Pädagogik /

Medien/Web 2.0

Medien/Web 2.0

user profile picture

storytask

506 Followers
 

Pädagogik

 

11/12/13

Lernzettel

Medien/Web 2.0

 Medien/Web 2.0
Fear of missing out - FOMO
• Angst/Nervosität etwas zu verpassen
●
●
●
→ mentaler & psychischer Zustand
Tritt vor allem bei

Kommentare (1)

Teilen

Speichern

49

• FOMO/FOBM • Identitätsarbeit nach H. Keupp • Social Web-Foren als Spiel-Räume im Prozess des Heranwachsens • Das Web als Spiegel & Bühne • Kinder ohne Medien • Medienkompetenz nach Baacke

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Medien/Web 2.0 Fear of missing out - FOMO • Angst/Nervosität etwas zu verpassen ● ● ● → mentaler & psychischer Zustand Tritt vor allem bei Jüngeren auf Folgen: Übermäßige Nutzung von social Media ■ ● ■ ■ Fear of being missed - FOBM Auslöser: psychologische Bedürfnisse Verstärkt durch: schlechte Stimmung; un zufriedene Lebenssituation; schlechtes Sozialleben Ablenkungen durch ständigen Konsum von Informationen Negative Gefühle werden hervorgerufen Angst, für Freunde zu wenig Informationen bereitzustellen → bekommen nichts vom Leben mit & man wird vergessen Folgen: ständiges bereitstellen von Informationen auf social Media Identitätsarbeit nach H. Keupp Ziele von Identität: ■ ■ Schaffung von Lebenskohärenz Individuelles Leben (selbstbestimmt, authentisch/Authentizität, Anerkennung) Identität ist nicht statisch, sondern muss reflektiert & angepasst werden → aus Erfahrungen des Alltags → ,,Patchwork-Identität" Voraussetzungen für gelingende Identitätsarbeit: ■ Ressourcen Realisierbarkeit muss gewährleistet sein Verknüpfung von Anforderungen Fähigkeit zur Selbstorganisation/ Kritikfähigkeit/ Selbstreflexion Selbstschöpfung von Lebenssinn (Kohärenzgefühl) Story. TASK Ursachen für misslingende Identitätsarbeit: Keine sinnhafte Ordnung des Lebens Fehlende Ressourcen Fehlende Anerkennung Zu viele gesellschaftliche Einflüsse & Anforderungen -1- Medien/Web 2.0 ● ■ Mögliche Folgen: ■ O Geringes Selbstwertgefühl Dimensionen der Identitätsarbeit: Innere: Gefühl von Authentizität; Synthesearbeit ⇒ Aufbau/Erhaltung von Kohärenz Äußere: Handlungsfähigkeit aufrechterhalten → Passungsarbeit ■ O Demoralisierung → Hilfslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Zukunftsängste Geringes Kohärenzgefühl → desto ausgeprägter Demoralisierung, um so geringer ist das Kohärenzgefühl O Kann sich in Fundamentalismus & Gewalt äußern Ressourcen: Psychische/ökologische: Voraussetzung für souveräne Lebensweise Urvertrauen in das Leben → Grundeinstellung zum Leben Materielle: O Eröffnen Möglichkeiten O Z.B.: Wohnsituation; finanzielle Mittel; Bildungseinrichtungen Soziale: O Unterstützung O Integration in Gesellschaft O Positive Beziehungen Story. TASK Reales Leben muss Grundlagen schaffen → dies können soziale Netzwerke nicht leisten Webbasiertes Problemhandeln & Experimentieren Selbstauseinandersetzung:...