Pädagogik /

Montessori

Montessori

 Gymnasium Essen Nord-Ost
Gymnasium Essen Nord-Ost Katzenbruchstr.77 45141 Essen
Name: Ah Ayelm
Klausur Nr. 3 - Q1. 2.Hj 2020/21
Erziehungsw
 Gymnasium Essen Nord-Ost
Gymnasium Essen Nord-Ost Katzenbruchstr.77 45141 Essen
Name: Ah Ayelm
Klausur Nr. 3 - Q1. 2.Hj 2020/21
Erziehungsw
 Gymnasium Essen Nord-Ost
Gymnasium Essen Nord-Ost Katzenbruchstr.77 45141 Essen
Name: Ah Ayelm
Klausur Nr. 3 - Q1. 2.Hj 2020/21
Erziehungsw

Kommentare (2)

Teilen

Speichern

227

Montessori

user profile picture

Aslı

425 Followers
 

Pädagogik

 

11/12/13

Klausur

Eine Klausur zu Montessori mit der Note 2+ (12 Punkte) samt Aufgaben, Bearbeitung und Erwartungshorrizont.

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Gymnasium Essen Nord-Ost Gymnasium Essen Nord-Ost Katzenbruchstr.77 45141 Essen Name: Ah Ayelm Klausur Nr. 3 - Q1. 2.Hj 2020/21 Erziehungswissenschaften, Grundkurs Aufgabenstellung: 1. Formulieren Sie die Hauptaussage des Textes, geben Sie den Inhalt des Textes strukturiert wieder. (18 Punkte) mit dem Elschenbroich von 2. Setzen Sie die Ausführungen Entwicklungsverständnis Maria Montessoris und mit ihrem Bild vom Kind in Beziehung. PA GK KOP Seite 1 von 4 15. April 2021 Materialgrundlage: ● 3. Überprüfen Sie, inwiefern die Ideen Elschenbroichs und Aspekte der Montessoripädagogik sich auch in herkömmlichen Schulen umsetzen lassen könnten. (26 Punkte) -Jelbstständighet Verantoyoung backsplan Коукити нетра =) Verantwortung zu viel Zugelassene Hilfsmittel: Wörterbuch zur deutschen Rechtschreibung (36 Punkte) Donata Elschenbroich: ,,Verwandelt Kindergärten in Labors, Ateliers, Wälder". In: Die Zeit, Nr. 44, 25. Oktober 2001, S. 36 (Die Rechtschreibung des Textes entspricht der Originalvorlage.) mis ford htt ineuncualität 2e Gymnasium Essen Nord-Ost 1 D Gymnasium Essen Nord-Ost Katzenbruchstr.77 45141 Essen PA GK KOP Seite 2 von 3 15. April 2021 · Montenor-) Bildungeitfirmy Seit 1996 hat jedes Kind in Deutschland das Recht auf einen Kindergartenplatz: Erziehung, Betreuung in den Jahren vor der Schule - und erstmals ausdrücklich: 3 Bildung. [...] 2 G₁ Name: tychn сви VERWANDELT KINDERGÄRTEN IN LABORS, ATELIERS, WÄLDER von Donata Elschenbroich 6 Toilettengänge zu festen Zeiten gibt es nicht mehr. Nicht jede Dreijährige muss Badasselbe können wie die Gleichaltrige. Spielzeuge und Bastelmaterial werden nicht 8 mehr verschlossen - die Kinder können in alle Regale und Kisten greifen. [...] Bewegung 9 10 11 Eine interessante Bildungs- und Lernzeit bescheren diese Erkenntnisse den Kindern allerdings noch lange nicht. Nach wie vor hegen...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

