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Systemische Therapie/Heitmeyer

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Systemische Therapie/Heitmeyer

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Pädagogik LK Klausur über Heitmeyer und Systemische Therapie. Sie wurde mit 9 NP (3+) bewertet.

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Teilaufgabe 1: 1 Erwartungshorizont zur Klausur Heitmeyer/systemische Therapie 2 Anforderungen Der Schüler/die Schülerin... formuliert einen strukturierten und vollständigen Einleitungssatz (Titel, Autor, Verlag, Erscheinungsjahr, Thema gibt in strukturierter Form die Hauptaussagen des Textes wieder. Möglich wäre eine Strukturierung nach folgenden Bereichen: a) Ist-Zustand der Gesellschaft: Gesellschaft wird als immer schnelllebiger und komplexer beschrieben. Jugendliche seien verunsichert durch Werteverlust, Leistungsdruck, Gefühlskälte in Familie, Schule und Gesellschaft. b) Konkrete Situationsbeschreibung in Familie und Schule: Insbesondere Familien aus sozialen Randgruppen und ausländischen Familien scheinen dabei Orientierungslosigkeit, nzbedrohung und Ausgrenzung zu erfahren, wobei es zu einer Überforderung der Eltern kommen könne. Haupt- und Berufsschulen seien Brennpunkte, da es hier oft problematische Schüler gebe, deren Zukunftsperspektiven sehr schlecht seien und diese sich am Rande der Gesellschaft sähen. c) Folgen für Jugendliche: Fehlender sozialer Halt, Vernachlässigung und auch körperliche Strafen seien mögliche erzieherische Folgen der gesellschaftlichen Situation und bewirkten mit den zuvor genannten Aspekten eine Verunsicherung der Jugendlichen. Geschlechterdifferenzierung: 90 % der Gewalttäter seien Jungen, Mädchen richteten ihre Aggressionen eher nach innen (psychosomatische Leiden und Depression). V Jugendliche versuchten Halt und Orientierung in der Clique zu finden (Familienersatz, Ideologie der Clique irrelevant). Diese Gruppen zielten auf Grenzerfahrungen und Provokationen ab (über 90% der Angriffe auf Ausländer würden gemeinschaftlich verübt). Ggf. weitere Aspekte Max. P. 2 10 Err. P. 2 at 7 3 skizziert den Argumentationsgang des Textes, etwa: 1 Beschreibung gewalttätiger Akte von 13-15jährigen ● Frage nach Ursachen Verweis auf den Bielefelder Jugendforscher Klaus Hurrelmann (Krankheit der Institution Familie) Beschreibung der Folgen für Jugendliche, deren Eltern (aus Überforderung) versagt hätten, ihren Kindern Werte zu vermitteln und Grenzen zu...

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setzen · ● ● ● ● ● ● Ggf. weitere Aspekte Summe Teilaufgabe 1 Teilaufgabe 2: Benennung besonders gefährdeter Jugendlicher (Haupt- und Berufsschüler ohne Zukunftsperspektiven) Erklärung der Bedeutung der Clique als Familienersatz Verweis auf eine Studie der Universität Trier V Nochmaliger Verweis auf Klaus Hurrelmann zur gesellschaftlichen Mitverantwortung für die Entstehung von Gewalt Der Schüler/die Schülerin ● Leistungsdruck, Werteverlust und Gefühlskälte in Familie, Schule und Gesellschaft verunsicherten Jugendliche und ließen die Gewalt explodieren (Z. 8 ff.) . Eltern seien in der komplexen und schnelllebigen Gesellschaft selbst orientierungslos geworden (Z. 14 f.) und könnten ihren Kindern kaum Werte vermitteln und Grenzen setzen (Z. 16 f.) In durch Existenzkrisen und Überforderung geprägten Familien wachsen nervlich gestörte, teilweise vernachlässigte und misshandelte Kinder heran (Z. 20 ff.) V (Männliche) Jugendliche aus sozialen Problemgruppen spürten ihre Ausgegrenztheit und ihre geringeren Chancen und reagierten zumeist aggressiv (Z. 30 ff.) ermittelt aus dem Text aufgabenrelevante Aspekte, etwa: Institutionen wie Kirche und Nachbarschaft, die früher Halt geboten hätten, hätten an Einfluss verloren (Z. 47 f.) V Über 90% der Angriffe auf Ausländer würden gemeinschaftlich verübt (Z. 55 f.) Gesellschaft trägt laut Hurrelmann Mitverantwortung, da Gewalt eine soziale Krankheit" sei (Z. 58 f.) 6 18 6 J 6 2 arbeitet aus Heitmeyers Konzept Grundannahmen heraus, z.B.: • Das Individuum wird (in Anlehnung an Hurrelmann) als produktiv-realitätsverarbeitendes Subjekt verstanden • Heitmeyers Erklärungsansatz betrachtet Bedingungen und Faktoren auf drei verschiedenen Ebenen und analysiert deren Wechselwirkungen: Die gesellschaftliche oder strukturelle Ebene; die soziale oder interpersonale Ebene; die intrapsychische oder Persönlichkeitsebene. von von • Individualisierung als Gesellschaft führt Entscheidungsspielräume/mehr Entscheidungszwänge). Folge für die Jugendlichen sind Suchbewegungen (z.B. Erwerb Entwicklung Beziehungen, sozialer Erwerb gesellschaftlichen identitätsrelevanten Handlungskompetenzen, Gewinnen emotionaler Sicherheit, Lebensplanungskompetenzen) V stellt Desintegrationspotentiale in folgenden Bereichen dar: • Verlust von traditionellen Lebenszusammenhängen (z.B. Familienkonstellation, Familie! Veränderung emotionale Desintegration, geschwisterloses Aufwachsen, Erzieherverhalten, Veränderung des inkonsistentes Lebensrhythmus'; Gleichaltrigengruppe: frühes und lang andauerndes Konkurrenzverhalten) . Auflösung gesicherter Werte und Normen (Fehlen von Orientierungsmustern) • abnehmende Teilnahme an gesellschaftlichen Institutionen (Heitmeyer betont hier schulische vor allem Desintegrationserfahrungen und schlechte berufliche von Kennzeichen der modernen Ambivalenz (mehr zur Positionen, der Aufbau Perspektiven) nennt mögliche Auslöser für Verunsicherung: V • subjektives Empfinden von Ausweglosigkeit • Unberechenbarkeit der eigenen Zukunft von • Inkonsistenz zwischen eigenen Erwartungen, Verhalten der Eltern und tatsächlicher Platzierung • Unklarheit über die eigene Identität oder des eigenen Status zwischen dem Selbstwertgefühl • Diskrepanz gesellschaftlicher Erwartung • Fehlen von stimmigen Erklärungen für z.B. Ausgrenzung . Ratlosigkeit • Versagen/Nichterreichen von Zielen stelit unterschiedliche Umgangsmöglichkeiten Verunsicherung dar: und mit • stimulierende Verunsicherung (konstruktiver Umgang) • paralysierende Verunsicherung (vorübergehender Lähmungs-zustand) • emotionale Cloene sind betraffen V 8 8 Handlungsebene 3 hilflose/sinnlose Handlungsweisen, z.B. Gewalt unterscheidet vier Formen von Gewalt: • expressiv (Ziel: Erlangen von Aufmerksamkeit, Opfer beliebig) 1 • instrumentell (Ziel: Problemlösung, Sicherung einer gesellschaftlichen Position durch Gewalt) • regressiv (basiert auf politischen Motiven, eigene Unsicherheit und Desintegration werden dadurch ● aufgehoben) autoaggressiv (Gewalt richtet sich gegen die eigene Person) stellt die Entstehung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit dar: Je höher die Wahrscheinlichkeit, eigene Desintegrations- erfahrungen zu machen, was mit Verlust von Anerkennung einhergehe, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit, andere Menschen (meist bestimmte Gruppen, wie z.B. Ausländer, Flüchtlinge, Homosexuelle) abzuwerten, um sich selbst wiederum aufzuwerten. · verknüpft begründet Teilleistungen aus 1 und 2, z. B.: Lehmann und Heitmeyer beziehen beide mehrere Ebenen zur Ursachenklärung für die Gewalteskalation bei Jugendlichen ein. Heitmeyers Modell betrachtet die Gewaltentstehung auf drei Ebenen, die auch im Text wiederzufinden sind: strukturelle Ebene (,,Mitverantwortung der Gesellschaft", Z. 58 f.), soziale Ebene (Auswirkungen gesellschaftlicher Gegebenheiten auf Familie und Schule, Z. 11 ff.), intrapsychische Ebene (die erfahrene Realität muss vom Jugendlichen intrapsychisch verarbeitet werden und dabei kommt es zu emotionalen Problemen (Mädchen: eher psychosomatische Leiden, Jungen: eher erhöhte Gewaltbereitschaft, Z. 26 ff.). H: Individualisierung als Kennzeichen der modernen Gesellschaft könne zur Verunsicherung führen, da klare Orientierungen wegfielen. L: Eltern versagten bei der Erziehung ihrer Kinder im Hinblick auf Grenzsetzung und Wertevermittlung, da sie selbst orientierungslos geworden seien. H. beschreibt dies als Desintegrationspotentiale im Bereich der Auflösung gesicherter Werte und Normen. L. beschreibt den Druck auf Kinder, die vernachlässigt und misshandelt und später auffällig würden. H. beschreibt dies als Desintegrationserfahrung in der Familie (hier: emotionale Desintegration). 20 14 Bsp. Kirche 4 L. verweist auf Haupt- und Berufsschulen als soziale Brennpunkte, wenn Jugendliche das Gefühl hätten, zu versagen. Sie hätten schlechte Berufs- und Zukunftsperspektiven sowie einen geringen sozialen Status. H. spricht in diesem Zusammenhang von der abnehmenden Teilhabe an gesellschaftlichen Institutionen und meint damit schwerpunktmäßig schulische Desintegrationserfahrungen und ebenso schlechte berufliche Perspektiven. L. betont, dass Jugendliche oft aggressiv reagierten, wenn sie das Gefühl hätten, ausgegrenzt zu werden und sich als Verlierer der Wettbewerbsgesellschaft fühlten. H. sieht darin einen Auslöser für Verunsicherung (Unklarheit über den eigenen Status, Fehlen von stimmigen Erklärungen für Ausgrenzung, subjektives Erleben von Ausweglosigkeit, Unberechenbarkeit der eigenen Zukunft). L. erwähnt, dass sozial benachteiligte Jugendliche in Cliquen Familienersatz und Grenzerfahrung suchten. In diesem Zusammenhang betont er mit Verweis auf eine Studie der Universität Trier, dass die meisten Angriffe auf Ausländer gemeinschaftlich verübt würden (Z. 55 f.). Dieser Tatsache entspricht Heitmeyers Ansatz zur Entstehung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die laut H. am ehesten dann auftritt, wenn eigene Desintegrationserfahrungen gemacht würden. Eigene Desintegrationsängste und -erfahrungen führten dazu, andere (schwache Gruppen) abzuwerten, um sich selbst aufzuwerten. formuliert ein Fazit, z.B.: Die Aussagen Lehmanns zur Eskalation von Gewalt bei Jugendlichen entsprechen in allen Bereichen dem soziologischen Ansatz zur Entstehung von Gewalt nach Heitmeyer. Sowohl Lehmann als auch Heitmeyer berücksichtigen in ihren Ausführungen die Entstehung der Gewalt auf drei Ebenen (s.o.) und heben insbesondere Desintegrationerfahrungen innerhalb der Familie als Hauptursache hervor. Summe Teilaufgabe 2 2 36 1 Teilaufgabe 3: 1 2 3 4 Der Schüler/die Schülerin definiert das zu prüfende Anliegen, etwa: Als Hauptursache für die Eskalation von Gewalt nennt Lehmann gravierende Probleme im System Familie. Es gilt im Folgenden zu prüfen, inwiefern die systemische Therapie, die schwerpunktmäßig das System „Familie" in den Blickwinkel rückt, geeignete Möglichkeiten bietet, um der Eskalation von Gewalt bei Jugendlichen entgegenzuwirken. stellt aufgabenbezogen Fachkenntnisse zur systemischen Therapie dar, etwa: Nicht isolierte Phänomene werden betrachtet, sondern Wechselbeziehungen innerhalb eines Systems (z.B. Familie). Dabei geht es nicht um einseitig gerichtete Ursache-Wirkungs-Ketten, sondern um zirkuläres Denken und Fragen. • Kranke" Systeme tendieren dazu, ihre Stabilität aufrecht zu erhalten und Veränderungen nicht zuzulassen. Dadurch werden Mitglieder des Systems in Lebensmuster gedrängt, aus denen sie nur schwer ausbrechen können. • Kranke" Systeme zeigen sich in der Erkrankung ihrer Mitglieder. • Therapeutische Maßnahmen zielen nicht auf den Einzelnen, sondern auf eine Veränderung des Systems ab. Praxis: • weitere Stundsonkhmen. · Zirkuläre Fragestellungen Aufbau eines „Denkmals", um Wirklichkeitskonstruktionen bewusst zu machen und Möglichkeitskonstruktionen zuzulassen V Erarbeitet aufgabenbezogen Kriterien für die Prüfung, z.B. Möglichkeit, Probleme innerhalb des Systems bewusst zu machen . Aufzeigen von Familienkonstruktionen • Wirksamkeit der Therapieform im Hinblick auf überforderte Eltern verknüpft Teilleistungen aus 2 und 3, etwa: ● Die systemische Therapie kann aufzeigen, welche Probleme es innerhalb des Systems „Familie" gibt und deckt Beziehungsmuster innerhalb bestimmter Familienmitglieder auf, z.B. durch zirkuläres Fragen. 