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 PP. KA1 - DIE PSYCHOANALYTISCHE THEORIE
PSYCHOANALYSE:
Theorie und Methode der Tiefenpsychologie zur Erklärung des seelischen Geschehens un

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- Grundannahmen der Psychanalyse - Persönlichkeitsmodell - Instanzenmodell - Abwehmechanismen - Psychanalytische Trieblehre - Entwicklung der Libido in der frühen Kindheit - Menschenbild der Psychoanalyse - Kritik der Psychoanalyse

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PP. KA1 - DIE PSYCHOANALYTISCHE THEORIE PSYCHOANALYSE: Theorie und Methode der Tiefenpsychologie zur Erklärung des seelischen Geschehens und zur Entstehung, Behandlung und Behebung psychischer Störungen GRUNDANNAHMEN: DAS BEWUSSTE: seelische Vorgänge im Menschen, die er bemerkt und zu denen er unmittelbaren Bsp: Gedanken, Gefühle, wünsche DAS UNBEWUSSTE: DAS VORBEWUSSTE:. → seelische Vorgänge, die ein Mensch nicht spontan weiß, die dem Bewusstsein aber wieder voll zugänglich gemacht werden können (bewusstseinsfähig) Bsp.: Angst, verdrängte Konflikte, Persönlichkeitsmerkmale GRUNDLEGENDE ANNAHME DER PSYCHOANALYSE: seelische Vorgänge, die ein Mensch nicht / nicht mehr weiß, aber sein Erleben & Verhalten maßgeblich beeinflussen (nicht bewusstseins fähig). Bsp.: traumatische Erlebnisse, Instinkte PERSÖNLICHKEITSMODELL: Zugang bestimmte seelische Vorgänge sind dem Bewusstsein verborgen (unbewusst), wirken sich jedoch auf unser Erleben & Verhalten aus. INSTANZEN DER PERSÖNLICHKEIT: hat. menschliches Verhalten wird durch Triebe erzeugt und gesteuert jedes Verhalten ist seelisch bedingt (determiniert) und lässt sich nur aus der individuellen Lebensgeschichte. eines Menschen erschließen. ES: → Instanz der Triebe, Wünsche & Bedürfnisse 21.10.21 ICH: Instanz, welche die bewusste Auseinandersetzung mit der Realität leistet ÜBER-ICH: → Instanz, welche die Wert- und Normvorstellungen umfasst, das Verhalten des Ichs im Sinne der geltenden Moral fuhrt. & eine weitergehende. Vervollkommnung zum Ziel hat ständige. Wechsel- beziehung PERSÖNLICHKEITSMODELL: PSYCHISCHER APPARAT / INSTANZEN MODELL: ÜBER ICH Moralitātsprinzip bewertet die Wünsche des Es →gibt an das Ich die Anweisung, ob diese zugelassen werden oder nicht ICH Realitätsprinzip vermittelt zwischen über-Ich und Es überprüft die Realität verwirklicht zugelassene. Wünsche wehrt nicht zugelassene Wünsche ab KONFLIKTE: ↑ ES Lustprinzip. kündigt bestimmte Wünsche und Bedürfnisse beim Ich an ICH - STÄRKE: Gleichgewicht...