Erzieherinnen in Deutschland Groll gegen das Lernen: Sie setzen es gleich mit Leistungsdruck und Überforderung, sprechen von „Verschulung" und beklagen den Verlust von Kindheit schlechthin. Das, wer würde widersprechen, will man Kindern ersparen. 12 13 urbereitete Unoy. 14 15 16 17 Wo aber in Kindergärten Gemütlichkeit verordnet wird in überdekorierten Räumen, wo der Blick in die Außenwelt behindert wird durch Schablonenschmetterlinge und Bilderbuchwolken an den Fenstern da sind Kinder weniger „unterfordert" als gelangweilt und in ihrem Potenzial unterschätzt. Noch wird in vielen deutschen 18 Kindergärten den Kleinen unterstellt, sie hätten es gern möglichst anspruchslos. Von den 4000 wachen Stunden, die ein Kind dort verbringt, könnten viele die lebendigsten, unvergesslichsten Stunden des Lebens sein. Sie sind es leider nicht. 19 20 21 22 Dabei weisen uns Hirnforschung und neue Studien mit Säuglingen den Weg [...] Wir haben sie lange unterschätzt, diese leidenschaftlichen Experimentierer und Lerner, sagen amerikanische Säuglingsforscher - unterschätzt in dem, was sie bereits wissen, vor allem unterschätzt in dem, was sie können und lernen wollen. 23 24 25 Nicht nur Essen und Fortpflanzung erzeugen die bekannten Botenstoffe im menschlichen Gehirn, sondern auch das Problemlösen, haben Hirnforscher 27 beobachtet. Diese Botschaft verändert unseren Blick aufs Kind: Der Mensch will 26 ligra Heute wird im deutschen Kindergarten respektiert, dass nicht jedes Kind Appetit hat ih auf die gleichen Speisen und nicht jedes zur selben Zeit essen möchte. Gemeinsame диало Montessori =) Ulrontu. Courty Beschupf Gymasiumi listi iŪTU-USL Gymnasium Essen Nord-Ost Katzenbruchstr. 77 45141 Essen Seite 3 von 3 28 lernen, üben, von Anfang an. Er will Probleme lösen, nicht nur als Diktat, als 29 Leistungsqual, sondern als primäres Glückserlebnis - vorausgesetzt, das Kind ist beteiligt am Wissensaufbau, Die Säuglinge, die ein Mobile selbst mit dem Fuß in Bewegung setzen können, bleiben länger bei der Sache und glucksen häufiger als 32 Gleichaltrige, denen das bewegte Mobile nur vorgeführt wird. 30 31 taltenge амура 33 Die Entwicklungspsychologie entdeckte kognitive Fenster" im dritten, vierten, fünften 34 Lebensjahr: optimale Zeitpunkte für die Aneignung von Akzent und Basisgrammatik 35 einer zweiten Sprache, für die Orientierung im Raum und für elementares 36 mathematisches Denken- oder für die Steigerung der in jedem Menschen angelegten 37 Musikalität. [...] 38 Nicht brav oder stark müssen unsere Kinder werden, sondern wach und intelligent. Für 39 die menschliche Fähigkeit, von Anfang an Weltwissen aufzubauen, gibt es zwar eine Polectin 40 41 42 neue Aufmerksamkeit. Doch die Konsequenzen für Lernen und Bildung von Anfang an stehen noch aus- insbesondere im Kindergarten, der ein ideales Milieu ist für das neue Verständnis des Lernens. Anders als in der Schule, die das Vorwissen der Kinder wenig achtet, kann im Kindergarten zum Tragen kommen, was sie bereits können. Der Bildungsauftrag des Kindergartens wird es dann sein, Eigenschaften und Fähigkeiten, Freiarbier die Kinder mitbringen, zu steigern. [...] 43 44 45 46 47 Zeit für Experimente, Zeit für Fehler, fürs Üben, für Wiederholungen der Kindergarten bietet das alles. Elementare Zugänge zu Naturwissenschaften, der Schrift, den Künsten. Im Kindergarten kann ihnen die Welt ein Labor werden, ein Atelier, eine Werkstatt. Oder ein Wald. Oder der Mond. 48 49 50 52 Die Erzieher müssen den Kindern helfen, ihr Tagesprogramm in persönliche 51 Lernerlebnisse zu verwandeln. Beim Waldtag etwa werden sie sich nicht auf einen Lehrpfad zurückziehen. Wie die Nadelhölzer heißen, interessiert sie weniger als der 53 Lebenskampf: Wer frisst wen? Wie das Leben wimmelt unter dem Baumstamm. Und was davon kann ein Mensch essen? 54 55 56 Um sich von den Kindern mitnehmen zu lassen ins Offene, auf ihre Entdeckungsreisen und Mondlandungen - dazu müssen die Erwachsenen ihrer Sache sicher sein. Nur wenn man viel weiß, kann man auf komplizierte Fragen einfache Antworten geben, 58 Antworten, die wieder neue Fragen auslösen. [...] 57 share- lute "Y" пит Padaklausur 3, Q1.2, KOP I Aslı Aydın str.77 Aufgabe 1 Der Sachtext 4 Verwandelt Kindergärten in Labors, Ateliers, Waleler, welcher von Donata Elichen- broich verfant worden ist und der tecaffentlichung Veröffentlichungszeitpunkt unbekannt ist, thematisiert in erster Linie die Kenntnisse der Kinder, wom euch ihre Talente gehören, die auf der Welt, wor 11 allem im Kindergarten unbeachtet bleiben bzw. unterschätzt werden.. 15. April 2021 Die behaupter Hauptaussage des Textes besteht darin, dass die Autorin app dass Kinder zu mehr fähig sinel, als die meisten Gwachsenen denken, jedoch die- 22 Fähigkeiten nicht bemerleber sinel, da diese nicht wirklich, wr allem in Kindergärten, erwei- tert bzw. beachtet werden und die Autorin des- halb appelliert, aus Kindergärten mehr zu machen, als nur eine nutzlose. Institution. deutsche Der Text beginnt mit der Information, dass jedes Kind seit 1996 has den Kindergarten besuchen. könne, welcher Bildung, Ertichung und Betreuung wr der Schule bedenten würde. Dann behauptet der Autor, dass die Kinelergår- ten berücksichtigen würden, dann nicht alle Kinder und Interessen die selben Fähigkeiten besitzen und dies so be- stätigen, dan leein Kind das selbe essen Mun, wie t (s. Aufgabenblatt) wod (A) ^ SF D 2 Gr Z Idas andere, nicht mehr dann auf Toillette; gehen muss, wann es vorgeschrieben ist, that nicht den selbe Menge an Wissen haben muss, wie ein an- derer und