2 . Durch praxisbezogene Therapieformen, wie z.B. das Aufbauen eines Denkmals können Wirklichkeitskon- struktionen bewusst gemacht und Möglichkeitskon- struktionen erschaffen werden, die Optionen der 8 6 8 ^ genannt 6 System duch Hilfen (7.B. Sit-in) 5 · Verhaltensänderung konstruieren und den Familien Hilfe zur Selbsthilfe geben können. Fraglich ist hingegen, ob die Therapie in Familien wirken kann, die sozial sehr benachteiligt sind, da die Eltern meist mit finanziellen und sozialen Problemen zu kämpfen haben, selbst orientierungslos sind und die Probleme der Kinder nicht erkennen. Diese Familien würden das Angebot der systemischen Therapie vermutlich nicht wahrnehmen. ggf. weitere Aspekte · formuliert ein eigenes begründetes Urteil, etwa: Grundsätzlich stellt die systemische Therapie eine sinnvolle Maßnahme dar, um innerhalb der Familie Beziehungsstrukturen aufzudecken und zu verändern, jedoch haben benachteiligte und überforderte Eltern nicht den Zugang zu dieser Art von Therapie, da sie mit ihren existentiellen Problemen beschäftigt sind. Summe Teilaufgabe 3 Darstellungsleistung: Der Schüler/die Schülerin... Anforderungen ★ strukturiert seinen/ihren Text schlüssig, stringent sowie gedanklich klar und bezieht sich dabei genau und konsequent auf die Aufgabenstellung. bezieht beschreibende, deutende und wertende Aussagen schlüssig aufeinander. belegt seine/ihre Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitate u.a.). formuliert unter Beachtung der Fachsprache präzise und begrifflich differenziert. schreibt sprachlich richtig (Grammatik, Orthographie, Zeichensetzung) sowie syntaktisch und stilistisch sicher. Summe Darstellungsleistung + nicht in Russ-3. Gesamtpunktzahl: 69 Gesamtnote: 23.10.2021 5 26 4 Maximale Erreichte Punktzahl Punktzahl 3 4 4 2 20 1 3 M MMMJ 3 3 4 3 16 befriedigend (plus) iedingen St Beurteilung (Notenfindung): Note sehr gut plus sehr gut sehr gut minus gut plus gut gut minus befriedigend plus befriedigend befriedigend minus ausreichend plus ausreichend ausreichend minus mangelhaft plus mangelhaft mangelhaft minus ungenügend Punkte 15 14 13 12 11 10 9 8 7 5 4 3 2 1 0 Erreichte Punktzahl 100-95 94-90 89-85 84-80 79-75 74-70 69-65 64-60 59-55 54-50 49-45 44-39 38-33 32-27 26-20 19-0 Der vor allem verfasst von Die der von bei den Dirk entfesselte Generation" Wissen von der Jugendlichen. und Klausur Textausschnitt in dresem Wertverlust und 2. Kindheit Hauptaussage Gewalt Jungen. darin nach 23 Ny 4 Entstehung der Problemdefinierer der was lässt die des Textes die bei Jugendlichen am Existenzkrisen. Pada LK lehmann aus erschienen Gesellschaft (2. 7 f) Lenmann GEO- und Jugend" handelt. Gewalt Gefühiskalte in Jungen explodieren Die Zusammenhang wird "Leistungsdruck. Familie Schule una Ebenfalls wird die darin besteht ihren Kindern Grenzen setzen und von kommt ist das fur dargestellty (2.13-16, 2. 19 ff). Dirk ebenso aut -geschlechtlichen Unterschiede bestehen, dass Auslöser were beizubringen, sowie 02 Aggressionen als der Aggression genannt. die Überforderung von Eltern, WU Entstehung Beispiel in kind zu sorgen w Zeiten die Sprechen, die Jungen inre Aggressionen außen außen tragen, während Mädchen ihre von Depressionen und psychosomatischen leiden nach innen kompensieren, (2 23-27). Aggressionen in Form der Autor auf sogenannie Außerdem kommt Risitcogruppen zu sprechen, die dazu neigen 근 Z 근 근 근 -> Welche Risikogruppen? ^- 2 근 ihre (227-32) Ebenfalls nennt Lehmann die gesellschaftliche Institution Schule, genauer die von Cliquen 2 einen hohen 근 t Aggression mit Gewalt des Jugendlichen Z11 Verhaltens- und Ebenfalls kommt Gesellschaft 20 R Schule als + Ablassung der Aggression. (z. 33-38). Auch kommt Wortes 20 verstenen Brennpunkt (2. 38) für die W Dirk lenmann auf die Bedeutung für Jugendliche zu sprechen, die Stellen wert, aufgrund der identifikataa Gruppe, sowie Umgangsweisen, hat (2 46-51). * mit dec deren die Bedeutung der Somit als Mituerant Um seine stützen nutzt Fugenden erlautern Aussagen seine kompensieren. Haupt- und Berufs- lenmann. aut sprechen, die Gewaltentstehung bei Jugendlichen 1st. (2_56)₂ und Lenmann einige Mittel werde argumentativ w / Meinung, zu die Zu Beginn seines mit einem einer das Interesse Lesers weckt Z überzeugt, seinen, Text weiter 20 des mit dem w beschäftigen. Thema nutzt Außerdem Textes Starter Lehmann im Prozentanzahlen, die zu unter Textes Beispiel aus der anschließenden Fragestellung wodurch er und ino lesen und sch repräsentieren Dirk lenmann Realität und Verlauf seines das Anliegen weitgehend unterstützen des klaus AUCH _Erscheinungsbild ( Problems tinberg des. Beispiel Hurrelmann verstent. Ebenfalls bezient der вегод чис Schule Ebenen Die Wissenschaftlern der Ebene 2. mit zur und der Vergleich mit einem Podium (2.33) sorgt dafür, dass der Leser Sich mit dem Text identifizieren kann und das Anliegen des Autors besser darstellen. 12 Wilhelm Heitmeyer Ansatz erklärt Ebenen -gesellschaftliche und Dick und Bielefelder sorgt ein. was ebenfalls für einen seriösen Artikel spricht. Gr -> thier bescheibst den eher die Intention des Autors und die Wirkung auf den Leser. Im Fach Pädagogik ist die I'm folgenden werde die Aussagen R] Reigumentations struktur wichtiger. Soziologischen ich Hilfe des Lenmanns Ansatzes Gewalt nach Entstehung von Wilhelm Heitmeyer erläutern. entwickelte Grundannahme, dass die die Pädagogen für ein seriöses 2. 57). Realität durch das 2. 