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zwischen den Instanzen und der Realität ICH-SCHWÄCHE: Ungleichgewicht zwischen den Instanzen und der Realität REALITÄT. Beschaffenheit und Forderungen der Außenwelt Wert- und Normvorstellungen Reize ES SIEGT ÜBER DAS ICH: Über-Ich ist zu schwach und Es kann sich deshalb mit seinen Ansprüchen, die das Über-Ich..verbieten" möchte, gegenüber dem Ich durchsetzen ÜBER-ICH SIEGT ÜBER ICH: → Über-Ich ist zu stark ausgebildet, sodass sich das Ich gegenüber dem Über-Ich nicht mehr behaupten kann. Wünsche & Bedürfnisse des Es, die das über.-Ich verbietet", müssen weitgehend unterdrückt werden REALITÄT SIEGT ÜBER ICH : Ich wird von den. Forderungen der Realität beherrscht & kann sich ihnen gegenüber nicht mehr durchsetzen @ PERSÖNLICHKEITSMODELL: SCHICHTENMODELL / „EISBERGMODELL": ca. 10-20% ca. 80-90% BEWUSST VORBEWUSST UNBEWUSST das Bewusste ist der kleinste Teil unseres Seelenlebens Angst vor der Realität → Angst vor den Forderungen des Über-Ich → Angst vor den Ansprüchen des. Es. das Unbewusste hat großen Einfluss auf unser Denken & Handeln. ↳steuert dies von der Unterseite des ist als Eisbergs", welche viel größer die Oberseite → Ich ist nicht Herr in seinem eigenen Haus". GRUNDFORMEN DER ANGST:. bei einer gut funktionierenden Persönlichkeit wirken die 3 Instanzen zusammen, ↳> stehen sie im. Ungleichgewicht, dann treten Ängste auf, die einen vor einer Bedrohung warnen ABWEHRMECHANISMEN: ↳ Schutzmaßnahmen des. Ichs, die bedrohliche & angstauslösende Erlebnisinhalte ausschalten, unbewusst machen und somit drohende Konflikte & Ängste vermeiden bzw. reduzieren VERDRÄNGUNG bezeichnet das Abschieben von Erlebnisinhalten, die der Mensch nicht wahrhaben will oder kann und die Angst auslösen, in das Unbewusste. PROJEKTION: → Eigenschaften, die die eigene Person betreffen, die man aber an sich selbst nicht wahrhaben kann bzw. will, werden anderen Personen / Gegenständen zugeschrieben und dort bekämpft (oft Minderheiten). Bsp.: Schüler ist in Schule schlecht & will dies nicht wahrhaben → neigt dazu den Lehrer für schlecht zu halten. REAKTIONSBILDUNG: im Bewusstsein wird das Gegenteil des zu Verdrängenden fixiert; die Abwehr der Angst geschieht durch die Verkehrung ins Gegenteil. Bsp.: unerwiderte Liebe & Zu Zuneigung. → schlägt in Hass um VERSCHIEBUNG: → Wünsche und Bedürfnisse, die nicht am Original befriedigt werden können, werden an einem Ersatzabjekt realisiert Bsp.: Pornos, sexuelle Witze PERSÖNLICHKEITSMODELL: ABWEHRMECHANISMEN: RATIONALISIERUNG: → verpõnte Wünsche & Bedürfnisse / unangepasste Verhaltensweisen werden verstandesmäßig mit „vernünftigen" Gründen gerechtfertigt, um die wahren Gründe, die man nicht wahrhaben kann/will, zu vertuschen Bsp.: Fehler in Erziehung werden mit Anlage des Kindes begründet, die vom Ehepartner herrührt IDENTIFIKATION: → Abwehr der Angst gelingt durch die Gleichsetzung mit einer anderen Person, z. B. mit einer starken Persönlichkeit, einem aggressiven Menschen, einem Sänger, Musiker bzw. Schauspieler Bsp.: Kind hat Angst vor Dunkelheit. → macht sich vor er wår Superman WIDERSTAND: → Mensch wehrt sich gegen das Aufdecken