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Symbolischer Interaktionismus nach Mead

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Sozialisation als Rollenlernen im Modell des symbolischen
Interaktionismus
(George Herbert Mead)
Der Leitgedanke von Mead ist, dass der Mens
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Zusammenfassung von George Herbert Meads interaktionistischen Ansatz zur Identitätsbildung im Zuge der Rollenübernahme. Entspricht dem ersten Aufgabenteil der zweiten Aufgabe einer Pädagogik Klausur. Note insgesamt: 15 Punkte

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Theorie des Interaktionismus, Play und Game, pädagogische Konsquenzen, kritische Würdigung

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Sozialisation als Rollenlernen im Modell des symbolischen Interaktionismus (George Herbert Mead) Der Leitgedanke von Mead ist, dass der Mensch sich seine Einstellung zur Welt über Gesten, Symbole und vor allem über das Symbolsystem der Sprache erschließt. Das Modell des symbolischen Interaktionismus befasst sich mit der Kommunikation bzw. Interaktion von Menschen untereinander vor allem durch Gestik, Mimik und Sprache. Das Denken und die Fähigkeit, sich in andere Hineinzuversetzen ist das Resultat der Interaktion und führt zu einem inneren Monolog, zur Reflexion und zur Rollenübernahme. Der Fokus liegt bei Mead auf der Veränderung und Mitgestaltung der Gesellschaft. Die Sprache kann hierbei z. B. als signifikante Symbolik war genommen werden. Das heißt, dass durch das Erlernen der Sprache eindeutige Definitionen erlernt werden, die innerhalb des gleichen Sprachraums gleich verstanden werden (z.B. ,,Feuer!"). Neben den signifikanten Symbolen gibt es noch das normale Symbol, das als eine mehrdeutige Geste verschieden interpretierbar ist (z.B. ist das Fäuste heben verschieden interpretierbar), und auch noch die primitive Geste, die an eine konkrete Situation geknüpft ist und zwischen zwei belebten Individuen stattfindet (das Hundeknurren ist an eine konkrete Situation geknüpft, ist also nicht komplex). Das Zeichen stellt ein Reiz-Reaktions-Schema dar, was zwischen etwas Unbelebten und etwas Belebten stattfindet (Blitz -> Mensch zuckt zusammen). Generell kann man sagen, dass das Erlernen von Symbolen maßgebend für das Erlernen der Rollenübernahme ist. Außerdem...

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Alternativer Bildtext:

stehen Symbole im Zusammenhang mit Mimik und Gestik. Bei der Rollenübernahme, also bei der Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, wird zwischen dem „Play" und dem „Game" unterschieden. Das Play stellt eine Rollenübernahme in Form von nachahmenden Rollenspielen in der früheren Kindheit dar. Hier wird das Kind durch das Hineinversetzen in einen signifikanten Anderen langsam an die Gesellschaft herangeführt. Beim Game versetzt sich das Individuum in einen generalisierten Anderen. Dies passiert z.B. bei geregelten Gruppenspielen (z.B. Fußball). Man hat durch das „Play" ja schon bestimmte Rollenerwartungen gelernt und hält so auch die Normen und Werte ein und kann sich verstärkt an Vertretern von Rollen (verallgemeinerter Anderer) orientieren, um andere einschätzen zu können und gesellschaftlich agieren zu können. Beide Instanzen tragen zur Identitätsbildung, (bzw. zur symbolisierten Identität), bei. Für Mead ist die Identitätsbildung sowohl ein gesellschaftlicher Prozess als auch ein individuelles Konstrukt. Als Instanzen der Identitätsbildung stellte Mead das „Me", das „Self", das „Mind" und das ,,I" auf. Wichtig zu erwähnen ist, dass es bei diesen Instanzen nicht um das Individuum selbst geht (wie es bei Freud mit dem „Über Ich", dem „Ich“ und dem „Es“ der Fall ist), sondern um Rollen die es einnimmt. Das Me" steht für eine gesellschaftliche Orientierung bzw. die Erwartungen, die die Gesellschaft von einem hat. Es ist also eine soziale Komponente. Das „I" steht für das Spontane und das Kreative, was das Individuum in sich trägt. Hierbei spielt jedoch auch das Verlangen eine gewisse Rolle. Das „I" ist in gewisser Weise sozialisiert und handelt ,,nicht nur" nach seinem Verlangen. Das Mind" stellt den Geist des Individuums dar. Es versucht zwischen dem I und dem Me zu vermitteln, sodass in einem kontinuierlichen Prozess der Aufbau des „Self" gelingen kann. Das Self" stellt die eigene Identität dar. Sie wird durch den kontinuierlichen Prozess aufgebaut. Die Identität bildet sich im Ausbalancieren von Me & I.