20 235 + die Notwendigkeit Heitmeyer entwickelte den soziologischen Gewalt und Universität Lehmann eine Studie von Trier Entstehung von Zuge dessen im Gewalt werden muss. sind dabei die Ebene. die auf drei 근 A - stellte.... auf strukturelle / Soziale I interpersonale die intrapsychische / persönlichkeis- 3 CN sut beschrieben! ebene. Außerdem wird ein produktiv realitätsverarbeitendes Subjekt (in Anlehnung an Hurrelman) worausgesetzt. besser: Heitmeyer <A winelm Heitmeyer entwickelte in seinem ebenfalls are individualisierung Diese weist auf Modell die Bedeutund führt zu Desintegrationspotentialen. Diese der Sondividus- wiederum 20 lisierung als Kennzeichen der modernen führen letztendlich zur welche Gesellschaft hin. L> Sn dieses Formulierung nicht präzise. -> Kann dazu Die Individualisierung ist die Ablösung von füher. bedeutet, dass das 4 ← Biographien, was Individuum seine der Zweite - Verunsicherung, Gewalt führt. eigene Biographie entwickelt. bestimmte Für die Individualisierung gibt es. Ausicser Auslöser sogenannte Motoren. Der erste Lebens standards. Der iSt die Steigerung des Auslöser die soziale mens ist Mobilitat, die geographische vor allem durch Der dritte Ausloser die Berufstätigkeit der Frau vorhanden ist ist die Bildungsexpansion. Durch die Individualisierung entstehen jedoon auch Folgen wil Entscheidungsfreiheiten, auch mehr aber Entscheidungsdruck. Ebenfalls enistenen Suchbewegungen (in Bezug auf soziale Beziehungen und Lebensplanungskonzepte). Eltern In Bezug auf den Text wird deutlich, dass in der heutigen Gesellschaft Probleme Individualisierung Gr haben, das kind in seiner inver zu unterstützen, da durch die Steigerung des Lebensstandards. und der Bildungsexpansion und somit resultierende Faltoren, wie die langere lebenserwartung und längere bildungszeiten dazu führen, dass Orientierungslos in der und ihrem keine selber Sind Setzen Fehler in der Desintegrationspotentialen. Desintegrationspotentiale Kind können. (z. 13-16) drei Verlust von welche ebenfalls in den den Die nanme Individualisierung führen zu werden unterteilt in Arten. Die erste Art ist der Bereich Bereich der Gleichaltrigengruppe unterteilt werden. Die zweite Verlust von und dritte ist die Teilnenmende Ab- gesellschaftlichen Institutionen. an traditionellen Lebenszusammenhängen, Bereich Familie und AUS- Eltern Gesellschaft Grenzen wert. Art Familie Art ist der Im Bereich der der ersten ersten Art ven potentialen, dem Verlust von traditionellen -Lebenszusammenhängen unterscheidet man in den und in den Bereich Glech- Normenverstellungen. Gr Alw abnehmen Teilnahme Art ven Desintegrations- altngengruppe. Im Bereich Familie gibt es das inconsistente / -widersprüchliche Erenerverhalten, was bedeutet, 5 Klausur Nr. 1 PA LK Q2 26.10.2021 Klausurthemen: Der soziologische Erklärungsansatz zur Entstehung von Gewalt nach W. Heitmeyer Jugendkrisen aus systemischer Sicht - Textgrundlage: Lehmann, Dirk: Die entfesselte Generation. In: GEO-Wissen, 2, Kindheit und Jugend. Verlag Gruner und Jahr. Hamburg 1995, S. 100 f. Aufgabenstellung: 1. Geben Sie die Aussagen des Textes strukturiert wieder und skizzieren Sie den Argumentationsgang des Textes. (18 P.) 2. Erläutern Sie die Aussagen Lehmanns zur Entstehung von Gewalt mit Hilfe des soziologischen Ansatzes nach Wilhelm Heitmeyer. (36 P.) 3. Prüfen Sie die systemische Therapie im Hinblick auf ihre Möglichkeiten und Grenzen für die Institution Familie (vgl. Z. 11 ff.), um der Eskalation (26 P.) von Gewalt bei Jugendlichen entgegenzuwirken. Start Achtjährige quälen ihresgleichen, 13-Jährige töten, 15-Jährige rauben, foltern und vergewaltigen. Brutale Attacken von Kindern und Jugendlichen Fragestung erschüttern die Öffentlichkeit. Besorgt fragen Eltern, Lehrer und Politiker. Woher kommt die Gewalt? [...] Beispiel r 5 10 % Embezug von % Die Malaise der Institution Familie halten Wissenschaftler für die wichtigste Ursache der wachsenden Gewalt. ,,Bis zu 20 Prozent der Familien", stellt der Bielefelder Pädagoge und Jugendforscher Klaus Hurrelmann fest, „können Dadajon ihren Kindern keinen sozialen Halt geben." In unserer komplexen schnelllebigen Gesellschaft selbst orientierungslos geworden, versagen viele Eltern dabei, ihrem Nachwuchs Grenzen zu setzen und ihm Werte beizubringen. Beruf 201 15 20 25 Was lässt die Aggressionen vor allem bei den Jungen explodieren? 30 Realität Ähnlich vielfältig wie die Erscheinungsformen der Gewalt sind die Erklärungsmuster von Psychologen, Pädagogen und Soziologen. Im Kern indes stimmen alle darin überein, dass Leistungsdruck, Werteverlust und Gefühlskälte in Familie, Schule und Gesellschaft die jungen Menschen verunsichern und ihre Aggressionen explodieren lassen. Auf die Kinder überträgt sich auch die Anspannung, unter der manche Väter und Mütter um den Erhalt ihres Sozialstatus kämpfen. In durch Überforderung und Existenzkrisen gebeutelten Familien wachsen jedoch, das weiß Hurrelmann aus Untersuchungen, ,,psychisch und nervlich gestörte, sozial irritierte sowie teilweise vernachlässigte und misshandelte Kinder" heran. einer anons- porediale Als Podium zum Ablassen der Aggressionen bietet sich Heranwachsenden die Schule an.[...] Zwar lässt sich nicht belegen, dass auf dem Pausenhof mehr у тако смо усп aren Arth Abweichendes Vohater individualsifiunf Abweichendes Verhalten Desintegration →inkon Stiskeny, Erziehuvenalyn Irgendwann bricht unter diesem Druck die Fassade der Friedfertigkeit. Dabei verhalten sich die Geschlechter auffällig verschieden. Fast 90 Prozent der Gewalttäter sind Jungen. Mädchen dagegen richten ihre Aggressionen nach Hurrelmanns Beobachtungen eher nach innen. Die Folgen seien oft psychosomatische Leiden und Depressionen. Besonders Jugendliche aus sozialen Problemgruppen und ausländischen Familien sind gefährdet sich in Gewalt zu flüchten. Wenn sie spüren, dass die Gesellschaft sie ausgrenzt und ihnen von vornherein geringere Chancen einräumt, reagieren sie oft aggressiv. Auch wer zu Hause körperlich bestraft wird und somit Gewalt als Mittel der ve Konfliktlösung kennen lernt, neigt zu Rohheiten. [...] Thesintegrations. GMF Aunereacy Teinanne an gesen. inshlutan 35 gekämpft wird. Für den Pädagogik-Professor Hurrelmann spricht jedoch einiges dafür. ,,15 Prozent aller Schüler sind als aggressiv einzuordnen“, sagt er," zwischen drei und fünf Prozent als sehr brutal." % 40 45 50 Велид го Studlic % 55 Brennpunkte sind Haupt- und Berufsschulen. Jugendliche, die hier nicht Desingration) mitkommen, fühlen sich als Verlierer der Wettbewerbsgesellschaft, Sie ahnen, - konkurrent- вегетарем Verunsichvung -versagen in welchen Kreislauf von Arbeits- und Zukunftslosigkeit sie geraten können. Denn wer die Ideale der