Piaget

 Kerngedanken
- Das Kind treibt auf der Grundlage seines jeweiligen Reifestandes in der Interaktion mit seiner sozialen und personellen umwe

Piaget

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Piaget Zusammenfassung

 

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Kerngedanken - Das Kind treibt auf der Grundlage seines jeweiligen Reifestandes in der Interaktion mit seiner sozialen und personellen umwelt seines Entwicklungs- prozess voran. Reifungsprozesse und Erfahrungsprozesse sind gleichermaßen wichtig. - Piaget vertritt einen konstruktivistischen Ansatz ↳ Wissen wird nicht passiv aufgenommen, sondern aktiv konstruiert → Kind ist mit der ständigen konstruktion und Rekonstruktion seines Selbst- und Weltverständnisses beschäftigt Kinder entwickeln ihr Bild von der Welt, indem sie sich handelnd mit ihrer Umwelt auseinandersetzen (.. Keine Kenntnis ohne Handlung") - im Laufe des Lebens entwickelt jeder Mensch bestimmte Denkmuster (= kognitive Strukturen, von Piaget, Schemata" genannt) ↳ entstehen durch Assimilations- und Akkomodationsprozessen beides Formen der Anpassung an die Umwelt (Adaption) → Assimilation: neue Informationen in bereits vorhandene Schema eingesetzt →Akkomodation: Schemata werden umstrukturiert, wenn sich kognitive ungleichgewichte aufbauen, weil die vorhandenen kognitiven Strukturen nicht mit neuen Informationen oder Erfahrungen übereinstimmen - durch das ständige wechselspiel von Assimilation und Akkomodation bilden sich immer neue Gleichgewichtszustände (Aquilibrien) heraus, wobei immer ein nõheres kognitives Niveau erreicht wird Kognitive Entwicklung nach Piaget LD Motor der kognitiven Entwicklung: Streben nach einem Gleichgewicht zwischen vorhandenen Denkstrukturen und neuem Wissen und Erfahrungen → Gleichgewicht ungestört, wenn die vorhandenen strukturen ausreichen, um mit der neuen Situation klarzukommen Gleichgewicht gestört, wenn sie nicht ausreichen ↳ Umstrukturierung der Denkmuster ↳ ein neues Gleichgewicht bildet sich => das Kind passt somit...

