Sprachentwicklung nach Schäfer
Die Sprachentwicklung nach Gerd Schäfer Sprache folgt einem bestimmten Muster:
- Zunächst brabbeln alle Säuglinge gleich.
- Im Alter von ein- bis eineinhalb Jahren geben sie nur noch die Laute ihres Sprachumfeldes wieder, was das Ende der universalen Phase der Sprachproduktion markiert.
- Mit eineinhalb bis zwei Jahren beginnen Kinder, erste sinnbezogene Wörter zu verwenden.
Vocabulary: Freies Spiel Pädagogik bezeichnet die selbstbestimmte Spielaktivität von Kindern, die von Pädagogen beobachtet und unterstützt, aber nicht direkt gelenkt wird.
Der Spracherwerb basiert auf folgenden Prinzipien:
- Verständnis für sprachliche Bedeutung und Sinnzusammenhänge entwickelt sich.
- Soziale Beziehungen des Kindes zu seinen nahen Bezugspersonen bestimmen den Spracherwerb.
- Über ihre Gefühle erfassen Kinder die Bedeutsamkeit von Sprache.
- Sprache entwickelt sich durch Handlungszusammenhänge.
In der Interaktion mit dem Kind lenkt die jeweilige Bezugsperson die Aufmerksamkeit auf bestimmte Dinge oder Situationen, die sie mit Worten bezeichnet. Dies ermöglicht es dem Kind, im szenischen Zusammenhang die Bedeutung von Wörtern und Sätzen zu verstehen.
Example: Ein Elternteil zeigt auf einen Apfel und sagt "Apfel", während das Kind danach greift. Diese Verknüpfung von Wort, Objekt und Handlung unterstützt das Sprachverständnis.
Durch den Spracherwerb entwickelt das Kind die Fähigkeit zum symbolischen Denken, also dem Vorstellen von Dingen, die es nicht kennt oder die es nicht gibt.
Aus pädagogischer Perspektive ergeben sich folgende Handlungsempfehlungen:
- Förderung alltäglicher Kommunikation
- Ermöglichung von Erfahrungen, um darüber zu sprechen
- Verknüpfung von Erlebnissen mit Wörtern und Sätzen
- Sprachliche Begleitung kindlicher Handlungen
Quote: "Spracherwerb basiert auf Erfahrungen: Sprache entwickelt sich durch Handlungszusammenhänge."