kapitalistischen Ordnung für sich nicht verwirklichen kann, wer weder einen Job hat noch Geld für Statussymbole, gerät rasch ins Abseits. Und in einer Rezession wird das soziale Netz erst recht durchlässiger, verwandelt sich die Solidargemeinschaft in ein Schlachtfeld von Egoisten. [...] Institutionen wie Kirche und Nachbarschaft, die früher Halt boten, haben an Einfluss verloren. [...] Rückhalt und Orientierung hoffen Jugendliche in Cliquen zu finden. Die meisten suchen nur einen Familienersatz und die Ideologie einer Gruppe ist dabei relativ unwichtig. Sie verschreiben sich der Gemeinschaft oft mit Haut und Haaren, übernehmen deren Kleidungsstil, den Musikgeschmack und auch die Feindbilder. Die Cliquen sind sehr oft erpicht auf Grenzerfahrungen, etwa mittels Provokation. [...] Welch wichtige Rolle die Gruppe bei Gewalttaten spielt, zeigt eine [...] Studie von Wissenschaftlern der Universität Trier. Demnach wurden über 90 Prozent der Angriffe auf Ausländer gemeinschaftlich verübt. [...] Wenn Kinder und Jugendliche also die schwersten Verbrechen begehen, zu denen Menschen fähig sind, dann trägt die Gesellschaft Mitverantwortung. Denn Gewalt, so Klaus Hurrelmann, ist eine ,,soziale Krankheit". aus: Lehmann, Dirk: Die entfesselte Generation. In: GEO-Wissen, 2, Kindheit und Jugend. Verlag Gruner und Jahr. Hamburg 1995, S. 100f Worterklärungen: Desintegranons- potentiale Gleichaltrign. EMPPE institutionen Grundannahme Systemische Z. 8: Malaise = hier: Missstand, Not Z. 22: psychosomatische Leiden = seelische Störungen, die mit körperlichen Erkrankungen einhergehen Z. 36: Rezession = Zeit einer sich verschlechternden allgemeinen Wirtschaftssituation

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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V (Männliche) Jugendliche aus sozialen Problemgruppen spürten ihre Ausgegrenztheit und ihre geringeren Chancen und reagierten zumeist aggressiv (Z. 30 ff.) ermittelt aus dem Text aufgabenrelevante Aspekte, etwa: Institutionen wie Kirche und Nachbarschaft, die früher Halt geboten hätten, hätten an Einfluss verloren (Z. 47 f.) V Über 90% der Angriffe auf Ausländer würden gemeinschaftlich verübt (Z. 55 f.) Gesellschaft trägt laut Hurrelmann Mitverantwortung, da Gewalt eine soziale Krankheit" sei (Z. 58 f.) 6 18 6 J 6 2 arbeitet aus Heitmeyers Konzept Grundannahmen heraus, z.B.: • Das Individuum wird (in Anlehnung an Hurrelmann) als produktiv-realitätsverarbeitendes Subjekt verstanden • Heitmeyers Erklärungsansatz betrachtet Bedingungen und Faktoren auf drei verschiedenen Ebenen und analysiert deren Wechselwirkungen: Die gesellschaftliche oder strukturelle Ebene; die soziale oder interpersonale Ebene; die intrapsychische oder Persönlichkeitsebene. von von • Individualisierung als Gesellschaft führt Entscheidungsspielräume/mehr Entscheidungszwänge). Folge für die Jugendlichen sind Suchbewegungen (z.B. Erwerb Entwicklung Beziehungen, sozialer Erwerb gesellschaftlichen identitätsrelevanten Handlungskompetenzen, Gewinnen emotionaler Sicherheit, Lebensplanungskompetenzen) V stellt Desintegrationspotentiale in folgenden Bereichen dar: • Verlust von traditionellen Lebenszusammenhängen (z.B. Familienkonstellation, Familie! Veränderung emotionale Desintegration, geschwisterloses Aufwachsen, Erzieherverhalten, Veränderung des inkonsistentes Lebensrhythmus'; Gleichaltrigengruppe: frühes und lang andauerndes Konkurrenzverhalten) . Auflösung gesicherter Werte und Normen (Fehlen von Orientierungsmustern) • abnehmende Teilnahme an gesellschaftlichen Institutionen (Heitmeyer betont hier schulische vor allem Desintegrationserfahrungen und schlechte berufliche von Kennzeichen der modernen Ambivalenz (mehr zur Positionen, der Aufbau Perspektiven) nennt mögliche Auslöser für Verunsicherung: V • subjektives Empfinden von Ausweglosigkeit • Unberechenbarkeit der eigenen Zukunft von • Inkonsistenz zwischen eigenen Erwartungen, Verhalten der Eltern und tatsächlicher Platzierung • Unklarheit über die eigene Identität oder des eigenen Status zwischen dem Selbstwertgefühl • Diskrepanz gesellschaftlicher Erwartung • Fehlen von stimmigen Erklärungen für z.B. Ausgrenzung . Ratlosigkeit • Versagen/Nichterreichen von Zielen stelit unterschiedliche Umgangsmöglichkeiten Verunsicherung dar: und mit • stimulierende Verunsicherung (konstruktiver Umgang) • paralysierende Verunsicherung (vorübergehender Lähmungs-zustand) • emotionale Cloene sind betraffen V 8 8 Handlungsebene 3 hilflose/sinnlose Handlungsweisen, z.B. Gewalt unterscheidet vier Formen von Gewalt: • expressiv (Ziel: Erlangen von Aufmerksamkeit, Opfer beliebig) 1 • instrumentell (Ziel: Problemlösung, Sicherung einer gesellschaftlichen Position durch Gewalt) • regressiv (basiert auf politischen Motiven, eigene Unsicherheit und Desintegration werden dadurch ● aufgehoben) autoaggressiv (Gewalt richtet sich gegen die eigene Person) stellt die Entstehung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit dar: Je höher die Wahrscheinlichkeit, eigene Desintegrations- erfahrungen zu machen, was mit Verlust von Anerkennung einhergehe, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit, andere Menschen (meist bestimmte Gruppen, wie z.B. Ausländer, Flüchtlinge, Homosexuelle) abzuwerten, um sich selbst wiederum aufzuwerten. · verknüpft begründet Teilleistungen aus 1 und 2, z. B.: Lehmann und Heitmeyer beziehen beide mehrere Ebenen zur Ursachenklärung für die Gewalteskalation bei Jugendlichen ein. Heitmeyers Modell betrachtet die Gewaltentstehung auf drei Ebenen, die auch im Text wiederzufinden sind: strukturelle Ebene (,,Mitverantwortung der Gesellschaft", Z. 58 f.), soziale Ebene (Auswirkungen gesellschaftlicher Gegebenheiten auf Familie und Schule, Z. 11 ff.), intrapsychische Ebene (die erfahrene Realität muss vom Jugendlichen intrapsychisch verarbeitet werden und dabei kommt es zu emotionalen Problemen (Mädchen: eher psychosomatische Leiden, Jungen: eher erhöhte Gewaltbereitschaft, Z. 26 ff.). H: Individualisierung als Kennzeichen der modernen Gesellschaft könne zur Verunsicherung führen, da klare Orientierungen wegfielen. L: Eltern versagten bei der Erziehung ihrer Kinder im Hinblick auf Grenzsetzung und Wertevermittlung, da sie selbst orientierungslos geworden seien. H. beschreibt dies als Desintegrationspotentiale im Bereich der Auflösung gesicherter Werte und Normen. L. beschreibt den Druck auf Kinder, die vernachlässigt und misshandelt und später auffällig würden. H. beschreibt dies als Desintegrationserfahrung in der Familie (hier: emotionale Desintegration). 