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seine kognitiven strukturen im Laufe seiner Entwicklung immer besser an die Umwelt an Phasenmodell - vier Stadien, welche aufeinander aufbauen und universel beobachtbar sind > Sensomotorisches Stadium (0 bis ca. 2 Jahre) angeborene Schemata: Greifen und saugen - wesentliches Merkmal: Objektpermanenz ab etwa dem achten Monat > Prãoperatorisches Stadium (ca. 2 bis ca. 7 Jahre) - Fähigkeit zur geistigen Repräsentation von Gegenständen und Ereignissen - Merkmale: → Magisches Denken: Erscheinungen (z. B. Naturphänomene) werden nicht realistisch und rational gedeutet, sondern als Ergebnis des Wirkens höherer Mächte oder von Kräften, die den Dingen selber innewonnen. Die Dinge haben ein Eigenleben und werden personi- fiziert (z. B. Wind oder Wolken). Der Glaube an Zauberer, Weihnachtsmann etc. besteht nicht nur, weil Erwachsene dem. Kind diesen Glauben vermitteln, sondern auch, weil er dem Denken des Kindes entspricht. →→ Egozentrismus: Das Kind kann Dinge und Menschen nur aus seiner Perspektive betrachten. →→ Zentriertes Denken: Nur ein Wahrnehmungspunkt oder nur ein Merkmal wird berücksichtigt (z. B. umschüttaufgabe: kind realisiert night, dass das volumen der Flüssigkeit gleich bleibt, wenn diese von einem breiten in ein hohes Gefäß gefüllt wird (Invarianzproblem)) →→ Klassifikationsproblem: Das kind kann z. B. Perlen unterschiedlicher Farben und Größen nicht systematisch ordnen > Konkret-operatorisches Stadium (ca. 7 bis ca. ^^ Jahre) - Fähigkeit zum reversiblen Denken, zur Dezentrierung, zur Reihenbildung, zur systematischen Klassifikation von Gegenständen - Kind ist noch auf konkreten Augenschein und konkrete Beispiele angewiesen > Formal- operatorisches Stadium (ab ca. 11 Jahren) keit zum abstrakten logischen Denken -jugendlicher Egozentrismus Kognitive Entwicklung nach Piaget Kritik an Piaget · kognitiven Fähigkeiten von Kindern, insbesondere Säuglingen, sind teilweise weiter entwickelt, als Piaget annahm LD Fehleinschätzung, wenn bei Kindern Kompetenz und Performanz noch nicht übeinstimmen (erkennen dann bestimmte Zusammenhänge, können dies aber noch nicht zeigen Piaget schätzt den Beitrag der Umwelt für den Aufbau kognitiver Strukturen des Kindes zu gering ein Piaget ist ein intellektualist", der sich nicht mit Gefühlen beschäftigt Pädagogische Perspektive Kinder können nur Ihrem jeweiligen Reifezustand entsprechende Denkoperationen durchführen → kognitive Entwicklung lässt sich nicht immer beschleunigen - kognitive Entwicklung wird durch Problemstellungen gefördert, die dem Reifezustand des Kindes angemessen sind, ihm Denkanstöße liefern und es eigenständigen Problemlösen herausfordern → Kind muss eigenständige Entdeckungen machen ↳ dafür wird eine anregende Umgebung benötigt zum

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-Menschenbild -Stufenmodell zur kognitiven Entwicklung -Handlungskonsequenzen -Pro und Contra

Kerngedanken - Das Kind treibt auf der Grundlage seines jeweiligen Reifestandes in der Interaktion mit seiner sozialen und personellen umwelt seines Entwicklungs- prozess voran. Reifungsprozesse und Erfahrungsprozesse sind gleichermaßen wichtig. - Piaget vertritt einen konstruktivistischen Ansatz ↳ Wissen wird nicht passiv aufgenommen, sondern aktiv konstruiert → Kind ist mit der ständigen konstruktion und Rekonstruktion seines Selbst- und Weltverständnisses beschäftigt Kinder entwickeln ihr Bild von der Welt, indem sie sich handelnd mit ihrer Umwelt auseinandersetzen (.. Keine Kenntnis ohne Handlung") - im Laufe des Lebens entwickelt jeder Mensch bestimmte Denkmuster (= kognitive Strukturen, von Piaget, Schemata" genannt) ↳ entstehen durch Assimilations- und Akkomodationsprozessen beides Formen der Anpassung an die Umwelt (Adaption) → Assimilation: neue Informationen in bereits vorhandene Schema eingesetzt →Akkomodation: Schemata werden umstrukturiert, wenn sich kognitive ungleichgewichte aufbauen, weil die vorhandenen kognitiven Strukturen nicht mit neuen Informationen oder Erfahrungen übereinstimmen - durch das ständige wechselspiel von Assimilation und Akkomodation bilden sich immer neue Gleichgewichtszustände (Aquilibrien) heraus, wobei immer ein nõheres kognitives Niveau erreicht wird Kognitive Entwicklung nach Piaget LD Motor der kognitiven Entwicklung: Streben nach einem Gleichgewicht zwischen vorhandenen Denkstrukturen und neuem Wissen und Erfahrungen → Gleichgewicht ungestört, wenn die vorhandenen strukturen ausreichen, um mit der neuen Situation klarzukommen Gleichgewicht gestört, wenn sie nicht ausreichen ↳ Umstrukturierung der Denkmuster ↳ ein neues Gleichgewicht bildet sich => das Kind passt somit...

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