Biologie /

Gentechnik & Humangenetik

Gentechnik & Humangenetik

 0
O
●
·
1.BIOLOGIEKLAUSUR - 2 HALBJAHR
·Ergelonis: 14 P.
O
THEMEN
GENTECHNIK
Aufbau Plasmid / Vektor
Grundoperationen
↳ Isolation.
> Rekomb

Gentechnik & Humangenetik

user profile picture

Susi

35 Followers

Teilen

Speichern

94

 

11/12/13

Lernzettel

Lernzettel zur Klausur

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

0 O ● · 1.BIOLOGIEKLAUSUR - 2 HALBJAHR ·Ergelonis: 14 P. O THEMEN GENTECHNIK Aufbau Plasmid / Vektor Grundoperationen ↳ Isolation. > Rekombination ↳> Gentransfer • Ethische Bewertung Gentechnik ↳> Pro / Contra ↳ Selektion. ↳> Anwendung der Gentechnik HUMANGENETIK Meiose Was passiert bei den Reifeteilungen I + II ? ↳ Welche Phasen gibt es? Nondisjunction Gelelektrophorese 42.B Buch S.156 A1c) Stammbaumanalysen ↳> rauf und runter • Genetische Beratung ↳ Wahrscheinlichkeitsberechnung WAS IST EIN PLASMID? sie kommen in vielen Bakterien vor • es ist ein DNA- Molekül • es trägt neben dem Erbgut zusätzliche Erbinformation 0 wird nicht für die normalen Funktionen der Bakterienzelle benötigt Größe: 1% -2% der Bakterien-DNA sie sind wichtige Werkzeuge in der Gentechnik 0 0 O WIE IST EIN PLASMID AUFGEBAUT? Plasmide enthalten oft Gene, die den Bakterien einen Vorteil verschaffen können → z. B. Resistenz. ● Sie können sich unabhängig vom Bakterienchromosom. replizieren • multiple cloning site (MCS) L> Liegt innerhalb eines 0 O Markergens wird dort der DNA-Abschnitt eingefügt →→Markergen inaktiviert ↳> Selektion Fremd-DNA ("Insert) PLASMIDE UND VEKTOREN Plasmid rekombinantes DNA-Molekül Ligation Antibiotika- resistenzgen WAS IST EIN VEKTOR? • es ist ein Transportvehikel zur Übertragung einer Fremd- DNA in eine Empfängerzelle Jedes Plasmid ist ein Vektor - Sie können als vektoren genutzt werden Vektor = Gentaxi" Einschleusen in Wirtszelle Selektion auf antibiotika- haltigem Medium 3 1 Resistenzgen für Antibiotika (Markergen 1)→ dienen der Selektion. Replikationsursprung. nori" weiteres Resistenzgen (Markergen 2)→→ dienen der Selektion GRUNDOPERATION DER GENTECHNIK ISOLATION • Mit intensiven Laborbehandlungen werden die Bakterien mit der gewünschten Spender-DNA aufgebrochen. -DNA mit FremdgenⓇ Plasmid 0 Entfernung jeglicher Biomasse • Plasmide werden isoliert 0 menschliche Zelle Die Identifizierung der gewünschten Gene erfolgt durch Gensonden Restriktionsenzyme (Genschere) ↳> substratspezifisch (schneidet innerhalb einer Erkennungssequenz) ( ↳ Schnittstelle wird nach Bakterienart benannt L> ↳> der Schnitt erfolgt...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