20 14 Bsp. Kirche 4 L. verweist auf Haupt- und Berufsschulen als soziale Brennpunkte, wenn Jugendliche das Gefühl hätten, zu versagen. Sie hätten schlechte Berufs- und Zukunftsperspektiven sowie einen geringen sozialen Status. H. spricht in diesem Zusammenhang von der abnehmenden Teilhabe an gesellschaftlichen Institutionen und meint damit schwerpunktmäßig schulische Desintegrationserfahrungen und ebenso schlechte berufliche Perspektiven. L. betont, dass Jugendliche oft aggressiv reagierten, wenn sie das Gefühl hätten, ausgegrenzt zu werden und sich als Verlierer der Wettbewerbsgesellschaft fühlten. H. sieht darin einen Auslöser für Verunsicherung (Unklarheit über den eigenen Status, Fehlen von stimmigen Erklärungen für Ausgrenzung, subjektives Erleben von Ausweglosigkeit, Unberechenbarkeit der eigenen Zukunft). L. erwähnt, dass sozial benachteiligte Jugendliche in Cliquen Familienersatz und Grenzerfahrung suchten. In diesem Zusammenhang betont er mit Verweis auf eine Studie der Universität Trier, dass die meisten Angriffe auf Ausländer gemeinschaftlich verübt würden (Z. 55 f.). Dieser Tatsache entspricht Heitmeyers Ansatz zur Entstehung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die laut H. am ehesten dann auftritt, wenn eigene Desintegrationserfahrungen gemacht würden. Eigene Desintegrationsängste und -erfahrungen führten dazu, andere (schwache Gruppen) abzuwerten, um sich selbst aufzuwerten. formuliert ein Fazit, z.B.: Die Aussagen Lehmanns zur Eskalation von Gewalt bei Jugendlichen entsprechen in allen Bereichen dem soziologischen Ansatz zur Entstehung von Gewalt nach Heitmeyer. Sowohl Lehmann als auch Heitmeyer berücksichtigen in ihren Ausführungen die Entstehung der Gewalt auf drei Ebenen (s.o.) und heben insbesondere Desintegrationerfahrungen innerhalb der Familie als Hauptursache hervor. Summe Teilaufgabe 2 2 36 1 Teilaufgabe 3: 1 2 3 4 Der Schüler/die Schülerin definiert das zu prüfende Anliegen, etwa: Als Hauptursache für die Eskalation von Gewalt nennt Lehmann gravierende Probleme im System Familie. Es gilt im Folgenden zu prüfen, inwiefern die systemische Therapie, die schwerpunktmäßig das System „Familie" in den Blickwinkel rückt, geeignete Möglichkeiten bietet, um der Eskalation von Gewalt bei Jugendlichen entgegenzuwirken. stellt aufgabenbezogen Fachkenntnisse zur systemischen Therapie dar, etwa: Nicht isolierte Phänomene werden betrachtet, sondern Wechselbeziehungen innerhalb eines Systems (z.B. Familie). Dabei geht es nicht um einseitig gerichtete Ursache-Wirkungs-Ketten, sondern um zirkuläres Denken und Fragen. • Kranke" Systeme tendieren dazu, ihre Stabilität aufrecht zu erhalten und Veränderungen nicht zuzulassen. Dadurch werden Mitglieder des Systems in Lebensmuster gedrängt, aus denen sie nur schwer ausbrechen können. • Kranke" Systeme zeigen sich in der Erkrankung ihrer Mitglieder. • Therapeutische Maßnahmen zielen nicht auf den Einzelnen, sondern auf eine Veränderung des Systems ab. Praxis: • weitere Stundsonkhmen. · Zirkuläre Fragestellungen Aufbau eines „Denkmals", um Wirklichkeitskonstruktionen bewusst zu machen und Möglichkeitskonstruktionen zuzulassen V Erarbeitet aufgabenbezogen Kriterien für die Prüfung, z.B. Möglichkeit, Probleme innerhalb des Systems bewusst zu machen . Aufzeigen von Familienkonstruktionen • Wirksamkeit der Therapieform im Hinblick auf überforderte Eltern verknüpft Teilleistungen aus 2 und 3, etwa: ● Die systemische Therapie kann aufzeigen, welche Probleme es innerhalb des Systems „Familie" gibt und deckt Beziehungsmuster innerhalb bestimmter Familienmitglieder auf, z.B. durch zirkuläres Fragen. 2 . Durch praxisbezogene Therapieformen, wie z.B. das Aufbauen eines Denkmals können Wirklichkeitskon- struktionen bewusst gemacht und Möglichkeitskon- struktionen erschaffen werden, die Optionen der 8 6 8 ^ genannt 6 System duch Hilfen (7.B. Sit-in) 5 · Verhaltensänderung konstruieren und den Familien Hilfe zur Selbsthilfe geben können. Fraglich ist hingegen, ob die Therapie in Familien wirken kann, die sozial sehr benachteiligt sind, da die Eltern meist mit finanziellen und sozialen Problemen zu kämpfen haben, selbst orientierungslos sind und die Probleme der Kinder nicht erkennen. Diese Familien würden das Angebot der systemischen Therapie vermutlich nicht wahrnehmen. ggf. weitere Aspekte · formuliert ein eigenes begründetes Urteil, etwa: Grundsätzlich stellt die systemische Therapie eine sinnvolle Maßnahme dar, um innerhalb der Familie Beziehungsstrukturen aufzudecken und zu verändern, jedoch haben benachteiligte und überforderte Eltern nicht den Zugang zu dieser Art von Therapie, da sie mit ihren existentiellen Problemen beschäftigt sind. Summe Teilaufgabe 3 Darstellungsleistung: Der Schüler/die Schülerin... Anforderungen ★ strukturiert seinen/ihren Text schlüssig, stringent sowie gedanklich klar und bezieht sich dabei genau und konsequent auf die Aufgabenstellung. bezieht beschreibende, deutende und wertende Aussagen schlüssig aufeinander. belegt seine/ihre Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitate u.a.). formuliert unter Beachtung der Fachsprache präzise und begrifflich differenziert. schreibt sprachlich richtig (Grammatik, Orthographie, Zeichensetzung) sowie syntaktisch und stilistisch sicher. Summe Darstellungsleistung + nicht in Russ-3. Gesamtpunktzahl: 69 Gesamtnote: 23.10.2021 5 26 4 Maximale Erreichte Punktzahl Punktzahl 3 4 4 2 20 1 3 M MMMJ 3 3 4 3 16 befriedigend (plus) iedingen St Beurteilung (Notenfindung): Note sehr gut plus sehr gut sehr gut minus gut plus gut gut minus befriedigend plus befriedigend befriedigend minus ausreichend plus ausreichend ausreichend minus mangelhaft plus mangelhaft mangelhaft minus ungenügend Punkte 15 14 13 12 11 10 9 8 7 5 4 3 2 1 0 Erreichte Punktzahl 100-95 94-90 89-85 84-80 79-75 74-70 69-65 64-60 59-55 54-50 49-45 44-39 38-33 32-27 26-20 19-0 Der vor allem verfasst von Die der von bei den Dirk entfesselte Generation" Wissen von der Jugendlichen. und Klausur Textausschnitt in dresem Wertverlust und 2. Kindheit Hauptaussage Gewalt Jungen. darin nach 23 Ny 4 Entstehung der Problemdefinierer der was lässt die des Textes die bei Jugendlichen am Existenzkrisen. Pada LK lehmann aus erschienen Gesellschaft (2. 