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Erfahrung mit eigenen Wünschen, etc. Sozialauseinandersetzung: Bildung & Pflege von Kontakten Sachauseinandersetzung: Organisation & Reflexion von Wissen → allgemein: Identitätsmanagement/Beziehungs- & Informationsmanagement ,,Narrative Identitäten": Erzählungen, in denen sich Menschen austauschen, reflektieren & ggf. Veränderungen anstoßen (Synthesearbeit; Gestaltung eines eigenen Profils) Salutogenese: Je größer die Fähigkeit, gegenüber Belastungen einen Gleichgewichts- zustand zu erhalten, desto gesünder ist ein Mensch (Erhaltung der Gesundheit) -2- Medien/Web 2.0 Social Web-Foren als Spiel-Räume im Prozess des Heranwachsens (Schmidt/Hasebrink) ● Erfahrungen sammeln ● Reaktionen von anderen erhalten Virtuelle Räume zur Selbstpräsentation → insgesamt: Selbstfindung Identitätsmanagement (Selbstinszenierung) Beziehungsmanagement (Kontakte) Informationsmanagement (Informationsbeschaffung – selektieren) → kann alles ineinander übergreifen Social Media kann folgende Prozesse unterstützen: Selbstauseinandersetzung, Sozialauseinandersetzung, Sach auseinandersetzung Das Web als Spiegel & Bühne: Selbstdarstellung im Internet (Sarah Mönkeberg) Möglichkeiten ● Feed backprozesse (Unterstützung, Kommunikation, Zugehörigkeit) ● Übernahme von Eigenschaften (Vorbilder) ● Selbstdarstellung fördern eigene Wahrnehmung ● Unsicherheiten überwältigen Gefahren - 3- Story TASK ,,Überveröffentlichung" privater Inhalte → Grenze zwischen privaten & öffentlichen verschwindet Falsche Sicherheit & Vertrauen ● Anonymität →→ direkte Reaktion fehlt Theatralisierungszwang, um wahrgenommen zu werden Feed backprozesse können verunsichern → evtl. Mobbing/Überforderung Kinder ohne Medien (Bert Te Wildt) Kinder sollten zuerst die eigene Kultur und Umgebung ohne Medien kennenlernen Medienkompetenz muss so eingesetzt werden, dass man weiß, wann Medien angemessen sind und wann nicht Um Medien nicht zu verfallen, benötigt ein Mensch Introspektionsfähigkeit (Selbstbeobachtung) und Abstraktionsfähigkeit (Objekte in Bedeutungszusammenhänge mit anderen Objekten stellen) Medien/Web 2.0 Wenn man nicht richtig mit Medien umgehen kann, kann man von ihnen manipuliert werden Nicht altersentsprechender Umgang mit Medien kann zu Entwicklungsverzögerungen führen → Heranwachsende wachsen nicht geistig Medienkompetenz nach Baacke →geht von einem selbstbestimmten, gesellschaftlich handelnden Subjekt aus 4 Aspekte 1. Medienkritik Der Heranwachsende sollte Selbstreflexion ausüben und sich Hintergrundwissen aneignen, um Auswirkungen der Medien schlussfolgern und deren soziale Verantwortbarkeit bewerten zu können. Story TASK 2. Medienkunde Aneignung von Wissen über technische Geräte und ihre Inbetriebnahme bzw. Nutzung, sowie Kenntnisse über Strukturen des TV- und Rundfunksystems (Zeitungen), Filterblasen im Internet 3. Mediennutzung Medien müssen interaktiv und produktiv genutzt werden → Nutzungs- und Rezeptionskompetenz sowie sinnvolle Auswahl von Medien in halten 4. Mediengestaltung Weiterentwicklung des Medien systems, z. B. programmieren kleiner Apps oder Gestalten von Websites/YouTube Kanälen, hochladen von Informations-/Bildmaterial → Medien kompetenz umfasst eine Sach kompetenz, Rezeptionskompetenz und Partizipationskompetenz (H. Theunert) Notwendigkeit einer Medienerziehung Medien sind Teil von Bildungsprozessen Ziel ist eine selbstbestimmte, kritische Nutzung Voraussetzung ist ein verantwortungsvoller, kritischer und partizipatorischer Umgang mit einer sozialen/realen Umwelt -4-

Pädagogik /

Medien/Web 2.0

Medien/Web 2.0

user profile picture

storytask

506 Followers
 

Pädagogik

 