die Dinge, mit denen er spielt, selbst auswählen darf. Die Autorin sagt, dan die Kindergarten trotz dessen, gezielten Bildung sei, da die keine Institution zur Kindergärten das Lernen als nichts gutes, cher als Druck für die Kinder, sehen würden. kritiniert den Auschließend die Autorin eingeschränkten Blick nach draußen, der 1 durch die überdeleorierten Räume und durch Bildery würde, nodurch die Kinder Langeweile unel Unterschätzung verspüren würden. Diesen Punlet untermauert die Autorin, indern sie behauptet, dass die langen Jahre, die ein Kind im Kindergarten verbringt, eigentlich vorberei- tend auf die Zukunft sein könnten, dock dies nicht ausgenutzt werde. Des Weiteren erwähnt die ctutorin, dass Kin- der im Wissen unterschätzt werden, doch die- se jedech lernen möchten und aletiv am Wi- siensaufbau beteiligt sein wollen. Sie führt eben- falls an, dan die Kinder, die aktiv entschei- den, was sie tun möchten, lieber und länger mit dieser Sache beschäftigt sinal. Außerdem könne ein Kind, nach der Ent- wicklungspsychologie, schon im frühen Kindheitsalter anfangen, ~Sprache, mathematisches Denken und an den Fenstern entstehen. Musikalität anzueignen. Nun fordert die ctutorin, die Kinder intelligent werden zu laven, indem ihre individuellen Talente + im Alltag im Kindergarten verwendet und gesteigert werden. an Sie appelliert die Kindergärten dgaten, Zeit für die individuelle Persönlichkeit des Kindes einzuplenen und Ausflinge für die Erweiterung dieser einzu- fuhren. (Aufgabe 2) Wach Montessori beruht jede wirksame breichung auf die eigenen Kenntnissen eigenen Alitivität und Selbstorganisation des Kindes. Die Entwicklung ei- nes Menschen geht von einem inneren Bauplan aux- Ausgestattet mit einem absorbierenden heist durch- lebt das Kind seine sensiblen Phasen und wirel A S "dabei zum Baumeister seiner selbst. Das zen- trale Element der Montessoripädagogike ist jedoch lie Freiarbeit, wobei das Kine! durch seine ei- seare Entscheidung dessen, was es lernen möchte, wm schnellsten und besten lernt. Vor allem aber lurch die passive Beobachterposition des Lehrender Langt das Kinel einen eigenen Arbeitsrhythmus mel Selbstständigkeit. Dieser Prozess wird mithilje iner segenannten vorbereiteten Umgebung efördert, welche sich an die beindliche Entwick und ihrey Bedhurfnissen ampant. Entsprechend ing 3 ги сиденом du lässt den letten gedanken Olas es Gr 4 R Gr S.O. Jb A well. Gr dem Leibsatz u Htilf mir, es selbst zu tun. wer! den dem Kinel Entwicklungsmaterialien angeboten, die intellektuell, psychisch-unel motorisch för- dernel sinel, Fehlerkontrolle ermöglichen und durch ihre Asthetile die Neugier des Kindles erwecken. Die Herausforderung, das Materiaal beenden zu müssen, erfordern Zielstrebigkeit und Kreativität des Kindes und lassen es in seiner erbrachten Leistung bestätigt füh~ len. Außerdem wird dadurch, dass das Material. nur ein mal vorhanden ist, clie Kommuni- leation zwischen den Kindern angeregt, wen auch durch die altersgemischten Gruppen pa- miest, was für den Aufbau von Rücksicht деш the und Sozialverhalten dient. S Im Folgenden werden einige Ausführungen des Textes mit der Montessorigaclagagike in Bezie - 3 hung gesetzt. u Die Beschreibung, dass with deutschen Kindergarten respeletiert wird, 4 dan nicht jedes Kinel Appetit hat auf die gleichen Speisen und wnicht jeuke Dreijährige [...] danelbe können" muss, wie die Aleichaltrige" (7.4-7) zeigt die ver- schieden laufende Entwicklung eines Kindles, hel- ie che näher durch Abe das Bild des Kindes wi n Montessori erläutert werden kann. Montessori sagt, line dass ein Kind melividualität besitzt. Es muss nicht daran interessiert sein, was den anderen interessiert. e Padaklausur 3, Q1.2, KOP I Aslı Aydın Stattdessen ist das Kind der Baumeister seiner selbst. Er entscheidet, wann es was ma- chen möchte. Die Grlaubnin, dan die Kinder in alle Regale und Kisten greifen" hins (2.8) fördert dies in gewissern Maße und ist ein Teil der делінет Freiarbeit. Während der Freiarbeit ist den Kindl lecine Tür verschlossen, es darf " " "dann frei bewegen, Wenn es ) Sechoch wird die Idee des Baureister seiner selbst im Kindergärten nicht ganz akzeptiert bzw. durch- gesetzt, da sie das Lernen als udeisturysdruck und Überforderung" (2.11) anschen. Statt dessen ist die Bildung nach Montessori eher etwas gutes. Auch die Autorin stimmt hier zu; da sie sagt, dass der Mensch lernen wolle (ugl. 2.27.f). ebenfalls geht Montessori I davon aus, dass es den Kindl дик gut tun würde, von Anfang an zu lernen, worausgesetzt, es kann selbst entscheiden, was es tun möchte. Es müsse nach dem Prinzip Montessoris selbst ent- scheiden, je nach Frage- und Interessen kurrizont, was es пип lernen möchte, so wie es in der Freiarbeit ungesetzt wirel. möchte. 15. April 2011 Der Fakt, dan die Säuglinge, die ein Mobile. selbst mit dem Fuß in Bewegung setzen kö- mmen, [...] länger bei der Jacke" bleiben (2.30f), Gr, s.o. 37 5 Bz zum Text ( સ્વખ dentlicher S Klausur Nr.3 Jahrgangsstufe Q1.2 Name: ASLI Teilleistungen - Kriterien a) Inhaltliche Leistung Auf. 1 Auf. 2 ANFORDERUNGEN Der Prüfling leitet seine Überlegungen mit einem Einleitungssatz ein. formuliert den Hauptgedenken des Textes: Kinder besitzen von Anfang an die Fähigkeit, Weltwissen aufzubauen, und empfinden Problemlösen als primäres Glück- serlebnis. Der Bildungsauftrag des Kindergartens muss von den Erzieherinnen selbst, aber auch von der Gesellschaft ernst genommen werden. gibt den Inhalt des Textes strukturiert etwa in folgenden Aspekten wieder: • Der Kindergarten erfülle den Bildungsauftrag nur unzureichend, da Erzieherinnen Lernen im frühen Kindesalter mit Leistungsdruck und Überforderung der Kinder gleich- setzten und daher den Bildungsauftrag ablehnten. 