Die NS-Erziehung: Grundsätze und Auswirkungen auf die deutsche Jugend
Die Erziehung in der NS-Zeit war geprägt von einer systematischen Indoktrinierung der Jugend nach nationalsozialistischen Idealen. Das Regime etablierte ein durchdachtes System der NS-Pädagogik, das sich auf mehrere Säulen stützte: die schulische Bildung, die außerschulische Erziehung durch Jugendorganisationen und die Erziehung im Elternhaus.
Definition: Die 4 Grundprinzipien der NS-Pädagogik waren:
- Rassische Überlegenheit
- Führerprinzip
- Volksgemeinschaft
- Militärischer Gehorsam
Die Erziehung im Nationalsozialismus zielte darauf ab, eine neue Generation von überzeugten Nationalsozialisten heranzuziehen. Besonders die körperliche Ertüchtigung stand im Vordergrund, wie Hitler in seiner berühmten Rede betonte: "Der deutsche Junge muss schlank und rank sein, flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl."
Zitat: Johanna Haarer, Autorin des einflussreichen Erziehungsratgebers "Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind", prägte die Erziehungsideologie maßgeblich mit ihrer Aussage: "Die Überschüttung des Kindes mit Zärtlichkeiten kann verderblich sein und muss auf die Dauer verweichlichen."











