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 INTROVERTIERT VS EXTROVERTIERT
die Begriffe Extraversion und Introversion in die Persönlichkeitspsychologie geht auf C.G. Jung zurück.
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INTROVERTIERT VS EXTROVERTIERT die Begriffe Extraversion und Introversion in die Persönlichkeitspsychologie geht auf C.G. Jung zurück. (sprachlich horreht heißt es eigentlich extravertiert, aber umgangssprachlich hat sich der Begriff extrovertiert etabliert). Beginnen wir mit den Eigenschaften: Extrovertierte sind kontaktfreudig, gesellig, gesprachig, aktiv, enthusiastisch sowie mimisch und gestisch ausdrucksstark. die meisten verstehen darunter auch einen starken Willen zum Handeln und Gestalten. Extrovertierte treten danach bestimmt und energisch auf, haben erkennbaren Ehrgeiz und neigen zur Selbstdarstellung. Introvertierte hingegen sind zurückhaltend, schweigsam, ruhig, passív, schüchtern und reserviert. Sie ziehen sich gerne zurück, hören lieber zu und vermitteln mimisch und gestisch das Bild des stillen, konzentrierten Denkers. Während de Extrovertierte offen wirkt, wirken sie eher zugeknöpft. Introvertierte richten ihre psychische Energie nach innen. → sind schwer empfänglich für externe Reize, während Extrovertierte ihre Antennen ständig ausgefahren haben, um mit der Außenwell in Kontakt zu treten. Nach einer Theorie des Persönlichkeitspsychologen Hans Jürgen Eysenck ist dies darauf zurückzuführen, dass Introvertierte sehr empfindlich auf äußere Stimuli reagieren. Auf diese Weise tritt schnell ein Zustand der Reizüberflutung ein, der abgewehrt wird. indem der Betroffene frühzeitig dicht macht" und sich so exzessiver Stimulation entzieht. Die höhere Toleranzschwelle für externe Stimuli der Extrovertierten - manche sprechen auch von,, Unempfindlichkeit" - führt zu einem größeren Reizhunger, der sich u.a. in Kontaktfreudigkelt niederschlägt. Extrovertierte werden als aktiv empfunden,...

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