7 f) Lenmann GEO- und Jugend" handelt. Gewalt Gefühiskalte in Jungen explodieren Die Zusammenhang wird "Leistungsdruck. Familie Schule una Ebenfalls wird die darin besteht ihren Kindern Grenzen setzen und von kommt ist das fur dargestellty (2.13-16, 2. 19 ff). Dirk ebenso aut -geschlechtlichen Unterschiede bestehen, dass Auslöser were beizubringen, sowie 02 Aggressionen als der Aggression genannt. die Überforderung von Eltern, WU Entstehung Beispiel in kind zu sorgen w Zeiten die Sprechen, die Jungen inre Aggressionen außen außen tragen, während Mädchen ihre von Depressionen und psychosomatischen leiden nach innen kompensieren, (2 23-27). Aggressionen in Form der Autor auf sogenannie Außerdem kommt Risitcogruppen zu sprechen, die dazu neigen 근 Z 근 근 근 -> Welche Risikogruppen? ^- 2 근 ihre (227-32) Ebenfalls nennt Lehmann die gesellschaftliche Institution Schule, genauer die von Cliquen 2 einen hohen 근 t Aggression mit Gewalt des Jugendlichen Z11 Verhaltens- und Ebenfalls kommt Gesellschaft 20 R Schule als + Ablassung der Aggression. (z. 33-38). Auch kommt Wortes 20 verstenen Brennpunkt (2. 38) für die W Dirk lenmann auf die Bedeutung für Jugendliche zu sprechen, die Stellen wert, aufgrund der identifikataa Gruppe, sowie Umgangsweisen, hat (2 46-51). * mit dec deren die Bedeutung der Somit als Mituerant Um seine stützen nutzt Fugenden erlautern Aussagen seine kompensieren. Haupt- und Berufs- lenmann. aut sprechen, die Gewaltentstehung bei Jugendlichen 1st. (2_56)₂ und Lenmann einige Mittel werde argumentativ w / Meinung, zu die Zu Beginn seines mit einem einer das Interesse Lesers weckt Z überzeugt, seinen, Text weiter 20 des mit dem w beschäftigen. Thema nutzt Außerdem Textes Starter Lehmann im Prozentanzahlen, die zu unter Textes Beispiel aus der anschließenden Fragestellung wodurch er und ino lesen und sch repräsentieren Dirk lenmann Realität und Verlauf seines das Anliegen weitgehend unterstützen des klaus AUCH _Erscheinungsbild ( Problems tinberg des. Beispiel Hurrelmann verstent. Ebenfalls bezient der вегод чис Schule Ebenen Die Wissenschaftlern der Ebene 2. mit zur und der Vergleich mit einem Podium (2.33) sorgt dafür, dass der Leser Sich mit dem Text identifizieren kann und das Anliegen des Autors besser darstellen. 12 Wilhelm Heitmeyer Ansatz erklärt Ebenen -gesellschaftliche und Dick und Bielefelder sorgt ein. was ebenfalls für einen seriösen Artikel spricht. Gr -> thier bescheibst den eher die Intention des Autors und die Wirkung auf den Leser. Im Fach Pädagogik ist die I'm folgenden werde die Aussagen R] Reigumentations struktur wichtiger. Soziologischen ich Hilfe des Lenmanns Ansatzes Gewalt nach Entstehung von Wilhelm Heitmeyer erläutern. entwickelte Grundannahme, dass die die Pädagogen für ein seriöses 2. 57). Realität durch das 2. 20 235 + die Notwendigkeit Heitmeyer entwickelte den soziologischen Gewalt und Universität Lehmann eine Studie von Trier Entstehung von Zuge dessen im Gewalt werden muss. sind dabei die Ebene. die auf drei 근 A - stellte.... auf strukturelle / Soziale I interpersonale die intrapsychische / persönlichkeis- 3 CN sut beschrieben! ebene. Außerdem wird ein produktiv realitätsverarbeitendes Subjekt (in Anlehnung an Hurrelman) worausgesetzt. besser: Heitmeyer <A winelm Heitmeyer entwickelte in seinem ebenfalls are individualisierung Diese weist auf Modell die Bedeutund führt zu Desintegrationspotentialen. Diese der Sondividus- wiederum 20 lisierung als Kennzeichen der modernen führen letztendlich zur welche Gesellschaft hin. L> Sn dieses Formulierung nicht präzise. -> Kann dazu Die Individualisierung ist die Ablösung von füher. bedeutet, dass das 4 ← Biographien, was Individuum seine der Zweite - Verunsicherung, Gewalt führt. eigene Biographie entwickelt. bestimmte Für die Individualisierung gibt es. Ausicser Auslöser sogenannte Motoren. Der erste Lebens standards. Der iSt die Steigerung des Auslöser die soziale mens ist Mobilitat, die geographische vor allem durch Der dritte Ausloser die Berufstätigkeit der Frau vorhanden ist ist die Bildungsexpansion. Durch die Individualisierung entstehen jedoon auch Folgen wil Entscheidungsfreiheiten, auch mehr aber Entscheidungsdruck. Ebenfalls enistenen Suchbewegungen (in Bezug auf soziale Beziehungen und Lebensplanungskonzepte). Eltern In Bezug auf den Text wird deutlich, dass in der heutigen Gesellschaft Probleme Individualisierung Gr haben, das kind in seiner inver zu unterstützen, da durch die Steigerung des Lebensstandards. und der Bildungsexpansion und somit resultierende Faltoren, wie die langere lebenserwartung und längere bildungszeiten dazu führen, dass Orientierungslos in der und ihrem keine selber Sind Setzen Fehler in der Desintegrationspotentialen. Desintegrationspotentiale Kind können. (z. 13-16) drei Verlust von welche ebenfalls in den den Die nanme Individualisierung führen zu werden unterteilt in Arten. Die erste Art ist der Bereich Bereich der Gleichaltrigengruppe unterteilt werden. Die zweite Verlust von und dritte ist die Teilnenmende Ab- gesellschaftlichen Institutionen. an traditionellen Lebenszusammenhängen, Bereich Familie und AUS- Eltern Gesellschaft Grenzen wert. Art Familie