Die Geschichte und Grundlagen der Reggio-Pädagogik
Die Reggio-Pädagogik entstand in den 1960er Jahren in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia als innovative pädagogische Bewegung. Loris Malaguzzi , der Begründer dieser Pädagogik, entwickelte das Konzept als Antwort auf die Bedürfnisse der Nachkriegsgesellschaft. Als langjähriger Berater und Leiter einer Reggio-Einrichtung prägte er maßgeblich die Reggio-Pädagogik Merkmale.
Zitat: "Wir assistieren den Kindern, wir erziehen sie nicht." - Loris Malaguzzi
Die sozialdemographische Entwicklung der Reggio-Pädagogik ist eng mit der italienischen Nachkriegsgeschichte verbunden. In einer Zeit zerstörter Infrastruktur und zerrissener Familien übernahmen vor allem Frauen die Initiative zum Aufbau neuer Bildungseinrichtungen. Die Reggio-Pädagogik Ziele entstanden aus dem Bedürfnis, Kindern trotz schwieriger Umstände eine hochwertige Bildung zu ermöglichen.
Die Rolle des Erziehers in der Reggio-Pädagogik unterscheidet sich fundamental von traditionellen Ansätzen. Erzieher verstehen sich als Begleiter und Unterstützer kindlicher Lernprozesse, nicht als direktive Lehrkräfte. Diese Haltung basiert auf einem respektvollen Reggio-Pädagogik Bild vom Kind als kompetentem Wesen.



