verdrängter Inhalte und Vorgänge Bs.p.: Erzieher, ist ungerecht und will dies nicht wahrhaben → reagiert unangenehm wenn man ihm es vorwirft SUBLIMIERUNG: nicht zugelassene. Wünsche und Bedürfnisse werden umgesetzt in Leistungen, die sozial erwünscht sind oder sogar hoch bewertet werden Bsp.: Sublimierung von. aggressiven Triebimpulsen. Berufswahl des Chirurgen FIXIERUNG: → bedeutet ein Verhaftet bleiben. an entsprechenden Erlebens und Verhaltensweisen einer Entwicklungsphase Bsp.: Frau wurde während des 1. Lebensjahres von. Mutter vernachlässigt →. isst & raucht übermäßig viel REGRESSION: → bedeutet ein Zurückfallen auf in einer bestimmten. Phase vorherrschende Erlebens- und Verhaltensweisen. Bsp.: 5-jähriges Kind bekommt kleinen Bruder & dadurch weniger Aufmerksamkeit →nässt wieder ein (4) PSYCHOANALYTISCHE TRIEBLEHRE: ↳> das gesamte menschliche Verhalten wird durch zwei Haupttriebe erzeugt, und gesteuert LEBENS- UND TODESTRIEB: LEBENSTRIEB (EROS): → Ziele: Selbst- und Arterhaltung, überleben, weiterleben, Fortpflanzung · psychische. Energie / Antriebskraft. →. LIBIDO ist auf Lustgewinn gerichtet kann auf die eigene Person. (libidāse Besetzung) oder auf ein äußeres Objekt wie Personen/Gegenstände. (Objektbesetzung) gerichtet sein. Bsp.: enge Bindung des Kindes an Mutter → frühe Objektbesetzung TODESTRIEB (THANATOS): → Ziele: Auflösung / Zurückführung des Lebens in den anorganischen Zustand & somit dessen vernichtung → Äußerungsformen: Destruktivitāt, Aggression, Lust am Zerstören & Vernichten. DESTRUDO psychische Energie/. → richtet sich in Form von. Selbsthass / Selbstvernichtung nach innen (gegen die eigene Person) oder als Aggression, Hass, Zerstörungs- & vernichtungswille nach außen. ( gegen andere Personen / Gegenstände) Bsp.: Chirurg zerstört köper des Patienten durch verletzungen wie Aufschneiden (Todestrieb). hilft dem Patienten durch Herausschneiden des entzündeten Blinddarms (Lebenstrieb) / Antriebskraft ENTWICKLUNG DER LIBIDO IN DER FRÜHEN KINDHEIT: ↳> bei angemessener Befriedigung der Triebwünsche, ist eine seelisch gesunde Entwicklung möglich ↳ werden die Triebwünsche des Kindes unzureichend oder über die Maßen hinaus befriedigt, kommt es zu Triebfrustrationen, die eine Fixierung / Regression bewirken. ORALE PHASE: (1. Lebensjahr). →Lustgewinn/Triebquelle: Mundzone aber auch Haut Saugen, Schlucken, Beißen, Aufnehmen von Nahrung, Lutschen Wünsche des Einverleibens auch Sinnesorgane & Haut. zur Umwelt wird aufgebaut Beziehung ↳ positive Erfahrungen optimistische Lebensgrundeinstellung > FIXIERUNGEN: übermäßiges. Essen, Nägelkauen, Rauchen. pessimistische Lebensgrundeinstellung (durch negative Erfah fahrungen) FOLGERUNGEN. FÜR ERZIEHUNG: Bindung zum Kind aufbauen. ↳ Voraussetzung für emotionale Sicherheit Reize ↳> mit Kind sprechen, Spielzeug, Bedürfnisbefriedigung biologische Bedürfnisse, intensiver Hautkontakt, Kontakt über alle. Sinnesorgane frühe Erfahrungen. ↳ Einflüsse sind umso nachhaltiger, je früher. sie einsetzen 6

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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

