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10 Maxime nach Hurrelmann

10 Maxime nach Hurrelmann

 1. Maxime:
In der ersten Maxime findet ein Wechselspiel von Anlage und Umwelt statt, ebenso werden Grundstrukturen für Geschlechtsmerkmale

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1. Maxime: In der ersten Maxime findet ein Wechselspiel von Anlage und Umwelt statt, ebenso werden Grundstrukturen für Geschlechtsmerkmale gebildet. Die eigene genetische Ausstattung legt ebenfalls die Möglichkeitsräume fest für Entwicklung und Verhalten, dieses wird wiederum durch die Umwelt geformt. Außerdem Faktoren, wie das Klima, die Familie etc. beeinflussen die Persönlichkeitsentwicklung. 2. Maxime Hier findet die dynamische und produktive Verarbeitung von inneren und äußeren Einflüssen (Realität) statt. Hierzu ist eine ständige Arbeit an sich selbst notwendig, um eine Strukturierung und Gestaltung der Persönlichkeit zu ermöglichen. Außerdem müssen die Entwicklungsaufgaben bewältigt werden und das Individuum muss versuchen seine eigene Bedürfnisse miteinzubeziehen. 3. Maxime 10 Maxime nach Hurrelmann In der dritten Maxime können Jugendliche selbst Persönlichkeit formen und können ein eigenständiges Leben führen. Außerdem reagieren sie schneller auf kulturelle, soziale und ökonomische Neuordnungen. 4. Maxime Nach Hurrelmaann gibt es in dieser Phase eine Einmalige Chance eine Ich-Identität zu entwickeln. Es herrscht spannungsreiches Verhältnis zwischen Individuation und Integration. Die Integration zeigt den Prozess der Anpassung an gesellschaftlichen Werte und Normen. 5. Maxime Die fünfte Maxime beschreibt den Entwicklungsdruck, der auf Jugendlichen lastet, wenn Jugendliche Individuation und Integration nicht verbinden können. Außerdem entsteht der Entwicklungsdruck auch durch nicht Bewältigung der Entwicklungsaufgaben. Dies führt zu Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung, möglicherweise treten auch gesundheitliche Entwicklungsstörungen auf. 6. Maxime In der sechsten Maxime sagt Hurrelmann, dass...

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um die Entwicklungsaufgaben zu bewältigen, sind personale Ressourcen und soziale Ressourcen (Unterstützung von sozialen Umfeld) notwenig. Auch Hilfestellungen der Gesellschaft besonders von den wichtigsten Personen ist notwendig. Daher sollten in Familien, Freundeskreisen etc. möglichst flexible „Mindeststandards“ und festlegende Haltepunkte für die Gestaltung der sozialen Beziehungen vereinbart werden. 7. Maxime In der siebten Maxime werden die Ausbildungsstätte etc. also „Sozialisationsinstanzen“ als wichtigste Vermittler und Unterstützer im Entwicklungsprozess der Jugendlichen angesehen. Die Handlungsräume dürfen nicht zu kontrolliert aber auch nicht zu unkontrolliert sein. Das Ziel dieser Maxime ist die Jugendliche auf eine verantwortliche Übernahme der Erwachsenenrolle vorzubereiten. Medien-und Freizeitinstanzen können sehr frei und praktisch und unkontrolliert genutzt werden. 8. Maxime Die Maxime wird von Hurrelmann als eine eigenständige Phase im Lebenslauf beschrieben.Das Jugendalter früher (vor 100 Jahren) ist durch schulische und berufliche Bildung geprägt, ebenso durch eine geringe Dauer an Jahren. Das Ziel war es, den Erwachsenenstaus zu übernehmen. In der Jugendphase heute ist der Übergangscharakter verloren gegangen, durch zu wenig Erwerbsrollen im Berufssystem. 9. Maxime Die neunte Maxime ist vin ihm durch ein großes Ausmaß an sozialer und ethnischer Vielfalt und durch immer stärker werdende ökonomische Ungleichheit gekennzeichnet. Dies führt zur Spaltung Jugendlicher Lebenswelten. Familien mit Zuwanderungshintergründe haben es schwer die Entwicklungsaufgaben zu bewältigen und ihre Identität auszubilden. Jugendliche aus ärmeren Elternhaus haben Probleme bei den Anforderungen der Integration und Individuation zu bewältigen. 10. Maxime In der zehnten Maxime sagt Hurrelmann, dass das Geschlecht die Entwicklungsaufgaben prägt, dass Mädchen bessere haben. Ebenso haben sie bessere Qualifizierungen, bessere Bewältigungschancen der Entwicklungsaufgaben, bessere Abschlüsse und ein besseres Verhältnis zu den Eltern, im Gegensatz zu Jungen. Also geschlechtsspezifische Ungleichheiten verschieben sich zu Gunsten der Frauen.