15.04.2021 • In deutschen Kindergärten herrschten Langeweile und Monotonie anstelle einer inte- ressanten Bildungs- und Lernzeit. • Das Potenzial von Kindern, das durch Hirnforschung bestätigt werde (Kenntnisse, Fähigkeiten und Lernmotivation), werde noch unterschätzt. • Elschenbroich fordert, der Kindergarten solle an Vorwissen der Kinder anknüpfen, persönliche Lernerlebnisse ermöglichen und die Kinder in ihren Eigenschaften und Fähigkeiten fördern, u. a. mit dem Ziel des Aufbaus von Selbstbewusstsein. • Verzeihen soll im Kindergarten kultiviert werden. • Die Autorin sieht Vorteile des Kindergartens bezüglich der Bildung der Kinder in be- wertungs- und angstfreiem Rahmen, sodass Zugänge zu Sprachen, zur Mathematik, zu den Naturwissenschaften und den Künsten ermöglicht werden sollten. ● Beurteilungsbogen zur Klausur • Für die Umsetzung solcher Maßnahmen seien kompetente Erwachsene erforderlich. SUMME formuliert aufgabenbezogen relevante Aspekte, z. B.: Bild des Kindes, Erziehungsziele, ● Leistungskurs Pädagogik Schuljahr 2020/21 ● • zugrunde liegendes Weltbild, Lernbedürfnis und -fähigkeit des Kindes, didaktische Schlussfolgerungen, • Aufgabe der Erzieherin/des Erziehers. arbeitet aufgabenbezogen aus dem Ansatz von Elschenbroich die für die Aus- seinandersetzung relevanten Aussagen heraus, z. B.: ● • das Kind als autonomes, sich selbst bildendes Wesen, das in seiner Persönlichkeit zu achten und zu fördern ist, • umfassende kognitive und soziale Fähigkeiten, eher naturwissenschaftlich orientiertes Weltbild (Elschenbroich), • hohes Lernpotential und Lernbedürfnis; kognitive Fenster im dritten, vierten und fünf- ten Lebensjahr, ● • individuelle kognitive Förderung jedes Kindes, Orientierung an Vorwissen und aktuellen Interessen des einzelnen Kindes; konkrete Lernorte und bestimmte Haltung der Erzieher. arbeitet aufgabenbezogen aus dem Ansatz von Montessori relevante Aussa- gen heraus, z. B.: Disposition des Kindes zur aktiven Gestaltung der eigenen Entwicklung, • Selbstständigkeit, Friedfertigkeit, Moral, Umweltbewusstsein, • eher christlich orientiertes Weltbild (Montessori), • innerer Bauplan, absorbierender Geist, sensible Phasen, • Erzieher ist nicht Bildner und Belehrer des Kindes, sondern Gehilfe bei dessen Lern- bestrebungen, • Anpassung der Umgebung an kindliche Bedürfnisse: vorbereitete Umgebung; spezi- elle Arbeitsmaterialien. setzt die ausgearbeiteten Aspekte der beiden Ansätze in Beziehung und geht dabei auch auf Gemeinsamkeiten, Ähnlichkeiten und Unterschiede ein, z. B.: • Sowohl Elschenbroich als auch Montessori sehen das Kind als begierigen Lerner, der LÖSUNGSQUALITÄT Max. 2 4 12 18 4 6 10 Korrektor 1 11 16 3 10 MT Auf. 3 im Kindergarten/Kinderhaus entsprechend seinen Bedürfnissen und Vorkenntnissen individuell gefördert werden sollte, was hohe Ansprüche an die Ausbildung der Erzie- her stellt und an deren Rolle im Bildungsprozess. Elschenbroich begründet die Notwendigkeit früher kognitiver Förderung auch mit unserer Wissensgesellschaft. Demgegenüber sieht Montessori kognitive Förderung v. a. als Hilfe bei dem Verfolgen des inneren Bauplans des Kindes. NOTE: Elschenbroich und Montessori gewichten die Umgebung, in der Kinder gefördert wer- den sollten, und die Rolle des Erziehers unterschiedlich. ● zieht aus der Bearbeitung ein Fazit, z. B.: Die beiden Ansätze weisen unterschiedliche Akzentuierungen auf, sie widersprechen sich aber nicht, sondern ergänzen sich in den wesentlichen Aspekten. erfüllt weiteres, aufgabenbezogenes Kriterium. SUMME verdeutlicht das Problem, ob und inwiefern die Ausführungen Elschenbroichs sowie Ideen aus der Montessoripädagogik in herkömmlichen Schulen umzusetzen sind. listet zunächst Mängel im deutschen Schulwesen auf: • Schulen würden vielen Schülern nicht gerecht, unterfordern oder überfordern sie, bildet zu viele „Versager" aus ● Schule ist selten auch ,,Lebensraum" affektives und soziales Lernen werden vernachlässigt ggf. weitere Aspekte. greift auf die Aspekte Elschnbroichs und Montessoris zurück. beurteilt die Lehrer- und Schülerperspektive, die anthropologischen Grundannahmen, Freiarbeit, das altersübergreifende Lernen, Bedeutung des Materials und der Räume, evaluiert den Unterricht und entscheidet differenziert und plausibel, ob die Montesso- rischule eine Alternative zu Regelschule darstellt. entwickelt ein begründetes eigenes Urteil, indem er Möglichkeiten und Grenzen des Modells der Montessorischule abwägt und geht dabei auch auf weitere Einflussfakto- ren wie die familialen Bedingungen und die politische und finanzielle Umsetzbarkeit ein. erfüllt weiteres, aufgabenbezogenes Kriterium. SUMME SUMME INHALTLICHE LEISTUNG b) Darstellungsleitung Der Prüfling strukturiert seinen Text schlüssig, stringent und gedanklich klar und bezieht sich dabei genau und konsequent auf die Aufgabenstellung. bezieht beschreibende, deutende und wertende Aussagen schlüssig aufeinan- der. verwendet eine präzise und differenzierte Sprache mit einer adäquaten Ver- wendung der Fachterminologie. schreibt sprachlich richtig sowie syntaktisch und stilistisch sicher. belegt seine Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitate u. a.). SUMME DARSTELLUNGSLEISTUNG SUMME DER LEISTUNGEN INSGESAMT Gut plus PUNKTE: 12 4 +4 36 2 2 4 12 6 +4 26 80 Max. 5 4 4 52 20 100 12 11.05.21 10 1 1 29 2 0 39 4 18 63 Korrektor 4 3 4 5 2 18 81

