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Gewalt nach Wilhelm Heitmeyer

Gewalt nach Wilhelm Heitmeyer

 Kritische Würdigung
3. Regressive Gewalt
O Gewalt als Gruppentun gegen nationale und ethnische Kategorien
O
Um eigene berufliche, soziale u
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Eva Poettgen

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Zusammenfassung des gesamten Gewalt- Desintegrationmodells nach Heitmeyer + Schaubild

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Kritische Würdigung 3. Regressive Gewalt O Gewalt als Gruppentun gegen nationale und ethnische Kategorien O Um eigene berufliche, soziale und politische Desintegration vermeintlich aufzuheben 4. Autoaggressive Gewalt ISO2 O Selbstverletzung, wird dann ausgeübt wenn sich keine anderen Wege bieten Gewalt für Jugendliche aus bestimmten sozialen Milieus und mit bestimmten Lebenserfahrungen attraktiv an-ble Gewalt verschafft Gefühl der Wertigkeit und bestimmten Kontexten Anerkennung - son is 15lf091oquiswed ab H. legt dar dass Pädagogik die Problematik nicht grundsätzlich aufheben kann → zeigt Grenzen des pädagogischen Handelns sispa bop allotesisch snito Pädagogisches Handeln kann gesellschaftlicher Paradoxie nicht ausweichen Die Frage inwieweit gesellschaftliche Partizipation gewollt ist bleibt offen icb tisdriem sib 12 nomma - follimet - 39ibns naribanSM alleux → Pädagogisch notwendige Maßnahmen: 90 heb drürsD 29b alle Kinder und Jugendlichen müssen unabhängig ihrer Herkunft, Leistung, Einstellung, Überzeugung oder Aussehens als gleichwertig betrachte werden Folgen von Gewalt sollten thematisiert und gelehrt werden ens gossonagquis oudstein) 199smon dis ws againsrbianunev [email protected]/91b sabo asinlan sidl gow nuals nebrew robo brutoradi gaustedo progre 2006 200014 919115 N nu nedst erlazneM neysheni onegie my sisxdationeinarbenam enggosodnoqquia nospimolancy? smagiM shobrido (scolnbebou smella shebnibe Love (90637 00226 scalM grunnon shalagns noebswi) 216 19vigluggi bizdin vab los 2, 20miligal als jiswo non li nhow malls nawobrim 216 jedle rola sib non notsiensqmox us exis Jemion is lowed us nousb noreg nadbensm hevdet tips Blomshemtua (64) nabrow more vidis die vis didugns: Howed alswsa ish no A stw Desintegrationspotentiale - - Weitere Prozesse die Gewaltpotential erhöhen: ligogs661 ateb tab is! H Menschen ohne Arbeitsstelle und sozialer Anerkennung biq...

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asb nes Menschen mit Integrationsproblemen und mit Zugangsproblemen zu Arbeit und Bildung leben unter sich in bestimmten Stadtteilen 65 Menschen mit Integrationsproblemen stellen in bestimmten Stadtteilen die Mehrheit dar → Verstärkung des Gefühls der Desintegration anal - - 1. Struktur- kulturelle Ebene: Individualisierung, Milieu und Ungleichheit ➜Auflösung gesicherter Werte und Normen 2. Sozial- interaktive, interpersonale Ebene: Freisetzungen, Auflösungen, Gewissheitsverluste ➜ Verlust von traditionellen Lebenszusammenhängen (Familie) 3. Personelle, intrapsychische Ebene: Identität ➜ Abnehmende Teilnahme an gesellschaftlichen Institutionen ons VISIS - Strukturell- kulturelle Ebene übt starken Einfluss auf soziale Interaktion und Identitätsbildung Denk- und Verhaltensweisen sind nie monokausal (nur auf eine Ursache beruhend) guestsdu Entstehung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft: Desintegrations- verunsicherungs- Gewalt- Konzept - anualbio srbach Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit um eigene Unterlegenheit in Überlegenheit zu transformieren → vor allem: Obdachlose, Behinderte, Migranten, Juden, Homosexuelle, Menschen anderer Rassen, Frauen Mangelnde Anerkennung, Missachtung, Verachtung, Diskriminierung