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1. Maxime: In der ersten Maxime findet ein Wechselspiel von Anlage und Umwelt statt, ebenso werden Grundstrukturen für Geschlechtsmerkmale gebildet. Die eigene genetische Ausstattung legt ebenfalls die Möglichkeitsräume fest für Entwicklung und Verhalten, dieses wird wiederum durch die Umwelt geformt. Außerdem Faktoren, wie das Klima, die Familie etc. beeinflussen die Persönlichkeitsentwicklung. 2. Maxime Hier findet die dynamische und produktive Verarbeitung von inneren und äußeren Einflüssen (Realität) statt. Hierzu ist eine ständige Arbeit an sich selbst notwendig, um eine Strukturierung und Gestaltung der Persönlichkeit zu ermöglichen. Außerdem müssen die Entwicklungsaufgaben bewältigt werden und das Individuum muss versuchen seine eigene Bedürfnisse miteinzubeziehen. 3. Maxime 10 Maxime nach Hurrelmann In der dritten Maxime können Jugendliche selbst Persönlichkeit formen und können ein eigenständiges Leben führen. Außerdem reagieren sie schneller auf kulturelle, soziale und ökonomische Neuordnungen. 4. Maxime Nach Hurrelmaann gibt es in dieser Phase eine Einmalige Chance eine Ich-Identität zu entwickeln. Es herrscht spannungsreiches Verhältnis zwischen Individuation und Integration. Die Integration zeigt den Prozess der Anpassung an gesellschaftlichen Werte und Normen. 5. Maxime Die fünfte Maxime beschreibt den Entwicklungsdruck, der auf Jugendlichen lastet, wenn Jugendliche Individuation und Integration nicht verbinden können. Außerdem entsteht der Entwicklungsdruck auch durch nicht Bewältigung der Entwicklungsaufgaben. Dies führt zu Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung, möglicherweise treten auch gesundheitliche Entwicklungsstörungen auf. 6. Maxime In der sechsten Maxime sagt Hurrelmann, dass...

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um die Entwicklungsaufgaben zu bewältigen, sind personale Ressourcen und soziale Ressourcen (Unterstützung von sozialen Umfeld) notwenig. Auch Hilfestellungen der Gesellschaft besonders von den wichtigsten Personen ist notwendig. Daher sollten in Familien, Freundeskreisen etc. möglichst flexible „Mindeststandards“ und festlegende Haltepunkte für die Gestaltung der sozialen Beziehungen vereinbart werden. 7. Maxime In der siebten Maxime werden die Ausbildungsstätte etc. also „Sozialisationsinstanzen“ als wichtigste Vermittler und Unterstützer im Entwicklungsprozess der Jugendlichen angesehen. Die Handlungsräume dürfen nicht zu kontrolliert aber auch nicht zu unkontrolliert sein. Das Ziel dieser Maxime ist die Jugendliche auf eine verantwortliche Übernahme der Erwachsenenrolle vorzubereiten. Medien-und Freizeitinstanzen können sehr frei und praktisch und unkontrolliert genutzt werden. 8. Maxime Die Maxime wird von Hurrelmann als eine eigenständige Phase im Lebenslauf beschrieben.Das Jugendalter früher (vor 100 Jahren) ist durch schulische und berufliche Bildung geprägt, ebenso durch eine geringe Dauer an Jahren. Das Ziel war es, den Erwachsenenstaus zu übernehmen. In der Jugendphase heute ist der Übergangscharakter verloren gegangen, durch zu wenig Erwerbsrollen im Berufssystem. 9. Maxime Die neunte Maxime ist vin ihm durch ein großes Ausmaß an sozialer und ethnischer Vielfalt und durch immer stärker werdende ökonomische Ungleichheit gekennzeichnet. Dies führt zur Spaltung Jugendlicher Lebenswelten. Familien mit Zuwanderungshintergründe haben es schwer die Entwicklungsaufgaben zu bewältigen und ihre Identität auszubilden. Jugendliche aus ärmeren Elternhaus haben Probleme bei den Anforderungen der Integration und Individuation zu bewältigen. 10. Maxime In der zehnten Maxime sagt Hurrelmann, dass das Geschlecht die Entwicklungsaufgaben prägt, dass Mädchen bessere haben. Ebenso haben sie bessere Qualifizierungen, bessere Bewältigungschancen der Entwicklungsaufgaben, bessere Abschlüsse und ein besseres Verhältnis zu den Eltern, im Gegensatz zu Jungen. Also geschlechtsspezifische Ungleichheiten verschieben sich zu Gunsten der Frauen.