Pädagogik /

Montessori

Montessori

user profile picture

Aslı

425 Followers
 

Pädagogik

 

11/12/13

Klausur

Montessori

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Gymnasium Essen Nord-Ost
Gymnasium Essen Nord-Ost Katzenbruchstr.77 45141 Essen
Name: Ah Ayelm
Klausur Nr. 3 - Q1. 2.Hj 2020/21
Erziehungsw

App öffnen

Teilen

Speichern

227

Kommentare (2)

G

So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

Eine Klausur zu Montessori mit der Note 2+ (12 Punkte) samt Aufgaben, Bearbeitung und Erwartungshorrizont.

Ähnliche Knows

48

Pädagogik Abitur - 2022

Know Pädagogik Abitur - 2022 thumbnail

160

 

11/12/13

2

Montessori Lernzettel

Know Montessori Lernzettel thumbnail

61

 

11/12/10

Pädagogik Montessori

Know Pädagogik Montessori  thumbnail

517

 

11/12/10

Maria Montessori

Know Maria Montessori thumbnail

194

 

12

Mehr

Gymnasium Essen Nord-Ost Gymnasium Essen Nord-Ost Katzenbruchstr.77 45141 Essen Name: Ah Ayelm Klausur Nr. 3 - Q1. 2.Hj 2020/21 Erziehungswissenschaften, Grundkurs Aufgabenstellung: 1. Formulieren Sie die Hauptaussage des Textes, geben Sie den Inhalt des Textes strukturiert wieder. (18 Punkte) mit dem Elschenbroich von 2. Setzen Sie die Ausführungen Entwicklungsverständnis Maria Montessoris und mit ihrem Bild vom Kind in Beziehung. PA GK KOP Seite 1 von 4 15. April 2021 Materialgrundlage: ● 3. Überprüfen Sie, inwiefern die Ideen Elschenbroichs und Aspekte der Montessoripädagogik sich auch in herkömmlichen Schulen umsetzen lassen könnten. (26 Punkte) -Jelbstständighet Verantoyoung backsplan Коукити нетра =) Verantwortung zu viel Zugelassene Hilfsmittel: Wörterbuch zur deutschen Rechtschreibung (36 Punkte) Donata Elschenbroich: ,,Verwandelt Kindergärten in Labors, Ateliers, Wälder". In: Die Zeit, Nr. 44, 25. Oktober 2001, S. 36 (Die Rechtschreibung des Textes entspricht der Originalvorlage.) mis ford htt ineuncualität 2e Gymnasium Essen Nord-Ost 1 D Gymnasium Essen Nord-Ost Katzenbruchstr.77 45141 Essen PA GK KOP Seite 2 von 3 15. April 2021 · Montenor-) Bildungeitfirmy Seit 1996 hat jedes Kind in Deutschland das Recht auf einen Kindergartenplatz: Erziehung, Betreuung in den Jahren vor der Schule - und erstmals ausdrücklich: 3 Bildung. [...] 2 G₁ Name: tychn сви VERWANDELT KINDERGÄRTEN IN LABORS, ATELIERS, WÄLDER von Donata Elschenbroich 6 Toilettengänge zu festen Zeiten gibt es nicht mehr. Nicht jede Dreijährige muss Badasselbe können wie die Gleichaltrige. Spielzeuge und Bastelmaterial werden nicht 8 mehr verschlossen - die Kinder können in alle Regale und Kisten greifen. [...] Bewegung 9 10 11 Eine interessante Bildungs- und Lernzeit bescheren diese Erkenntnisse den Kindern allerdings noch lange nicht. Nach wie vor hegen...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

