Entwicklungsaufgaben abzuschließen 10 Maxime Frauen sind faktisch besser Das Belastungs-Bewältigungsmodell: Allgemein: O O O Geschlechtszugehörigkeit prägt Bewältigungsmuster der Entwicklungsaufgaben In den letzten 30-40 Jahren haben sich Frauen in vielen Bereichen der Lebensführung bessere Ausgangschancen erschlossen = Feminisierung (bessere Bewältigung der Entwicklungsaufgaben) 0 0 Erfolgreiche Bewältigung führt zur: O Sozialisation wird zur permanenten Bewältigung von Lebensanforderungen genutzt Bewältigungsversuche werden belastende Lebenslagen und Lebensphasen spezifische Situationen gerichtet (Entwicklungsaufgaben, Rollenkonflikte, kritische Lebensereignisse) (s.o. Maxime 5) Erfolgreiche Bewältigung durch: O Kritische Würdigung: Gescheiterte Bewältigung: Aktive Bemühungen in der Diagnose und Beobachtung der belastenden Situation und der Mobilisierung von Ressourcen für Veränderung Variationsreichtum hinsichtlich der Auswahl der Bewältigungsstrategie Resilienz (=Widerstandkraft): Bewältigungsstrategien nutzen, soziale Aufgeschlossenheit, Bereitschaft Unterstützung anzunehmen, Fähigkeit eigenes Leben zu Reflektieren => entscheidende Faktoren PROⒸ Ⓒ Maxime gelten nicht als zeitlos, Veränderungen durch Hurrelmann selbst Ⓒ Lebenslanger Prozess (setzt keine Grenzen) = Entwicklung aus Integration & Individuation (aktiver Prozess) Jugend als wichtige Lebensphase anerkannt & bedürfen Unterstützung durch Erwachsene, jedoch sind Jugendliche Konstrukteure ihrer eigenen Persönlichkeit Sozialisation ohne pädagogische Unterstützung nicht möglich, denn es können krisenhafte Formen bestehen ~ Folgen für die Jugend: => Jugendliche nicht mehr primär in einer einheitlichen Jugendwelt gespalten (soziale & ethnische Welten) => sollten sich mit dieser ökonomischen Ungleichheit politisch auseinandersetzen Gewährleistung sozialer Integration, körperlicher Integrität und psychischen Wohlbefinden Dient als Voraussetzung für weitere produktive Verarbeitung von Belastungen/Anforderungen => Jugendliche benötigen Ressourcen (materielle Unterstützung, etc.) Ⓒ Er erklärt, wie komplex (pädagogische) Hilfen für Jugendliche sein müssen. unverzichtbare Handlungsfreiheiten berücksichtigt (Persönlichkeitsbildung) Ⓒ Medien sind pädagogisch wirksam benötigen Haltepunkte (umso weniger, desto höher ist die Gefahr einer Überforderung der Entwicklungsaufgaben Erstellt am 15.02.2021 ~ Erschwerung: weniger langfristige Bindungen, unsichere Jobs, schrumpfende gesellschaftliche Teilhabe Ⓒ Selbstverantwortung der Jugendliche in Bezug auf den Prozess der Sozialisation (Persönlichkeitsentwicklung unter Spannungsfeld zwischen Anlage & Umwelt, jedoch bilden sie ihre eigene Persönlichkeit) Jugendlichen wird die Chance gegeben ihre eigene Ich-Identität zu bilden, auch wenn Krisen mit Unterstützung bewältigt werden Ⓒ Einfluss auf das Gelingen der Sozialisation: Jugendliche selbst, Erwachsene im Umfeld, Gleichaltrige & Medien Ⓒlässt Probleme im Entwicklungs- & Sozialisationsprozess Jugendlicher differenzierter erkennen & bietet Fundament für weitere Überlegungen & podagrischer Entscheidungen ~ faktisch haben Mädchen & junge Frauen insbesondere im Bildungsbereich bessere Abschlüsse erworben als Jungen o. junge Männer => Veränderung der Zugangsmöglichkeiten zu Macht, Prestige & Wohlstand ~ weibliche Personen: Ⓒ Persönlichkeitsentwicklung aus Anlagen und Umwelt (innere & äußere Realität) Ⓒ Vorgaben, welche Entwicklungsaufgaben bewältigt werden müssen (kann auch negativ angesehen werden, da dies notwendig ist und es keine Alternative gibt) => flexibler, kommunikativer, selbstständiger, kreativer & leistungsfähiger => besser Anforderungen von Beruf, Familie, Erziehung & Arbeit in Gemeinde verbinden ~ männlich-fixiert auf einseitige Berufskarriere häufig in Identität verunsichert Gestörte Realitätsverarbeitung Symptome der Überbeanspruchung in Form von sozialer Abweichungen, psychischen Störungen und körperlichen Krankheiten CONTRAⓇ Bezug auf die Maxime seinen Jungen im Nachteil in den Maximen wurden die gesellschaftlichen Bedingungen zu wenig berücksichtigt - im 9. Maxime teilweise nachgeholt = spricht von „stärker werdenden ökonomischen Ungleichheit => kann nicht ausschließlich individuell und subjektiv bewältigt werden zu wenig auf den Medienkonsum eingegangen: Medienkonsum Jugendlicher sollte teilweise von Erwachsenen begleitet oder kontrolliert werden - Wie sinnvolles Zusammenwirken ? Ⓒ Eindruck: Modell einer „ausgewogenen Mischung" (Forderungen & Freiräume) der Faktoren & Bedingungen im Jugendalter zu wenig die Tatsache anerkennt, dass sich Jugendliche sehr verschieden entwickeln nicht zu widersetzen, dass ein Modell nicht nur abstrahiert, sondern auch generalisiert werden muss & insofern individuelle Bedingungen schwer Berücksichtigt werden können. Trotzdessen: Erklärung, dass für jeden Jugendlichen unterschiedliche „Ressourcen“ an Bedeutung gewinnen können. Hurrelmanns kritisches Verständnis zur ,,Ich-Identität" & ,,Individuation" nicht deutlich Unterstützung der Jugendliche in der Gesellschaft unklar Ⓒ Voraussetzungen sollten berücksichtigt werden Jugendphase als „eine eigenständige Phase im Lebenslauf" ist noch nicht anerkannt (fordert Hurrelmann)