oder direkter Gewalt Menschen die sich selbst als minderwertig wahrnehmen finden so einen weg ihre Minderwertigkeit zu kompensieren Menschen gehen davon aus Gewalt sei normal, zeigen Gewaltbereitschaft und/ oder werden gewalttätig Jugendliche impulsiver als Erwachsene höhere Gewaltbereitschaft → Vor allem wenn ihnen Gewalt als legitimes Mittel der Selbstdurchsetzung beigebracht wurde Gewalt kann subjektiv als attraktiv gesehen werden (kann z. B. Unterlegenheit überwinden) Vier Arten der Gewalt: 1. Expressive Gewalt J. suchen Aufmerksamkeit, z. B. durch Tabuverletzungen; eigene Einzigartigkeit gewinnt Aufmerksamkeit; Opfer der Gewalt nicht relevant 2. Instrumentelle Gewalt O Gewalt als Mittel zur Problemlösung Wilhelm Heitmeyer: Eine soziologische Erklärung von Gewalt Wilhelm Heitmeyer 1945 geboren Professor für Pädagogik mit Schwerpunkt der Sozialisation Bus Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (Bielefeld) Beobachtet soziale Entwicklungen in Deutschland sidew - - Hat umfangreiche Forschungen zu rechtsextremistischen, gewaltbereiten Menschen durchgeführt und analysiert welche Menschen besonders gefährlich sind 190 ➜ forscht aus soziologischer Perspektive ondsted - Fragt nach Ursachen und Motiven für Gewalt innerhalb einer sozialen und gesellschaftlichen Problemsicht - Zunehmender Individualisierungsdruck und dessen Auswirkung datub fiar bisignU bao nx neribiltarioclinesg Zunehmende Individualisierung in westlichen Gesellschaften Zunehmendes Angebot an Konsumgütern und Mobilität sowie Flexibilität - - - - Unterscheidung zwischen Ungleichwertigkeit und Ungleichheit Ungleichheit: → zeigt sich in materiell unterschiedlichen Lebensbedingungen sidoqatfitrobl bnu (Ist Folge gesellschaftlich struktureller Entwicklungen) Ausbildung unterschiedlicher sozialer Schichten entsteht stietnol Solange Ungleichheit mit Gerechtigkeitskriterien übereinstimmt stellt sie keine Gefahr für 1010 Gewaltpotential dar → jedoch besteht die Gefahr dass Ungleichwertigkeit als Rechtfertigung für Ungleichheit herbeigezogen wird → Ungleichheit wird damit gerechtfertigt dass Menschen unterschiedlich viel ,,wort" scin So ließe sich behaupten Ungleichheit sei natürlich bzw. normal Prozess bei dem Marktwirtschaft immer mehr zur Marktgesellschaft wir → Menschen werden zunehmend nach Marktkriterien beurteilt lubong - - - - - 3025-7 ignU → führt zu Entscheidungsfreiheiten wie Entscheidungszwängen Müssen individuell bewältigt werden wobei nicht jeder Mensch mit dieser Ambivalenz im Individualisierungsprozess umgehen kann uisdiens emment. mensen me valen Zudem steigt die Ablösung von traditionellen Denkweisen und Orientierungen Immer mehr Konkurrenz im Arbeitsmarkt Kaum noch solidarisches Handeln sanie dhub alemain norbaret Paradoxe Lebenssituation durch gegenwärtige Individualisierung erfpensMar nomé →gleichzeitige Individualisierung und Entindividualisierung Atunccultnis, 2usilimanado] 2ed nl noynundisha wing samasinas → Wert eines Menschen nach sozialer Schicht und Bildungsabschluss beurteilt → Differenz zwischen Ungleichheit und Ungleichwertigkeit sinkt datab Angst beruflich zu scheitern und somit seinen sozialen Status zu verlieren steigt H. kritisiert dass Fokus auf Anpassungsdruck fehlt ob bens negaubnis Gesellschaftliche Reaktionsformen auf wachsende Zahlen der Menschen die sich veränderten Erwartungen nicht anpassen können: 1. Zwang zur Anpassung durch Kompensierung sozialstaatlicher Maßnahmen, 2. Erneuerung von Moral und Erziehung und Empfehlung von neuen Beziehungen und Bindungen ohne Blick auf gesamtgesellschaftliche Veränderungen, med gnublideuA 3. Ethnisierung der Politik → Ursachen sozialer Probleme werden auf Ethnie zurückgeführt Treffen diese Maßnahmen auf