Erzieherinnen in Deutschland Groll gegen das Lernen: Sie setzen es gleich mit Leistungsdruck und Überforderung, sprechen von „Verschulung" und beklagen den Verlust von Kindheit schlechthin. Das, wer würde widersprechen, will man Kindern ersparen. 12 13 urbereitete Unoy. 14 15 16 17 Wo aber in Kindergärten Gemütlichkeit verordnet wird in überdekorierten Räumen, wo der Blick in die Außenwelt behindert wird durch Schablonenschmetterlinge und Bilderbuchwolken an den Fenstern da sind Kinder weniger „unterfordert" als gelangweilt und in ihrem Potenzial unterschätzt. Noch wird in vielen deutschen 18 Kindergärten den Kleinen unterstellt, sie hätten es gern möglichst anspruchslos. Von den 4000 wachen Stunden, die ein Kind dort verbringt, könnten viele die lebendigsten, unvergesslichsten Stunden des Lebens sein. Sie sind es leider nicht. 19 20 21 22 Dabei weisen uns Hirnforschung und neue Studien mit Säuglingen den Weg [...] Wir haben sie lange unterschätzt, diese leidenschaftlichen Experimentierer und Lerner, sagen amerikanische Säuglingsforscher - unterschätzt in dem, was sie bereits wissen, vor allem unterschätzt in dem, was sie können und lernen wollen. 23 24 25 Nicht nur Essen und Fortpflanzung erzeugen die bekannten Botenstoffe im menschlichen Gehirn, sondern auch das Problemlösen, haben Hirnforscher 27 beobachtet. Diese Botschaft verändert unseren Blick aufs Kind: Der Mensch will 26 ligra Heute wird im deutschen Kindergarten respektiert, dass nicht jedes Kind Appetit hat ih auf die gleichen Speisen und nicht jedes zur selben Zeit essen möchte. Gemeinsame диало Montessori =) Ulrontu. Courty Beschupf Gymasiumi listi iŪTU-USL Gymnasium Essen Nord-Ost Katzenbruchstr. 77 45141 Essen Seite 3 von 3 28 lernen, üben, von Anfang an. Er will Probleme lösen, nicht nur als Diktat, als 29 Leistungsqual, sondern als primäres Glückserlebnis - vorausgesetzt, das Kind ist beteiligt am Wissensaufbau, Die Säuglinge, die ein Mobile selbst mit dem Fuß in Bewegung setzen können, bleiben länger bei der Sache und glucksen häufiger als 32 Gleichaltrige, denen das bewegte Mobile nur vorgeführt wird. 30 31 taltenge амура 33 Die Entwicklungspsychologie entdeckte kognitive Fenster" im dritten, vierten, fünften 34 Lebensjahr: optimale Zeitpunkte für die Aneignung von Akzent und Basisgrammatik 35 einer zweiten Sprache, für die Orientierung im Raum und für elementares 36 mathematisches Denken- oder für die Steigerung der in jedem Menschen angelegten 37 Musikalität. [...] 38 Nicht brav oder stark müssen unsere Kinder werden, sondern wach und intelligent. Für 39 die menschliche Fähigkeit, von Anfang an Weltwissen aufzubauen, gibt es zwar eine Polectin 40 41 42 neue Aufmerksamkeit. Doch die Konsequenzen für Lernen und Bildung von Anfang an stehen noch aus- insbesondere im Kindergarten, der ein ideales Milieu ist für das neue Verständnis des Lernens. Anders als in der Schule, die das Vorwissen der Kinder wenig achtet, kann im Kindergarten zum Tragen kommen, was sie bereits können. Der Bildungsauftrag des Kindergartens wird es dann sein, Eigenschaften und Fähigkeiten, Freiarbier die Kinder mitbringen, zu steigern. [...] 43 44 45 46 47 Zeit für Experimente, Zeit für Fehler, fürs Üben, für Wiederholungen der Kindergarten bietet das alles. Elementare Zugänge zu Naturwissenschaften, der Schrift, den Künsten. Im Kindergarten kann ihnen die Welt ein Labor werden, ein Atelier, eine Werkstatt. Oder ein Wald. Oder der Mond. 48 49 50 52 Die Erzieher müssen den Kindern helfen, ihr Tagesprogramm in persönliche 51 Lernerlebnisse zu verwandeln. Beim Waldtag etwa werden sie sich nicht auf einen Lehrpfad zurückziehen. Wie die Nadelhölzer heißen, interessiert sie weniger als der 53 Lebenskampf: Wer frisst wen? Wie das Leben wimmelt unter dem Baumstamm. Und was davon kann ein Mensch essen? 54 55 56 Um sich von den Kindern mitnehmen zu lassen ins Offene, auf ihre Entdeckungsreisen und Mondlandungen - dazu müssen die Erwachsenen ihrer Sache sicher sein. Nur wenn man viel weiß, kann man auf komplizierte Fragen einfache Antworten geben, 58 Antworten, die wieder neue Fragen auslösen. [...] 57 share- lute "Y" пит Padaklausur 3, Q1.2, KOP I Aslı Aydın str.77 Aufgabe 1 Der Sachtext 4 Verwandelt Kindergärten in Labors, Ateliers, Waleler, welcher von Donata Elichen- broich verfant worden ist und der tecaffentlichung Veröffentlichungszeitpunkt unbekannt ist, thematisiert in erster Linie die Kenntnisse der Kinder, wom euch ihre Talente gehören, die auf der Welt, wor 11 allem im Kindergarten unbeachtet bleiben bzw. unterschätzt werden.. 15. April 2021 Die behaupter Hauptaussage des Textes besteht darin, dass die Autorin app dass Kinder zu mehr fähig sinel, als die meisten Gwachsenen denken, jedoch die- 22 Fähigkeiten nicht bemerleber sinel, da diese nicht wirklich, wr allem in Kindergärten, erwei- tert bzw. beachtet werden und die Autorin des- halb appelliert, aus Kindergärten mehr zu machen, als nur eine nutzlose. Institution. deutsche Der Text beginnt mit der Information, dass jedes Kind seit 1996 has den Kindergarten besuchen. könne, welcher Bildung, Ertichung und Betreuung wr der Schule bedenten würde. Dann behauptet der Autor, dass die Kinelergår- ten berücksichtigen würden, dann nicht alle Kinder und Interessen die selben Fähigkeiten besitzen und dies so be- stätigen, dan leein Kind das selbe essen Mun, wie t (s. Aufgabenblatt) wod (A) ^ SF D 2 Gr Z Idas andere, nicht mehr dann auf Toillette; gehen muss, wann es vorgeschrieben ist, that nicht den selbe Menge an Wissen haben muss, wie ein an- derer