11/12/13

Lernzettel

Medien/Web 2.0

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Medien/Web 2.0
Fear of missing out - FOMO
• Angst/Nervosität etwas zu verpassen
●
●
●
→ mentaler & psychischer Zustand
Tritt vor allem bei

App öffnen

Teilen

Speichern

49

Kommentare (1)

E

Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

• FOMO/FOBM • Identitätsarbeit nach H. Keupp • Social Web-Foren als Spiel-Räume im Prozess des Heranwachsens • Das Web als Spiegel & Bühne • Kinder ohne Medien • Medienkompetenz nach Baacke

Ähnliche Knows

4

Soziale Medien

Know Soziale Medien  thumbnail

1452

 

11/12/13

4

Kulturelle Bildung - Nieke

Know Kulturelle Bildung - Nieke thumbnail

2983

 

11/12/13

4

Hurrelmann Abizusammenfassung

Know Hurrelmann Abizusammenfassung thumbnail

1269

 

11/12/13

Mehr

Medien/Web 2.0 Fear of missing out - FOMO • Angst/Nervosität etwas zu verpassen ● ● ● → mentaler & psychischer Zustand Tritt vor allem bei Jüngeren auf Folgen: Übermäßige Nutzung von social Media ■ ● ■ ■ Fear of being missed - FOBM Auslöser: psychologische Bedürfnisse Verstärkt durch: schlechte Stimmung; un zufriedene Lebenssituation; schlechtes Sozialleben Ablenkungen durch ständigen Konsum von Informationen Negative Gefühle werden hervorgerufen Angst, für Freunde zu wenig Informationen bereitzustellen → bekommen nichts vom Leben mit & man wird vergessen Folgen: ständiges bereitstellen von Informationen auf social Media Identitätsarbeit nach H. Keupp Ziele von Identität: ■ ■ Schaffung von Lebenskohärenz Individuelles Leben (selbstbestimmt, authentisch/Authentizität, Anerkennung) Identität ist nicht statisch, sondern muss reflektiert & angepasst werden → aus Erfahrungen des Alltags → ,,Patchwork-Identität" Voraussetzungen für gelingende Identitätsarbeit: ■ Ressourcen Realisierbarkeit muss gewährleistet sein Verknüpfung von Anforderungen Fähigkeit zur Selbstorganisation/ Kritikfähigkeit/ Selbstreflexion Selbstschöpfung von Lebenssinn (Kohärenzgefühl) Story. TASK Ursachen für misslingende Identitätsarbeit: Keine sinnhafte Ordnung des Lebens Fehlende Ressourcen Fehlende Anerkennung Zu viele gesellschaftliche Einflüsse & Anforderungen -1- Medien/Web 2.0 ● ■ Mögliche Folgen: ■ O Geringes Selbstwertgefühl Dimensionen der Identitätsarbeit: Innere: Gefühl von Authentizität; Synthesearbeit ⇒ Aufbau/Erhaltung von Kohärenz Äußere: Handlungsfähigkeit aufrechterhalten → Passungsarbeit ■ O Demoralisierung → Hilfslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Zukunftsängste Geringes Kohärenzgefühl → desto ausgeprägter Demoralisierung, um so geringer ist das Kohärenzgefühl O Kann sich in Fundamentalismus & Gewalt äußern Ressourcen: Psychische/ökologische: Voraussetzung für souveräne Lebensweise Urvertrauen in das Leben → Grundeinstellung zum Leben Materielle: O Eröffnen Möglichkeiten O Z.B.: Wohnsituation; finanzielle Mittel; Bildungseinrichtungen Soziale: O Unterstützung O Integration in Gesellschaft O Positive Beziehungen Story. TASK Reales Leben muss Grundlagen schaffen → dies können soziale Netzwerke nicht leisten Webbasiertes Problemhandeln & Experimentieren Selbstauseinandersetzung:...