- Grundannahmen der Psychanalyse - Persönlichkeitsmodell - Instanzenmodell - Abwehmechanismen - Psychanalytische Trieblehre - Entwicklung der Libido in der frühen Kindheit - Menschenbild der Psychoanalyse - Kritik der Psychoanalyse

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zwischen den Instanzen und der Realität ICH-SCHWÄCHE: Ungleichgewicht zwischen den Instanzen und der Realität REALITÄT. Beschaffenheit und Forderungen der Außenwelt Wert- und Normvorstellungen Reize ES SIEGT ÜBER DAS ICH: Über-Ich ist zu schwach und Es kann sich deshalb mit seinen Ansprüchen, die das Über-Ich..verbieten" möchte, gegenüber dem Ich durchsetzen ÜBER-ICH SIEGT ÜBER ICH: → Über-Ich ist zu stark ausgebildet, sodass sich das Ich gegenüber dem Über-Ich nicht mehr behaupten kann. Wünsche & Bedürfnisse des Es, die das über.-Ich verbietet", müssen weitgehend unterdrückt werden REALITÄT SIEGT ÜBER ICH : Ich wird von den. Forderungen der Realität beherrscht & kann sich ihnen gegenüber nicht mehr durchsetzen @ PERSÖNLICHKEITSMODELL: SCHICHTENMODELL / „EISBERGMODELL": ca. 10-20% ca. 80-90% BEWUSST VORBEWUSST UNBEWUSST das Bewusste ist der kleinste Teil unseres Seelenlebens Angst vor der Realität → Angst vor den Forderungen des Über-Ich → Angst vor den Ansprüchen des. Es. das Unbewusste hat großen Einfluss auf unser Denken & Handeln. ↳steuert dies von der Unterseite des ist als Eisbergs", welche viel größer die Oberseite → Ich ist nicht Herr in seinem eigenen Haus". GRUNDFORMEN DER ANGST:. bei einer gut funktionierenden Persönlichkeit wirken die 3 Instanzen zusammen, ↳> stehen sie im. Ungleichgewicht, dann treten Ängste auf, die einen vor einer Bedrohung warnen ABWEHRMECHANISMEN: ↳ Schutzmaßnahmen des. Ichs, die bedrohliche & angstauslösende Erlebnisinhalte ausschalten, unbewusst machen und somit drohende Konflikte & Ängste vermeiden bzw. reduzieren VERDRÄNGUNG bezeichnet das Abschieben von Erlebnisinhalten, die der Mensch nicht wahrhaben will oder kann und die Angst auslösen, in das Unbewusste. PROJEKTION: → Eigenschaften, die die eigene Person betreffen, die man aber an sich selbst nicht wahrhaben kann bzw. will, werden anderen Personen / Gegenständen zugeschrieben und dort bekämpft (oft Minderheiten). Bsp.: Schüler ist in Schule schlecht & will dies nicht wahrhaben → neigt dazu den Lehrer für schlecht zu halten. REAKTIONSBILDUNG: im Bewusstsein wird das Gegenteil des zu Verdrängenden fixiert; die Abwehr der Angst geschieht durch die Verkehrung ins Gegenteil. Bsp.: unerwiderte Liebe & Zu Zuneigung. → schlägt in Hass um VERSCHIEBUNG: → Wünsche und Bedürfnisse, die nicht am Original befriedigt werden können, werden an einem Ersatzabjekt realisiert Bsp.: Pornos, sexuelle Witze PERSÖNLICHKEITSMODELL: ABWEHRMECHANISMEN: RATIONALISIERUNG: → verpõnte Wünsche & Bedürfnisse / unangepasste Verhaltensweisen werden verstandesmäßig mit „vernünftigen" Gründen gerechtfertigt, um die wahren Gründe, die man nicht wahrhaben kann/will, zu vertuschen Bsp.: Fehler in Erziehung werden mit Anlage des Kindes begründet, die vom Ehepartner herrührt IDENTIFIKATION: → Abwehr der Angst gelingt durch die Gleichsetzung mit einer anderen Person, z. B. mit einer starken Persönlichkeit, einem aggressiven