versetzt →→sticky ends REKOMBINATION Dieselbe Genschere wird zur Isolation und im Vektor benutzt ↳ Enden ziehen sich an • Die DNA-Shränge werden mittels Ligase verknüpft. Möglichkeiten: 0.1 O + Option 1: ✓gewünscht Option 2: Bakterium mit Plasmid und Fremdgen O Bakterien- chromosom -Bakterium → Plasmid ohne Fremdgen Xnicht gewünscht Bakterium mit Plasmid ohne Fremdgen → Einbau misglückt •Plasmid mit → Einbau. Fremdgen geglückt GENTRANSFER (1) • zur Vermehrung rekombinanter DNA muss diese in teilungsfähige Zellen gebracht werden isolierte Plasmide Restriktionsenzyme Ener • Transformation -> wenn die Empfängerzelle ein Bakterium, eine Pilz oder Pflanzenzelle ist Möglichkeiten: Xnicht gewünscht Bakterium ohne Plasmid X -sticky-ends GENTRANSFER (2) Kompetentheit von Bakterien Bakterien werden kompetent, wenn die Zellmembran durchlässig wird und die Zelle somit ein Plasmid aufnehmen kann. 0 1. Behandlung mit calciumchlorid-Lösung. •verbunden mit einem Temperaturwechsel auf 37°C DNA wird passiv aufgenommen 2. Elektroporation O elektrische Impulse • kurzzeitige Bildung von Poren O Der Einbau des Fremdgens in das Plasmid gelingt nicht vollständig ↳ es entsteht ein Plasmidgemisch. Nur wenige der kompetent gemachten Bakterien nehmen ein Plasmid auf. SELEKTION - 1. Möglichkeit. • Die Selektion der gewünschten Bakterienkultur kann mit Markergenen erreicht werden, die für fluoreszierende Proteine codieren BEISPIELE: • gfp: grün floureszierendes Protein → Wird das Protein exprimiert, flouresziert die Bakterienkolonie grün, sobald sie mit UV-Licht bestrahlt wird SELEKTION-2. Möglichkeit • Die Bakterienzellen, die das gewünschte rekombinante. Plasmid aufge- Inommen haben, werden selektiert. Voraussetzung: •Plasmidvektor, welcher zwei Markergene aufweist ↳7 z.B zwei Resistenzgene 0 Das Wirtsbakterium weist diese Resistenzen nicht auf L> wird auf einem Nährboden mit diesen Stoffen nicht überleben Beispiel: 1. Ein Plasmid enthält die Resistenzgene gegen die Antibiotika: L> Tetracyclin (tetR) ↳> Ampicillin (amp ²) ori 2. Auf dem Gen ampe befindet sich die MCS mit der Schnittstelle für das verwendete Restriktionsenzym (z. B. EcoRI) Prinzip der Selektion: 1. Kultivierung von Bakterien auf Nährboden mit Tetracyclin -Kolonie mit Plasmid .0 O Plasmid mit Fremdgen 3. An dieser Stelle wurde das Fremdgen einkloniert ↳> amp auseinandergerissen →> Resistenz gegen Ampicillin geht verloren Nährboden mit Tetracyclin *alle Bakterien ohne ein Plasmid gehen zugrunde gewünschte Kolonie mit rekombinanten Plasmid Kolonie mit Plasmid ohne Fremdgen Fremdgen 2. Replikaplattierung auf Nährboden mit Ampicillin -Nährboden mit Ampicillin * die gewünschte kultur wird im Nährboden mit Ampicillin nicht überleben -gewünschte kolonie fehlt! Auf den Nährböden wachsen die Bakterien zu kolonien heran So selektierte Bakterienkolonien werden. schließlich in einem Nährmedium kultiviert

Biologie /

Gentechnik & Humangenetik

user profile picture

Susi  

Follow

35 Followers

 0
O
●
·
1.BIOLOGIEKLAUSUR - 2 HALBJAHR
·Ergelonis: 14 P.
O
THEMEN
GENTECHNIK
Aufbau Plasmid / Vektor
Grundoperationen
↳ Isolation.
> Rekomb

App öffnen

Lernzettel zur Klausur

Ähnliche Knows

C

2

Grundoperationen der Gentechnik (LK)

Know Grundoperationen der Gentechnik (LK) thumbnail

130

 

12

user profile picture

Werkzeuge und Methoden der Biotechnologie

Know Werkzeuge und Methoden der Biotechnologie  thumbnail

24

 

12/13

user profile picture

3

Gentransfer und Selektion

Know Gentransfer und Selektion  thumbnail

51

 

11/12

user profile picture

3

Grundoperation der Gentechnik

Know Grundoperation der Gentechnik  thumbnail

4

 

11/12/13

0 O ● · 1.BIOLOGIEKLAUSUR - 2 HALBJAHR ·Ergelonis: 14 P. O THEMEN GENTECHNIK Aufbau Plasmid / Vektor Grundoperationen ↳ Isolation. > Rekombination ↳> Gentransfer • Ethische Bewertung Gentechnik ↳> Pro / Contra ↳ Selektion. ↳> Anwendung der Gentechnik HUMANGENETIK Meiose Was passiert bei den Reifeteilungen I + II ? ↳ Welche Phasen gibt es? Nondisjunction Gelelektrophorese 42.B Buch S.156 A1c) Stammbaumanalysen ↳> rauf und runter • Genetische Beratung ↳ Wahrscheinlichkeitsberechnung WAS IST EIN PLASMID? sie kommen in vielen Bakterien vor • es ist ein DNA- Molekül • es trägt neben dem Erbgut zusätzliche Erbinformation 0 wird nicht für die normalen Funktionen der Bakterienzelle benötigt Größe: 1% -2% der Bakterien-DNA sie sind wichtige Werkzeuge in der Gentechnik 0 0 O WIE IST EIN PLASMID AUFGEBAUT? Plasmide enthalten oft Gene, die den Bakterien einen Vorteil verschaffen können → z. B. Resistenz. ● Sie können sich unabhängig vom Bakterienchromosom. replizieren • multiple cloning site (MCS) L> Liegt innerhalb eines 0 O Markergens wird dort der DNA-Abschnitt eingefügt →→Markergen inaktiviert ↳> Selektion Fremd-DNA ("Insert) PLASMIDE UND VEKTOREN Plasmid rekombinantes DNA-Molekül Ligation Antibiotika- resistenzgen WAS IST EIN VEKTOR? • es ist ein Transportvehikel zur Übertragung einer Fremd- DNA in eine Empfängerzelle Jedes Plasmid ist ein Vektor - Sie können als vektoren genutzt werden Vektor = Gentaxi" Einschleusen in Wirtszelle Selektion auf antibiotika- haltigem Medium 3 1 Resistenzgen für Antibiotika (Markergen 1)→ dienen der Selektion. Replikationsursprung. nori" weiteres Resistenzgen (Markergen 2)→→ dienen der Selektion GRUNDOPERATION DER GENTECHNIK ISOLATION • Mit intensiven Laborbehandlungen werden die Bakterien mit der gewünschten Spender-DNA aufgebrochen. -DNA mit FremdgenⓇ Plasmid 0 Entfernung jeglicher Biomasse • Plasmide werden isoliert 0 menschliche Zelle Die Identifizierung der gewünschten Gene erfolgt durch Gensonden Restriktionsenzyme (Genschere) ↳> substratspezifisch (schneidet innerhalb einer Erkennungssequenz) ( ↳ Schnittstelle wird nach Bakterienart benannt L> ↳> der Schnitt erfolgt...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