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Erfahrung mit eigenen Wünschen, etc. Sozialauseinandersetzung: Bildung & Pflege von Kontakten Sachauseinandersetzung: Organisation & Reflexion von Wissen → allgemein: Identitätsmanagement/Beziehungs- & Informationsmanagement ,,Narrative Identitäten": Erzählungen, in denen sich Menschen austauschen, reflektieren & ggf. Veränderungen anstoßen (Synthesearbeit; Gestaltung eines eigenen Profils) Salutogenese: Je größer die Fähigkeit, gegenüber Belastungen einen Gleichgewichts- zustand zu erhalten, desto gesünder ist ein Mensch (Erhaltung der Gesundheit) -2- Medien/Web 2.0 Social Web-Foren als Spiel-Räume im Prozess des Heranwachsens (Schmidt/Hasebrink) ● Erfahrungen sammeln ● Reaktionen von anderen erhalten Virtuelle Räume zur Selbstpräsentation → insgesamt: Selbstfindung Identitätsmanagement (Selbstinszenierung) Beziehungsmanagement (Kontakte) Informationsmanagement (Informationsbeschaffung – selektieren) → kann alles ineinander übergreifen Social Media kann folgende Prozesse unterstützen: Selbstauseinandersetzung, Sozialauseinandersetzung, Sach auseinandersetzung Das Web als Spiegel & Bühne: Selbstdarstellung im Internet (Sarah Mönkeberg) Möglichkeiten ● Feed backprozesse (Unterstützung, Kommunikation, Zugehörigkeit) ● Übernahme von Eigenschaften (Vorbilder) ● Selbstdarstellung fördern eigene Wahrnehmung ● Unsicherheiten überwältigen Gefahren - 3- Story TASK ,,Überveröffentlichung" privater Inhalte → Grenze zwischen privaten & öffentlichen verschwindet Falsche Sicherheit & Vertrauen ● Anonymität →→ direkte Reaktion fehlt Theatralisierungszwang, um wahrgenommen zu werden Feed backprozesse können verunsichern → evtl. Mobbing/Überforderung Kinder ohne Medien (Bert Te Wildt) Kinder sollten zuerst die eigene Kultur und Umgebung ohne Medien kennenlernen Medienkompetenz muss so eingesetzt werden, dass man weiß, wann Medien angemessen sind und wann nicht Um Medien nicht zu verfallen, benötigt ein Mensch Introspektionsfähigkeit (Selbstbeobachtung) und Abstraktionsfähigkeit (Objekte in Bedeutungszusammenhänge mit anderen Objekten stellen) Medien/Web 2.0 Wenn man nicht richtig mit Medien umgehen kann, kann man von ihnen manipuliert werden Nicht altersentsprechender Umgang mit Medien kann zu Entwicklungsverzögerungen führen → Heranwachsende wachsen nicht geistig Medienkompetenz nach Baacke →geht von einem selbstbestimmten, gesellschaftlich handelnden Subjekt aus 4 Aspekte 1. Medienkritik Der Heranwachsende sollte Selbstreflexion ausüben und sich Hintergrundwissen aneignen, um Auswirkungen der Medien schlussfolgern und deren soziale Verantwortbarkeit bewerten zu können. Story TASK 2. Medienkunde Aneignung von Wissen über technische Geräte und ihre Inbetriebnahme bzw. Nutzung, sowie Kenntnisse über Strukturen des TV- und Rundfunksystems (Zeitungen), Filterblasen im Internet 3. Mediennutzung Medien müssen interaktiv und produktiv genutzt werden → Nutzungs- und Rezeptionskompetenz sowie sinnvolle Auswahl von Medien in halten 4. Mediengestaltung Weiterentwicklung des Medien systems, z. B. programmieren kleiner Apps oder Gestalten von Websites/YouTube Kanälen, hochladen von Informations-/Bildmaterial → Medien kompetenz umfasst eine Sach kompetenz, Rezeptionskompetenz und Partizipationskompetenz (H. Theunert) Notwendigkeit einer Medienerziehung Medien sind Teil von Bildungsprozessen Ziel ist eine selbstbestimmte, kritische Nutzung Voraussetzung ist ein verantwortungsvoller, kritischer und partizipatorischer Umgang mit einer sozialen/realen Umwelt -4-