Abwehrmechanismen und psychosexuelle Entwicklung
Freud beschrieb verschiedene Abwehrmechanismen, die das Ich einsetzt, um sich vor unangenehmen Gefühlen oder Konflikten zu schützen. Einige wichtige Abwehrmechanismen nach Freud sind:
- Verschiebung: Gefühle werden auf weniger bedrohliche Objekte übertragen.
- Identifikation: Steigerung des Selbstwertgefühls durch Identifikation mit einer bedeutenden Person.
- Projektion: Übertragung eigener Schwierigkeiten auf andere.
- Rationalisierung: Rechtfertigung des eigenen Verhaltens durch scheinbar rationale Gründe.
- Verdrängung: Schmerzhafte Gedanken werden ins Unbewusste verdrängt.
Example: Ein Beispiel für Abwehrmechanismen nach Freud Projektion wäre, wenn jemand seine eigenen aggressiven Impulse auf andere projiziert und diese als feindselig wahrnimmt.
Die psychosexuelle Entwicklung nach Freud umfasst verschiedene Phasen:
- Orale Phase : Fokus auf den Mund als erogene Zone.
- Anale Phase (2-3 Jahre): Konzentration auf die Ausscheidungsfunktionen.
- Phallische/ödipale Phase (3-6 Jahre): Interesse an Geschlechtsunterschieden und Entwicklung des Ödipuskomplexes.
Highlight: Fixierungen in diesen Entwicklungsphasen können laut Freud zu spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen im Erwachsenenalter führen.
Vocabulary: Triebobjekt: Das Objekt oder die Person, auf die sich der Trieb richtet, um Befriedigung zu erlangen.