problematische Erfahrungen in Familie und sozialen Umfeldern → Verunsicherung und Hilflosigkeit Gefahr besteht dass I. die sich aus ihrer Hilflosigkeit nicht retten können → zurückziehen → oder passiv- resignativgewalttätig werden → Verhaltensweisen Folgen problematischer gesellschaftlicher Entwicklungen dansara rettisg Gesellschaftliche Paradoxie (Widersprüchlichkeit) 1. Gefährdung gesellschaftlichen Zusammenhalts durch → Ausgrenzung sozialer Gruppen anal aufgrund ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten, Glaubensrichtungen, Lebensgewohnheiten 2. notwendig für Rechtfertigung faktisch materieller Ungleichheit →Gefahr struktureller gesellschaftlicher Krisen bei Nichtrechtfertigung der gesellschaftlichen Ungleichheit wala na Frage nach Vermeidung der gesellschaftlichen Krisen und Ungleichheit durch Ungleichwertigkeit der ;Menschen bleibt (ungleichwertig behandelte Menschen lehnen sich ne Jodogna - - Unterschiedliche Erfahrungswelten und Verarbeitungsmöglichkeiten von Menschen bzw. Jugendlichen - auf) - - 1920s Menschen niemals nur durch einseitige Erfahrungen geprägt → manche Menschen können Paradoxie bewältigen und klug nutzen Einfluss auf Haltung und Verhalten nehmen: Erfahrungen mit Politik, soziale Beziehungen, Erfahrungen in bestimmten Lebensmilieus Bestimmte Entwicklungsprozesse folgern positive Einstellung zu Gewalt und aktive Zunehmender Leistungsdruck (Schule, Arbeit) und unzureichende soziale Beziehungen die Hilfe leisten → persönliches Versagen", Lasten werden schwerer blobisty tragbar durch familiäre Konstellationen → z. B in wohlhabenden Familien: Gewalt als Ruf nach Aufmerksamkeit → oder widersprüchliche Erziehungsmaßnahmen: keine Normenentwicklung Gewaltbereitschaft → Identitätsprobleme 19x4 O durch hohen Einforderungsdruck und keine Rückenstärkung durch soziale Lage und soziale Kontakte O Mensch als ,,produktiv realitätsverarbeitendes Subjekt" Nimmt interpersonale (zwischen zwei oder mehreren Personen) und intrapsychische (innerhalb der Psyche; keine Interaktion mit anderen Menschen) Ebene in den Blick Fragt nach Vis aliB) ng →sozialem Status eines Menschen Selbstwertgefühl, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz) entwickeln konnte → und nach Bindungen anhand dessen er Fähigkeiten (auch Erfahrungen zu verarbeiten; 1630M nov on --> Konkrete Erfahrungen werden vom Menschen auf Basis seiner Lebensgeschichte produktiv verarbeitet Ausbildung bestimmter Normen und Werteorientierungen und Handlungsbereitschaften inter- personale/ Soziale Ebene intra- psychische Ebene Handlungs ebene Gesellschaftlicher Kontext Politischer, sozialstruktureller, sozialräumlicher Kontext, öffentliche Diskurse über Medien etc. Zugehörigkeit in Gruppen, Institutionen Erfahrungen Handlungs- Kompetenzen Milieuzugehörigkeit 1 Erziehung in Familie und Schule Erfahrungen 1 Person produktiv-realitäts- Verarbeitendes Subjekt Einstellungen (Werte/Normen) Handlungsbereitschaft Handeln im Kontext: Famile, Schule, Beruf, Politik Gleichaltrigengruppe, öffentlicher Raum sozialer Status Erfahrungen emotionale Entwicklung

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asb nes Menschen mit Integrationsproblemen und mit Zugangsproblemen zu Arbeit und Bildung leben unter sich in bestimmten Stadtteilen 65 Menschen mit Integrationsproblemen stellen in bestimmten Stadtteilen die Mehrheit dar → Verstärkung des Gefühls der Desintegration anal - - 1. Struktur- kulturelle Ebene: Individualisierung, Milieu und Ungleichheit ➜Auflösung gesicherter Werte und Normen 2. Sozial- interaktive, interpersonale Ebene: Freisetzungen, Auflösungen, Gewissheitsverluste ➜ Verlust von traditionellen Lebenszusammenhängen (Familie) 3. Personelle, intrapsychische Ebene: Identität ➜ Abnehmende Teilnahme an gesellschaftlichen Institutionen ons VISIS - Strukturell- kulturelle Ebene übt starken Einfluss auf soziale Interaktion und Identitätsbildung Denk- und Verhaltensweisen sind nie monokausal (nur auf eine Ursache beruhend) guestsdu Entstehung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft: Desintegrations- verunsicherungs- Gewalt- Konzept - anualbio srbach Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit um eigene Unterlegenheit in Überlegenheit zu transformieren → vor allem: Obdachlose, Behinderte, Migranten, Juden, Homosexuelle, Menschen anderer Rassen, Frauen Mangelnde Anerkennung, Missachtung, Verachtung, Diskriminierung oder direkter Gewalt Menschen die sich selbst als minderwertig wahrnehmen finden so einen weg ihre Minderwertigkeit zu kompensieren Menschen gehen davon aus Gewalt sei normal, zeigen Gewaltbereitschaft und/ oder werden gewalttätig Jugendliche impulsiver als Erwachsene höhere Gewaltbereitschaft → Vor allem wenn ihnen Gewalt als legitimes Mittel der Selbstdurchsetzung beigebracht wurde Gewalt kann subjektiv als attraktiv gesehen werden (kann z. B. Unterlegenheit überwinden) Vier Arten der Gewalt: 1. Expressive Gewalt J. suchen Aufmerksamkeit, z. B. durch Tabuverletzungen; eigene Einzigartigkeit gewinnt Aufmerksamkeit; Opfer der Gewalt nicht relevant 2. Instrumentelle Gewalt O Gewalt als Mittel zur Problemlösung Wilhelm Heitmeyer: Eine soziologische Erklärung von Gewalt Wilhelm Heitmeyer 1945 geboren Professor für Pädagogik mit Schwerpunkt der Sozialisation Bus Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (Bielefeld) Beobachtet soziale Entwicklungen in Deutschland sidew - - Hat umfangreiche Forschungen zu rechtsextremistischen, gewaltbereiten Menschen durchgeführt und analysiert welche Menschen besonders gefährlich sind 190 ➜ forscht aus soziologischer Perspektive ondsted - Fragt nach Ursachen und Motiven für Gewalt innerhalb einer sozialen und gesellschaftlichen Problemsicht - Zunehmender Individualisierungsdruck und dessen Auswirkung datub fiar bisignU bao nx neribiltarioclinesg Zunehmende Individualisierung in westlichen Gesellschaften Zunehmendes Angebot an Konsumgütern und Mobilität sowie Flexibilität - - - - Unterscheidung zwischen Ungleichwertigkeit und Ungleichheit Ungleichheit: → zeigt sich in materiell unterschiedlichen Lebensbedingungen sidoqatfitrobl bnu (Ist Folge gesellschaftlich struktureller Entwicklungen) Ausbildung unterschiedlicher sozialer Schichten entsteht stietnol Solange Ungleichheit mit Gerechtigkeitskriterien übereinstimmt stellt sie keine Gefahr für 1010 Gewaltpotential dar → jedoch besteht die Gefahr dass Ungleichwertigkeit als Rechtfertigung für Ungleichheit herbeigezogen wird → Ungleichheit wird damit gerechtfertigt dass Menschen unterschiedlich viel ,,wort" scin So ließe sich behaupten Ungleichheit sei natürlich bzw. normal Prozess bei dem Marktwirtschaft immer mehr zur Marktgesellschaft wir → Menschen werden zunehmend nach Marktkriterien beurteilt lubong - - - - - 3025-7 ignU → führt zu Entscheidungsfreiheiten wie Entscheidungszwängen Müssen individuell bewältigt werden wobei nicht jeder Mensch mit dieser Ambivalenz im Individualisierungsprozess umgehen kann uisdiens emment. mensen me valen Zudem steigt die Ablösung von traditionellen Denkweisen und Orientierungen Immer mehr Konkurrenz im Arbeitsmarkt Kaum noch solidarisches Handeln sanie dhub alemain norbaret Paradoxe Lebenssituation durch gegenwärtige Individualisierung erfpensMar nomé →gleichzeitige Individualisierung und Entindividualisierung Atunccultnis, 2usilimanado] 2ed nl noynundisha wing samasinas → Wert eines Menschen nach sozialer Schicht und Bildungsabschluss beurteilt → Differenz zwischen