Zonierung und Aufbau eines Sees
Seen sind mehr als nur große Wasserflächen - sie haben eine ausgeklügelte Struktur! Aquatische Ökosysteme teilen sich in limnische (Süßwasser) und marine (Salzwasser) Systeme auf.
Ein See gliedert sich horizontal in drei Hauptbereiche: Die Uferzone (Litoral) mit ihren vier Pflanzenzonen, die Freiwasserzone (Pelagial) und die Tiefenzone (Profundal). Die Uferzone ist besonders vielfältig - von der Bruchwaldzone über Schilf und Schwimmblätter bis zu den Unterwasserpflanzen.
Vertikal entstehen durch Temperatur und Licht drei Schichten: Die Nährschicht (Epilimnion) mit viel Sauerstoff, die Sprungschicht (Metalimnion) als Übergang und die Zehrschicht (Hypolimnion) ohne Fotosynthese. Diese Zonierung bestimmt, wo welche Lebewesen leben können.
Merktipp: Litoral = Licht, Profundal = Profit-los (kein Licht)
Die verschiedenen Lebensgemeinschaften haben sich perfekt angepasst: Plankton treibt frei, Nekton schwimmt aktiv, Neuston lebt an der Oberfläche und Benthon am Boden.









