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Abend; Spaziergang - Faust I

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 Abend
Inhalt
Gretchen ist in ihrem Zimmer, flechtet sich die Haare auf und denkt über Faust nach. Sie
verlässt das Zimmer, woraufhin Faust

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11/12/13

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Zusammenfassung der Szenen "Abend" und "Spaziergang" aus Goethes Faust mit Gretchens Verhalten im Vergleich von "Abend" zu "Straße I", Fausts Überhöhung von Gretchen und seine Selbstreflexion. Außerdem Mephistos Wutausbruch in "Spaziergang"

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Abend Inhalt Gretchen ist in ihrem Zimmer, flechtet sich die Haare auf und denkt über Faust nach. Sie verlässt das Zimmer, woraufhin Faust und Mephisto erscheinen. Faust schickt Mephisto weg und genießt die Atmosphäre in Gretchens Zimmer, als Mephisto zurückkommt und Faust informiert, dass Gretchen gleich zurückkommt. Sie verstecken den Schmuck und verschwinden. Als Gretchen den Schmuck findet ist sie entzückt und überrascht davon und betrachtet sich damit im Spiegel. Gretchens Verhalten im Vergleich zu Straße und Selbstaussagen Sie ist in ihrem Zimmer, ein Raum der Privatsphäre und Intimität, sie kann dort ihre Gedanken äußern O Sie ist neugierig, aufmerksam und schlau, sie schlussfolgert über Faust (V. 2678 - 2683) Sie ist ängstlich, verunsichert, verlangend und fordernd (V. 2752 - 2758) und wartet auf ihre Mutter Gretchen äußert ihre Erwartungen an eine Beziehung mit ehrlicher Liebe und Treue (V. 2759 – 2782), indem sie ein Lied über den liebestreuen König von Thule singt O Sie merkt sofort, dass Mephisto da war „schwül und dumpfig" -> Hölle Gretchen ist keine Edelfrau (V. 2792) Schönheit zählt als Wert in der Gesellschaft nicht, Geld entscheidet über den sozialen Stand (V. 2798 - 2804) O Gretchen wünscht sich den sozialen Aufstieg und gesellschaftliche Anerkennung Sie macht sich nichts vor - Selbstgenügsamkeit O Fausts Erfahrung in Gretchens Stube Faust betrachtet alles im Zimmer als rein Faust überhöht Gretchen und setzt sie Göttergleich Die...

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Ordnung und Zufriedenheit (vgl. V. 2692), die Faust wahrnimmt, korrelieren mit seinen innersten Wünschen Faust überlegt, dass seine Entgrenzungsversuche möglicherwiese nicht der richtige Weg zur Erfüllung gewesen sind, da Gretchen ihre Zufriedenheit in sich selbst zu finden scheint Sein Streben scheint erreicht, als er sich auf den Sessel am Bett wirft (Regieanweisung, S. 77) Überhöhung Gretchens - „In diesem Kerker welche Seligkeit!" (V. 2694) Antithesen "Web"-Metapher Religiöse Wortschätzung „Heiligtum" (V.2688) ,,Seligkeit" (V. 2694) ,,Götterbild" (V. 2716) „Süße Liebespein" (V. 2689) „Armut“ - „Fülle“ (V. 2693) ,,Freud" - ,,Schmerz" (V. 2696) „Hütte" - ,,Himmelreich" (V. 2708) ,,Wonnegraus" (V. 2709) ,,...der du dies Heiligtum durchwebst" (V.2688) ,,... mit heilig reinem Weben" (V. 2715) Synästhesien ,,süßer Dämmerschein" (V. 2687) „Wie atmet rings Gefühl der Stille" (V. 2691) Ausdruck einer allumspannenden und Gegensätze aufhebenden existenziellen Erfahrung Fausts in Gretchens Kammer Faust interpretiert viel zu viel in Gretchen Schnelles feststellen, dass sie gar nicht so ist, wie sie diesen Aussagen gerecht werden? Überforderung von Gretchen O Ihre eigene Sicht und Fausts im Gegensatz Selbstkritik/Reflexion Faust (V. 2717 - 2728) Er hat sich Selbst was vorgemacht, Illusion Er erkennt seine Schwäche Faust ist kritisch mit sich selbst und distanziert sich vom Genießen „Was willst du hier? Was wird das Herz dir schwer? Armsel'ger Faust! Ich kenne dich nicht mehr." (V. 2719 f.) ,,Der große Hans, ach wie so klein!" (V. 2727) Faust glaubte kurzzeitig selbst, die Ziele seines Strebens erreicht zu haben, dann erkennt wer, dass er hauptsächlich seinen Trieben gefolgt ist (vgl. V. 2722 f.), die mit seinem Anspruch auf Genuss (vgl. V. 1766) nichts zu tun habe Aus der Einsicht zieht er eine Konsequenz: „Fort! Fort! Ich kehre nimmermehr!" (V. 2730) Somit zögert Faust (vgl. V. 2738) bei dem verführerischen Ziel des Geschenks durch Mephisto (vgl. V. 2731 – 2737, 2740) – Mephisto stellt das Kästchen anschließend selbst in den Schrank (Regieanweisung, S. 79) Spaziergang Inhalt Mephisto berichtet Faust, dass Gretchens Mutter den Schmuck der Kirche übergeben hat und Gretchen selbst permanent an den Schmuck und den Verehrer denkt. Faust verlangt von Mephisto neuen Schmuck zu besorgen und die Nachbarin miteinzubeziehen. Der betrogene Teufel und Fausts Interesse Gretchens Mutter hat den Schmuck, auch wenn es gegen Gretchens Willen war, einem Priester mitgegeben (vgl. V. 2815 - 2832) Mephisto würde sich aufgrund dessen am liebsten selbst dem Teufel übergeben (vgl. V. 2809 f.), so macht er sich als betrogener Teufel zu einer lächerlichen Figur Faust interessiert sich hauptsächlich für Gretchen (vgl. V. 2848), die unruhig ist und gerne wüsste, von wem der Schmuck kommt (vgl. V. 2850 - 2853) Faust fordert Mephisto auf, ein neues Schmuckstück zu besorgen (vgl. V. 2860), der wiederum bemängelt das er die ganze Arbeit hat (vgl. V. 2861 – 2864)

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