Menschen, einem Sänger, Musiker bzw. Schauspieler Bsp.: Kind hat Angst vor Dunkelheit. → macht sich vor er wår Superman WIDERSTAND: → Mensch wehrt sich gegen das Aufdecken verdrängter Inhalte und Vorgänge Bs.p.: Erzieher, ist ungerecht und will dies nicht wahrhaben → reagiert unangenehm wenn man ihm es vorwirft SUBLIMIERUNG: nicht zugelassene. Wünsche und Bedürfnisse werden umgesetzt in Leistungen, die sozial erwünscht sind oder sogar hoch bewertet werden Bsp.: Sublimierung von. aggressiven Triebimpulsen. Berufswahl des Chirurgen FIXIERUNG: → bedeutet ein Verhaftet bleiben. an entsprechenden Erlebens und Verhaltensweisen einer Entwicklungsphase Bsp.: Frau wurde während des 1. Lebensjahres von. Mutter vernachlässigt →. isst & raucht übermäßig viel REGRESSION: → bedeutet ein Zurückfallen auf in einer bestimmten. Phase vorherrschende Erlebens- und Verhaltensweisen. Bsp.: 5-jähriges Kind bekommt kleinen Bruder & dadurch weniger Aufmerksamkeit →nässt wieder ein (4) PSYCHOANALYTISCHE TRIEBLEHRE: ↳> das gesamte menschliche Verhalten wird durch zwei Haupttriebe erzeugt, und gesteuert LEBENS- UND TODESTRIEB: LEBENSTRIEB (EROS): → Ziele: Selbst- und Arterhaltung, überleben, weiterleben, Fortpflanzung · psychische. Energie / Antriebskraft. →. LIBIDO ist auf Lustgewinn gerichtet kann auf die eigene Person. (libidāse Besetzung) oder auf ein äußeres Objekt wie Personen/Gegenstände. (Objektbesetzung) gerichtet sein. Bsp.: enge Bindung des Kindes an Mutter → frühe Objektbesetzung TODESTRIEB (THANATOS): → Ziele: Auflösung / Zurückführung des Lebens in den anorganischen Zustand & somit dessen vernichtung → Äußerungsformen: Destruktivitāt, Aggression, Lust am Zerstören & Vernichten. DESTRUDO psychische Energie/. → richtet sich in Form von. Selbsthass / Selbstvernichtung nach innen (gegen die eigene Person) oder als Aggression, Hass, Zerstörungs- & vernichtungswille nach außen. ( gegen andere Personen / Gegenstände) Bsp.: Chirurg zerstört köper des Patienten durch verletzungen wie Aufschneiden (Todestrieb). hilft dem Patienten durch Herausschneiden des entzündeten Blinddarms (Lebenstrieb) / Antriebskraft ENTWICKLUNG DER LIBIDO IN DER FRÜHEN KINDHEIT: ↳> bei angemessener Befriedigung der Triebwünsche, ist eine seelisch gesunde Entwicklung möglich ↳ werden die Triebwünsche des Kindes unzureichend oder über die Maßen hinaus befriedigt, kommt es zu Triebfrustrationen, die eine Fixierung / Regression bewirken. ORALE PHASE: (1. Lebensjahr). →Lustgewinn/Triebquelle: Mundzone aber auch Haut Saugen, Schlucken, Beißen, Aufnehmen von Nahrung, Lutschen Wünsche des Einverleibens auch Sinnesorgane & Haut. zur Umwelt wird aufgebaut Beziehung ↳ positive Erfahrungen optimistische Lebensgrundeinstellung > FIXIERUNGEN: übermäßiges. Essen, Nägelkauen, Rauchen. pessimistische Lebensgrundeinstellung (durch negative Erfah fahrungen) FOLGERUNGEN. FÜR ERZIEHUNG: Bindung zum Kind aufbauen. ↳ Voraussetzung für emotionale Sicherheit Reize ↳> mit Kind sprechen, Spielzeug, Bedürfnisbefriedigung biologische Bedürfnisse, intensiver Hautkontakt, Kontakt über alle. Sinnesorgane frühe Erfahrungen. ↳ Einflüsse sind umso nachhaltiger, je früher. sie einsetzen 6