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Die Ökologie (= ungestörter Haushalt der Natur) ist eine Wissenschaft,
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ÖKOLOGIE Die Ökologie (= ungestörter Haushalt der Natur) ist eine Wissenschaft, welche die Wechselbeziehung von Lebewesen und ihrer Umwelt erforscht. ABIOTISCHE UMWELTFAKTOREN: = Einflüsse der unbelebten Natur. • Licht • 02 - Gehalt ● CO2-Gehalt Temperatur Die Toleranzkurve : ● Wasserverfügbarkeit Salz(-gehalt) Seite 1 von 32 • Windverhältnisse • Physiologische Potenz: gibt an, welche Ausprägung ein bestimmter Umweltfaktor annehmen darf, damit eine bestimmte Tier- oder Pflanzenart überleben und sich fortpflanzen kann, und den Faktor damit toleriert. Der Umweltfaktor wird dabei isoliert betrachtet. → Der Einfluss von Konkurrierenden oder anderen Arten wird ausgeschlossen bzw. Als konstant angenommen. • Ökologische Potenz: betrachtet die Ausprägung eines Umweltfaktors in einem Ökosystem, damit eine bestimmte Pflanzen- oder Tierart existieren und überleben (tolerieren) kann. → Der Einfluss von konkurrierenden oder anderen Arten wird miteinbezogen. → Umweltfaktoren (abiotische / biotische): Temperatur, Nahrung, Wassermenge, Wassertiefe, Sonneneinstrahlung →Toleranzkurve beschreibt immer nur einen einzigen Umweltfaktor. → Um ökologische Potenz einer Art zu bestimmen, muss der Toleranzbereich betrachtet werden. Toleranzbereich: → Der Toleranzbereich gibt an, in welchem Wertebereich des Umweltfaktors ein Organismus existieren kann, und umfasst dabei alle Ausprägungen des Umweltfaktors. → Der Toleranzbereich der ökologischen Potenz wird durch vier Werte bestimmt: • Präferendum/Präferenzbereich: →Der Bereich, welcher günstige Lebensbedienungen für das Lebewesen bietet = allgemein bevorzugte Lebensraum für jeden Organismus →In diesem Bereich ist das Lebewesen lebens- und fortpflanzungsfähig • Optimum: → Mittelwert zwischen Minimum & Maximum → Idealer Wert, den ein Umweltfaktor haben kann, und in welchem optimale Lebensbedienungen herrschen →Daher gibt es in diesem Bereich...

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die höchste Intensität der Lebensprozesse, und die höchste Anzahl an existierenden Lebewesen → Befindet sich ein ein Organismus in diesem Existenzoptimum, erreichen Wachstum und Fortpflanzung ihren Höhepunkt. • Minimum/Maximum: →Grenzwerte des Toleranzbereiches →Bei Minimum: kleinster Wert z. B. Kältetod →Bei Maximum: größter Wert = z.B. Hitzetod → In diesem Bereich ist Leben gerade so möglich, aber das Wachstum und die Fortpflanzung sind in diesem Wertebereich stark eingeschränkt, oder garnicht erst möglich. Außerhalb dieser Bereiche ist das Lebewesen nicht mehr lebensfähig. • Pessimum: →Das Lebewesen ist lebens-, aber nicht fortpflanzungsfähig • Je breiter die Toleranzkurve ist, umso besser kann sich ein Lebewesen anpassen und ist weniger empfindlich. (Großes Präferendum) Seite 2 von 32 Inlensitat der Lebensvorgänge Aktivität Pessimum Minimum Unterkühlung a) Kleine ökologische Potenz = stenök (wechselwarme : poikilotherme Tiere): Kältetod Toleranz- bereich Optimum Präferendum Intensität des Umweltfaktors Toleranz- bereich -Präferendum Pessimum Umweltaktor Temperatur Maximum Seite 3 von 32 b) Große ökologische Potenz =euryök (gleichwarme: homoiotherme Tiere): •Stenök (=stenos = eng): →Lebewesen haben oftmals einen sehr spezifischen Lebensraum →Die Anpassungsfähigkeit dieser Lebewesen ist gering →Spezialist (bzgl. der Ansprüche an die Umwelt/Verhaltenspezialisiert) Hitzekollaps Koalabären ernähren sich z.B. ausschließlich von Eukalyptusblättern Hitzetod •Euryök (= eurys = breit) : →Lebewesen können sich in sehr unterschiedlichen Lebensräumen verbreiten →Die Anpassungsfähigkeit dieser Lebewesen ist hoch →Generalist (bzgl. der Ansprüche an die Umwelt/Verhalten keine oder geringe Spezialisierung) →Kakerlaken sind z.B. Allesfresser •RGT-Regel: →Alle Stoffwechselreaktionen von Lebewesen sind enzymkatalysierte Reaktionen, und richten sich daher nach der RGT-Regel →Je höher die Temperatur, desto höher ist die Reaktionsgeschwindigkeit *überhalb von 45 C Denaturierung →Je niedriger die Temperatur, desto geringer die Reaktionsgeschwindigkeit *ab 0 C und niedriger, werden die Zellbestandteile durch Eiskristallbildung zerstört (Zurückzuführen auf in Lebewesen vorkommendes Wasser.) DER ABIOTISCHE FAKTOR TEMPERATUR: Lebewesen Temperaturregulation Energieverbrauch Energie- / Nahrungsbedarf wechselwarm: Konformer gleichwarm: Regulierer →nehmen die →konstante ● Umgebungs-T. an • poykilotherm Seite 4 von 32 alle außer Säugetiere Säugetiere & Vögel & Vögel nur durch Verhalten (in Schatten, oder Sonne, oder Höhle gehen) Kostet viel weniger Energie! Nachteil: komplette Abhängigkeit von Umgebung Körpertemperatur • homoiotherm Geringer als bei Gleichwarmen gleicher Größe durch den Stoffwechsel -schwitzen, -Muskelzittern, -Blutgefäße erweitern Kostet viel Energie! Vorteil: unabhängig von Umgebung/ Lebensraum Angepasstheiten von homoiothermen Tieren an kalte Temperaturen: Höher als bei Wechselwarmen gleicher Größe (1) Isolation: → Federn →Fell →Farbe, Fett (2) Tiergeographische Regeln: Bergmann.-Regel (homoiotherme Tiere): →Tiere die im Verhältnis einen größeren Körperbau haben, haben relativ gesehen eine kleinere Oberfläche = weniger Energiegabe nach außen →Vorteil: das Tier muss weniger fressen als ein kleineres Tier, da es die Wärme besser speichern kann = gut für Nordpoltiere • Allen.-Regel (homoiotherme Tiere): →Tiere, die in kalten Regionen leben haben z.B. kleinere Ohren als normalerweise. Im Verhältnis zu großen Ohren haben sie also eine kleinere Oberfläche und geben somit weniger Wärme ab. (3) Winterruhe: *Körpertemperatur & Stoffwechsel nur leicht reduziert →Schlafphasen mit Wachphasen zum fressen (4) Winterschlaf: *Körpertemperatur & Stoffwechsel extrem reduziert z. B. von 36°C ⇒3°C → Herzfrequenz von 80 Herzschlägen auf fünf Herzschläge pro Minute Sinn: Nahrungszeit im Winter zu überbrücken {Sonderfall: Topor → auch manche Vögel fallen in eine Starre, z.B. Kolibris} Seite 5 von 32

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