Die kognitive Entwicklung nach Piaget: Grundlegende Konzepte und Stufen
Die kognitive Struktur nach Piaget basiert auf dem Konzept der Organisation und Adaption. Kognitive Strukturen, auch Schemata genannt, entwickeln sich kontinuierlich zu komplexeren Formen. Diese Schemata beinhalten Vorstellungen über das Selbst, andere Menschen und die Umwelt.
Definition: Die Äquilibration beschreibt das Streben nach einem Gleichgewicht zwischen bekannten und neuen Erfahrungen. Dieses Gleichgewicht wird durch Assimilation und Akkommodation erreicht.
Die 4 Phasen der kognitiven Entwicklung nach Piaget umfassen die sensomotorische (0-2 Jahre), präoperationale (2-7 Jahre), konkret-operationale (7-11 Jahre) und formal-operationale Phase (ab 12 Jahren). In der sensomotorischen Phase entwickeln sich grundlegende Reflexe zu gezielten Handlungen. Die präoperationale Phase ist durch egozentrisches Denken gekennzeichnet.
Die konkret-operationale Phase ermöglicht erstmals reversible Denkoperationen, während in der formal-operationalen Phase abstraktes Denken und Hypothesenbildung möglich werden. Ist Piagets Theorie noch aktuell? Die Grundprinzipien seiner Entwicklungstheorie sind weiterhin relevant, auch wenn einige Aspekte durch neuere Forschung ergänzt wurden.












