und die Dinge, mit denen er spielt, selbst auswählen darf. Die Autorin sagt, dan die Kindergarten trotz dessen, gezielten Bildung sei, da die keine Institution zur Kindergärten das Lernen als nichts gutes, cher als Druck für die Kinder, sehen würden. kritiniert den Auschließend die Autorin eingeschränkten Blick nach draußen, der 1 durch die überdeleorierten Räume und durch Bildery würde, nodurch die Kinder Langeweile unel Unterschätzung verspüren würden. Diesen Punlet untermauert die Autorin, indern sie behauptet, dass die langen Jahre, die ein Kind im Kindergarten verbringt, eigentlich vorberei- tend auf die Zukunft sein könnten, dock dies nicht ausgenutzt werde. Des Weiteren erwähnt die ctutorin, dass Kin- der im Wissen unterschätzt werden, doch die- se jedech lernen möchten und aletiv am Wi- siensaufbau beteiligt sein wollen. Sie führt eben- falls an, dan die Kinder, die aktiv entschei- den, was sie tun möchten, lieber und länger mit dieser Sache beschäftigt sinal. Außerdem könne ein Kind, nach der Ent- wicklungspsychologie, schon im frühen Kindheitsalter anfangen, ~Sprache, mathematisches Denken und an den Fenstern entstehen. Musikalität anzueignen. Nun fordert die ctutorin, die Kinder intelligent werden zu laven, indem ihre individuellen Talente + im Alltag im Kindergarten verwendet und gesteigert werden. an Sie appelliert die Kindergärten dgaten, Zeit für die individuelle Persönlichkeit des Kindes einzuplenen und Ausflinge für die Erweiterung dieser einzu- fuhren. (Aufgabe 2) Wach Montessori beruht jede wirksame breichung auf die eigenen Kenntnissen eigenen Alitivität und Selbstorganisation des Kindes. Die Entwicklung ei- nes Menschen geht von einem inneren Bauplan aux- Ausgestattet mit einem absorbierenden heist durch- lebt das Kind seine sensiblen Phasen und wirel A S "dabei zum Baumeister seiner selbst. Das zen- trale Element der Montessoripädagogike ist jedoch lie Freiarbeit, wobei das Kine! durch seine ei- seare Entscheidung dessen, was es lernen möchte, wm schnellsten und besten lernt. Vor allem aber lurch die passive Beobachterposition des Lehrender Langt das Kinel einen eigenen Arbeitsrhythmus mel Selbstständigkeit. Dieser Prozess wird mithilje iner segenannten vorbereiteten Umgebung efördert, welche sich an die beindliche Entwick und ihrey Bedhurfnissen ampant. Entsprechend ing 3 ги сиденом du lässt den letten gedanken Olas es Gr 4 R Gr S.O. Jb A well. Gr dem Leibsatz u Htilf mir, es selbst zu tun. wer! den dem Kinel Entwicklungsmaterialien angeboten, die intellektuell, psychisch-unel motorisch för- dernel sinel, Fehlerkontrolle ermöglichen und durch ihre Asthetile die Neugier des Kindles erwecken. Die Herausforderung, das Materiaal beenden zu müssen, erfordern Zielstrebigkeit und Kreativität des Kindes und lassen es in seiner erbrachten Leistung bestätigt füh~ len. Außerdem wird dadurch, dass das Material. nur ein mal vorhanden ist, clie Kommuni- leation zwischen den Kindern angeregt, wen auch durch die altersgemischten Gruppen pa- miest, was für den Aufbau von Rücksicht деш the und Sozialverhalten dient. S Im Folgenden werden einige Ausführungen des Textes mit der Montessorigaclagagike in Bezie - 3 hung gesetzt. u Die Beschreibung, dass with deutschen Kindergarten respeletiert wird, 4 dan nicht jedes Kinel Appetit hat auf die gleichen Speisen und wnicht jeuke Dreijährige [...] danelbe können" muss, wie die Aleichaltrige" (7.4-7) zeigt die ver- schieden laufende Entwicklung eines Kindles, hel- ie che näher durch Abe das Bild des Kindes wi n Montessori erläutert werden kann. Montessori sagt, line dass ein Kind melividualität besitzt. Es muss nicht daran interessiert sein, was den anderen interessiert. e Padaklausur 3, Q1.2, KOP I Aslı Aydın Stattdessen ist das Kind der Baumeister seiner selbst. Er entscheidet, wann es was ma- chen möchte. Die Grlaubnin, dan die Kinder in alle Regale und Kisten greifen" hins (2.8) fördert dies in gewissern Maße und ist ein Teil der делінет Freiarbeit. Während der Freiarbeit ist den Kindl lecine Tür verschlossen, es darf " " "dann frei bewegen, Wenn es ) Sechoch wird die Idee des Baureister seiner selbst im Kindergärten nicht ganz akzeptiert bzw. durch- gesetzt, da sie das Lernen als udeisturysdruck und Überforderung" (2.11) anschen. Statt dessen ist die Bildung nach Montessori eher etwas gutes. Auch die Autorin stimmt hier zu; da sie sagt, dass der Mensch lernen wolle (ugl. 2.27.f). ebenfalls geht Montessori I davon aus, dass es den Kindl дик gut tun würde, von Anfang an zu lernen, worausgesetzt, es kann selbst entscheiden, was es tun möchte. Es müsse nach dem Prinzip Montessoris selbst ent- scheiden, je nach Frage- und Interessen kurrizont, was es пип lernen möchte, so wie es in der Freiarbeit ungesetzt wirel. möchte. 15. April 2011 Der Fakt, dan die Säuglinge, die ein Mobile. selbst mit dem Fuß in Bewegung setzen kö- mmen, [...] länger bei der Jacke" bleiben (2.30f), Gr, s.o. 37 5 Bz zum Text ( સ્વખ dentlicher S Klausur Nr.3 Jahrgangsstufe Q1.2 Name: ASLI Teilleistungen - Kriterien a) Inhaltliche Leistung Auf. 1 Auf. 2 ANFORDERUNGEN Der Prüfling leitet seine Überlegungen mit einem Einleitungssatz ein. formuliert den Hauptgedenken des Textes: Kinder besitzen von Anfang an die Fähigkeit, Weltwissen aufzubauen, und empfinden Problemlösen als primäres Glück- serlebnis. Der Bildungsauftrag des Kindergartens muss von den Erzieherinnen selbst, aber auch von der Gesellschaft ernst genommen werden. gibt den Inhalt des Textes strukturiert etwa in folgenden Aspekten wieder: • Der Kindergarten erfülle den Bildungsauftrag nur unzureichend, da Erzieherinnen Lernen im frühen Kindesalter mit Leistungsdruck und Überforderung der Kinder gleich- setzten und daher den Bildungsauftrag ablehnten. 