Ungleichheit und Ungleichwertigkeit sinkt datab Angst beruflich zu scheitern und somit seinen sozialen Status zu verlieren steigt H. kritisiert dass Fokus auf Anpassungsdruck fehlt ob bens negaubnis Gesellschaftliche Reaktionsformen auf wachsende Zahlen der Menschen die sich veränderten Erwartungen nicht anpassen können: 1. Zwang zur Anpassung durch Kompensierung sozialstaatlicher Maßnahmen, 2. Erneuerung von Moral und Erziehung und Empfehlung von neuen Beziehungen und Bindungen ohne Blick auf gesamtgesellschaftliche Veränderungen, med gnublideuA 3. Ethnisierung der Politik → Ursachen sozialer Probleme werden auf Ethnie zurückgeführt Treffen diese Maßnahmen auf problematische Erfahrungen in Familie und sozialen Umfeldern → Verunsicherung und Hilflosigkeit Gefahr besteht dass I. die sich aus ihrer Hilflosigkeit nicht retten können → zurückziehen → oder passiv- resignativgewalttätig werden → Verhaltensweisen Folgen problematischer gesellschaftlicher Entwicklungen dansara rettisg Gesellschaftliche Paradoxie (Widersprüchlichkeit) 1. Gefährdung gesellschaftlichen Zusammenhalts durch → Ausgrenzung sozialer Gruppen anal aufgrund ihrer unterschiedlichen Fähigkeiten, Glaubensrichtungen, Lebensgewohnheiten 2. notwendig für Rechtfertigung faktisch materieller Ungleichheit →Gefahr struktureller gesellschaftlicher Krisen bei Nichtrechtfertigung der gesellschaftlichen Ungleichheit wala na Frage nach Vermeidung der gesellschaftlichen Krisen und Ungleichheit durch Ungleichwertigkeit der ;Menschen bleibt (ungleichwertig behandelte Menschen lehnen sich ne Jodogna - - Unterschiedliche Erfahrungswelten und Verarbeitungsmöglichkeiten von Menschen bzw. Jugendlichen - auf) - - 1920s Menschen niemals nur durch einseitige Erfahrungen geprägt → manche Menschen können Paradoxie bewältigen und klug nutzen Einfluss auf Haltung und Verhalten nehmen: Erfahrungen mit Politik, soziale Beziehungen, Erfahrungen in bestimmten Lebensmilieus Bestimmte Entwicklungsprozesse folgern positive Einstellung zu Gewalt und aktive Zunehmender Leistungsdruck (Schule, Arbeit) und unzureichende soziale Beziehungen die Hilfe leisten → persönliches Versagen", Lasten werden schwerer blobisty tragbar durch familiäre Konstellationen → z. B in wohlhabenden Familien: Gewalt als Ruf nach Aufmerksamkeit → oder widersprüchliche Erziehungsmaßnahmen: keine Normenentwicklung Gewaltbereitschaft → Identitätsprobleme 19x4 O durch hohen Einforderungsdruck und keine Rückenstärkung durch soziale Lage und soziale Kontakte O Mensch als ,,produktiv realitätsverarbeitendes Subjekt" Nimmt interpersonale (zwischen zwei oder mehreren Personen) und intrapsychische (innerhalb der Psyche; keine Interaktion mit anderen Menschen) Ebene in den Blick Fragt nach Vis aliB) ng →sozialem Status eines Menschen Selbstwertgefühl, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz) entwickeln konnte → und nach Bindungen anhand dessen er Fähigkeiten (auch Erfahrungen zu verarbeiten; 1630M nov on --> Konkrete Erfahrungen werden vom Menschen auf Basis seiner Lebensgeschichte produktiv verarbeitet Ausbildung bestimmter Normen und Werteorientierungen und Handlungsbereitschaften inter- personale/ Soziale Ebene intra- psychische Ebene Handlungs ebene Gesellschaftlicher Kontext Politischer, sozialstruktureller, sozialräumlicher Kontext, öffentliche Diskurse über Medien etc. Zugehörigkeit in Gruppen, Institutionen Erfahrungen Handlungs- Kompetenzen Milieuzugehörigkeit 1 Erziehung in Familie und Schule Erfahrungen 1 Person produktiv-realitäts- Verarbeitendes Subjekt Einstellungen (Werte/Normen) Handlungsbereitschaft Handeln im Kontext: Famile, Schule, Beruf, Politik Gleichaltrigengruppe, öffentlicher Raum sozialer Status Erfahrungen emotionale Entwicklung