versetzt →→sticky ends REKOMBINATION Dieselbe Genschere wird zur Isolation und im Vektor benutzt ↳ Enden ziehen sich an • Die DNA-Shränge werden mittels Ligase verknüpft. Möglichkeiten: 0.1 O + Option 1: ✓gewünscht Option 2: Bakterium mit Plasmid und Fremdgen O Bakterien- chromosom -Bakterium → Plasmid ohne Fremdgen Xnicht gewünscht Bakterium mit Plasmid ohne Fremdgen → Einbau misglückt •Plasmid mit → Einbau. Fremdgen geglückt GENTRANSFER (1) • zur Vermehrung rekombinanter DNA muss diese in teilungsfähige Zellen gebracht werden isolierte Plasmide Restriktionsenzyme Ener • Transformation -> wenn die Empfängerzelle ein Bakterium, eine Pilz oder Pflanzenzelle ist Möglichkeiten: Xnicht gewünscht Bakterium ohne Plasmid X -sticky-ends GENTRANSFER (2) Kompetentheit von Bakterien Bakterien werden kompetent, wenn die Zellmembran durchlässig wird und die Zelle somit ein Plasmid aufnehmen kann. 0 1. Behandlung mit calciumchlorid-Lösung. •verbunden mit einem Temperaturwechsel auf 37°C DNA wird passiv aufgenommen 2. Elektroporation O elektrische Impulse • kurzzeitige Bildung von Poren O Der Einbau des Fremdgens in das Plasmid gelingt nicht vollständig ↳ es entsteht ein Plasmidgemisch. Nur wenige der kompetent gemachten Bakterien nehmen ein Plasmid auf. SELEKTION - 1. Möglichkeit. • Die Selektion der gewünschten Bakterienkultur kann mit Markergenen erreicht werden, die für fluoreszierende Proteine codieren BEISPIELE: • gfp: grün floureszierendes Protein → Wird das Protein exprimiert, flouresziert die Bakterienkolonie grün, sobald sie mit UV-Licht bestrahlt wird SELEKTION-2. Möglichkeit • Die Bakterienzellen, die das gewünschte rekombinante. Plasmid aufge- Inommen haben, werden selektiert. Voraussetzung: •Plasmidvektor, welcher zwei Markergene aufweist ↳7 z.B zwei Resistenzgene 0 Das Wirtsbakterium weist diese Resistenzen nicht auf L> wird auf einem Nährboden mit diesen Stoffen nicht überleben Beispiel: 1. Ein Plasmid enthält die Resistenzgene gegen die Antibiotika: L> Tetracyclin (tetR) ↳> Ampicillin (amp ²) ori 2. Auf dem Gen ampe befindet sich die MCS mit der Schnittstelle für das verwendete Restriktionsenzym (z. B. EcoRI) Prinzip der Selektion: 1. Kultivierung von Bakterien auf Nährboden mit Tetracyclin -Kolonie mit Plasmid .0 O Plasmid mit Fremdgen 3. An dieser Stelle wurde das Fremdgen einkloniert ↳> amp auseinandergerissen →> Resistenz gegen Ampicillin geht verloren Nährboden mit Tetracyclin *alle Bakterien ohne ein Plasmid gehen zugrunde gewünschte Kolonie mit rekombinanten Plasmid Kolonie mit Plasmid ohne Fremdgen Fremdgen 2. Replikaplattierung auf Nährboden mit Ampicillin -Nährboden mit Ampicillin * die gewünschte kultur wird im Nährboden mit Ampicillin nicht überleben -gewünschte kolonie fehlt! Auf den Nährböden wachsen die Bakterien zu kolonien heran So selektierte Bakterienkolonien werden. schließlich in einem Nährmedium kultiviert