15.04.2021 • In deutschen Kindergärten herrschten Langeweile und Monotonie anstelle einer inte- ressanten Bildungs- und Lernzeit. • Das Potenzial von Kindern, das durch Hirnforschung bestätigt werde (Kenntnisse, Fähigkeiten und Lernmotivation), werde noch unterschätzt. • Elschenbroich fordert, der Kindergarten solle an Vorwissen der Kinder anknüpfen, persönliche Lernerlebnisse ermöglichen und die Kinder in ihren Eigenschaften und Fähigkeiten fördern, u. a. mit dem Ziel des Aufbaus von Selbstbewusstsein. • Verzeihen soll im Kindergarten kultiviert werden. • Die Autorin sieht Vorteile des Kindergartens bezüglich der Bildung der Kinder in be- wertungs- und angstfreiem Rahmen, sodass Zugänge zu Sprachen, zur Mathematik, zu den Naturwissenschaften und den Künsten ermöglicht werden sollten. ● Beurteilungsbogen zur Klausur • Für die Umsetzung solcher Maßnahmen seien kompetente Erwachsene erforderlich. SUMME formuliert aufgabenbezogen relevante Aspekte, z. B.: Bild des Kindes, Erziehungsziele, ● Leistungskurs Pädagogik Schuljahr 2020/21 ● • zugrunde liegendes Weltbild, Lernbedürfnis und -fähigkeit des Kindes, didaktische Schlussfolgerungen, • Aufgabe der Erzieherin/des Erziehers. arbeitet aufgabenbezogen aus dem Ansatz von Elschenbroich die für die Aus- seinandersetzung relevanten Aussagen heraus, z. B.: ● • das Kind als autonomes, sich selbst bildendes Wesen, das in seiner Persönlichkeit zu achten und zu fördern ist, • umfassende kognitive und soziale Fähigkeiten, eher naturwissenschaftlich orientiertes Weltbild (Elschenbroich), • hohes Lernpotential und Lernbedürfnis; kognitive Fenster im dritten, vierten und fünf- ten Lebensjahr, ● • individuelle kognitive Förderung jedes Kindes, Orientierung an Vorwissen und aktuellen Interessen des einzelnen Kindes; konkrete Lernorte und bestimmte Haltung der Erzieher. arbeitet aufgabenbezogen aus dem Ansatz von Montessori relevante Aussa- gen heraus, z. B.: Disposition des Kindes zur aktiven Gestaltung der eigenen Entwicklung, • Selbstständigkeit, Friedfertigkeit, Moral, Umweltbewusstsein, • eher christlich orientiertes Weltbild (Montessori), • innerer Bauplan, absorbierender Geist, sensible Phasen, • Erzieher ist nicht Bildner und Belehrer des Kindes, sondern Gehilfe bei dessen Lern- bestrebungen, • Anpassung der Umgebung an kindliche Bedürfnisse: vorbereitete Umgebung; spezi- elle Arbeitsmaterialien. setzt die ausgearbeiteten Aspekte der beiden Ansätze in Beziehung und geht dabei auch auf Gemeinsamkeiten, Ähnlichkeiten und Unterschiede ein, z. B.: • Sowohl Elschenbroich als auch Montessori sehen das Kind als begierigen Lerner, der LÖSUNGSQUALITÄT Max. 2 4 12 18 4 6 10 Korrektor 1 11 16 3 10 MT Auf. 3 im Kindergarten/Kinderhaus entsprechend seinen Bedürfnissen und Vorkenntnissen individuell gefördert werden sollte, was hohe Ansprüche an die Ausbildung der Erzie- her stellt und an deren Rolle im Bildungsprozess. Elschenbroich begründet die Notwendigkeit früher kognitiver Förderung auch mit unserer Wissensgesellschaft. Demgegenüber sieht Montessori kognitive Förderung v. a. als Hilfe bei dem Verfolgen des inneren Bauplans des Kindes. NOTE: Elschenbroich und Montessori gewichten die Umgebung, in der Kinder gefördert wer- den sollten, und die Rolle des Erziehers unterschiedlich. ● zieht aus der Bearbeitung ein Fazit, z. B.: Die beiden Ansätze weisen unterschiedliche Akzentuierungen auf, sie widersprechen sich aber nicht, sondern ergänzen sich in den wesentlichen Aspekten. erfüllt weiteres, aufgabenbezogenes Kriterium. SUMME verdeutlicht das Problem, ob und inwiefern die Ausführungen Elschenbroichs sowie Ideen aus der Montessoripädagogik in herkömmlichen Schulen umzusetzen sind. listet zunächst Mängel im deutschen Schulwesen auf: • Schulen würden vielen Schülern nicht gerecht, unterfordern oder überfordern sie, bildet zu viele „Versager" aus ● Schule ist selten auch ,,Lebensraum" affektives und soziales Lernen werden vernachlässigt ggf. weitere Aspekte. greift auf die Aspekte Elschnbroichs und Montessoris zurück. beurteilt die Lehrer- und Schülerperspektive, die anthropologischen Grundannahmen, Freiarbeit, das altersübergreifende Lernen, Bedeutung des Materials und der Räume, evaluiert den Unterricht und entscheidet differenziert und plausibel, ob die Montesso- rischule eine Alternative zu Regelschule darstellt. entwickelt ein begründetes eigenes Urteil, indem er Möglichkeiten und Grenzen des Modells der Montessorischule abwägt und geht dabei auch auf weitere Einflussfakto- ren wie die familialen Bedingungen und die politische und finanzielle Umsetzbarkeit ein. erfüllt weiteres, aufgabenbezogenes Kriterium. SUMME SUMME INHALTLICHE LEISTUNG b) Darstellungsleitung Der Prüfling strukturiert seinen Text schlüssig, stringent und gedanklich klar und bezieht sich dabei genau und konsequent auf die Aufgabenstellung. bezieht beschreibende, deutende und wertende Aussagen schlüssig aufeinan- der. verwendet eine präzise und differenzierte Sprache mit einer adäquaten Ver- wendung der Fachterminologie. schreibt sprachlich richtig sowie syntaktisch und stilistisch sicher. belegt seine Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitate u. a.). SUMME DARSTELLUNGSLEISTUNG SUMME DER LEISTUNGEN INSGESAMT Gut plus PUNKTE: 12 4 +4 36 2 2 4 12 6 +4 26 80 Max. 5 4 4 52 20 100 12 11.05.21 10 1 1 29 2 0 39 4 18 63 Korrektor 4 3 4 5 2 18 81