Art ist der Im Bereich der der ersten ersten Art ven potentialen, dem Verlust von traditionellen -Lebenszusammenhängen unterscheidet man in den und in den Bereich Glech- Normenverstellungen. Gr Alw abnehmen Teilnahme Art ven Desintegrations- altngengruppe. Im Bereich Familie gibt es das inconsistente / -widersprüchliche Erenerverhalten, was bedeutet, 5 Klausur Nr. 1 PA LK Q2 26.10.2021 Klausurthemen: Der soziologische Erklärungsansatz zur Entstehung von Gewalt nach W. Heitmeyer Jugendkrisen aus systemischer Sicht - Textgrundlage: Lehmann, Dirk: Die entfesselte Generation. In: GEO-Wissen, 2, Kindheit und Jugend. Verlag Gruner und Jahr. Hamburg 1995, S. 100 f. Aufgabenstellung: 1. Geben Sie die Aussagen des Textes strukturiert wieder und skizzieren Sie den Argumentationsgang des Textes. (18 P.) 2. Erläutern Sie die Aussagen Lehmanns zur Entstehung von Gewalt mit Hilfe des soziologischen Ansatzes nach Wilhelm Heitmeyer. (36 P.) 3. Prüfen Sie die systemische Therapie im Hinblick auf ihre Möglichkeiten und Grenzen für die Institution Familie (vgl. Z. 11 ff.), um der Eskalation (26 P.) von Gewalt bei Jugendlichen entgegenzuwirken. Start Achtjährige quälen ihresgleichen, 13-Jährige töten, 15-Jährige rauben, foltern und vergewaltigen. Brutale Attacken von Kindern und Jugendlichen Fragestung erschüttern die Öffentlichkeit. Besorgt fragen Eltern, Lehrer und Politiker. Woher kommt die Gewalt? [...] Beispiel r 5 10 % Embezug von % Die Malaise der Institution Familie halten Wissenschaftler für die wichtigste Ursache der wachsenden Gewalt. ,,Bis zu 20 Prozent der Familien", stellt der Bielefelder Pädagoge und Jugendforscher Klaus Hurrelmann fest, „können Dadajon ihren Kindern keinen sozialen Halt geben." In unserer komplexen schnelllebigen Gesellschaft selbst orientierungslos geworden, versagen viele Eltern dabei, ihrem Nachwuchs Grenzen zu setzen und ihm Werte beizubringen. Beruf 201 15 20 25 Was lässt die Aggressionen vor allem bei den Jungen explodieren? 30 Realität Ähnlich vielfältig wie die Erscheinungsformen der Gewalt sind die Erklärungsmuster von Psychologen, Pädagogen und Soziologen. Im Kern indes stimmen alle darin überein, dass Leistungsdruck, Werteverlust und Gefühlskälte in Familie, Schule und Gesellschaft die jungen Menschen verunsichern und ihre Aggressionen explodieren lassen. Auf die Kinder überträgt sich auch die Anspannung, unter der manche Väter und Mütter um den Erhalt ihres Sozialstatus kämpfen. In durch Überforderung und Existenzkrisen gebeutelten Familien wachsen jedoch, das weiß Hurrelmann aus Untersuchungen, ,,psychisch und nervlich gestörte, sozial irritierte sowie teilweise vernachlässigte und misshandelte Kinder" heran. einer anons- porediale Als Podium zum Ablassen der Aggressionen bietet sich Heranwachsenden die Schule an.[...] Zwar lässt sich nicht belegen, dass auf dem Pausenhof mehr у тако смо усп aren Arth Abweichendes Vohater individualsifiunf Abweichendes Verhalten Desintegration →inkon Stiskeny, Erziehuvenalyn Irgendwann bricht unter diesem Druck die Fassade der Friedfertigkeit. Dabei verhalten sich die Geschlechter auffällig verschieden. Fast 90 Prozent der Gewalttäter sind Jungen. Mädchen dagegen richten ihre Aggressionen nach Hurrelmanns Beobachtungen eher nach innen. Die Folgen seien oft psychosomatische Leiden und Depressionen. Besonders Jugendliche aus sozialen Problemgruppen und ausländischen Familien sind gefährdet sich in Gewalt zu flüchten. Wenn sie spüren, dass die Gesellschaft sie ausgrenzt und ihnen von vornherein geringere Chancen einräumt, reagieren sie oft aggressiv. Auch wer zu Hause körperlich bestraft wird und somit Gewalt als Mittel der ve Konfliktlösung kennen lernt, neigt zu Rohheiten. [...] Thesintegrations. GMF Aunereacy Teinanne an gesen. inshlutan 35 gekämpft wird. Für den Pädagogik-Professor Hurrelmann spricht jedoch einiges dafür. ,,15 Prozent aller Schüler sind als aggressiv einzuordnen“, sagt er," zwischen drei und fünf Prozent als sehr brutal." % 40 45 50 Велид го Studlic % 55 Brennpunkte sind Haupt- und Berufsschulen. Jugendliche, die hier nicht Desingration) mitkommen, fühlen sich als Verlierer der Wettbewerbsgesellschaft, Sie ahnen, - konkurrent- вегетарем Verunsichvung -versagen in welchen Kreislauf von Arbeits- und Zukunftslosigkeit sie geraten können. Denn wer die Ideale der kapitalistischen Ordnung für sich nicht verwirklichen kann, wer weder einen Job hat noch Geld für Statussymbole, gerät rasch ins Abseits. Und in einer Rezession wird das soziale Netz erst recht durchlässiger, verwandelt sich die Solidargemeinschaft in ein Schlachtfeld von Egoisten. [...] Institutionen wie Kirche und Nachbarschaft, die früher Halt boten, haben an Einfluss verloren. [...] Rückhalt und Orientierung hoffen Jugendliche in Cliquen zu finden. Die meisten suchen nur einen Familienersatz und die Ideologie einer Gruppe ist dabei relativ unwichtig. Sie verschreiben sich der Gemeinschaft oft mit Haut und Haaren, übernehmen deren Kleidungsstil, den Musikgeschmack und auch die Feindbilder. Die Cliquen sind sehr oft erpicht auf Grenzerfahrungen, etwa mittels Provokation. [...] Welch wichtige Rolle die Gruppe bei Gewalttaten spielt, zeigt eine [...] Studie von Wissenschaftlern der Universität Trier. Demnach wurden über 90 Prozent der Angriffe auf Ausländer gemeinschaftlich verübt. [...] Wenn Kinder und Jugendliche also die schwersten Verbrechen begehen, zu denen Menschen fähig sind, dann trägt die Gesellschaft Mitverantwortung. Denn Gewalt, so Klaus Hurrelmann, ist eine ,,soziale Krankheit". aus: Lehmann, Dirk: Die entfesselte Generation. In: GEO-Wissen, 2, Kindheit und Jugend. Verlag Gruner und Jahr. Hamburg 1995, S. 100f Worterklärungen: Desintegranons- potentiale Gleichaltrign. EMPPE institutionen Grundannahme Systemische Z. 8: Malaise = hier: Missstand, Not Z. 22: psychosomatische Leiden = seelische Störungen, die mit körperlichen Erkrankungen einhergehen Z. 36: Rezession = Zeit einer sich verschlechternden allgemeinen Wirtschaftssituation