Erik Erikson: Leben und Werk eines wegweisenden Entwicklungspsychologen
Das Erik Erikson Stufenmodell prägte maßgeblich unser Verständnis der menschlichen Entwicklung. Als deutsch-amerikanischer Psychoanalytiker entwickelte Erikson bahnbrechende Theorien zur psychosozialen Entwicklung, die bis heute Gültigkeit besitzen.
Definition: Die psychosoziale Entwicklung nach Erikson beschreibt acht aufeinanderfolgende Entwicklungsphasen, die jeder Mensch im Laufe seines Lebens durchläuft. Jede Phase ist durch spezifische Entwicklungsaufgaben und potenzielle Krisen gekennzeichnet.
Geboren 1902 in Frankfurt am Main, führte Eriksons Lebensweg über verschiedene Stationen. Nach seiner künstlerischen Ausbildung an einer Kunstakademie emigrierte er während der NS-Zeit in die USA, wo er seine bedeutendsten Werke verfasste. Seine Professuren für Entwicklungspsychologie in Berkeley und Harvard festigten seinen akademischen Einfluss.
Das 8 Stufenmodell von Erikson basiert auf dem epigenetischen Prinzip, wonach sich Entwicklung nach einem inneren Plan vollzieht. Besonders bedeutsam ist seine Theorie der Identität vs. Identitätsdiffusion, die er in seinem Werk "Identität und Lebenszyklus" ausführlich beschreibt.











